Das bedingungslose Grundeinkommen gilt bei vielen Bürgern als eine willkommene Perspektive. Ein sehr bekannter Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommen ist der Unternehmer Götz Werner. Jedoch gibt es zwei Artikel, die man in diesem Zusammenhang auf jeden Fall mal zur Kenntnis genommen haben sollte:
Wie der Kapitalismus das Schlaraffenland verspricht
Bedingungsloses Grundeinkommen nach Werner
Mich interessieren die verschiedenen Meinungen, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen im Detail aussehen kann, ehrlich gesagt nicht. Ich halte den Weg mit einem Grundeinkommen so oder so für eine Fata Morgana. Egal ob nach Götz Werner oder nach einer anderen Alternative. Der Staat sollte meiner Meinung nach lediglich eine menschenwürdige Existenz (Art. 1 und Art. 20 Grundgesetz) garantieren, aber keineswegs ein Grundeinkommen.
Das Entscheidende ist, dass der Staat es bisher konsequent unterlässt, das Problem extreme Vermögensansammlung bei einigen wenigen Superreichen anzupacken. Denn extremer Reichtum auf der einen Seite bei einigen wenigen Bundesbürgern ist eine wesentliche Ursache für die Armut von Millionen Bundesbürgern. Und genau dieser Gegensatz von Reich und Arm wird durch ein Grundeinkommen keineswegs gelöst, sondern dürfte noch weiter verschärft werden.
Also nicht auf die falschen Propheten hören, selber nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden! Die beiden oben verlinkten Artikel können für deutsche Untertanen, die von der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens bisher möglicherweise noch überzeugt sind, ein erster Schritt sein, nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Donnerstag, Juni 25, 2009 um 15:45
Wieso sollte man denn den Unterschied zwischen Arm und Reich eingrenzen?
Bei einem BGE ist doch jeder in ausreichendem Maße finanziell gesichert. Es gibt keine Armut mehr, das ist doch das Wichtige.
Wozu der Neid auf Andere, wenn meine Existenz ausreichend gesichert ist?