Merkel ist Kanzlerin der Habgier

Heute (Zeitpunkt der Artikelvorbereitung) ist Freitag der 13. – ein Glückstag für Europa, denn die Iren haben offenbar mehrheitlich mit Nein zur EU-Diktaturverfassung abgestimmt. Ich nehme das zum Anlass, mal wieder einen Artikel in meinem Weblog zum modernen Feudalismus zu veröffentlichen. In diesem Artikel möchte ich einige Fundstellen verlinken, die ich innerhalb der vergangenen Wochen gesammelt habe. Und natürlich werde ich auch meine Meinung veröffentlichen. Mal schauen, ob ich beim Diktieren dieses Artikels wieder wütend werde. Nun aber mal los!

(1) Leider hat feudaler Reichtum bei natürlichen Personen nur wenig mit Arbeit und Leistung zu tun, stattdessen geht es um Erbschaften. Wir leben schon in einer verrückten Zeit: In Deutschland wird derzeit der Mittelstand geschächtet. Im Grunde genommen verliert der Mittelstand schon seit Jahrzehnten in Deutschland, aber die Herde (häufig Schuldknechte) will das ja einfach nicht verstehen, verzichtet immer weiter auf Einkommen und Vermögen. Warum kann ein Chefarzt eigentlich nicht im Regelfall Multimillionär sein? Warum sind viele Chefärzte in Deutschland Schuldknechte? Ein guter Arzt entscheidet über Leben und Tod. Und ein guter Arzt sollte auch entsprechend vergütet werden, er ist Leistungsträger. Nun ist es aber so, dass die Steuerprogression dazu führt, dass man wohl schon ab circa 3500 EUR (die genaue Summe ist mir Augenblick nicht bekannt, aber es liegt in etwa in dieser Größenordnung) wohl schon zu den Besserverdienenden gehört. Und irgendwo habe ich gelesen, dass man mit einem Monatseinkommen von circa 3500 EUR bereits zu den Reichen gehören soll.

Nun ja, ich habe eine andere Definition von Reichtum: Nach meiner Definition ist eine natürliche Person dann reich, wenn sie über ein Privatvermögen im Wert von mindestens 50 Millionen EUR verfügt. Also wer als natürliche Person Eigentümer von mindestens 50 Villen im Wert von jeweils einer Million Euro ist, der ist nach meiner Definition reich. Eine dreiköpfige Familie (Vater, Mutter, Tochter) ist nach dieser Definition dann reich, wenn jedes Familienmitglied ein eigenes Privatvermögen von jeweils mindestens 50 Millionen EUR hat. Das ergibt ein gemeinsames Vermögen von mindestens 150 Millionen EUR. Nun schauen sich aber mal Familien an wie die Familie Quandt (Johanna Quandt, Susanne Klatten, Stefan Quandt). Wie viel hat jedes einzelne Familienmitglied? Wie viel haben die gemeinsam?

Aber ist ein Chefarzt reich, der lediglich in einer Villa lebt, die vielleicht einen Wert von ein bis 2 Millionen EUR hat? Relativ geräumiges Grundstück, Swimmingpool ist vorhanden. Ist so etwas Reichtum? Meiner Meinung nach muss ein Anreiz zur Leistung bestehen. Und genau hier ist das Problem mit der Linkspartei: Ich glaube nicht, dass die Linkspartei gute Lösungen für unsere Probleme hat. Nun aber mal weiter im Text.

(2) Die gleichgeschaltete Presse hat in Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder mal über den Begriff Neid gesprochen. Der Neid ist eine Todsünde. Hierzu gibt es auch den Ausdruck der antikapitalistischen Neidkultur. Bitte denken Sie kurz über den Begriff Todsünde nach! Insgesamt gibt es sieben Todsünden. Eine Todsünde ist der Neid. Die gleichgeschaltete Presse (wird von Multimilliardären gesteuert) prangert immer wieder den Neid an. Und tatsächlich ist der Neid zu verurteilen! Arbeitnehmer sollten nicht neidisch sein auf unverschuldet arbeitslos gewordene Mitbürger. Der Neid ist eine Sünde, und das gehört auch angeprangert. Aber anders, als die gleichgeschalteten Medien es tun.

Leider versäumt es die Presse, die Habgier anzuprangern. Gelegentlich wird über die hohen Manager-Gehälter gelästert. Man muss aber hinzufügen: Manager sind lediglich leitende Angestellte. Einige wenige Manager sind Multimillionäre. Aber wie viele leitende Angestellte haben ein Privatvermögen von mehr als 50 Millionen EUR? Das werden bestimmt einige sein, aber warum spricht eigentlich kaum einer über die modernen Feudalherren? Denn irgendjemand muss doch Eigentümer der diversen Konzerne sein. Wem gehören denn die ganzen DAX-Konzerne in Deutschland?

Die Presse wird von den Superreichen gesteuert. Deutschlands Presse ist gleichgeschaltet. Die Blockparteien (CDU, SPD, FDP, Grüne) dienen dem Meudalismus. Und die Linkspartei scheint den modernen Feudalismus als Problem nicht erkannt zu haben. Sie ist also keine Alternative. Man muss gegen die Habgier der Superreichen vorgehen! Das ist ein ganz entscheidendes Problem. Und es ist eine Sünde, dass die CDU die Superreichen noch reicher werden lässt. Aber ein Chefarzt hat es in der gegenwärtigen Merkel-Diktatur äußerst schwer, Multimillionär zu werden. Aber der Chefarzt ist doch Leistungsträger! Ein Chefarzt sollte es doch im Regelfalle schaffen, die eine oder andere Million seinem Privatvermögen zuzuordnen, oder? Was ist denn der Anreiz, eine gute Arbeitsleistung zu erbringen?

Man muss über die Steuerprogression sprechen: Wir benötigen relativ große Freibeträge. Also vielleicht mindestens mehrere 10.000 EUR, vielleicht auch mehrere 100.000 EUR – möglichst steuerfrei (oder nur gering besteuert). Und dann sollte irgendwann die Progression losgehen, aber die Progression sollte es auf gar keinen Fall verhindern, dass leistungsfähige Menschen in Deutschland Multimillionär werden können. Das ist doch das Problem: Es ist äußerst schwierig, Millionär zu werden in der gegenwärtigen Merkel/Springer-Diktatur! In Österreich ist es wohl ebenfalls sehr schwierig, Millionär zu werden. Und das gilt vermutlich auch für die anderen Mitgliedsstaaten in der EU-Diktatur. Die erste Million ist die schwierigste, danach wird es offenbar relativ einfach.

Die Steuerprogression muss den einfachen Arbeiter und den einfachen Angestellten möglichst gering besteuern. Und wer sehr verantwortungsvolle Tätigkeiten übernimmt (zum Beispiel Chefarzt), der sollte es nicht allzu schwierig haben, Multimillionär zu werden. Aber wie kann das ganze finanziert werden? Nun ja, die Steuerprogression muss halt unter Umständen bis zu 98% hochgefahren werden. Also nichts mit »Halbteilungsgrundsatz im Steuerrecht«. So etwas kann es nicht geben. So ab einem Vermögen von 50 Millionen EUR muss eine richtig hohe Steuer eingreifen, damit dieses Vermögen der breiten Mehrheit des deutschen Volkes (und insbesondere natürlich den Leistungsträgern – Chefärzte, Handwerksbetriebe) wieder zur Verfügung steht.

Es ist wirklich schade, dass es offenbar bis heute in der Weltgeschichte so etwas wie eine unabhängige Presse nicht gibt.

(3) Eine sehr gute Informationsquelle war (und ist) die Webpräsenz www.jjahnke.net. Leider wird dort mittlerweile offenbar in selteneren Abständen publiziert. Nun ja, hier tut sich meiner Meinung nach eine kleine Marktlücke auf: Die Analyse offizieller Statistiken. Also wer Interesse daran hat, die offiziellen Statistiken gibt es im Internet abrufbar. Und Sie können ganz einfach zum Beispiel mit OpenOffice.org entsprechende Balkendiagramme oder Tortendiagramme anfertigen. Also die offiziellen Zahlen können interpretiert werden. Das war (ist) ein wichtiger Schwerpunkt im Informationsportal. Mir ist im Moment keine andere Quelle bekannt, die ähnlich gut und umfassend berichtet hat. Stöbern Sie dort ruhig mal ein bisschen herum, sofern noch nicht geschehen. Dort können Sie vielleicht noch etwas lernen. Und vielleicht kaufen Sie sich auch das neue Buch des Autors. Ich habe es nicht gekauft, ich kaufe lieber Silber und Grundnahrungsmittel. Aber ehe Sie wieder mit dem Billigflieger in den Urlaub fahren, kaufen Sie sich lieber das Buch. Das wird auf der Startseite von jjahnke.net glaube ich angezeigt.

(4) Tja, der Euro ist wohl ein Misserfolg von Anfang an. Schade, denn eigentlich finde ich eine europäische Zusammenarbeit gut. Aber letztlich muss man den EU-Diktatoren nur sagen: Wir benötigen echten Föderalismus – wie in der Schweiz. Dort werden mehrere Sprachen gesprochen. Und dort gibt es die direkte Demokratie und außerdem sehr föderale Strukturen. So etwas wäre theoretisch auch was für Europa. Und langfristig (in einigen Jahrzehnten, so etwas braucht Zeit) könnte es sogar eine gemeinsame Währung in Europa geben. Die Schweiz macht es ja vor, die haben eine gemeinsame Währung. Aber leider hat man es falsch angepackt in der EU-Diktatur: Man hat den Willen der Menschen nicht berücksichtigt. Die EU sollte nämlich nur subsidiär eingreifen, sozusagen bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten. Und im Übrigen sollten die einzelnen Staaten ihre eigenen Belange selbst regeln können. So ist es in der Schweiz mit den Kantonen beziehungsweise Gemeinden. Dort können die Bürger vor Ort wesentliche Dinge selbst regeln – und sich selbst um ihren eigenen Wohlstand und ihre eigene Freiheit kümmern.

Der Euro ist eine Währung für die Mülltonne. Noch werden wir dazu gezwungen, mit dem Euro unsere Grundnahrungsmittel bei Discountern wie beispielsweise Aldi, Lidl etc. zu kaufen. Denn viele Bürger haben gar keine andere Alternative mehr als unseren Feudalherren das Geld hinterherzutragen. Einen richtig funktionierenden Wettbewerb gibt es doch gar nicht mehr. Außer man kauft direkt beim Bauern, aber wer macht das schon? Ich nicht.

(5) Nun aber mal weiter, ich habe noch einige Hyperlinks unterzubringen. Im Informationsportal Globalisierung gibt es einen Eintrag dazu, dass es ein sehr starkes »Auseinanderklaffen von Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen einerseits und aus Arbeitseinkommen und Renten andererseits seit dem Jahr 2000« gibt. Also um es mit meinen Worten zu sagen: Die Feudalisierung Deutschlands schreitet seit einigen Jahren ganz schnell voran. Dazu passt auch, wenn die Presse neuerdings berichtet, dass die SPD irgendwo im Bereich von 20% sein soll. Meiner Meinung nach können die eigentlich so langsam einpacken – die neoliberalen Blockparteien haben abgewirtschaftet, es wird Zeit für den Regimewechsel in der Hauptstadt des Bösen Berlin.

(6) Werfen Sie doch mal einen Blick auf das Schaubild zur Entwicklung der Einkommen in Deutschland. Es ist ganz klar, dass in den vergangenen Jahren die modernen Feudalherren ganz extrem profitiert haben. Aber der normale Bürger hat nicht profitiert, verliert sogar Anteile am Vermögenskuchen Bruttoinlandsprodukt. Es ist schon schockierend, dass die Leistungsträger – beispielsweise Chefärzte – es nicht so langsam mal schaffen, häufiger Multimillionär zu werden. Stattdessen schaffen das lediglich die Konzerneigentümer, die halt häufig von fremder Arbeit leben. Arbeit und Leistung müssen sich wieder lohnen! Das geht aber nur durch ein angemessenes Steuerrecht, vor allem müssen die Superreichen sehr massiv besteuert werden. Wer das nicht fordert, der wird niemals eine Lösung für unsere gegenwärtigen Probleme finden. Da kann man ewig diskutieren. Das ist das entscheidende Problem, das bisher kaum jemand verstanden hat. Leider auch nicht die Linkspartei.

(7) Offenbar wird die soziale Entwicklung der vergangenen Jahre verschwiegen. Tja, die Feudalisierung ist galoppierend – die Inflation ist mittlerweile auch galoppierend, mindestens 12%. Eine Ausnahme gilt wohl lediglich für Pauschalreisen und für Elektronik (und vielleicht auch noch einige weitere unwichtige Sparten). Aber das Heizöl wird immer teurer – heute [13.6.2008] ist es für den Endverbraucher circa 69% teurer als vor einem Jahr. Wie Sie sehen, verlinke ich auf ein Internetportal für Heizölhändler. Die sagen die Wahrheit. Also wenn das Heizöl am heutigen Tag [13.6.2008] etwa 69% teurer ist als vor einem Jahr, dann ist das meiner Meinung nach in etwa die obere Grenze der Inflationsrate. Also meiner Meinung nach haben wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Inflation von mindestens 12% und höchstens etwa 69%. Gestern [12.6.2008] war das Heizöl wohl glaube ich etwa 70% teurer als 365 Tage zuvor. Somit könnte man auch sagen, dass die Inflationsrate zwischen 12% und 70% liegt.

Suchen Sie sich Ihre individuelle Inflationsrate aus! Und überlegen Sie sich, ob so etwas wie Riester-Rente, Sparbuch, Lebensversicherung noch sinnvoll ist. Oder vielleicht sind Sie Eigentümer eines Altbaus? Den müssen Sie in Zukunft heizen können, wenn Sie Schimmel verhindern wollen. Das kostet ganz schön Geld bei den steigenden Energiepreisen. Möglicherweise fallen die Preise für Immobilien in Deutschland. Denn es werden vielleicht viele Menschen wieder zusammenziehen müssen. Einfach um zu sparen.

[8] Nun ein paar Worte zum Thema Gold. Meiner Meinung nach muss man sich bei Gold vor Fälschungen schützen (PDF). Ich empfehle Folgendes: Kaufen Sie sich 500 Unzen Silber als Basis. Entweder als American Silver Eagle oder als Maple Leaf 2008. Und wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, dann können Sie optional über Gold nachdenken. Wenn Sie sich das überhaupt noch leisten können, bei der gegenwärtigen Inflation.

(9) Können Sie Prozentrechnung? Das kann nicht schaden bei der gegenwärtigen Inflationsrate. Denn wir sind auf dem Weg in die Hyperinflation, möglicherweise hat die Hyperinflation sogar schon begonnen. Vielleicht ist der Artikel Didaktik: Wie unterrichtet man die Prozentrechnung? für sie ganz hilfreich? Den können Sie auch als MP3 anhören. Ich habe mir diesen Artikel bisher noch nicht durchgelesen. Das werde ich aber bald vielleicht mal machen. Denn um ehrlich zu sein: Auch mir fällt die Prozentrechnung nicht gerade einfach. Insbesondere muss man mit der Umsatzsteuer (19%) aufpassen.

Hier mal ein kleines Beispiel: Vor einem Jahr hat ein Schwerlastregal 20 EUR netto gekostet (im Sonderangebot bei einem Großmarkt). Gegenwärtig kostet dieses Schwerlastregal im Doppelpack 44 EUR netto (wieder im Sonderangebot). Also netto ergibt sich hier eine Preissteigerung von 20 EUR auf umgerechnet 22 EUR pro Schwerlastregal. Also meiner Meinung nach ist das eine Preissteigerung von 10% netto. Aber wie ist die Preissteigerung brutto? Das weiß ich nicht. Also dazu ist Prozentrechnen sicher ganz gut. Beobachten Sie einzelne Produkte! Produkte, die Sie selbst kaufen. Und dann bekommen Sie einen Eindruck von der wahren Inflationsrate. Und die ist offenbar zweistellig.

(10) Hier ein Zitat aus einer Leserzuschrift an Hartgeld.com vom 9. Juni 2008 (nach unten scrollen):

»Wenn Ihr meint durch harte Arbeit und Treue ggü. dem Arbeitgeber meint Euren Lebensunterhalt und Lebensabend auf “Mittelklasseniveau” zu halten, seid Ihr im Irrtum! Wenn Ihr aufsteigen wollt, steigt aus der Konsumgesellschaft aus, und investiert in EM. So werdet Ihr ohne Arbeit reich.«

Das ist auch meine Meinung. Hören Sie auf zu konsumieren (leider kann man auf Grundnahrungsmittel nicht verzichten, wenn man nicht verhungern möchte). Aber so etwas wie Urlaub, Essen gehen, Rauchen – das muss doch wirklich nicht sein, oder? Kaufen Sie sich zumindest symbolisch mal ein paar Silbermünzen. Und dann denken Sie mal nach: Silber ist Geld. Leider werden wir von unseren Diktatoren daran gehindert, Silber regulär als Geld einzusetzen, beispielsweise zum Einkauf bei Aldi. Aber wenn unser gegenwärtiges System kollabieren sollte, dann wird man vielleicht mit Silber beim Bauern einige Nahrungsmittel erwerben können.

(11) Offenbar können viele Leute in Deutschland die Geldstrafe nicht mehr bezahlen. Das soll den Steuerzahler angeblich 100 Millionen EUR kosten. Das geht aus einem Hinweis vom 7. Juni 2008 (auch hier wieder bitte nach unten scrollen) hervor:

»Und es werden immer mehr, wogegen sich die Reichen mit allen Mitteln vor dem Knast drücken. Auch ein Zeichen dafür, dass sich die Gesellschaft weiter aufspaltet.«

Die Gesellschaft wird immer weiter aufgespalten. Die Straftäter aus der Unterschicht können offenbar häufig die Tagessätze nicht mehr bezahlen. Dabei ist das deutsche System mit den Tagessätzen eigentlich besonders gerecht. Aber im modernen Feudalismus führt das dann dazu, dass selbst so kleine Tagessätze wie zum Beispiel 10 EUR am Tag nicht mehr bezahlt werden können. Dann gehen die Leute halt in den Knast für relativ kleine Delikte. Ob das so wünschenswert ist? Nun ja, unsere Diktatoren interessiert das nicht weiter. Oder um genauer zu sein: Den feudalen Blockparteien ist das doch egal, wie es der Unterschicht in Deutschland geht. Und die Linkspartei hat leider auch keine Lösung. Bleibt also nur der Staatsbankrott, der Regimewechsel beziehungsweise der Zusammenbruch der gegenwärtigen Diktatur übrig. Dazu gibt es keine Alternative, leider.

(12) Möglicherweise gleicht die Schweiz einem Feudalstaat. Tja, das Problem Feudalismus ist offenbar überall vorhanden. Vielleicht sollte man mal grundsätzliche Gedanken anstellen: Führt das Papiergeldsystem nicht dazu, dass eine verschwindend kleine Minderheit einfach etwas zu viel Reichtum anhäufen kann? Meiner Meinung nach ist das mit jedem System so: Goldstandard, Silberstandard, Papiergeld – Systeme entstehen und gehen unter. Entsprechendes gilt wohl auch für die Regionalwährungen mit Umlaufsicherung. Ich glaube, dass kein System für die Ewigkeit ist. Aber eines dürfte klar sein: Wenn man einen Kollaps kommen sieht, dann ist man mit Gold und Silber am Besten dran. Denn das kann nicht beliebig gedruckt werden.

(13) Werfen Sie doch mal einen Blick auf den Eintrag bei Hartgeld.com vom 18. Mai 2008 (nach unten scrollen). Dort gibt es einen Hinweis auf einen Zeitungsartikel:

»Als reich gelte, wer als Alleinlebender im Monat netto mehr als 3418 Euro zur Verfügung habe oder als Familie mit zwei Kindern mehr als 7178 Euro netto im Monat.«

Dieses Zitat stammt wohl von hier (habe ich nicht überprüft, wird schon stimmen).

Das ist doch schon der Hammer: Ab 3418 EUR netto pro Monat soll man als reich gelten. Ich finde so etwas absurd! Wer einen Heizöltank auffüllen möchte, der zahlt auch schon etwa 6.000 EUR. Entsprechend dürften die Beträge beim Erdgas sein. Also Energie ist in der gegenwärtigen Diktatur richtig teuer geworden. Vielleicht kann man irgendwann mal als Staatsziel definieren: Deutschland ist ein Energiestaat. Also ein Staat, der auf günstige (preiswerte) Energie achtet. Also keine Öko-Diktatur, und auch keine Gleichstellungsdiktatur (damit meine ich die menschenrechtswidrige bevorzugte Einstellung von Frauen und Behinderten im öffentlichen Dienst bei gleicher Qualifikation). Die regierende feudale Einheitspartei muss mal die Prioritäten wechseln: Mehr direkte Demokratie, mehr Menschenrechte. Gegen grüne Öko-/Gleichstellungs-Ideologie. Meiner Meinung nach ist die Partei der Grünen nicht basisdemokratisch, sondern basistotalitär. Was soll denn diese absurde Quotenregelung? Das ist doch ein Unfug, oder? Doch vor allem darf Deutschland in Zukunft kein Feudalstaat sein. Deutschland muss Energiestaat werden. Ich bin jetzt so ein bisschen vom eigentlichen Thema abgekommen, aber ich möchte hier ein bisschen auch meine Meinung darlegen.

Also wieder ein wenig zum Kernthema Meudalismus: Ab 3418 EUR netto pro Monat soll man unter Umständen schon als reich gelten. Das ist doch absurd, die Grenze muss sehr viel höher liegen. Aber wie hoch? Darauf habe ich im Moment auch keine Antwort. Meiner Meinung nach beginnt feudaler Reichtum ab einer Grenze von 50 Millionen EUR. Wie lange muss man arbeiten, um 50 Millionen EUR Vermögen als Privatperson alleine zu haben? Bei einem monatlichen Einkommen von 3418 EUR ist das doch eigentlich nicht zu schaffen, oder? Also die Grenze muss deutlich höher liegen. Aber wie hoch? Das weiß ich im Augenblick nicht. Vielleicht beim Faktor 10? Also reich ab 34.180 EUR monatlich netto als Alleinstehender? Also ich möchte auf jeden Fall klarstellen, dass die Schwelle zum Reichtum erheblich höher liegt. Um es möglichst einfach zu sagen: Solange eine natürliche Person nicht mindestens 50 Millionen EUR Privatvermögen hat, ist sie noch nicht reich. Also ein monatliches Einkommen von 34.180 Euro bedeutet nicht unbedingt Reichtum.

Darüber müsste man mal nachdenken, ab wann jemand als reich angesehen werden kann. Also ich würde nicht so sehr das monatliche Einkommen in den Vordergrund rücken, sondern das tatsächlich vorhandene Vermögen. Denn wer sich eine eigene Existenz aufbaut, der ist auch deswegen noch lange nicht reich! Also man muss immer das gesamte Privatvermögen im Auge behalten. Warum kann man eigentlich nicht den Wert der ersten Immobilie mehr oder weniger steuerfrei machen? Also wer noch nicht ein Vermögen im Wert von mindestens 300.000 EUR hat, sollte doch eigentlich von Steuern weitestgehend freigestellt werden können (19% Umsatzsteuer sind doch auch schon eine ganze Menge). Das kann finanziert werden, wenn man gegen den feudalen Reichtum der Superreichen vorgehen würde. Nur irgendwoher müssen die Steuereinnahmen kommen. Zur Zeit kommen sie von den Leistungsträgern. Also insbesondere, wer in einer Größenordnung von 3418 EUR Monat verdient, der dürfte doch wirklich Leistungsträger sein. Genau diese Gruppe der Leute wird jedoch besonders von der Steuerprogression getroffen: Sie müssen einen ziemlich hohen Steuersatz zahlen, gleichzeitig gibt es eine steigende Inflation. Und die Steuerprogression wird nicht an die Inflation angepasst. Also hier stimmt was nicht.

(14) Vielleicht sollte man mal so langsam das Monopol der staatlichen Notenbanken infrage stellen. Denn es gibt den Fluch des Papiergelds. Der verlinkte Artikel ist glaube ich lesenswert, vermutlich auch die Kommentare. Warum können wir nicht selbst über das Geld entscheiden, das wir verwenden wollen? Ich mag den Euro nicht. Auch den US-Dollar mag ich nicht. Noch nicht einmal den Schweizer Franken mag ich. Ich mag Gold und Silber.

(15) Werfen Sie einen Blick auf die Leserzuschrift vom 22. Mai 2008 (auch hier wieder mal nach unten scrollen, leider kann ich nicht direkt verlinken). Hier werden die Menschen in vier Klassen eingeteilt. Das kann man so machen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ganz oben ganz wenige extrem reich sind, das sind die Ausbeuter, denen kann man Habgier vorwerfen. Die Politiker gehören grundsätzlich nicht zur Klasse der Superreichen (gilt vielleicht nicht für Berlusconi, der ist vermutlich superreich, weiß ich aber nicht genau). Jedoch dienen die Politiker häufig den Superreichen. Und dabei sind die Politiker selbst habgierig, sitzen häufig in Aufsichtsräten, sind korrupt. Aber sie sind gleichzeitig auch dumm, verstehen das System nicht. Denn unser Papiergeldsystem ist schon viele Jahrzehnte alt. Und unsere gegenwärtigen Politiker verstehen gar nicht die Fundamente unseres Systems. Die schwimmen selber nur. Unsere Politiker dienen dem Teufel, insbesondere dienen die Grünen dem Teufel. Aber die verstehen das gar nicht, die sind einfach zu dumm.

(16) So, jetzt habe ich noch einige wenige Hyperlinks loszuwerden. Das ist jetzt ein recht umfangreicher Artikel, den ich hier gerade schreibe. Aber wen das Thema Meudalismus interessiert, der kann schön in den verlinkten Quellen weiterlesen. Jetzt geht es beim Informationsportal Globalisierung weiter:

- Die finanzielle Superklasse ist das eigentliche Monster! – unbedingt lesen, einige wertvolle Grafiken sind enthalten!
- Reichsarbeitsdienst? Die Panik der Bundesregierung vor der nächsten Welle an Arbeitslosigkeit treibt extreme Blüten – Artikel vom 14. Mai 2008
- Kommentar vom 15. Mai 2008 (nach unten scrollen) – hier geht es darum, dass die Teuerung auch Doppelverdiener mit zwei Kindern besonders hart trifft. Darüber muss man mal wirklich sprechen: Die steigende Inflation trifft die verschiedenen Kasten in Deutschland unterschiedlich stark. Besonders stark betroffen ist die Kaste der Arbeitslosen. Aber auch die Kaste der Doppelverdiener wird von der hohen Inflation stark betroffen. Tja, so ist das halt.

(17) Wenn Sie sich überlegen, in die Schweiz auszuwandern, lesen Sie den PDF-Artikel vom 18. Mai 2008 “Krisenvorsorge – ist die Schweiz eine sichere Alternative?“. Dort gibt es einige detaillierte Informationen über die Schweiz. Auch geht es um die ungleiche Vermögensverteilung in der Schweiz. Die Schweiz hat tatsächlich ein Problem.

An dieser Stelle erlaube ich mir mal die etwas provokative Frage: Hat die Schweiz davon profitiert, den Frauen das Wahlrecht zu gewähren? Früher gab es glaube ich in der Schweiz nur das Männerwahlrecht. Lassen Sie mich hierzu noch einige Worte sagen: Es ist meine Überzeugung, dass alle Menschen gleichberechtigt sind, also auch (ab 16 oder ab 18 Jahre) gleiches Wahlrecht haben. Aber insgesamt muss man schon sagen, dass eigentlich überwiegend Männer sich in Politik und Wirtschaft engagieren. Frauen haben häufig im häuslichen Bereich ihre Stärken. Das sollten auch mal die basistotalitäre Grünen-Partei (gilt für Deutschland, gilt vermutlich auch für Österreich) zur Kenntnis nehmen. Von den Grünen in der Schweiz weiß ich ehrlich gesagt nichts, da kenne ich mich nicht so aus. Aber Quotenregelungen sind Ausdruck totalitären Denkens. Die Grünen haben keine Ahnung von den Menschenrechten. Und wenn man schon Quotenregelungen macht, dann müsste man eigentlich auch den Einfluss der Frauen auf das Wahlergebnis zurückdrängen und nicht stärken. Somit kann man sagen: Parteien mit Quotenregelungen (Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit) haben totalitäre Züge, das trifft in Deutschland auf die Grünen zu und auf die SPD, möglicherweise auch auf die Linkspartei. Nun ja, sowohl die Grünen als auch die SPD haben ihre jeweilige Seele dem Teufel verkauft, sofern sie nicht bereits von vornherein dem Reich des Bösen zugeordnet werden müssen.

[18] Wem kann man vertrauen? Kann man der australischen Perth Mint vertrauen? Lesen Sie zu diesem Thema bitte die neueren Tagebuch-Einträge bei Jason Hommel. Die gleichgeschaltete Presse in Deutschland berichtet darüber garantiert nicht, zumindest nicht bisher. Das liegt aber auch am Äußerungsrecht. In Deutschland gilt der Buskeismus. Großbritannien hat möglicherweise ein ähnlich restriktives Äußerungsrecht, soll ja auch mittlerweile möglicherweise ein Polizeistaat sein mit vielen Überwachungskameras. Also nirgends auf der Welt ist vermutlich das Äußerungsrecht so freiheitlich wie in den USA. Auch in Australien darf man bestimmt nicht so viel sagen wie in den USA. Deswegen empfehle ich ausdrücklich zur Situation der Perth Mint (Papier-Silber) bei ihm nachzulesen. Vielleicht starten Sie mit dem Artikel vom 6. Juni 2008 Perth Mint Crisis Watch 5. In diesem Artikel wird auf vorhergehende Berichte über die Perth Mint hingewiesen. Wenn Sie etwas über die Wahrheit wissen wollen, dann kommen Sie an Quellen aus den USA nicht vorbei.

(19) Hier wird Oskar Lafontaine folgendermaßen zitiert:

»Wir wollen die Steuern für Facharbeiter und Klein- und Mittelbetriebe senken. Gleichzeitig möchten wir die größeren Einkommen stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen – über einen steigenden Spitzensteuersatz, höhere Erbschaftssteuern, eine Vermögens- und Börsenumsatzsteuer. Und wir wollen Unternehmensgewinne stärker besteuern.«

Ich hoffe, dass dieses Zitat stimmt (Fettdruck habe ich nicht übernommen). Also ich kann diesem Zitat im Grunde genommen schon zustimmen. Die Frage ist nur: Was ist ein »größeres Einkommen«? Für mich beginnt ein größeres Einkommen nicht bereits bei 3418 EUR monatlich netto. Wie ist das gemeint? Für mich beginnt feudales Vermögen ab einem Wert von 50 Millionen EUR – dort müssen ganz massiv Steuern erhoben werden. Und die Gewinne von Unternehmen stärker besteuern – gerne, wenn diese Unternehmen Superreichen gehören. Ich gehe davon aus, dass die Linkspartei den Meudalismus noch gar nicht als Problem erkannt hat. Oder irre ich mich da? Zumindest habe ich diesbezüglich von denen noch nichts gehört.

Meine Meinung: Oskar Lafontaine könnte man möglicherweise wählen, die Linkspartei ist jedoch nicht wählbar. Schade, dass immer die Parteien im Vordergrund stehen, nicht aber der einzelne Kandidat. Denn dann könnte man sich mit dem Kandidaten Lafontaine näher beschäftigen. Aber was bringt es? Nichts bringt es, denn auch eine starke Linkspartei wird uns nicht Wohlstand und Freiheit bringen, sondern halt auch nur die Armut. Also im Ergebnis ist es für den Durchschnittsbürger egal, ob er eine feudale Blockpartei oder die Linkspartei wählt – Enteignung (insbesondere im Westen) beziehungsweise Verarmung (insbesondere im Osten) gibt es wohl so oder so.

(20) So, das war jetzt ein längerer Artikel. Bitte machen Sie auf das Thema moderner Feudalismus aufmerksam. Die meisten Leute haben dafür kein Verständnis, mit denen braucht man nicht zu reden. Aber so einige dürften schon mittlerweile bereit sein, unser feudales Papiergeldsystem so ein bisschen infrage zu stellen. Mit solchen Leuten können Sie vielleicht schon mal reden, vielleicht sogar diskutieren.

Vielleicht noch einige Worte zur Überschrift: Diese Überschrift habe ich mir in den letzten Wochen ausgedacht. Denn Habgier ist das zentrale Phänomen in der gegenwärtigen Diktatur. Die (meist männlichen) Manager sind habgierig. Auch sind die wenigen Feudalfrauen habgierig. Und Merkel dient dem Feudalismus, ist selbst jedoch nicht steinreich. Unser ganzes gegenwärtiges Wirtschaftssystem ist von Habgier geprägt. Doch die Presse spricht immer nur vom Neid. Deutschland heute ist ein System der Sünde, der Habgier. Doch irgendwann ist es auch mit der gegenwärtigen feudalen Diktatur vorbei.

3 Antworten zu “Merkel ist Kanzlerin der Habgier”

  1. Lumières dans la nuit » Die europäische Dämonkratie sagt:

    [...] Teil der Bevölkerung der USA stetig verschlechtert. In der BRD und in anderen Staaten der EU wird eine vergleichbare gesellschaftliche Entwicklung bewusst angestrebt, auch die Militarisierung der Außenpolitik ist ein paar Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg [...]

  2. Meudalherr mal wieder ohne institutionelle Anleger « FRGzchn bLOg - Die wunderbare Welt der polit. Expertenmeinung sagt:

    [...] Pensionsfonds, aber auch Deutsche Banken, Versicherungen, Genossenschaften usw.) bei diesen Meudalismuskritischen Schriften so selten oder gar nicht erwähnt werden. Denn im Gegensatz zu Privatpersonen, die ihr Vermögen ja [...]

  3. Westdeutschland finanziert Euro-»PIGS«-Diktatur « Meudalismus sagt:

    [...] finanziert Euro-»PIGS«-Diktatur Seit meinem letzten Artikel sind jetzt schon viele Wochen vergangen. In diesen Wochen habe ich zahlreiche Fundstellen zum [...]

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