Die Bevölkerung in Deutschland wird gezielt gespalten. Das wird durch die gleichgeschaltete Presse erreicht. Eine ganz maßgebliche Rolle spielt die Bild-Zeitung. Hinter der Bild-Zeitung steht vermutlich Friede Springer, die vermutlich eine moderne Feudalherrin ist, denn ihr Vermögen liegt vermutlich deutlich oberhalb von 50 Millionen EUR. Friede Springer hat ein Vermögen von glaube ich mehr als 2 Milliarden US-Dollar, das hatte ich in irgendeiner Statistik gelesen. Aber garantieren möchte ich das hier nicht – jeder kann sich in der Wikipedia schlau machen, wie hoch das Vermögen von Friede Springer geschätzt wird. Und natürlich auch die Frage stellen: Welchen Einfluss hat Friede Springer auf die redaktionelle Gestaltung der Bild-Zeitung?
Der Springer-Konzern umfasst nicht nur die Bild-Zeitung, sondern auch zahlreiche andere Presseprodukte. Dazu gibt es im Bildblog eine ganz gute Übersicht.
Warum wird über Angela Merkel eigentlich nicht negativ berichtet? Könnte es sein, dass Friede Springer vielleicht ganz gut mit Angela Merkel klarkommt? Ich möchte hier betonen, dass es nur eine Spekulation ist. Ich habe nicht die Zeit, das jetzt alles im Detail zu recherchieren. Aber mir scheint es doch relativ evident zu sein, dass irgendwie im Hintergrund die Fäden gesponnen werden.
Lassen Sie mich ein bisschen ausholen. Die DDR war offiziell eine Demokratie. Das ergibt sich bereits aus dem Namen »Deutsche Demokratische Republik«. Dort gab es mehrere Blockparteien. Und wie ist es in Deutschland heute? Hier haben wir die meudalistische Einheitspartei (CDU, SPD, FDP, Grüne). Alle stehen im Wesentlichen für die gleiche Politik, und im Hintergrund werkeln Denkfabriken wie die INSM. Und wie heißt das wichtigste Propagandaorgan der meudalistischen Einheitspartei? Das ist die Vier-Buchstaben-Zeitung.
Es gibt ein Kartell zwischen dem Springer-Konzern und der meudalistischen Einheitspartei. Dann gibt es noch irgendwo die INSM, und natürlich auch Bertelsmann. Verschiedene Konzerne, Parteien, Denkfabriken, Stiftungen arbeiten am gemeinsamen Ziel: Das Vermögen der Superreichen zulasten der in Deutschland lebenden Menschen zu mehren.
Wie kann man dieses Ziel erreichen, die Superreichen (ab 50 Millionen EUR Vermögen pro natürlicher Person) noch reicher zu machen beziehungsweise die Zahl der Superreichen zu erhöhen? Das geht nach dem alten Prinzip »Teile und herrsche«.
Neuerdings ging es in den Massenmedien wohl um die Rentner. Es gibt tendenziell bezogen auf die Gesamtbevölkerung immer mehr Rentner in Deutschland. Und dann gibt es entsprechende Überlegungen, vielleicht sogar Kindern das Wahlrecht zuzubilligen. Ich bringe jetzt mal einige Hyperlinks auf lesenswerte Artikel, bei denen es um die aktuelle Rentner-Hetze geht:
Die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft:
»[...] daß unsere Gesellschaft mutwillig und bösartig entlang mehrerer Achsen aufgebrochen wird: Arm und Reich, Arbeitende und Arbeitslose und nun auch noch Jüngere und Ältere[...]«
Ganz genau so ist es, die Gesellschaft wird gespalten. Nur merken Sie etwas? Gehetzt wird gegen Arbeitslose. Gehetzt wird gegen die Älteren. Aber es gibt keine Hetze gegen die Reichen. Warum wohl? Ganz einfach, die Bild-Zeitung ist möglicherweise ein Kampforgan von einigen Superreichen gegen Otto Normalverbraucher. Aber diejenigen Superreichen, die hinter der Vier-Buchstaben-Zeitung stehen, die haben im Grunde genommen die gleichen Interessen wie die anderen Superreichen, die mit der Vier-Buchstaben-Zeitung nicht direkt verbunden sind.
Weitere Hyperlinks zur Rentner-Hetze:
Wieder lebensunwertes Leben in Deutschland?
Jeden zweiten Tag: BILD-Kampf gegen die Rentner
Zum Thema gibt es momentan auch einige Kommentare.
Und hier noch ein Link auf einen Artikel, den ich selbst nicht gelesen habe, der aber möglicherweise auch wertvolle Informationen enthält: »Ein Alt-Bundespräsident als Volksverhetzer – der Sittenverfall beschleunigt sich«
Vielleicht hier noch einige eigene Gedanken: Wenn man etwas gegen die steigende Kinderarmut tun möchte, dann müsste man einfach mal die Superreichen vernünftig besteuern und der arbeitenden Bevölkerung entsprechend höhere Löhne bezahlen. Da braucht man kein Wahlrecht für Kinder (womöglich regelmäßig ausgeübt durch allein erziehende Mütter, auch das würde der herrschenden Ideologie sicherlich entsprechen, denn die Institution Familie wird systematisch zerstört durch unsere neoliberalen Unterdrücker).
Letztlich müsste man die Superreichen de facto enteignen (soweit der Vermögenswert oberhalb von 50 Millionen EUR liegt), beziehungsweise den Grundsatz der Sozialbindung des Eigentums einfach anwenden (keine Grundgesetzänderung notwendig, steht alles in Art. 14). Das könnte man locker über eine vernünftige Steuergesetzgebung machen. Aber unsere neoliberalen Diktatoren machen keine vernünftige Steuerpolitik. Die treiben die Unterschicht systematisch in die Armut. Und die enteignen die Mittelschicht. Zum Regimewechsel gibt es leider keine Alternative. Frau Merkel, bitte treten Sie zurück. Und wenn Sie zurückgetreten sind, bitte gehen Sie ins Exil. Sie sind noch beliebter als Erich Honecker. So ist das, wenn man in einer Diktatur lebt. Vermutlich war Honecker in der DDR-Presse als sehr beliebter DDR-Chef dargestellt worden. Und entsprechend ist es wohl auch mit Merkel – sie wird in der meudalistischen Einheitspreise als eine sehr beliebte Politikerin dargestellt. Das mag von einfältigen Bürgern (auch von vielen, die sich selbst zur derzeitigen Elite zählen) auch geglaubt werden. Aber der eine oder andere dürfte doch mittlerweile festgestellt haben, dass vom angeblichen Aufschwung bei ihm selbst und in seinem Umfeld nichts angekommen ist. Aufschwung gibt es lediglich bei den Preisen (Energie, Lebensmittel, Studiengebühren).
Man muss darüber nachdenken, wie der Regimewechsel aussehen kann. Meiner Meinung nach wird das System implodieren, die ungedeckte Geldmenge wird immer weiter ausgeweitet, es kommt Hyperinflation, irgendwann wird höchstwahrscheinlich der Euro nicht mehr akzeptiert, es müssen vielleicht Lebensmittelgutscheine ausgegeben werden, die Bundeswehr muss möglicherweise die öffentliche Ordnung in Deutschland aufrechterhalten (Polizisten werden ja kaum noch eingestellt).
Und wenn das System implodiert ist, dann wird es vermutlich auch einen Regimewechsel geben, dann gibt es vermutlich auch runde Tische. Also im Grunde genommen analog zum Zusammenbruch des Ostblocks werden die diversen westlichen Diktaturen zusammenbrechen. Nur weil man alle vier oder fünf Jahre wählen darf, heißt das noch lange nicht, dass man in einer Demokratie lebt, wenn ständig nur Politik gegen die Mehrheit gemacht wird. Und auch das Regime in Berlin wird dann abtreten müssen. Ich habe es im Grunde genommen schon häufiger mal gesagt, möchte es aber nochmal wiederholen: Ihr seid die Feinde unserer Freiheit, ihr seid die Feinde des Mittelstandes, ihr seid die Feinde des Rechts (EU-Diktaturverfassung), ihr seid die Feinde der bürgerlichen Kleinfamilie. Ihr seid die Freunde der Sklaverei (Zwangswehrdienst, 1-Euro-Job), ihr seid die Freunde der Superreichen (keine Vermögenssteuer), ihr seid die Freunde des Angriffskriegs (bedingungslose Treue zum Warlord Bush), ihr seid die Freunde der Heimatlosigkeit. Ihr seid vaterlandslose Gesellen, die leider keine Bestrafung wegen möglichen Hochverrats zu befürchten haben.
Wie ich bereits kürzlich in einem anderen Artikel festgestellt habe, ist Berlin die Hauptstadt des Bösen. Aus Berlin kommt im Wesentlichen nur Bösartiges, nur Schlechtes. Also liebe Politiker, tretet doch am Besten geschlossen zurück, erklärt eure bedingungslose Kapitulation, haut ab ins Exil nach Paraguay. Und hört auf, dem deutschen Volk immer weiteren Schaden zuzufügen. Es ist jetzt so langsam genug. Es wird Zeit, dass ihr aufhört, die Arbeitslosen zu demütigen, und gegen die Rentner zu hetzen. Es muss Schluss sein mit dem Kartell aus der gleichgeschalteten Presse und der meudalistischen Einheitspartei.
Ach ja, noch ein paar Worte zur Überschrift: Der Feind der Bild-Zeitung ist meiner Meinung nach der normale Durchschnittsbürger. Und wenn die ganz normalen Bürger in Deutschland sich untereinander hassen, dann ist das Ziel erreicht. Also die Arbeitnehmer müssen die Arbeitslosen hassen. Und die jüngeren Bürger müssen die Rentner hassen. Dann kommen die Leute nicht auf den Gedanken, dass das eigentliche Problem der feudale Reichtum ist. Nur eines wird die Bild-Zeitung mit Garantie niemals machen: Gegen die Superreichen hetzen, das wird nicht geschehen.
Sonntag, April 13, 2008 um 10:31
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