Blackstone Group profitiert von Telekom-Kunden
So, der vorhergehende Artikel liegt jetzt etwas mehr als zwei Monate zurück. Aber natürlich geht es hier in diesem Meudalismus-Weblog weiter. Ich kann hier nicht jeden Tag was schreiben, dazu fehlt mir einfach die Zeit. Aber immer mal wieder ein bisschen was.
In diesem Beitrag soll es jetzt mal um Blackstone Group gehen. Warum? Ganz einfach, bereits der erste Satz im englischsprachigen Wikipediaartikel enthält eine sehr wertvolle Information, der es sich lohnt, nachzugehen:
»Blackstone Group L.P. (NYSE: BX) is a prominent private equity and investment management firm founded in 1985 by Peter G. Peterson and Stephen A. Schwarzman.«
Also es geht um die beiden Personen Peterson und Schwarzman. Fangen wir mal mit Peter George Peterson an:
»In 2007, he was ranked 165th on Forbes 400 Richest Americans with a net worth of $2.5 Billion.«
Also nochmal mit meinen eigenen Worten: Er befindet sich auf der 165. Stelle in einer Auflistung der reichsten Amerikaner im Jahre 2007.
Und jetzt überlegen wir uns mal kurz, dass die Blackstone Group angeblich mit 4,5% bei der Deutschen Telekom beteiligt sein soll (siehe den oben verlinkten Wikipedia-Artikel zur Blackstone Group):
»Since April, 2006, Blackstone is a major shareholder (4.5%) of Germany’s Deutsche Telekom.«
Also die Mehrheit der Deutschen Telekom, die gehört glaube ich noch immer dem deutschen Volk (beziehungsweise der Bundesregierung, ganz genau weiß ich es nicht). Aber eben ein kleiner Anteil der Deutschen Telekom - immerhin ein Weltkonzern mit Milliardenumsatz - gehört der Blackstone Group. Und die Blackstone Group wurde von Peterson gegründet, der sich an der 165. Stelle in der Liste der reichsten Amerikaner befindet.
Entsprechend ist es mit dem anderen Gründer Stephen A. Schwarzman:
»With an estimated current net worth of around $3.5 billion, Forbes ranks Schwarzman as the 73rd-richest person in America.«
Auf der Liste der reichsten Amerikaner befindet er sich also auf Platz 73.
Das muss man mal der Bundesregierung deutlich sagen: Die Deutsche Telekom wurde maßgeblich vom deutschen Steuerzahler damals als Staatsunternehmen aufgebaut. Die Telekom wäre ohne die Telekom-Beamten damals nicht dasjenige Unternehmen geworden, das es ist. Aber mittlerweile ist zu einem kleineren Anteil die Blackstone Group mit daran beteiligt. Und genau dieser Konzern, der gelegentlich auch mal als »Heuschrecke« bezeichnet wird, wurde von zwei Personen gegründet, die beide zu den aller reichsten Amerikanern gehören.
Vielleicht zahlen auch Sie, lieber Leser, jeden Monat bei der Telekom ihre Telefon-/DSL-Rechnung. Frei erfundenes Beispiel: Sagen wir, ein fiktiver Haushalt in Deutschland würde 100 EUR pro Monat an die Telekom bezahlen. Und nehmen wir mal fiktiv an, von diesen 100 EUR würden nach Abzug aller Kosten 10 EUR Gewinn übrig bleiben. Und 4,5% vom Gewinn würden dann fiktiv an die Blackstone Group gehen, also das wären dann 0,45 EUR. Und jetzt überlegen Sie sich mal, wie viel von diesen 0,45 € die beiden Herren Peterson und Schwarzman abbekommen?
Der Vollständigkeit halber: Diese Zahlen sind fiktiv, sollen lediglich das Prinzip erklären. Ich weiß nicht, wie hoch der Gewinn der Telekom ist pro Umsatz, aber mir geht es halt um das Prinzip.
Machen Sie sich mal folgende - frei erfundene - Verkettung klar:
1. Deutscher Untertan zahlt an die Telekom pro Monat 100 EUR.
2. Die Blackstone Group erhält vom Gewinn (fiktive Schätzung) 0,45 €.
3. Die beiden Gründer bekommen einen erheblichen Anteil dieser 0,45 €. Wie viel, das hängt davon ab, ob sie noch immer Eigentümer von der Blackstone Group sind (vorausgesetzt, dass sie es jemals waren), und wie exakt die vertraglichen Vereinbarungen sind.
Somit steht fest, dass mit jeder Monatsrechnung, die ein deutscher Staatsbürger an die Deutsche Telekom bezahlt, vermutlich (!) zwei US-Amerikaner immer ein ganz bisschen reicher werden. Irgendwo muss ja deren Vermögen herkommen.
Die Zahlen in der Beispielsrechnung sind frei erfunden und sollen lediglich das Prinzip veranschaulichen. Das ist hier meine Meinung, und ich möchte meine Meinung darlegen, wie meiner Meinung nach unser System funktioniert. Ob es auch in der Wirklichkeit so ist, das ist eine andere Frage. Und das ist meiner Meinung nach die Realität, in der wir leben: Über den Umweg »Heuschrecken« verdienen einige ganz wenige moderne Feudalherren, in diesem Fall zwei US-Amerikaner. Aber dass es Amerikaner sind, das ist Zufall. Das könnten auch Chinesen, Araber, Juden, Deutsche, Moslems, ehemalige SS-Scharführer, Christen, Anthroposophen sein. Also es kommt nicht auf die Nationalität, Rasse, Religion, Geschlecht an. Es sind halt einige ganz wenige natürliche Personen, die extrem gut abkassieren.
Es ist höchstwahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis das gegenwärtige System zusammenbrechen wird. Natürlich könnte man korrigierend eingreifen, aber den Diktatoren in Brüssel scheint unser gegenwärtiges System der Ausbeutung insbesondere zulasten von Deutschlands Unterschicht und Mittelschicht exzellent zu gefallen. Und von ganz alleine wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft nichts zu Gunsten der deutschen Staatsbürger geschehen. Das ist unser gegenwärtiges System des modernen Feudalismus - man muss einfach nur schauen, welche natürlichen Personen hinter der jeweiligen »Heuschrecke« stehen. Und wer die Wahrheit wissen will, der muss nur wenige Zeilen in der Wikipedia lesen. So einfach ist das. Einfach nur denken und lesen und denken. Dann kommt man der Wirklichkeit Schritt für Schritt auf die Schliche. So wird immer weiter umgeschichtet: Was früher mal dem Staat gehörte, wird Stück für Stück den so genannten »Heuschrecken« einverleibt. Und hinter den »Heuschrecken« - wer steht dort als Eigentümer? Einige wenige Superreiche, die modernen Feudalherren.
Aber momentan trifft es hauptsächlich noch den Staat, der von den »Heuschrecken« genüsslich verspeist wird. Aber der aufgeweckte deutsche Untertan - insbesondere der Hauseigentümer mit Grundschuld - sollte aufpassen, denn die »Heuschrecken« verspeisen offenbar nicht nur ehemalige Staatskonzerne, sondern finden hier und da auch mal die Bereicherung durch Zwangsvollstreckung ganz lecker. Also der Raubtierkapitalismus kann auch ganz gezielt einzelne deutsche Existenzen vernichten. Es geht halt alles nach und nach kaputt. Deswegen muss man den modernen Feudalismus auch so anprangern! Denn der steckt dahinter, wenn man von »Heuschrecken« spricht. Oder von den so genannten Hedge-Fonds. Hinter diesen ganzen tollen Vokabeln geht es immer nur um eines: Um Umverteilung von Millionen von Bürgern (sei es das Volkseigentum an der Telekom, oder sei es die selbst bewohnte Eigentumsimmobilie) hin zu einer verschwindend kleinen Clique von Superreichen.
Aber wann wird das deutsche Volk aus seinem Schlaf erwachen? Wie lange werden die Deutschen sich noch von der Vier-Buchstaben-Zeitung, die übrigens eine Allianz auch mit der Telekom geschlossen hat - auf den Arm nehmen lassen? Denkt immer mal schön darüber nach, wer Miteigentümer der Telekom ist. Und bei welchen Zeitungen macht die Telekom Werbung? Doch bei ziemlich vielen Zeitungen in Deutschland, oder?
Es lässt sich so unglaublich viel auf den modernen Feudalismus zurückführen, aber es ist halt genau das Problem der Gleichschaltung unserer Massenmedien, dass man genau dieses Thema nicht offen und frei besprechen kann. So war es auch im Dritten Reich - die Verbrechen der Nationalsozialisten wurden sicherlich nicht durch die damaligen Massenmedien angeprangert. Und so ist es auch in Deutschland heute - das legale Verbrechen am deutschen Volk wird nicht angeprangert, sondern mit irreführenden Vokabeln verschleiert. Denn diese ständige Umverteilung entspricht vollkommen den deutschen Gesetzen, für die der Bundestag und die Bundesregierung (und natürlich auch gegebenenfalls Bundesrat und Bundespräsident) gemeinsam verantwortlich sind. Aber entspricht das dem Willen des deutschen Volkes? Ich wäre mir da nicht so sicher.
Deutschland ist halt ein Finanzstandort geworden, tendenziell wird der Staat immer weiter abgebaut, es gibt immer weniger Beamte. Und es wird von den gleichgeschalteten Massenmedien immer ganz gezielt Propaganda gegen den Sozialstaat gemacht, gegen die Arbeitslosen, gegen die Beamten, aber auch gegen die Lokführer. Und warum? Nur, damit die Superreichen dank ihrer »Heuschrecken« noch mehr Millionen Euro (oder US-Dollar) an Vermögen aufhäufen können.
Warum kapiert das eigentlich weder die Linkspartei noch die Partei der Grünen? Auch von der SPD und der CDU ist nicht zu erwarten, von der FDP schon gar nicht. Man kann schon sagen, dass die Parteien, die im Bundestag sind, so etwas wie Blockparteien der Superreichen sind. Denn die machen nichts, um die Interessen des deutschen Volkes zu schützen. Die lassen es einfach so zu, dass etwa 80% aller deutschen Staatsbürger systematisch ausgeplündert werden über mehrere Jahre hinweg. Deswegen brauchen auch die »Heuschrecken« den Finanzstandort Deutschland, damit die hinter den »Heuschrecken« stehenden Superreichen noch reicher werden können. Der Finanzstandort Deutschland ist wie ein großes Feld, dessen Früchte die lieben »Heuschrecken« genüsslich verspeisen können. Die einen dürfen den Acker bestellen - das sind insbesondere die Arbeitnehmer in Deutschland. Und wenn es um die Ernte geht, dann dürfen die Superreichen ihre »Heuschrecken« miternten lassen.
Es wird immer weiter umverteilt, aber die gleichgeschalteten Massenmedien schweigen. Warum schweigen die Massenmedien? Eben weil die Fernsehsender und die Tageszeitung und natürlich auch allen voran die Vier-Buchstaben-Zeitung regelmäßig Anzeigenkunden sind, die können nicht die Missstände anprangern! Deswegen brauchen wir das Internet, um über den modernen Feudalismus sprechen zu können.
Das ist hier doch keine Spinnerei, oder? Ich kann ganz ohne irgendwelche abstrusen Theorien ganz klar am konkreten Beispiel eine Ursache benennen, warum die Binnennachfrage in Deutschland so schlecht es: Eben weil immer etwas vom erwirtschafteten Vermögen abgezweigt wird, weg von den Taschen des normalen Durchschnittsbürgers hin in die Taschen von Superreichen. Und diese Superreichen geben ihr Geld halt für andere Dinge aus, die kaufen sich beispielsweise mal eine Silbermine. Und warum investieren die in Silber? Weil halt Silber exzellente Chancen hat, ganz enorm im Wert zu steigen. Also man kann sich durchaus an den Superreichen - gemeint sind jetzt der reichste Mann und der drittreichste Mann dieser Welt - ein Vorbild nehmen und in Silber investieren.
Ich schreibe jetzt mal hier ein bisschen weiter. Denn wenn man mal angefangen hat, dann macht es auch etwas Spaß, den Gedanken ein bisschen auszudehnen. Beispielsweise habe ich gelesen (keine qualifizierte Quelle), dass der reichste Mann der Welt Bill Gates sich Aktien von Silberminen gekauft haben soll (unbestätigtes Gerücht). Und der drittreichste Mann der Welt soll sich vor 10 Jahren 130 Millionen Silberunzen gekauft haben (ebenfalls unbestätigtes Gerücht). Die Reichen investieren halt anders als normale Bürger! Der Reiche, der kauft sich entweder eine Aktie einer Silbermine oder eben eine riesige Menge an Silberunzen. Aber der Reiche, der geht doch nicht im Monat 100.000 mal zum Friseur oder kauft jeden Monat 100.000 Brötchen beim Bäcker um die Ecke. Das macht der normale Kleinbürger, nicht aber der Reiche. Ist das denn eigentlich so schwierig zu verstehen? Natürlich kann sich auch der deutschen Normalbürger mal ein paar 100 Silberunzen kaufen. Aber halt nicht ein paar Millionen Silberunzen auf einmal, das ist der Unterschied. Was die beiden Gründer der Blackstone Group mit ihrem Geld machen, weiß ich nicht. Dazu müsste man mal die beiden Artikel in der Wikipedia etwas genauer durchlesen. Aber die werden doch wohl kaum ihr Geld auf dem deutschen Binnenmarkt für normale Konsumgüter im Einzelhandel ausgeben, oder? Die werden doch wohl eher schauen, dass sie wirklich einträgliche Sachen kaufen.
Es wird so langsam Zeit, dass das deutsche Volk der Bundesregierung mal klar macht, dass es so mit der Umverteilung nicht weitergehen kann. Deswegen wird es Zeit, auf die Straße zu gehen. Und man muss natürlich auch neoliberale Propaganda schonungslos entlarven. Aber der deutsche Michel macht das nicht, er demonstriert nicht. Er lässt sich Stück für Stück entreichern. Bis zum Kollaps, aber das kennt man ja von Berlin (Hitler - Nationalsozialismus, Honecker - Sozialismus, Merkel - Meudalismus). Die Interessen des deutschen Volkes interessieren die jeweiligen Herrscher in Berlin offenbar nicht. Aber es ist immer schwer, aus dem jeweiligen System heraus Kritik zu üben. Denn die deutsche Justiz, die unterbindet leider die Meinungsfreiheit. Deswegen wird dieses Weblog ja auch anonym betrieben. Denn Deutschland heute ist meiner Meinung nach eine Diktatur, aber das darf man ja noch nicht so ganz laut sagen. Aber warten wir ab, wie künftige Historiker über Deutschland heute urteilen werden.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Ich schreibe heute über die Blackstone Group, weil dieses Thema kürzlich im Informationsportal Globalisierung angesprochen wurde. Dort steht was über China und »Blockstone« - vermutlich ein Rechtschreibfehler? Oder gibt es eine »Heuschrecke« mit dem Namen »Blockstone«? Ich glaube nicht, die heißt »Blackstone«. Also auch die Chinesen scheinen mittlerweile bei Blackstone einzusteigen. Und das bedeutet, dass möglicherweise schon bald mit dem Bezahlen der deutschen Telefonrechnung chinesisches Vermögen gemehrt wird. Aber das stört uns ja alle nicht, denn die Globalisierung ist ja so toll. Aber mittlerweile scheinen schon viele Deutsche Angst vor der Globalisierung zu haben. Aber Hauptsache, der Wille unserer Unterdrücker wird vollstreckt, und alles wird privatisiert. Und wenn der Staat vollkommen aufgelöst ist, Deutschland nur noch ein Finanzstandort ist, dann muss ja das Schlaraffenland kommen - fragt sich nur für wen. Denn erinnern wir uns: 1789 gab es eine Revolte gegen den klassischen Feudalismus. Und die Überwindung des modernen Feudalismus steht uns noch bevor. Schade, denn hätte man an der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland festgehalten, und auf diesen wahnsinnigen Kurs Neoliberalismus verzichtet, dann würde man vielleicht auch ganz ohne Kollaps auskommen. Aber die Bundesregierung will es so. Und der Bundestag will es so. Und die Diktatoren in Brüssel wollen es so. Also lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird - für die breite Mehrheit des deutschen Volkes wird es sicherlich nichts Gutes sein. Aber Hauptsache, man schweigt schön, gibt nicht zu, dass man selber schon fast pleite ist. Und man zahlt immer schön an den großen Konzern, der seinerseits zu einem kleinen Teil einer »Heuschrecke« gehört. Und diese »Heuschrecke« wurde dann natürlich von zwei (heute) extrem reichen US-Amerikanern gegründet. Und auch die Chinesen, die ja bekanntermaßen in US-Dollars schwimmen sollen, die steigen auch so langsam ein. Die wissen halt, was gut ist - und sie müssen sich beeilen, denn der Niedergang der US-Währung ist offenbar unaufhaltsam. Die Chinesen sind gute Geschäftsleute. Und die Deutschen sind ein Volk, das sich - Berlin sei Dank - das Fell über die Ohren ziehen lässt.