Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass der »freie Markt« sich von alleine zum Guten regeln würde. Natürlich regelt sich alles irgendwie, notfalls über eine Revolution oder eine Weltwirtschaftskrise oder einen Kollaps, das ist klar. Wichtig erscheint mir folgende Aussage:
»[...] geht die Erwartung nicht auf, daß die Reichen und Kapitaleigner ihre hohen und steuerbegünstigten Einkommen zu Hause in den Konsum und damit in Arbeitsplätze und Masseneinkommen zurückschleusen. Es gibt kein Heruntertropfen (”trickle-down”) des Wohlstands. Die Reichen haben nämlich schon alles und können nur immer kleinere Anteile ihrer Einkommen selbst verbrauchen.«
Ganz genauso ist es. Das Vermögen der Superreichen wird immer weiter vergrößert, denn die Reichen haben ein sehr umfangreiches Einkommen aus Unternehmertätigkeit/Vermögen. Das auf der Welt vorhandene Vermögen wandert so nach und nach von den einfachen Leuten (Krankenschwester, Altenpflegerin, Feuerwehrmann, Müllmann, Zwangswehrdienstleistender) zu den etwas wohlhabenderen Leuten (Handwerker, Ärzte, Pommesbudenbesitzer, Quoten-Richterin). Und von den wohlhabenderen Leuten zu den Reichen (Großaktionäre, Aldi-Brüder, Metro-Gründer, Deutschlands Dividendenkönigin). Und natürlich auch von den ärmeren Leuten (zum Beispiel HIV-Almosenempfänger) direkt zu den Reichen (zum Beispiel Aldi). Das ist weltweit so, auch in China. Das Vermögen sammelt sich tendenziell immer weiter oben an, bei den Reichen. Und ganz wichtig ist die Erkenntnis: Die Reichen werden immer noch reicher. Und der Reichtum tropft nicht herunter zu den weniger wohlhabenden Schichten. Es gibt also kein »trickle-down« des Wohlstandes.
Stellen Sie sich einfach mal die Frage: Wie oft kauft ein Multimilliardär beim Bäcker um die Ecke Brötchen? Oder wie oft geht ein Multimilliardär zum Friseur? Vielleicht alle zwei Wochen. Ein Bürger aus der Unterschicht geht vielleicht gar nicht mehr zum Friseur, nimmt eine Haarschneidemaschine oder lässt sich von einem Verwandten die Haare schneiden. Ein Bürger aus der Mittelschicht (die wird in Deutschland seit einigen Jahren systematisch ausgeplündert) geht vielleicht einmal im Monat zum Friseur. Und viele Frauen gehen vielleicht etwas seltener zum Friseur, denn das Geld ist generell knapp geworden. Und die Männer trinken vielleicht weniger Bier in der Kneipe, denn auch ihnen steht weniger Geld als bisher zur Verfügung. Die Verantwortung dafür trägt die Kanzlerin der Habgier Angela Merkel. Denn Frau Merkel fährt einen rücksichtslosen Kurs gegen die Leistungsträger in Deutschland, gegen Deutschlands Ärzte, gegen Deutschlands Beamte, gegen den Mittelstand. Sie ist mittlerweile Staatsfeind Nummer 1, eine Verräterin. Wie kann die CDU das nur zulassen, Deutschlands Mittelschicht zu schächten? Die CDU ist doch eigentlich eine Partei, die insbesondere für die Belange des Mittelstandes da ist. Aber was machen die? Die CDU-Spitze dient doch mittlerweile nur den Superreichen, nicht aber dem Mittelstand. Meiner Meinung nach ist das möglicherweise Hochverrat am deutschen Vaterland. Aber Verräter werden in Deutschland ja nicht angeklagt, sondern wandern dann nach dem Kollaps eventuell ins Exil. Genauso wie Erich Honecker. Denn unter Honecker gab es kein Privateigentum für den Mittelstand. Und unter Merkel wird der Mittelstand halt enteignet. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den beiden Systemen Sozialismus und Meudalismus, das ist klar. Aber für die Masse der Bürger ist es tendenziell häufig das gleiche, sie sind zum Vegetieren verdammt. Oder sie werden durch Enteignung (Steuergesetze zulasten des Mittelstandes, Steuerprogression trifft insbesondere die Leistungsträger) Stück für Stück in Richtung auf die Armut getrieben.
Im Ergebnis lohnt sich Arbeit häufig gar nicht mehr. Aber viele Leistungsträger in Deutschland ziehen es vor, als Schuldknecht zu dienen, denn die Langzeitarbeitslosen können nach Belieben durch die verfassungswidrige ARGE gedemütigt werden, die sind im Regelfall noch schlechter dran (und die feudale Presse berichtet immer mal wieder über die Ausnahmefälle). Es ist also eine Wahl zwischen Pest und Cholera, die normale Bürger in Deutschland mittlerweile haben. Der Reichsarbeitsdienst könnte wiederkommen, natürlich nennt man das dann etwas eleganter. Tja, das Regime in Berlin knüpft halt an die Tradition des Bösen an. Und Berlin ist die Hauptstadt des Bösen – Nationalsozialismus (Hitler), Sozialismus (Honecker), Meudalismus (Merkel). Berlin dient dem Bösen, die Politiker scheinen ihre Seele dem Teufel verkauft zu haben. Deswegen wird ja auch die Stasi 2.0 in Deutschland wieder eingeführt – und die Blogger scheint man nicht zu mögen. Deswegen diskutieren die Verräter auch über den »Nationalen Sicherheitsrat«. Und durch einen Überwachungsstaat kann halt auch das System der Sklaverei perfektioniert werden.
Aber diese Erkenntnis, dass die Superreichen eben auch nicht so wahnsinnig häufig zum Friseur gehen im Vergleich zum Durchschnittsbürger, darüber sollten Sie mal nachdenken!
Der Superreiche kauft vielleicht ein Ölgemälde vom anderen Superreichen – zum Preis von 20 Millionen EUR. Aber der Superreiche lässt nicht 20 Millionen EUR beim Friseur. Der kauft sich lieber gleich ein Unternehmen, oder ein Grundstück und lässt sich Pacht auszahlen. Der Superreiche hat halt ein anderes Kaufverhalten als ein Durchschnittsbürger. Der Superreiche kann sein Vermögen richtig investieren, er kann nach Belieben Unternehmen kaufen, er kann auch Gold und Silber kaufen in nicht geringen Mengen. Er kann Unternehmen gründen, er kann vielleicht sogar einen Konzern als Alleineigentümer haben. Ein Durchschnittsbürger kann das nicht. Der Durchschnittsbürger kann häufig das Geld nur für den Konsum ausgeben.
Oder eine Feudalherrin hat lediglich 50,1% von Altana. In der gleichgeschalteten Presse wird schnell mal von »Neid« gesprochen. In Wahrheit ist eine solche Vermögenskonzentration als Habgier anzusehen, denn Altana hat 10.800 Beschäftigte – somit ist Susanne Klatten die Chefin von mehr als 5400 Beschäftigten. Und das ist ja nicht das einzige Unternehmen, an dem sie Anteile hält. Tja, Frauen werden laut der gegenwärtigen Propaganda in Deutschland benachteiligt – Klatten ist Multimilliardärin, tausende von Arbeitnehmern dürfen ihren Wohlstand mehren. Deswegen gibt es ja auch die Quotenregelung im öffentlichen Dienst, um die angeblich benachteiligten Frauen auch mal ein bisschen nach oben zu bringen. Oder bekommt etwa eine Arbeitnehmerin im Altana-Konzern weniger als ein männlicher Arbeitnehmer? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist das nicht der Fall. Und wenn doch: Bitte mal nachweisen, wo hier in Deutschland angeblich Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen! Und bitte konkret nachweisen! Nicht nur so schwammige Statistiken vorlegen.
Das ist nämlich die traurige Wahrheit in Deutschland: Auch die Frauen werden mittlerweile verstärkt in das Berufsleben integriert in Deutschland. Deswegen gibt es ja auch das Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen, damit die reichen Frauen und die reichen Männer noch niedrigere Löhne durchsetzen können, um selbst noch reicher werden zu können. Den Frauen in der Bonner Republik dagegen ging es damals oftmals richtig gut, die mussten häufig nicht arbeiten, konnten sich um Haushalt und Kinder kümmern. Ein Privileg, das so langsam in der gegenwärtigen feudalen Diktatur abgeschafft werden soll. Mittlerweile müssen häufig der Ehemann und Ehefrau arbeiten gehen. Dabei ist es eigentlich traditionell so, dass der Ehemann für die Versorgung der Familie zuständig ist. Aber das soll alles aufgebrochen werden, denn der weltweite Feudalismus muss durchgesetzt werden. Deswegen gibt es übrigens auch die diversen Privilegierungen (Quotenregelungen im öffentlichen Dienst, evtl. Professorinnenstellen) für Frauen, um sie in die Arbeitswelt zu integrieren. Und deswegen gibt es ja auch die EU-Diktatur, um die Grenzen zu öffnen, damit möglichst viele ArbeitslosInnen beispielsweise aus Osteuropa die Löhne in Deutschland absenken. Das ist ein ganz gezieltes Programm zur Feudalisierung Deutschlands. Das ist Verrat am deutschen Vaterland.
Diese ach so benachteiligten Frauen aus Osteuropa dürfen dann möglicherweise an der Supermarktkasse des Aldi-Discounters sitzen und das Vermögen des superreichen Eigentümers mehren. Und die Presse jammert immer mal wieder vor, wie benachteiligt denn die Migrantinnen in Deutschland sind. Macht die Grenze ein bisschen zu, denn in Deutschland gibt es bereits 9 Millionen Arbeitslose. Und wir brauchen nicht noch mehr ArbeitslosInnen in Deutschland (wieder geringqualifiziert noch hochqualifiziert).
Oder um es mal etwas konkreter zu sagen: Immer mal wieder kann ein neuer Aldi oder ein neuer Lidl gebaut werden. Das ist das Privileg der Reichen. Die können Supermärkte bauen. Der Durchschnittsbürger hingegen kann immer mal wieder in den Aldi laufen und sich eine Tafel Schokolade kaufen – für 0,39 €. Also der Durchschnittsbürger kann konsumieren, der Superreiche kann investieren. Und ganz wichtig ist, dass das Vermögen immer weiter verschoben wird – von vielen Durchschnittsbürgern zu wenigen Superreichen. Das Ganze geht so lange, bis das System in sich zusammenfällt. Und es wird in sich zusammenfallen. Momentan wird das System durch die erhöhte Inflation noch ein bisschen künstlich am Leben erhalten.
Dienstag, Mai 13, 2008 um 14:20
[...] und bürgerlich-christliche Subjekte bei Hinweis auf die soziale Schieflage und andere gesellschaftliche Missstände gerne die Neidkeule schwingen, obwohl es überfällig wäre, dass sie sich selbst [...]