Feudalismus: Spaghetti sind teurer geworden

Mein letzter Beitrag liegt jetzt schon mehr als einen Monat zurück. Im Grunde genommen ist alles Wichtige schon gesagt worden – man muss nur selber nachdenken. Was ist das Problem, unter dem die meisten Menschen leiden? Die Antwort kann immer nur wiederholt werden: Der moderne Feudalismus. Diese Wahrheit muss immer wieder wiederholt werden, damit sie auch geglaubt wird. Die gleichgeschaltete Presse hat die Wahrheit »Riester-Rente«, die Wahrheit »der Aufschwung kommt bei den Menschen an« und die Wahrheit »Arbeitslosigkeit ist gesunken« oft genug wiederholt. Und so wiederhole ich entsprechend in meinem anonymen Weblog diejenige Wahrheit, von der ich überzeugt bin. Denn Deutschland ist de facto eine Diktatur, die Meinung wird von wenigen Konzernen gebildet, die ihrerseits wenigen Superreichen gehören. Aber hier im Internet – dort gibt es auch noch andere Meinungen, die mit der herrschenden Lehre nicht übereinstimmen. Wer wissen will, der weiß Bescheid. Wer wissen will, wie die Situation ist, was er tun kann, der möge die nachfolgenden Zeilen lesen.

Wer noch ein bisschen Lesestoff braucht, dem sei der Artikel Beispiellose Vermögenskonzentration in den USA – Vorbote einer Krise? (PDF-Dokument) vom 31. Mai 2007 empfohlen.

Der moderne Feudalismus wird voraussichtlich dazu führen, dass das ganze System zusammenbricht. Hyperinflation (PDF-Datei) und Weltwirtschaftskrise sind möglich. Wie kann man Vorsorge treffen? Auch hierzu gibt es umfangreiche Dokumente im Internet. Lesen Sie einfach so nach und nach die PDF-Dokumente von Hartgeld.com durch. Dort wird im Grunde genommen alles Wichtige gesagt, wie man sich als Einzelperson auf die jederzeit mögliche erhebliche Krise vorbereiten kann. Ich brauche das hier nicht im Detail auszubreiten, denn dort steht alles.

Aber wenn ich schon mal dabei bin, hier einen Artikel zu schreiben, dann kann ich vielleicht noch den einen oder anderen Hyperlink loswerden. Sozusagen Werbung machen für Texte, die mir gefallen haben. Kürzlich wurde vom Betreiber der Webpräsenz Hartgeld.com der Artikel Goldlagerung in der Schweiz (PDF-Format) veröffentlicht. Dieser Artikel enthält wertvolle Hinweise für diejenigen deutschen Staatsbürger, die über den einen oder anderen Kilo-Goldbarren (beziehungsweise die entsprechende Menge in Krügerrand-Münzen) verfügen. Also wer mehrere Kilo Gold als Eigentümer im Eigenbesitz hat, der sollte sich diesen Artikel durchlesen. Und von diesem Artikel aus gibt es auch noch weitere Hyperlinks, die das Problem noch genauer darstellen.

Mittlerweile hat man das Gefühl, dass die Preise bei den Discountern häufig gestiegen sind. Hierzu erlaube ich mir einfach mal, eine Information vom 16.01.2008 zu zitieren:

»hier ein paar aktuelle Preisveränderungen aus meinem Haushaltsbuch:

Spaghetti: 0,39 -> 0,55 (41%)
Spätzle: 0,65 -> 0,85 (31%)
Light-Käse: 1,49 -> 1,89 (27%)
Joghurt: 0,99 -> 1,15 (16%)
Klopapier: 1,65 -> 1,85 (12%)«

Stimmen diese Preissteigerungen? Ich habe den Verdacht, dass es stimmen könnte. Wenn man beispielsweise vor wenigen Tagen in den Aldi gegangen ist, um dort Hamsterkäufe durchzuführen, mit dem Nebeneffekt, das Vermögen eines der beiden Aldi-Brüder zu mehren, dann kann man feststellen, dass eine Packung Spaghetti tatsächlich fünfundfünfzig Cent (Aldi-Süd) kostet. Wie teuer waren die Spaghetti bei Aldi früher? Ich weiß es nicht, vermute jedoch, dass eine Packung Spaghetti früher neununddreißig Cent gekostet haben könnte. Man müsste halt ein Haushaltsbuch führen, um die Preissteigerungen auch persönlich nachvollziehen zu können.

Aber nicht nur Spaghetti sind offenbar teurer (41% Preissteigerung – wer glaubt noch der offiziellen Statistik?) geworden, sondern auch das 3-lagigeToilettenpapier. Wenn zehn Rollen Toilettenpapier bei Aldi-Süd 2,55 Euro kosten (entsprechend bei Metro: 24 Rollen für 6,10 Euro), und wenn im Augenblick eine Silberunze Maple Leaf bei Argentarius.de 14,60 Euro kostet (Zeitpunkt der Artikelerstellung), dann kann man mal versuchen nach zurechnen, wie viele Rollen Toilettenpapier man für den Wert einer Silberunze kaufen kann. Um dieses auszurechnen, benötigt man geringe mathematische Fertigkeiten. Also ich habe ausgerechnet, dass rund 57 Rollen Aldi-Toilettenpapier (übrigens mit der Note »gut« bewertet von der Stiftung Warentest) dem Wert einer Unze Silber entsprechen. Ist das Toilettenpapier jetzt billig oder teuer? Schwer zu sagen, aber folgende Strategie erscheint als sinnvoll: Einfach größere Mengen Toilettenpapier kaufen, wenn man Platz hat. Und am besten auch größere Mengen Silberunzen kaufen, wenn man genügend Geld hat.

Aber warum dieser Hinweis, Toilettenpapier und Silber zu kaufen? Nun ja, die Preise steigen immer mehr. Warum aber? Nun ja, offenbar wird Geld »gedruckt«. Beispielsweise überzeugt mich die Meinung, zu sagen: Der US-Dollar ist einlagig, der Euro zweilagig, der Schweizer Franken dreilagig – es wird Zeit, sein Papiergeld in richtiges Geld um zu wechseln. Und die Investition in Toilettenpapier/Silber wird voraussichtlich eine sehr viel bessere Rendite abwerfen als die Investition in so etwas wie eine Riester-Rente. Sorry, tut mir leid. Aber ich glaube nicht, dass aus dem Euro jemals so etwas wie eine stabile Weltwährung werden wird. Das wird nicht passieren. Auf der Startseite von Hartgeld.com befindet sich momentan folgender Satz:

»Spanien wird voll von der EZB durch Monetisierung “gerettet”.«

Also ich gehe davon aus, dass die europäische Zentralbank dafür sorgt, dass über eine stärkere Inflation (Steigerung der ungedeckten Geldmenge) die negativen Folgen der Immobilien-Blase in Spanien gedeckt werden sollen. Ich habe das lediglich im Internet gelesen, dass es in Spanien in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Bau-Boom gegeben haben soll. Ich bin davon überzeugt, dass in Spanien einfach viel zu viel gebaut wurde. Auf Kredit natürlich. Und so langsam zeigt sich, dass offenbar sehr viele Kredite nicht mehr zurückgezahlt werden können. Damit die Banken in Spanien nicht Pleite gehen, scheint die EZB halt einfach Geld aus dem Nichts zu schaffen – durch einfache Buchung. Ob das wirklich so ist – ganz genau weiß ich es nicht, aber so in etwa dürfte sich die ganze Angelegenheit abspielen.

Unser ganzes Finanzsystem (so funktioniert es – einfach erklärt mit Videos: Teil 1 , Teil 2, Teil 3) ist aus den Fugen geraten – die reale Wirtschaft wird bald folgen. Es wird halt unglaublich gezockt auf den Finanzmärkten. Die Zockerei hat aufgrund der zunehmenden Feudalisierung der Welt (ein paar wenige extrem reiche Familien – es sind nur ein wenige hundert, denen fast der halbe Planet gehört) extreme Ausmaße angenommen. Also es gibt den Zins und den Zinseszins – davon profitieren die Superreichen. Und ein Superreicher, der kauft sich halt im Grunde genommen immer noch weitere Spekulationsobjekte (Aktien, Immobilien). Und das Ganze wird halt über eine Verschuldung des Staates (Bund, Land/Kommunen), der Unterschicht (HIV-Prekariat, Zwangsdienstleistende), der unteren Mittelschicht (Bundesbeamte, Landesbeamte) erst ermöglicht. So wird immer weiter umgeschichtet. Von der Unterschicht zur Mittelschicht. Von der Unterschicht zur Oberschicht. Von der Mittelschicht zur Oberschicht. Von der unteren Mittelschicht zur oberen Mittelschicht. Von der Unterschicht zur unteren Mittelschicht. Von der oberen Mittelschicht zur Oberschicht. Das Vermögen, das es insgesamt gibt, wandert halt so nach und nach von vielen Millionen Menschen zu der kleinen Clique der Feudalherren und Feudalfrauen beziehungsweise Feudalfamilien (Familie Quandt, Familie Otto).

Die allermeisten Bürger in Deutschland und im Ausland wollen davon nichts wissen. So ist es bisher üblich, beispielsweise einen BMW auf Kredit zu kaufen. Das bedeutet: Jemand, der zur Mittelschicht gehört, nimmt einen Kredit auf, um einen BMW zu kaufen. Wem aber gehört der BMW-Konzern? BMW gehört zu wesentlichen Teilen der Familie Quandt. Die werden immer reicher, können eine Million nach der anderen anhäufen, können Milliarde nach Milliarde anhäufen. Unterschicht und Mittelschicht gehen häufig aus Unwissenheit und Dummheit den Weg in die Schuldknechtschaft – und wer sind die Schuldherren? Das sind letztlich die Konzerneigentümer, die wirtschaftlich von der Verschuldung der Masse profitieren. Die Masse will das nicht wissen, aber die Folgen spüren Millionen Deutsche schon tagtäglich: Massenarbeitslosigkeit, steigende Lebensmittelpreise, sinkende Realeinkommen, nur geringe Steigerungen der nominalen Löhne, Studiengebühren, an Lebensmitteln sparen müssen, seltener oder gar nicht mehr in den Urlaub fahren. So langsam beginnt für viele Bundesbürger der Kampf ums Überleben. So langsam dürfte schon für den einen oder anderen der Zeitpunkt gekommen sein, darüber nachzudenken, ob man nicht die Tageszeitung, die der freundliche Nachbar tagtäglich mit der Verzögerung von lediglich einem Tag zur Verfügung stellt, anstelle von Toilettenpapier verwenden sollte. Noch ist es nicht so weit, aber wenn die Preise immer weiter steigen für das Toilettenpapier (immerhin 19 Prozent Mehrwertsteuer – könnten unsere Diktatoren doch auf 7 Prozent absenken, damit würden die dem deutschen Volk dienen), dann werden sich bestimmt einige deutsche Staatsbürger diesen Schritt überlegen können. Aber das stört die Diktatoren in Brüssel nicht, wenn die Mehrheit des deutschen Volkes ausgeplündert wird. Und das Regime in Berlin – die müssen den Überwachungsstaat immer weiter perfektionieren, denn die wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Planstellen für neue Polizisten eingespart werden können. Die totale Überwachung des deutschen Volkes ist halt billiger als neue Polizisten einzustellen. Sparen ist das oberste Ziel unserer Unterdrücker in Berlin. Und warum sparen unsere Politiker an den Polizisten? Nun ja, die Superreichen müssen halt noch reicher werden können. Da spart man gerne an Polizeibeamten, das soll dann kompensiert werden durch totalitäre Überwachungsmaßnahmen.

Es tut mir leid, das so deutlich feststellen zu müssen: Deutschland heute ist im Grunde genommen eine Diktatur. Der einzelne Durchschnittsbürger hat kaum noch was zu sagen. Aber wie war das in der Geschichte? Wie war das vor allem in der DDR? Alles lief stabil, plötzlich ist es dann zusammengebrochen. Und genauso dürfte das auch mit Deutschland heute laufen: Alles läuft äußerlich stabil, und plötzlich ist der ganze Spuk vorbei. Dann ist Deutschland nicht mehr in der Lage, die EU-Diktatur zu finanzieren. Und Deutschland wird auch nicht mehr Vasall des US-Imperiums (Angriffskrieg gegen Irak, Folter in Guantánamo) sein. Auch die Ära Merkel/Schäuble wird vorübergehen – zunächst einmal wird die Not von Millionen Bürgern sicherlich vergrößert werden – und vielleicht gibt es Hoffnung auf wirtschaftliche Freiheit.

Aber wenn unser System zusammenbricht, was passiert dann? Es ist möglich, dass Millionen deutsche Staatsbürger hungern müssen. Vielleicht werden sogar viele verhungern, das darf man nicht ausschließen. Irgendwo im Internet kann man lesen, dass es in Russland im Jahr 1993 (kann etwas früher oder später gewesen sein) 3 Millionen Hungertote gegeben haben soll – eine qualifizierte Quelle für diese Information kann ich nicht angeben. Aber so sieht das aus: Der Sozialismus ist etwa 1990 kollabiert. Und Millionen Menschen sollen verhungert sein – nach dem Untergang der sozialistischen Diktatur, Reisefreiheit gab es schon, aber eben auch Hunger. Und wenn der moderne Feudalismus kollabiert (Vorzeichen: Bankenkrise im Sommer 2007, Finanzprobleme im Herbst 2007 bei der SachsenLB, Finanzprobleme im Januar 2008 bei der WestLB – man werfe auch einen Blick auf den Collapse-O-Meter), dann könnte das Horrorszenario Hunger auch in Deutschland Realität werden.

Wie aber kann man sich darauf vorbereiten, im Rahmen eines totalen Kollapses unseres Systems, mit Versorgungsproblemen fertigzuwerden? Nun ja, dazu müssen Sie einfach nur einen Blick auf die Webpräsenz Ernaehrungsvorsorge.de werfen, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz herausgegeben wird. Dort finden Sie Informationen über die private Lebensmittelvorsorge. Meiner Meinung nach können Sie so etwas wie Riester-Rente vollkommen vergessen. Aber den Hinweisen auf Ernaehrungsvorsorge.de sollte man schon ernsthafte Beachtung schenken. Dort gibt es zum Beispiel Hinweise, wie ein Notvorrat aussehen kann – außerdem gibt es einen Vorratskalkulator, der leider auf 14 Tage beschränkt ist.

Meine dringende Bitte an Sie: Wenn Sie an die Obrigkeit glauben, dann legen Sie sich einen Notvorrat für 14 Tage an. Dieser Notvorrat muss natürlich nicht nur für Sie persönlich, sondern auch für Ihre Familienmitglieder/Haushaltsangehörigen ausreichen. Also wenn sie mal wieder zum Aldi gehen (warum müssen die beiden Aldi-Brüder so reich sein? Stehen die persönlich an der Aldi-Kasse?), dann kaufen sie sich dort Spaghetti, Konserven, Reis, Backmischungen – es gibt wohl auch sehr gute Brotbackmaschinen, einfach mal die Kundenrezensionen bei Amazon.de lesen.

Wenn ich schon mal beim Thema bin, dann möchte ich an dieser Stelle kurz auf das Thema Brotbackmischung/Brotbackautomat eingehen. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich mich mit so etwas beschäftige – aber der drohende Kollaps macht es notwendig. Die Brotpreise sollen ganz enorm gestiegen sein. Die Unterschicht, gegen die auch gerne mal systematisch gehetzt wurde durch Deutschland gleichgeschaltete Propaganda (»Sozialschmarotzer«), dürfte häufig schon Probleme haben, günstig Brot zu erwerben. Nun ja, wer es sich leisten kann, der sollte vielleicht eine Brotbackmaschine kaufen. Eigentlich könnte ich zu diesem Thema einen eigenen Artikel schreiben. Aber das wird halt mal Bestandteil jetzt von diesem Artikel. Wie finden Sie eine gute Brotbackmaschine? Ich erkläre es Ihnen. Zunächst einmal werfen Sie einen Blick auf die Brotbackautomaten bei Geizhals.at (sortiert nach Anzahl der Einträge). Die Marke »Unold« ist mir ehrlich gesagt bisher nicht bekannt gewesen, aber deren Brotbackautomaten scheinen recht beliebt zu sein. Also man kann den Fokus auf die Marke »Unold« bei der Suche nach einer geeigneten Maschine richten. Und wo kauft man das Ganze? Natürlich beim billigsten Anbieter, aber vorher noch einen Blick in die Meinungen von Käufern werfen. Lesen Sie doch einfach mal die Kundenrezensionen zum Unold 8695 Brotbackautomat. Wenn man die Kundenrezensionen durchliest und nur ein bisschen nachdenkt, dann wird sehr schnell klar, dass man aus folgenden zwei Gründen den Erwerb einer Brotbackmaschine in Erwägung ziehen sollte:

(1) Selbst gebackenes Brot ist billiger als das Brot von der Bäckerei. Natürlich erst ab einer gewissen Menge, ist klar, denn der Brotbackautomat muss sich amortisieren. Selbst wenn die Strompreise mittlerweile schon in astronomische Höhen getrieben wurden (dank der Allparteienkoalition und fehlender Regulierung des Oligopols), so dürfte es immer noch erheblich billiger sein, Brot selber zu backen als Brot beim Bäcker zu kaufen. Denn der Bäcker hat vor allem zu bezahlen die Ladenmiete und natürlich auch die Lohnkosten. Man selbst muss lediglich die Stromkosten bezahlen – und benötigt ein ganz bisschen Platz für den Brotbackautomat. Und man muss einmalig eine Summe von zirka sechzig Euro ausgeben. Aber das rechnet sich vermutlich relativ schnell: Preis (Brotbackautomat + Stromkosten + Brotbackmischung) < Preis (Brot von der Bäckerei).

(2) Und ferner wird man ein bisschen autark. So eine Brotbackmischung hält sich mehrere Monate. Bei Aldi kostet eine Brotbackmischung (ein Kilogramm) glaube ich neunundachtzig Cent. Davon kriegt man wohl die doppelte Menge Brot – also zwei Kilogramm Brot. Und diese Brotbackmischung dürfte mehrere Monate halten – ideal für die Notvorrat.

Das ist jetzt ein kleiner Exkurs geworden mit der Brotbackmischung – ein wichtiges Element in der Krisenvorsorge. Krisenvorsorge bedeutet, dass man nicht nur Gold und Silber kauft (wenn man kann), sondern auch einen Notvorrat anlegt. Wer der Obrigkeit glaubt, der muss auf jeden Fall einen Notvorrat für einen Zeitraum von vierzehn Tagen anlegen – die Einzelheiten befinden sich wie oben gesagt bei Ernaehrungsvorsorge.de. Meiner Meinung nach sollte ein Notvorrat für sehr viel längere Zeit angelegt werden. Am besten für mehrere Monate.

Ein Lebensmittelvorrat bewahrt auch ein bisschen von den Folgen der steigenden Inflation. Bitte seien Sie sich klar darüber, dass die Inflation des Euro mittlerweile unglaublich stark gestiegen ist. Das deutsche Volk konnte in Westdeutschland jahrzehntelang die Deutsche Mark genießen – eine der allerbesten Währungen der Welt. Die Deutsche Mark wurde ohne Not und ohne Zwang von unseren Politikern aufgegeben. Natürlich wurde das deutsche Volk niemals gefragt, ob es den Euro haben will. Das wurde einfach von oben diktiert – wie es sich halt für eine Pseudo-Demokratie gehört. Danke, Helmut Kohl, danke, dass die Mehrheit der deutschen Staatsbürger dank Euro-Einführung unglaubliche finanzielle Einbußen hinnehmen muss. Seien wir doch mal ehrlich: Wenn man heute im Supermarkt einkaufen geht, dann sind die gedruckten Geldbeträge wie damals zu DM Zeiten. Also irgendwie scheint alles doppelt so teuer geworden zu sein. Ob das wirklich so ist – schwer zu sagen, aber die gefühlte Inflation ist schon enorm hoch.

Wie hoch ist die Inflation? Inflation bedeutet, dass der Preis für die Lebensmittel steigt. Oder etwas allgemeiner gesagt: Der Preis für den Warenkorb steigt. Aber was ist der Warenkorb des aus der Gesellschaft ausgestoßenen HIV-Empfängers? Der sieht doch vermutlich relativ bescheiden aus. Also kann sich Deutschlands Unterschicht noch vernünftig ernähren? Der Politikerkaste dürfte das ziemlich egal sein, wenn deutsche Staatsbürger hungern. Viele Kinder sollen ja auch betroffen sein. Die Armut von Millionen Staatsbürgern in Deutschland wird dank Inflation wohl immer schlimmer. Aber momentan ist zum Beispiel Übergewicht bei den Kindern der Unterschicht noch relativ harmlos. Denn schon bald könnte Untergewicht die Regel werden. Es muss nicht die Regel werden, aber es kann die Regel werden. Und zwar genau dann, wenn der US-Dollar und der Euro gemeinsam in die Hölle fahren. Dann könnte die gesamte Versorgung der deutschen Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern ebenfalls in die Hölle fahren – man weiß es einfach nicht, was passieren wird. Aber dieses Risiko sollte man sehen. Und jeder einzelne kann sich im kleinen darauf vorbereiten.

Das wird hier wieder ein richtig großer Artikel, aber wenn man mal angefangen hat, dann möchte man gar nicht mehr aufhören zu diktieren. Worüber soll ich jetzt noch schreiben? Vielleicht versuche ich die Gedankengänge meines Artikels in einigen Thesen zusammenzufassen:

- weltweit gibt es eine ungleiche Vermögensverteilung, in den USA, in Deutschland, überall;
- diese ungleiche Vermögensverteilung führt momentan zur Bankenkrise, steigende Inflation, Massenarbeitslosigkeit;
- langfristig führt die soziale Ungleichheit möglicherweise zur Hyperinflation (EZB und FED »drucken« Geld) und Weltwirtschaftskrise (Nichts geht mehr, alle Räder stehen still);
- momentan kriegt man noch Gold, Silber, Lebensmittel relativ günstig. Man kann sich eindecken, Vorräte anlegen.

Jeder Bürger ist ein bisschen für sein eigenes Schicksal verantwortlich. Im Internet steht eigentlich alles Wichtige. Man muss nur lesen, analysieren, nachdenken – und dann irgendwann auch mal handeln. Und wenn man gehandelt hat, dann muss man einfach nur noch warten. Mehrere Monate, mehrere Jahre. Einfach nur warten – auf den Untergang unserer gegenwärtigen Wirtschaftsdiktatur. Dann kommen vielleicht ein paar Jahre Hunger, Massenarmut, Plünderungen, soziale Unruhen. Unsere Diktatoren werden vielleicht versuchen, das Militär nicht mehr in Afghanistan einzusetzen, sondern in Deutschland zur Bekämpfung des eigenen Volkes. Ich glaube nicht, dass es soweit kommen wird. Aber ich traue den Verrätern in Berlin/Brüssel im Grunde genommen sehr viel kriminelle Energie zu. Die Art und Weise, wie Deutschland seit dem Untergang der Sowjetunion systematisch in den Untergang geführt wird, ist im Grunde genommen ein hochkrimineller Akt, der leider strafrechtlich nicht verfolgt wird. Es ist jedoch mehr eine politische Sache, aber ohne Meinungsfreiheit in Deutschland ist es halt nicht wirklich möglich, den Feudalismus von innen heraus zu bekämpfen. Man muss auf den Kollaps warten. Eine jederzeit mögliche Hyperinflation/Weltwirtschaftskrise müssen streng genommen nicht sein. Aber es ist leider nicht möglich, die Bundesregierung zu einem anderen Kurs zu bewegen. Die Presse in Deutschland ist halt gleichgeschaltet. Das Fernsehen wird mit Zwangsgebühren finanziert. Es gibt eigentlich gar keine Freiheit mehr in Deutschland für die Masse. Immerhin gibt es zur Zeit noch keinen Hunger, das ist auch schon mal viel Wert. Also das richtige Massenelend gibt es in Deutschland bisher noch nicht. Aber das kann jederzeit kommen. Und es ist die Pflicht eines jeden Amtsträgers, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Aber genau das wird ja systematisch versäumt – man müsste meiner Meinung nach so langsam schon Ermittlungsverfahren wegen der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens gegen ausgewählte Politiker durchführen. Also ich denke, dass das Verhalten einiger Politiker durchaus strafrechtliche Relevanz hat – aber es ist kaum denkbar, dass ein Politiker angeklagt oder sogar verurteilt wird wegen Hochverrats. So ist es halt in Deutschland, von innen heraus passiert nichts. Erst wenn alles kollabiert ist, dann möchte vielleicht niemand mehr mit der gegenwärtigen Diktatur etwas zu tun gehabt haben. Dann wird es sehr viele Wendehälse geben. Auch die Journalisten werden schnell umdenken. Denn dann heißt es möglicherweise: Tschüss US-Dollar, Tschüss Euro – Hallo Hunger.

2 Antworten zu “Feudalismus: Spaghetti sind teurer geworden”

  1. Gefahr für Finanzmärkte - Anleiheversicherer MBIA mit Rekordminus « xxl-killababe berlin wordblog sagt:

    [...] – Feudalismus: Spaghetti sind teurer geworden Wie aber kann man sich darauf vorbereiten, im Rahmen eines totalen Kollapses unseres Systems, mit [...]

  2. Aufrechter Gang - Und auf Augenhöhe bleiben! « DirkGrund - über Suboptimales sagt:

    [...] Armut, die man beobachtet, ist die Konsequenz einer sich zunehmend in Materialismus verwildernden Oberschicht, eine bürgerliche Elite, die den Schmersch von den Selbstheilungskräften des Marktes willig [...]

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