122 Deutsche sind Milliardäre

Gerade eben habe ich ein Blick auf die Reaktionen auf den Paukenschlag No. 48 geworfen. Dort wurde ich auf den Artikel 122 Deutsche sind Milliardäre aufmerksam gemacht. Natürlich habe ich mir diesen Artikel nicht durchgelesen. Wohl aber einige Leserkommentare. Denn mich interessiert, was die Leute so denken. Erschreckend, so ist mein Eindruck.

Liebe Bürger in Deutschland, beschäftigt euch doch mal bitte mit den Begriffen Eigentum, Geld, Vermögen, Arbeitnehmer, Konzern. Und denkt mal ein bisschen nach! Und zählt mal in aller Ruhe durch: Eine Million EUR, 2 Millionen EUR, 3 Millionen EUR, 4 Millionen EUR,…, 50 Millionen EUR, 51 Millionen EUR, 52 Millionen EUR,… 601 Millionen EUR, 602 Millionen EUR, 603 Millionen EUR,… 1002 Millionen EUR, 1003 Millionen EUR, 1004 Millionen EUR, 5555 Millionen EUR, 5556 Millionen EUR, 10.000 Millionen Euro, ….

Zählt jede Million einzeln durch und für jede einzelne Million gibt es eine Villa zu kaufen. Und überlegt euch mal, wie lange ihr braucht, um das Vermögen der 122 reichsten Milliardäre in Millionen Schritten zu zählen.

Und dann stellt euch mal bitte vor, dass man für eine Million EUR etwa 76.923 Silberunzen (zu je 13 EUR) kaufen könnte. Wie viele Silberunzen könnten sich die 122 deutschen Milliardäre gemeinsam kaufen? Wie viele Weltjahresproduktionen Silber wären das? Die Antwort würde man gerne mal wissen, aber viele deutsche Staatsbürger wollen offenbar gar nicht nachdenken, sondern hören bereits auf zu denken mit dem Gedanken, dass man doch nicht neidisch sein darf. Oh Gott, oh Gott, wie einfältig sind doch die Deutschen. Lassen sich ausbeuten, verzichten auf viel Vermögen, sind einfach nur dumm, wählen eine der asozialen Blockparteien.

Offenbar fehlt den deutschen Untertanen jedes Vorstellungsvermögen für die Größe des durch die reichsten Deutschen aufgehäuften Vermögens.

In einem bin ich sicher: Erst ein totaler Kollaps wird die Masse der Leute zum erwachen bringen. Eine kleine Clique weiß schon jetzt Bescheid, aber die große Masse der deutschen Untertanen ist einfach zu blöde. Das war auch im Nationalsozialismus (Hitler) und im Sozialismus (Honecker) so. Erst als plötzlich alles kaputt war, als alles vorbei war, dann ist die große Masse aufgewacht. Und so ist es auch gegenwärtig im Meudalismus (Kohl, Schröder, Merkel). Die Leute rennen lieber zum Arbeitsamt, oder gehen jeden Tag als Arbeitnehmer schuften. Oder sie hocken zuhause vor ihrem Fernseher als Rentner. Oder sie leisten einen Zwangszivildienst. Oder sie sind allein erziehende Mutter und lassen sich vom feministischen Sozialamt (oder wie auch immer das genannt wird) durchfüttern. Aber alle schlafen sie gemeinsam, kaufen im Supermarkt des Superreichen ein. Und denken, man darf nur nicht neidisch sein auf diesen extremen Reichtum.

Aber Dummheit darf halt gerne auch in Armut leben, so dumm sind halt die Deutschen. Die arbeiten viel und rennen häufig mehrere Male im Monat zum Aldi, um dort das Vermögen eines der beiden Aldi Brüder (Aldi-Nord oder Aldi-Süd) zu mehren. Natürlich mögen die Produkte relativ günstig angeboten werden, aber die Vermögensmehrung tritt natürlich immer auch beim jeweiligen Aldi-Eigentümer ein. Aber kapieren das auch die deutschen Untertanen? Offenbar mehrheitlich nicht. Die sind einfach zu dumm, tut mir leid. Aber wer das nicht versteht, tut mir wirklich leid, und mit solchen Menschen möchte man selbstverständlich auch nichts zu tun haben. Denn dumme und arme Menschen, die werden von den gegenwärtigen Unterdrückern möglicherweise als »Sozialschmarotzer« wahrgenommen. Und wer will solche Menschen schon kennen?

Eine Antwort zu „122 Deutsche sind Milliardäre“

  1. Wirtschaftsdiktatur: Paketzustellung am Sonntag « Man of the World sagt:

    [...] ja richtig, irgendjemand muss diese EU-Diktatur ja finanzieren. Außerdem müssen ja auch die etwa 122 reichsten Deutschen – alles Milliardäre – durchgefüttert werden. Die bezeichnet niemand als »Sozialschmarotzer«. [...]

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