Was macht man mit Arbeitermassen? Antwort:
„Entlassen! Entlassen! Entlassen!“
Während Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen, kassiert Deutschlands Dividendenkönigin einen Rekordgewinn:
„zwei Milliarden und 366 Millionen Euro. Um so viel Geld anzuhäufen, müsste man fünfeinhalb Jahre lang täglich eine Million im Lotto gewinnen.“
Den Milliardären geht es schlecht! Die arme Familie Quandt – was macht die mit ihren Milliarden? Und Millionen Bundesbürger – was machen die mit ihrer Armut? Deutschland braucht mehr Milliardäre. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Hungerlöhne, Zwangsarbeit und natürlich Massenentlassungen der richtige Weg. Sollen sie doch Lotto spielen – Susanne Klatten braucht kein Lotto spielen. Sie „gewinnt“ möglicherweise täglich eine vergleichbare Summe.
Freitag, Mai 18, 2007 um 13:32
Nichts scheint sio erschütterlich, wie das System des Kapitalismus. Deshalb glaube ich, dass nicht der Mensch das System erschüttern kann, sondern die zerstörte Umwelt wird alle wieder in ein Boot zwingen.
Das war jetzt etwas hypothetisch.
Ich wundere mich, dass die Menschen dieses Diktat – wir müssen alle sparen – sich immer wieder gefallen lassen. Das Verhalten erinnert mich an das Schweigen der Lämmer nach dem gleichnamigen Spielfilm.
Gruß Nordstrahl
Samstag, Mai 19, 2007 um 15:15
Der Kapitalismus ist ein aufgezwungenes System, das Zivilisation vortäuscht, indem es biologischen Darwinismus gegen Sozialdarwinismus austauscht, damit auch all die Lügner, Betrüger und anderen Kriminellen überleben. Wer den Sozialdarwinismus zu weit treibt, sollte wissen, dass die davon Betroffenen vielleicht irgendwann konsequent zum biologischen Darwinismus zurückkehren könnten. Aber das nennen sie dann „Terror“ und zappeln wie gackernde Hühner durch die Gegend. Was ist unser aktuelles System aber anderes als Terror gegen die Massen?
INSM-Sniper
Donnerstag, Mai 24, 2007 um 18:47
Unser gesamtes politisches System und alle Subsysteme sind auf den Kapitalismus aufgebaut. Kapitalismus an sich ist ja nicht verwerflich, weil, wer die Wiki Definition liest, „Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie durch Produktion für einen den Preis bestimmenden Markt auszeichnet.“; wer jedoch Menschen als Teil der Produktionsmittel definiert, der verläßt eine ethisch-moralische Basis.
Aber, was heißt heute schon „ethisch-moralische Basis“? Nichts, für jene, die von System profitieren. Nordstrahl: nachdem die Wirtschaftsverbände die Politik übernommen haben, gebe ich völlig Recht, wenn nicht etwas Schlimmes passiert: bürgerkriegsähnliche Zustände mit brutalem Systemwechsel könnte ( Gott verhüte ) die Weiche ändern. So verstehe ich auch insmwachtchblog „… irgendwann zum biologischen Darwinismus zurückkehren könnten.“
Dienstag, Mai 29, 2007 um 15:55
na, schaut mal her: hier die Einkommensentwicklung seit 1991 und Ableitungen daraus ( nicht so spektakulär, wie wir uns das dachten ): http://www.deutschland-debatte.de/2007/05/29/welche-zdf-ergeben-sich-durch-h4/