Katadyn Siphon/Micropur: Trinkwasser im Notfall

Der moderne Feudalismus wird kollabieren. Wann? Das kann jederzeit eintreten. Morgen, kommende Woche, kommenden Monat, kommendes Jahr. Welche Konsequenzen wird das haben? Zusammenbruch der Banken, Zusammenbruch der öffentlichen Versorgung sind möglich. Historische Beispiele dafür gibt es, beispielsweise der Zusammenbruch des Ostblocks circa 1989. 3 Millionen Menschen sollen dort in der Folge des Zusammenbruchs der sozialistischen Diktatur verhungert sein – habe ich gerüchtweise irgendwo im Internet gelesen.

Auch unser System wird zusammenbrechen. Da gibt es so ein sehr schwierig auszusprechendes Wort, das auch teilweise unterschiedlich geschrieben wird. Kommen wir zur Sache: Es handelt sich um den Kondratjew-Zyklus. Es ist wie mit den Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zur Zeit befinden wir uns im Konjunktur-Winter. Aber so richtig kalt ist es in Deutschland noch nicht geworden. Die gegenwärtige Wirtschaftsdiktatur ist noch nicht kollabiert, wird aber noch kollabieren. Analog dem Zusammenbruch des Ostblocks werden US-Dollar und Euro zur Hölle fahren.

Was werden die Konsequenzen sein? Schwierig vorherzusagen, aber werfen Sie doch mal einen Blick auf den Artikel Krisenindikatoren (PDF-Dokument vom 19. Februar 2008), den ich in der Download-Kategorie von Hartgeld.com gefunden habe. Dieser Artikel enthält wertvolle Hinweise darauf, wie eine individuelle Krisenvorsorge aussehen kann. Ganz wichtig erscheint mir der Hinweis auf Trinkwasser. Im verlinkten Dokument gibt es den Hinweis auf die Webpräsenz Krisenvorsorge.com. Die dortigen Hinweise muss man nicht exakt umsetzen, aber im wesentlichen sollte man schon die dortigen Bereiche abgedeckt haben. Die Informationen, die ich dort gelesen habe, sind im wesentlichen alle zutreffend.

Der Fokus soll jetzt mal auf das Trinkwasser gelegt werden, bei Krisenvorsorge.com wird empfohlen, sich entweder einen

1. Osmosefilter oder

2. den Katadyn Pocket Filter zu kaufen.

Für Leute, die sich gern ökologisch ernähren, mag die Sache mit dem Osmosefilter gut sein. Wem es primär nur um das Überleben geht, der ist auf jeden Fall mit Katadyn-Produkten sehr gut beraten. Bitte besuchen Sie doch mal die Webpräsenz von Katadyn. Dort gibt es umfangreiche Informationen über deren Programm. Dort sollten Sie mal ein bisschen schmökern, beispielsweise in der Katadyn Wasserfibel (PDF) lesen.

Bevor Sie sich ein Produkt von Katadyn kaufen, lesen Sie sich bitte im Download-Bereich von Katadyn das Datenblatt und die Bedienungsanleitung des jeweiligen Produkts durch.

Welche Produkte meine ich? Nun ja, der Katadyn Pocket Filter kostet nach meiner Recherche im Internet in Deutschland ab circa 230 EUR (bis circa 280 EUR). Ziemlich viel Geld, finde ich. Also dieses Produkt kann man im Grunde genommen schon sofort kaufen, aber es ist halt wirklich teuer, und meiner Meinung nach ist bei vielen deutschen Staatsbürgern dieses Geld einfach nicht mehr vorhanden. Viele Bürger müssen um das Überleben kämpfen, bereits heute scheint der Hunger bei dem einen oder anderen Bundesbürger präsent zu sein. Da kann man nicht einfach 230 EUR für den Katadyn Pocket Filter ausgeben. Aber Trinkwasser muss man haben, die Kommunen haben kaum noch Geld für die Finanzierung der öffentlichen Versorgung. Also in Kläranlagen, und auch im Trinkwasseraufbereitungsanlagen wird häufig kaum noch investiert. Und wenn unser System kollabiert, dann könnte es sein, dass das Trinkwasser stark verunreinigt ist, mit Schwermetallen angereichert ist, vielleicht auch mal ein paar Bakterien enthält, einfach eine geringere Qualität hat. Und die Infrastruktur könnte teilweise zusammenbrechen, nicht unbedingt vollständig, aber halt teilweise. Und darauf kann man sich vorbereiten.

Wenn man die Katadyn-Filter studiert, und auch die Preise im Internet vergleicht, dann fällt folgendes auf:

Insbesondere die teuren Katadyn-Produkte (also insbesondere der Katadyn Pocket Filter) scheinen in den USA für circa die Hälfte des Preises angeboten zu werden. Also in Deutschland zahlt man das Doppelte verglichen mit dem Preis in den USA. Also man könnte zum Beispiel bei Amazon.com direkt in den USA bestellen und sich das nach Deutschland liefern lassen (Mehrwertsteuer obendrauf rechnen, Zoll, lange Lieferzeiten, hohe Versandkosten).

Eine andere Alternative ist es, den billigsten Katadyn Filter zu nehmen, und zwar den Katadyn Siphon. Den gibt es für circa 60 EUR im Internet zu kaufen. Aus dem Datenblatt (oder Bedienungsanleitung) geht hervor, dass dieser Filter auch mit Silber imprägniert ist (das ist eine positive Eigenschaft, denn Silber ist für die Trinkwasseraufbereitung sehr gut).

Also man kann sagen, dass der teure Katadyn Pocket Filter (circa 240 EUR in der gegenwärtigen DDR 2.0, etwa die Hälfte in den USA zuzüglich teurer Versand, Zoll, Mehrwertsteuer) im Grunde genommen die exakt gleiche Filtertechnologie wie der preiswerte Katadyn Siphon (circa 60 EUR in Deutschland, circa 60 US-Dollar in den USA) hat. Die Lebensdauer wird beim Katadyn Pocket Filter mit bis zu 50.000 l angegeben, beim Katadyn Siphon sind es lediglich bis zu 20.000 l. Aber das sollte auch genügen.

Also zur Sache: Geld ist knapp, man muss sparen. Momentan kann man das Wasser aus der Wasserleitung einfach so trinken, Getränke vom Supermarkt des Feudalherren (beispielsweise Aldi) kosten 19% Mehrwertsteuer (danke, Frau Merkel; danke, Politikerkaste) – einfach zu teuer geworden. Man möchte bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr Brot vom Bäcker kaufen, sondern stattdessen lieber eine Brotbackmaschine (schmeckt gut, Brotbackmischungen sind auf Dauer billiger als das Brot vom Bäcker) einsetzen. Also Getränke sind zu teuer, lediglich das Mineralwasser ist mit 1,5 l für 0,19 € im Aldi zu haben – da sollte man auf jeden Fall als Notreserve ein paar Flaschen im Regal stehen haben.

Aber was ist, wenn man das Wasser aus der Wasserleitung nicht mehr trinken kann, wenn der moderne Feudalismus in sich zusammenbricht, was ist dann? Für diesen Fall scheint mir der Katadyn Siphon ein ausgezeichnetes Element zu sein. Wenn man mal davon ausgeht, dass man nur die Hälfte der 20.000 l mit diesem Filter an Frischwasser produziert, dann sind das immer noch 10.000 l Wasser oder 10 m³ Wasser. Diesen Filter kann man einfach kaufen, irgendwo lagern, mehrere Jahre lang. Er nimmt nicht viel Platz weg, und man hat auch relativ wenig Geld ausgegeben. Aber es ist kein Scherzartikel, sondern vom führenden Schweizer Hersteller. Also Katadyn ist weltweit absolut Spitze, das US-Militär scheint deren Produkte zu verwenden, auch die Bundeswehr in Deutschland (der Schweizer Militär vermutlich sowieso) dürfte deren Produkte vermutlich einsetzen. Und natürlich auch Hilfsorganisationen scheinen Katadyn Produkte zu verwenden. Wenn man sich das so überlegt, dann erscheint so eine Investition von zirka 60 EUR in den einfachsten Filter wirklich vernünftig zu sein.

Kurz noch ein paar Worte zur Technik: Der Keramik-Filter vom Katadyn Siphon filtert offenbar Bakterien. Viren werden nicht gefiltert, ist aber in Deutschland wohl kein großes Problem, es gibt kaum Viren im Wasser. Mir geht es um eine optimale Lösung, nicht um die maximale Lösung. Viren kann man notfalls auch mit Chlor abtöten, oder vielleicht sogar mit UV-Licht (ist was für Spezialisten, vielleicht kann man so ein UV-Gesichtsbräunungsgerät zum Abtöten der Viren einsetzen?).

Also fassen wir zusammen: Der Katadyn Siphon kostet nur 1/4 des Preises vom Katadyn Pocket Filter. Aber die Filter-Technologie ist die gleiche. Weil das Produkt vorläufig gar nicht zum Einsatz kommen soll, sondern nur ab dem Kollaps (kann ja noch einige Jahre dauern) und weil Geld extrem knapp geworden ist, ist der Katadyn Siphon die optimale Entscheidung.

Bitte schauen Sie sich auch noch die anderen Produkte von Katadyn an. Es hängt von Ihrem individuellen Bedarf ab, was am besten ist. Müssen Sie nur für sich alleine vorsorgen? Oder müssen Sie für eine ganze Familie vorsorgen? Wenn unser System kollabiert, dann werden die allermeisten Deutschen im dicht besiedelten Deutschland voraussichtlich in Häusern wohnen. Also man braucht keine Ausstattung, die man bei einer Expedition in Afrika in einem Entwicklungsland hätte. Aber man braucht natürlich die allerbeste Technik. Und die liefert Katadyn.

Damit das Ganze jetzt nicht zu einer Werbeveranstaltung für Katadyn wird, möchte ich noch auf die Konkurrenz hinweisen: Meine Recherchen haben ergeben, dass der Hersteller MSR – es scheint sich um ein US-amerikanisches Unternehmen zu handeln – auch ziemlich gute Produkte im Programm hat. Hier sollte man wohl einen Fokus auf den MSR MiniWorks EX für circa 100 EUR werfen. Der scheint von Preis und Leistung auch ziemlich gut zu sein. Auch dürften sich die Preisunterschiede halbwegs in Grenzen halten zwischen Deutschland und den USA – bei Interesse einfach mal selber recherchieren, dieser Filter ist halt doch nicht ganz so teuer wie der Katadyn Pocket Filter.

Es hängt von den individuellen Überzeugungen ab – nachdenken müssen Sie schon selbst. Ich glaube, dass bei einem vollständigen Kollaps von US-Dollar/Euro es nicht so sehr um das Überleben in der Wildnis geht (keine Häuser, Krieg, Massenflucht), sondern dass die Menschen nach wie vor in Häusern leben. Und dafür braucht man einfach nicht solche mobilen Wasserfilter, sondern man braucht ganz simple und einfache Systeme, um Wasser aus der Leitung (oder von einem Fluss, Bach, Quelle im Wald) in Trinkwasser verwandeln zu können. Und ein solches System muss einfach sein, und sollte auch nicht so teuer sein. Denn es ist nicht sicher, ob das System überhaupt zum Einsatz kommt.

Bei der Abwägung der verschiedenen Katadyn-Filter fällt die Wahl auf den Katadyn Siphon. Es ist ganz wichtig, dass man wie ein Investor denkt: Man muss möglichst billig einkaufen, möglichst wenig Geld ausgeben. Und dieses Ziel lässt sich eben am besten mit den Katadyn Siphon erreichen. Der Katadyn Pocket Filter ist sozusagen der Porsche. Der Katadyn Siphon ist jedoch lediglich der Fiat Punto. Aber wer eben nur wenig Geld in der Tasche hat, der muss sich halt für die kleinere Variante entscheiden – und auch mit der kleineren Variante kann man exzellent zum Ziel gelangen. Überleben muss nicht extrem teuer sein, auch die kleine Variante tut es. Und man hat keinen Scherzartikel, sondern einen richtigen Filter.

Also das war jetzt das Element Keramik-Filter (mit Silber imprägniert, gegen Bakterien).

Eine vernünftige Krisenvorsorge benötigt noch ein weiteres Element. Es ist das Produkt Katadyn Micropur.

Dieses Produkt gibt es in zwei Varianten: Micropur Classic (wirkt mit Silberionen, inaktiviert Bakterien) und Micropur Forte (enthält zusätzlich Chlor, tötet sogar Viren ab). Welche Variante soll man nehmen? Mir erscheint die Variante Micropur Classic als ausreichend, um nach dem Kollaps der gegenwärtig noch existierenden DDR 2.0 überleben zu können. Denn Viren sind im deutschen Wasser wohl kein großes Problem (kann in Afrika anders sein). Also optimal ist meiner Meinung nach Micropur Classic. Maximal ist natürlich Micropur Forte. Aber wie ich oben schon gesagt habe, ich will eine optimale Lösung haben, keine maximale Lösung. Hier geht es auch nicht um das Überleben unter extremsten Bedingungen, sondern halt nur um das Überleben unter erheblich erschwerten Bedingungen. Also es müssen ja nicht gleich extreme Seuchen ausbrechen, sondern sehr viel wahrscheinlicher sind gewisse Unregelmäßigkeiten bei der Trinkwasserversorgung. Und auf solche Szenarien kann man sich gut vorbereiten, man muss nicht an den allerschlimmsten Fall denken. Dass der schlimme Fall (Weltwirtschaftskrise) eintreten wird, davon kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgehen. Aber dass diese Weltwirtschaftskrise nun zu extremen Seuchen führen muss, damit würde ich nicht unbedingt rechnen. Also sollte der deutsche Bundesbürger keine maximale Lösung anstreben, sondern lediglich eine optimale Lösung.

Die Entscheidung ist jetzt für Micropur Classic gefallen. Dort gibt es verschiedene Varianten:

1. Micropur Classic Tabletten – meiner Meinung nach zu teuer. Da kauft man besser von Aldi das Mineralwasser (am besten mit Kohlensäure, denn die Kohlensäure ist gut gegen Bakterien). Wenn 1,5 l Aldi Wasser 0,19 € kosten, und wenn 1 l Wasser mit einer Micropur Classic Tablette gereinigtes Wasser schätzungsweise 0,12 € kostet (habe ich nicht genauer nachgerechnet, aber so dieser Größenordnung liegt es wohl), dann ist der Preisabstand einfach zu gering. Also die Micropur Tabletten scheiden schonmal grundsätzlich aus. Aus finanziellen Gründen, ist klar.

2. Micropur Classic Pulver – bestes Preis-/Leistungsverhältnis. Aber die Dosierung dürfte sehr schwierig sein. Und es scheint sich auch nur bei größeren Mengen zu lohnen, also man muss schon sehr viel Wasser haben, das man reinigen möchte, damit sich dieser Weg lohnt. Hier scheint hervorragend zu sein, dass die Haltbarkeit 10 Jahre beträgt (beim Kauf darauf achten, dass man ein schön lange haltbares Produkt erwirbt, kann man einfach so einlagern zuhause, ohne es konkret einzusetzen). Hier erscheint die Variante »Micropur Classic MC 10′000P« als optimal zu sein – kostet im Internet so um die 20 EUR. Man bekommt 10.000 l Wasser konserviert für circa 20 EUR! Und dann hält das ganze Produkt auch noch 10 Jahre, kann man ideal im Regal lagern, ohne es einzusetzen. Wenn unser System dann kollabiert, dann kann man richtig viel Wasser konservieren. Nur die Dosierung dürfte halt etwas umständlich sein – Pulver muss gewogen werden, dazu benötigt man dann eine spezielle Waage, mit der man wirklich ganz exakt das Pulver abwiegen kann.

3. Micropur Classic Flüssig – dieses Produkt ist wohl deutlich günstiger als die Tabletten, der Vorteil von der Flüssigkeit ist wohl die vergleichsweise einfache Dosierung. Der Nachteil gegenüber den anderen beiden Varianten (Pulver, Tabletten) ist die Haltbarkeit von lediglich fünf Jahren.

Somit kann als Zwischenergebnis festgehalten werden, dass das Produkt »Micropur Classic MC 10′000P« für circa 20 EUR für circa 10.000 l Wasser bei einer Haltbarkeit von 10 Jahren (natürlich noch nicht aktuell eingesetzt, sondern lediglich bevorratet) die ideale Lösung darstellt. Sehr viel Trinkwasser wird im Krisenfall konserviert werden können, man kann erstmal abwarten. Vielleicht dauert es ja noch ein paar Jahre, bis der Kollaps wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlägt. Und dann hat man dieses wertvolle Produkt, das man dann vielleicht nur noch auf dem Schwarzmarkt zu überhöhten Preisen oder gar nicht mehr bekommt.

Zwischenfazit: Katadyn Siphon für circa 60 EUR und Katadyn Micropur Classic für circa 20 EUR (Pulverform, Variante für 10.000 l) sind eine ideale Kombination für das private Vorratslager. Der Katadyn Siphon soll bis zu 20.000 l filtern, gehen wir mal realistischerweise von lediglich 10.000 l aus. Und genau diese Menge an Wasser kann dann mit Katadyn Micropur Classic konserviert werden. Man braucht schon viel Trinkwasser – man ist ein bisschen autark geworden.

Diese Variante enthält nicht die Möglichkeit der Filterung mit Aktivkohle. Aktivkohle ist mit Sicherheit auch eine sehr gute Filtermethode. Hier gibt es wohl einige gute Filter, z.B. von der Firma BRITA. Es scheint auch noch einige ähnliche Modelle von anderen Herstellern/Marken zu geben. Aktivkohle ist sicherlich eine ganz hervorragende Filtermethode, die bei meinem Modell jedoch nicht vorkommt.

Also der Vorschlag in meinem Artikel besteht aus folgenden zwei Komponenten:

1. Silberimprägnierter Keramik-Filter von Katadyn, die einfachste Variante »Katadyn Siphon«;

2. Micropur Classic Pulver, für 10.000 l

Die Komponente Aktivkohle kann optional noch ergänzt werden. Die Filterung zusätzlich mit Aktivkohle wäre die maximale Lösung. Meine Lösung ist jedoch nicht maximal, sondern am kleinen Geldbeutel ausgerichtet und stellt vermutlich einen sehr vernünftigen Kompromiss dar.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Freunden, Bekannten, Verwandten auch mal über diese Themen. Wenn die nichts von der kommenden Krise hören wollen, dann lassen Sie es besser. Einfach mal vorfühlen, ob die für solche Themen zu begeistern sind. Wenn ja, bitte einfache Tipps weitergeben. Einfache Lösungen sind häufig die besten Lösungen. Meine hier entwickelte Lösung kostet insgesamt 80 EUR (Keramikfilter 60 EUR, Micropur 20 EUR). Und das sind 10 t Wasser, die mit dieser Kombination gefiltert und konserviert werden können – im Bedarfsfall. Wer hat eine preiswertere Lösung? Ich gehe davon aus, dass man halt nicht alles braucht, um sich auf die Krise vorbereiten zu können. Vielleicht gibt es irgendwo in der Nachbarschaft eine Regentonne oder einen Swimmingpool oder einen Bach. Man wird schon eine Quelle für Wasser auftreiben können, sollte die kommunale Wasserversorgung ausfallen. Und man wird auch schon irgendwo ein Behältnis auftreiben können. Man muss nicht alles bevorraten, aber man sollte schon zumindest den einen oder anderen Gegenstand haben. Und Sie benötigen nicht viel Platz für die Kombination »Katadyn Siphon« und »Katadyn Micropur« – jeder Haushalt (insbesondere jede mehrköpfige Familie) sollte das problemlos irgendwo lagern können. Nicht jeder hat einen Keller für riesige Wasserkanister. Und wir wissen ja auch nicht, was im Laufe der kommenden Jahre im einzelnen geschehen wird.

Bitte denken Sie selber nach, kaufen Sie sich mindestens beim Discounter eines der reichsten deutschen Staatsbürger Mineralwasser – geben Sie dem modernen Feudalherren Geld, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Und überlegen Sie, ob nicht ein zusätzlicher Keramik-Filter vom weltweit führenden Schweizer Unternehmen zusätzlich sinnvoll sein kann. Das braucht wenig Platz, kann man bestimmt mehrere Jahre unbenutzt herumliegen lassen. Aber dieser Keramikfilter ist jederzeit einsatzbereit, irgendeinen Wassereimer oder eine Plastikbox dürfte man immer haben. Also noch haben Sie die Chance, sich gemütlich in aller Ruhe auszustatten.

Vielleicht noch ein bisschen was zu den Kosten für diese Filter: Meiner Meinung nach lässt Katadyn sich das schon sehr gut bezahlen. Diese Filter könnten vermutlich auch deutlich weniger kosten – insbesondere gilt das natürlich für das teure Model Katadyn Pocket Filter. Aber es gibt wohl keinen anderen Hersteller, der den Keramikfilter mit Silberionen imprägniert. Der wohl wichtigste Konkurrent MSR hat zwar auch Keramik-Filter im Angebot, aber die sind halt nicht mit Silberionen imprägniert. Und einen fundamentalen Preisabstand kann ich dann auch nicht erkennen. Aber mit dem Katadyn Siphon gibt man noch eine überschaubare Geldsumme aus – und die Folgekosten durch verunreinigtes Trinkwasser können ganz enorm sein: Erhebliche Krankheiten, die weitere Kosten nach sich ziehen können. Und auf irgendwelche Scherzartikel würde ich auf gar keinen Fall setzen – es muss das beste sein, gibt es schon für 60 EUR. Billiger geht es einfach nicht für eine Privatperson oder für eine Familie. Und einfacher geht es eigentlich auch nicht – einfache Lösungen sind häufig die besten Lösungen. Ganz oben habe ich den Osmosefilter angesprochen – mir ist das zu kompliziert, einfach zu aufwändig. So ein Osmosefilter ist sicherlich was ganz tolles, sozusagen eine maximale Lösung. Aber halt auch kompliziert, nicht so richtig einfach.

Krisenvorsorge erfordert Recherche, nachdenken. Dann muss man handeln (Keramikfilter und Micropur kaufen). Danach muss man warten, vielleicht Monate oder Jahre.

Man muss nicht hektisch sein, muss keine Panik haben. Man muss nur in aller Ruhe Entscheidungen treffen. Man darf nicht nur abwarten, man muss auch aktiv sein. Denn wenn unser System kollabiert, dann gilt möglicherweise: Jeder gegen jeden. Also der Ellenbogen kann eingesetzt werden müssen, um überhaupt überleben zu können. Aber nur derjenige, der gesund ist, weil er Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, der wird seine Interessen angemessen verteidigen und durchsetzen können. Es ist wichtig, gesund, ausgeruht und mit der notwendigen Ausstattung in die Weltwirtschaftskrise zu gehen. Die EU-Diktatur wird zur Hölle fahren, vielleicht werden Merkel, Schäuble und Köhler vollkommen freiwillig ins Exil gehen. Und der kleine deutsche Untertan, der hat aus der deutschen Geschichte gelernt (Erster Weltkrieg, Hyperinflation in der Weimarer Republik, zweiter Weltkrieg, Untergang der SED-Diktatur). Der künftige Untergang der DDR 2.0 (aktuelles Beispiel: BND/Liechtenstein-Angelegenheit: Unter anderem wird ein Datenschützer, der wohl mit einer Nachrichtendienstmitarbeiterin verheiratet ist, als Bauernopfer verheizt) ist so gut wie sicher. Und man muss den Kondratjew-Winter gut überstehen. Trinkwasser ist ein absolut entscheidendes Element. Unseren Unterdrückern ist das doch vollkommen egal, ob es dem deutschen Volk gut geht. Deutschland ist lediglich Finanzstandort, die so genannten »Heuschrecken« sind als Investoren gerne gesehen. Aber investiert man auch in Deutschland angemessen in Trinkwasser? Der Staat ist geplündert, ist fast pleite, Millionen Arbeitslose gibt es – es sollen mehr sein als damals bei der Machtergreifung des Führers. Die gegenwärtige Diktatur wird fallen, möglicherweise wird es Unruhen geben, vielleicht aber auch nicht. Aber der Zugang zu sauberem Trinkwasser – der ist fundamental wichtig.

Eine Antwort zu “Katadyn Siphon/Micropur: Trinkwasser im Notfall”

  1. 1922: Rind für 215.000 Mark « Meudalismus sagt:

    [...] von Aldi, Brotbackmischungen von Aldi, tiefgekühlte Brezeln, Konserven von Aldi kaufen); – einen Keramikwasserfilter von Katadyn kaufen (ab circa 60 EUR für die einfache Ausführung; die Luxusausführung gibt es für circa 240 [...]

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