Westdeutschland finanziert Euro-»PIGS«-Diktatur

Samstag, September 6, 2008

Seit meinem letzten Artikel sind jetzt schon viele Wochen vergangen. In diesen Wochen habe ich zahlreiche Fundstellen zum modernen Feudalismus im Internet gesammelt. Diese Fundstellen werden in diesem Artikel verlinkt und natürlich auch kommentiert. Doch zunächst eine kurze Erklärung in eigener Sache.

In eigener Sache

Was ist die Ursache dafür, dass ich in den vergangenen Wochen keinen Artikel geschrieben habe? Ganz einfach, ich habe den Firefox 3 auf meinem Computer installiert. Und irgendwie hatte ich Probleme mit dem Anonymisierungsnetzwerk Tor beziehungsweise dem Torbutton. Jetzt kürzlich ist es mir gelungen, Tor vollständig neu zu installieren – und den Torbutton entsprechend zu konfigurieren. Denn ich lege großen Wert auf Anonymität, sicher ist sicher im Zeitalter des Buskeismus. Das jedenfalls ist die Ursache für die etwas längere Pause.

Meine Artikel werden auch in Zukunft unregelmäßig erscheinen. Vielleicht mal häufiger, vielleicht auch mal viele Wochen lang gar nichts. Es ist halt immer etwas umständlich, wenn man längere Latenzzeiten hat. Da macht das Veröffentlichen nicht so richtig viel Spaß. Trotzdem finde ich es richtig, dieses Weblog hier fortzuführen, denn die Probleme in Deutschland sind einfach zu massiv.

Deutsche Reparationszahlungen über die Euro-Diktatur?

Lange habe ich überlegt, wie ich die Überschrift zu diesem Artikel formulieren sollte. In den vergangenen Tagen hat sich die jetzt gewählte Überschrift herauskristallisiert. Und der Anlass, diesen Artikel zu schreiben, ist ein Eintrag vom 6. September 2008 bei Hartgeld.com, in dem es um die Frage geht, ob es deutsche Reparationszahlungen über die EZB gibt. Die entsprechende Frage war im gelben Forum aufgeworfen worden. Was ist meine Meinung dazu? Nun ja, ich glaube, dass die deutschen Politiker einfach nur blöde sind. Im Ergebnis jedenfalls finanziert Westdeutschland die Euro-Diktatur. Ob man das nun als Reparationszahlungen ansieht oder nicht, ist mir ehrlich gesagt fast egal. Es ist halt ein Gesocks, das in Berlin herumlungert. Da braucht man gar nicht so weit in die Geschichte zu schauen.

Maximaleinkommen

Irgendwann in den vergangenen Monaten ging es mal sehr häufig in den Massenmedien um das Thema Mindestlohn. Das Thema Maximallohn wird jedoch kaum erörtert. Da bin ich mal froh, wenn irgendwo ein kleiner Kommentar zu finden ist:

»im Völkerrecht oder Menschenrecht muss man sowas wie ein Maximaleinkommen verankern.

Niemand dürfte soviel Geld anhäufen, daß er damit auf andere Macht ausüben kann.«

Tja, darüber müsste man tatsächlich mal diskutieren. Denn mittlerweile ist die Situation wie im Feudalismus: Die große Masse der Menschen hat nur wenig zu melden. Aber einige wenige natürliche Personen können indirekt über ihre Konzerne Macht über sehr viele Menschen ausüben. Die Freiheit von wenigen 100 Feudalherren weltweit geht zulasten von Milliarden Menschen. Der feudale Reichtum einer verschwindend kleinen Minderheit ist die Ursache für die Armut der großen Mehrheit der Menschheit.

Krise soll die Oberschicht erreichen

Hartgeld.com erläutert am 29. Juli 2008 die Frage, ob die Krise die Oberschicht erreicht. Ganz wichtig ist die Frage: Welche Leute gelten als »reich«? Man muss wirklich ganz genau fragen nach dem Einkommen aus eigener Arbeit (zum Beispiel angestellte Manager), nach dem Einkommen aus Kapitalbesitz (zum Beispiel Großaktionäre) – und natürlich auch die Verschuldung der jeweiligen natürlichen Person betrachten. Irgendwie scheint es in Deutschland teilweise die Definition zu geben, dass man bereits mit einem Einkommen von 4000 EUR netto monatlich als reich gilt. Das ist natürlich irreführend. Reichtum fängt meiner Meinung nach erst bei einer sehr viel höheren Geldsumme an. Aber genau das ist ein Problem in der gegenwärtigen Diktatur: Es werden in Deutschland einfach viel zu viele Leute wie Reiche behandelt, obwohl sie gerade mal der Mittelschicht zuzuordnen sind. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Steuerprogression in Deutschland: Bereits bei relativ geringen Einkommen (heutige Kaufkraft) müssen ganz ordentlich Steuern geblecht werden. Da bleibt relativ wenig netto vom brutto. Das wird auch gelegentlich mal in der 4-Buchstaben-Zeitung thematisiert. Dort allerdings dann irreführend. Denn das Thema »zu wenig netto vom brutto« ist nur ein Teil des gesamten Problems, das die Mittelschicht betrifft. Sehr viel gravierender ist, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt. Und was ist noch schlimmer als die Tatsache, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt? Das ist die Tatsache, dass es keinen Maximaleinkommen in Deutschland (genauso wie im Rest der Welt) gibt. Dazu hatte ich oben im Artikel schon was geschrieben.

Revolution nur mit Führer?

Lassen Sie mich kurz auf einen Eintrag bei Hartgeld.com vom 11. Juli 2008 eingehen. Dort heißt es:

»Normalerweise sind die Unterschichten ohne Führer von oben nicht in der Lage, eine wirkungsvolle Revolution zu organisieren. Jedoch wenn die Mittelschichten wie derzeit auch massiv in die Armut abtauchen, kann diese Führungsschicht entstehen.«

Das ist eine sehr interessante Feststellung. Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die deutsche Geschichte: Adolf Hitler kam an die Macht, als es in Deutschland sehr viele Arbeitslose gab. Also die Unterschicht war zum Zeitpunkt der Machtergreifung Hitlers in Deutschland sehr ausgeprägt. Und Hitler hat dann die Revolution organisiert – mit Völkermord an den Juden.

Wie aber ist die Situation heute? Die Unterschicht wird durch das feudale Regime in Berlin in Deutschland massiv ausgeweitet. Es werden massiv Ausländer importiert nach Deutschland, warum geschieht das? Ganz einfach: Die Ausländer kommen nach Deutschland, damit die Preise für Immobilien nicht zu stark abfallen, denn in Deutschland gibt es eigentlich einen Rückgang der Bevölkerung (weniger Geburten) – einfach einen Blick auf die Bevölkerungspyramide werfen. Wenn aber viele Immobilien leer stehen würden in Deutschland, dann würden die Preise für Immobilien fallen. Und genau diesem Phänomen wird entgegengewirkt, indem viele Ausländer nach Deutschland gelockt werden. Aber irgendwann wird auch die grüne Multi-Kulti-Ideologie den Wirklichkeitstest bestehen müssen, wenn das System kollabiert. Hoffentlich gibt es dann keine Bürgerkriege in Deutschland zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen (Deutsche gegen Russlanddeutsche gegen Türken). Und die kommen natürlich gerne, denn in Deutschland gibt es relativ gute Sozialleistungen verglichen mit dem Gehalt in einem osteuropäischen Land. Irgendwie hat das bisher kaum jemand verstanden, jedoch habe ich gestern einen kleinen Kommentar dazu gelesen:

»Die Einwanderer brauchen auch nichts zu machen. Sie werden meines Erachtens nur dazu gebraucht Wohnraum zu belegen und dadurch zu verknappen damit die Immobilienblase in Deutschland nicht zum Platzen kommt. Die Mietzulage wurde zum selben Zweck erhöht. Denn dann ist der Weg für höhere Mieten frei und die Immobilien steigen im Preis.«

So ein ganz bisschen schließt sich auch hier der Kreis: Denn der Staat bezahlt häufig die Miete für Menschen aus der Unterschicht. Wer aber bekommt die Miete? Das sind die Eigentümer der Mietwohnungen. Alles wird schön umverteilt – die Ausländer aus der Unterschicht haben eigentlich nur die Funktion, den Kapitalbesitzern Geld des Staates zukommen zu lassen. Eine entsprechende Funktion haben auch sehr viele H.IV-»Parasiten«. Denn die Miete, die der Staat ja bezahlt, bekommt nicht der »Schmarotzer« auf das eigene Konto bezahlt, sondern die bekommt der Eigentümer der Wohnung. So einfach ist das. Aber das ganze Volk lässt sich von der Konzernpresse an der Nase herum führen, indem ganz gezielt gegen die sozial Schwachen gehetzt wird. Die 4-Buchstaben-Zeitung ist offenbar der moderne Stürmer in der Merkel-/Springer-Diktatur. Heute läuft die Propaganda etwas subtiler ab als damals unter Goebbels. Aber im Grunde genommen sind die Mechanismen noch die gleichen. Die Schwachen werden gegen die noch Schwächeren gehetzt. Aber wenn man den H.IV-Empfängern die Leistungen noch weiter kürzt, werden dann auch die Gehälter der normalen Arbeitnehmer steigen? Wohl kaum, also es lohnt sich für die typischen Arbeitnehmer eigentlich gar nicht, wenn sie auf die Arbeitslosen verbal eintreten und dabei nach oben Buckeln. Aber so ist das halt mit der systematischen Hetze, klappt immer ganz gut. Deswegen ist Volksverhetzung ja auch verboten. Nur wo will man die Grenze ziehen? Die Massenmedien hetzen zwar gezielt, aber kann man das auch strafrechtlich nachweisen, dass Volksverhetzung vorliegt? Oder ist es einfach nur Berichterstattung? Tja, damit müsste man sich mal näher auseinander setzen, ist aber nicht mein Interessenschwerpunkt.

Trotzdem muss man sagen, dass es mehrere Millionen H.IV-Empfänger gibt. Und ich gehe mal davon aus, dass es 100.000 Missbrauchsfälle gibt (unbestätigte Zahl). Hier eine kleine Gegenfrage: Wie häufig wird von den Behörden illegal das staatliche Almosen (Rechtsanspruch) nicht ausgezahlt? Darüber liest man in der feudalen Presse eigentlich nichts, zumindest ist mir nichts bekannt. Also man sollte mal den Sozialbetrug der Behörden gegenüber dem einzelnen Bedürftigen überprüfen, aber in der gegenwärtigen Diktatur wird immer gegen einzelne Bürger gehetzt beziehungsweise gegen die schwächere Bevölkerungsgruppe. Jetzt tut die Presse aber so, als ob der Missbrauch durch Leistungsempfänger die Regel wäre. Im Grunde genommen wird dadurch die ganze Gruppe der H.IV-Empfänger in möglicherweise unzulässiger Weise verunglimpft und herabgesetzt. Man gewinnt den Eindruck, dass die Feindlichkeit gegen H.IV-Empfänger mittlerweile größer ist als die Fremdenfeindlichkeit. So klappt halt Propaganda, so funktioniert Gehirnwäsche. Im »Dritten Reich« ging es gegen die Juden (war wohl der Stürmer), am Ende war Deutschland zusammengebombt. Jetzt im Meudalismus geht es gegen die H.IV-Empfänger, das Ende ist noch offen.

Meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, die verschiedenen Berliner Diktaturen (Hitler, Honecker, Merkel) miteinander zu vergleichen, wobei man das jeweilige Unrecht natürlich nicht gleichsetzen darf.

Silber kaufen statt essen gehen

Warum haben eigentlich so viele Menschen das Bedürfnis, sich öfters mal in eine Kneipe zu setzen? Da wird man doch relativ schnell viel Geld los. Deswegen (PDF):

»Wäre ich zu Hause geblieben, wäre ich um einige Unzen Silber reicher.«

So einfach ist das. Wenn Sie zuhause bleiben und nicht essen gehen, können Sie sich einige Unzen Silber mehr leisten.

Zum Publikum von Hartgeld.com

Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Zuschriften zum Publikum von Hartgeld.com vom 23. Juni 2008. In einer Zuschrift heißt es dort:

»Bei den Leserkommentaren habe ich den Eindruck, dass diese Kommentare nur von Lesern kommen, die mindestens 100.000 Euro zum Anlegen haben und schon voll in Gold investiert sind [...] Alles andere sind “Spinner”. Und die sollten sich besser zurückhalten, denn von “armen Menschen” kann man nichts erwarten und deren Meinung sollte man auch auf dieser Seite nicht zulassen und wer sich nur 5 Goldmünzen leisten kann passt nicht hierhin.«

Diese Meinung ist mir sauer aufgestoßen. Warum ist jemand ein »Spinner«, der weniger als 100.000 EUR zum Anlegen hat? Und warum kann man von »armen Menschen« nichts erwarten? Ist denn jeder wohlhabend geboren worden? Der Weg zum Investor ist schwierig. Idealerweise ist natürlich schon ein Vermögen von mehr als 100.000 EUR vorhanden (beispielsweise durch Erbschaft). Aber meiner Meinung nach können sich auch Leute aus der Unterschicht versuchen nach oben zu kämpfen. Der Trick ist ganz einfach: Eine Unze Silber ist relativ günstig, kann sich eigentlich jeder leisten, einfach nur auf den Pizza-Service und ähnlichen Schnickschnack verzichten. Oder einfach eine Haarschneidemaschine kaufen statt jeden Monat zum Friseur gehen: Da bleibt schon etwas Geld für den Silberkauf übrig. Man sollte nicht immer nur denken, dass nur die wohlhabenden Bürger eine Gesellschaft nach vorne bringen. Meiner Meinung nach sollte jeder nach seiner individuellen Leistungsfähigkeit versuchen, mindestens Silber zu kaufen. Wer natürlich zur Oberschicht gehört, darf auch Gold kaufen.

Man sollte halt nicht vergessen: Die Unterschicht in Deutschland wird massiv ausgeweitet. Die Mittelschicht entfällt immer weiter, die meisten aus der Mittelschicht landen in der Unterschicht. Ganz wenige schaffen es in die Oberschicht. Man muss also sagen, dass im gegenwärtigen System die Zahl der Verlierer immer weiter zunimmt – und es gibt nur wenige Gewinner.

Mein Weblog richtet sich übrigens an alle Menschen – unabhängig vom sozialen Status. Und meiner Meinung nach kann jeder davon profitieren, Hartgeld.com zu lesen. Selbst wenn es am Ende nur einige Unzen Silber sein sollten – der Weg zur ersten Million ist der schwierigste. Danach geht es relativ einfach.

Gerade denke ich an einen Beamten in leitender Stellung, der sich im vergangenen Jahr einen Porsche gekauft hat – auf Kredit. Seine Familie hätte theoretisch die Chance, für 200.000 EUR Gold/Silber zu kaufen, ohne Kredit, ohne nennenswerte Einschränkungen. Aber stattdessen wird das Geld so schnell wie möglich ausgegeben, den Kindern wird nichts vererbt. Einfach nur bescheuert. Wenn die Eltern klug wären, dann würden sie sich keinen Scheidungskrieg leisten, sondern das Geld in Edelmetall anlegen. Aber die wollen offenbar nicht, dass die eigenen Kinder irgendwann in wirtschaftlicher Freiheit leben.

Man muss verstehen: Um Millionär zu werden, muss man sehr langfristig denken. Und häufig ist es innerhalb einer einzigen Generation gar nicht möglich, ein Millionenvermögen anzuhäufen. Man muss Generationen-übergreifend denken. Wenn einzelne Leute aus der heutigen wirtschaftlich oft erfolgreichen Generation (über 50jährige Westdeutsche) physisches Edelmetall kaufen, dann haben deren Nachkommen (derzeitige Generation Praktikum) die Chance, nach dem Kollaps vom Einkommen aus Vermögen (also letztlich von fremder Arbeit) zu leben. Aber offenbar versteht das kaum einer. Irgendwie sind sehr viele Menschen extrem egozentrisch eingestellt, sollten aber doch zumindest die eigene Familie im Auge behalten. Zur Zeit ersetzt der Sozialstaat häufig noch die Familie. Aber wenn der Sozialstaat entfällt, dann gibt es nur noch die Familie als soziale Struktur. Da werden möglicherweise noch viele Deutsche verhungern müssen, die derzeit noch ganz gut dran sind.

Irgendwie ist die Individualisierung sehr weit vorangeschritten. Beispielsweise gibt es viele alleinerziehende Mütter, die gelegentlich das Kind als Waffe gegen Kindesvater und Staat erfolgreich einsetzen. Die Familien werden durch die feministische Politik häufig zerstört, aber wenn der Umverteilungsstaat kollabieren sollte, dann haben diese alleinerziehenden Mütter zunächst einmal ein Problem. Man muss nur versuchen, ein bisschen in die Zukunft zu schauen. Derzeit werden die überwiegend männlichen Leistungsträger in Deutschland noch recht effektiv ausgebeutet, aber wenn das System kollabiert, dann werden bestimmt viele verhungern. Wer in einer richtigen Familie lebt, dürfte wohl bessere Chancen haben. Denn in einer Familie kann das schwache Familienmitglied einfach mitgeschleppt werden. Aber ohne Familie ist man auf den Sozialstaat angewiesen. Wer glaubt, auch in Zukunft auf den Sozialstaat setzen zu können, der begeht möglicherweise einen sehr schweren Fehler.

Wenn das System kollabiert, dann werden die familiärer Strukturen wieder sehr viel stärker zählen. Warum aber nicht bereits heute in die eigene Familie investieren? Jüngere Leute haben häufig kaum Geld, können sich keine vernünftigen Mengen an Silber kaufen. Aber Rentner haben häufig Geld, könnten die eigene Immobilie verkaufen, könnten sich vom Erlös eine ordentliche Menge Silber zulegen. Eine Immobilie in guter Lage bringt locker mehrere 100.000 EUR ein. Aber man muss sich beeilen, denn Hungerlöhne werden in Deutschland immer mehr eingesetzt – und entsprechend wenige Leute können viel Geld ausgeben für eine gute Immobilie (einen umfangreichen Bankkredit gibt es nur bei einem sicheren Arbeitsplatz, nicht aber bei prekären Arbeitsverhältnissen). Aber wenn die Immobilie in guter Lage liegt, dann kann die doch verkauft werden (es gibt viele Leute in Deutschland, die ziemlich viel Geld haben), stattdessen wird halt Edelmetall gekauft. Aber das verstehen viele aus der alten Generation gar nicht. Die ganz alten (über 80jährigen), die sind häufig etwas klüger, denn die haben oft noch sehr schlimme Erfahrungen durch den Zweiten Weltkrieg gemacht.

Also ich möchte sagen: Investieren lohnt sich, wer heute mit wenigen Unzen Silber anfängt, kann vielleicht den eigenen Kindern zumindest den Start ein bisschen erleichtern. Nur nicht immer so an die eigene Person denken, auch die eigene Familie im Auge behalten. Die Superreichen denken häufig auch Generationen-übergreifend. Große Vermögen kann man halt nicht von heute auf morgen machen, das dauert Jahrzehnte. Und ein Menschenleben dauert im Normalfall rund 90 Jahre (wer arbeitet, lebt häufig kürzer; deswegen ist die Lebenserwartung von Männern auch geringer als die Lebenserwartung von Frauen, denn Frauen lassen sich häufig von Männern durchfüttern). Wenn aber mehrere Jahrzehnte benötigt werden, um Millionär zu werden, dann kann halt der Erfolgseintritt unter Umständen erst bei der nächsten Generation vorhanden sein. Der Kondratiev-Zyklus ist halt nicht unbedingt zeitgleich mit der eigenen Lebenserwartung. Idealerweise stirbt man mit 90 Jahren genau dann kurz bevor das System kollabiert.

Vom Kollaps der UdSSR lernen

Lernen Sie vom Kollaps der UdSSR – heute am 6. September 2008 gibt es bei Hartgeld.com einen Augenzeugenbericht aus Russland.

Vom Profi-Silberinvestor Jason Hommel lernen

Werfen wir doch mal einen Blick in den Artikel vom 18. Juni 2008 bei silverstockreport.com:

»For the sake of comparison, a slave paid 50% of his income to his master, and a feudal serf paid only 30%. Perhaps this is why income taxes are lower on those who make less money, they are more like peasant serfs, rather than “house slaves”.«

Also das sind schon mal grundsätzlich ganz lesenswerte Gedanken. Wie viel Prozent des Einkommens soll man abführen an den Staat beziehungsweise an den Feudalherren? Nicht vergessen: Der Staat hat Schulden, wer aber sind die Gläubiger? Das sind vermutlich häufig Feudalherren. Und warum gibt es die Steuerprogression? Nun ja, diese Diskussion möchte ich jetzt nicht komplett führen, hatte ich etwas weiter oben schon mal angesprochen. Aber man sollte man einfach darüber nachdenken, und natürlich auch diskutieren! Wie viel Prozent seines Einkommens muss man abführen? Was ist gerecht, und ab wann beginnt die Ungerechtigkeit?

Generell kann ich an dieser Stelle sagen, dass Personen, die Papier-Silber gekauft haben (insbesondere bei der Perth Mint in Australien), unbedingt einen Blick in die Artikel bei Jason Hommel werfen sollten. Dort wird viel Hintergrundwissen über Silber mitgeteilt. Und irgendwie wird recht klar, dass man am besten physisches Silber im Eigenbesitz haben sollte. Denn Silber scheint knapp zu sein.

Ein weiterer Artikel (vom März 2006, also schon etwas älter), den ich als lesenswert notiert habe, hat den Titel Staatsbankrott und Konkursverschleppung. Warum habe ich diesen Artikel aufgenommen? Nun ja, man kann davon ausgehen, dass der Konkurs (neuerdings sagt man in Deutschland etwas eleganter Insolvenz) unseres Gesellschaftssystems verschleppt wird. Im Grunde genommen ist unser System bankrott, aber das wird natürlich nicht zugegeben. Man verschleppt den Konkurs einfach. Zur Zeit macht man das, indem man die Mittelschicht ausplündert (auch über den H.IV-Angsthebel). Denn irgendjemand muss ja abgezockt werden, damit sich jemand anderes die Taschen vollstopfen kann. Abgezockt wird die Mittelschicht, damit insbesondere die Oberschicht sich die Taschen vollstopfen kann. Und die Unterschicht muss natürlich auch auf Kosten der Mittelschicht durchgefüttert werden, damit es keine Revolte gibt. Denn ein Bürger mit leerem Magen ist kein guter Untertan. Deswegen gibt es auch das Unterschicht-Fernsehen (RTL, SAT.1), um einerseits die Unterschicht zu unterhalten, und um andererseits natürlich auch die Arbeitenden gegen die Sozialleistungsempfänger aufzuhetzen.

Ganz geschickt ist beispielsweise die Meldung »Terror-Vorbereitungen mit Hartz IV bezahlt« – so wird der Eindruck erweckt, dass H.IV-Empfänger in der Nähe zu Terroristen stehen. Perfekte Hetze, sehr viel subtiler als damals unter Goebbels – und von der Meinungsfreiheit gedeckt. So ist das in der gegenwärtigen Diktatur. Bisher ist übrigens nur angeklagt wurden, noch nicht verurteilt worden. Die Art und Weise, wie die Presse berichtet, ist schon systematisch gegen die Schwachen ausgerichtet. Über H.IV-Empfänger wird systematisch negativ berichtet. Jedes System braucht halt seine Sündenböcke. Die Terroristen sind eine Gefahr, die »Sozialschmarotzer« sind eine Gefahr, die Klimakatastrophe ist eine Gefahr, die häufig in der feudalen Presse umfassend dargestellt wird. Über andere Gefahren (IKB-Rettung soll mehr als 10 Milliarden EUR gekostet haben), das Verteilen von Uran-Munition im Angriffskrieg gegen den Irak, die Beteiligung Deutschlands an diesem Angriffskrieg durch die Gewährung von Überflugrechten für das US-Militär – darüber berichtet man lieber nicht. So war es auch damals in der Hitler-Diktatur. Die Juden wurden negativ dargestellt. Und über die nationalsozialistischen Verbrechen wurde geschwiegen. Schade, dass es in Deutschland heute keine richtige Meinungsfreiheit gibt. Aber irgendwann wird auch die gegenwärtige Diktatur untergehen.

Ganz interessant finde ich auch noch das Zitat:

»Demokratie kann nie herrschen solange 10% der Menschen 90% des gesellschaftlichen Reichtums besitzen.«

Das ist auch meine Meinung. Eine gewisse soziale Gleichheit ist notwendig, oder wie sonst will man gleiches Wahlrecht für alle haben? Momentan geht es ja so langsam in Deutschland bergab, die Linkspartei wird immer beliebter. Im Saarland soll die Linkspartei laut irgendeiner Umfrage sogar schon die SPD knapp überholt haben. Kein Wunder, es wird immer weiter umverteilt, nur die Oberschicht gewinnt, die Mittelschicht wird ausgedünnt, die Unterschicht wird größer. Man erkennt so langsam die ersten Anzeichen des Kollapses unseres feudalen Gesellschaftssystems. So ist das halt, wenn man rot-grüne Fanatiker an der Regierung hatte (Schröder/Fischer). Und momentan machen halt Merkel und Friede Springer vermutlich gemeinsame Sache – zulasten des deutschen Volkes.

In Italien ist das etwas eindeutiger: Dort ist Berlusconi nicht nur Chef des Staates sondern zugleich auch Quasi-Chef der Massenmedien. In Deutschland ist diese Aufgabe aufgeteilt. Damals war die Aufteilung zwischen Helmut Kohl und Leo Kirch. Heute ist es die Aufteilung zwischen Angela Merkel und Friede Springer. Und dazwischen gab es den Schröder, der hat das offensichtlich auch verstanden, dass man Rücksicht auf die Interessen der Eigentümer der Massenmedien nehmen muss, also insbesondere Rücksicht auf die Interessen von Friede Springer (natürlich auch auf weitere Eigentümer von Massenmedien, beispielsweise Familie Mohn – Bertelsmann).

Das ganze deutsche Volk wird von den Massenmedien auf den Arm genommen. Politik und Fernsehen/Zeitungen/Radio machen halt gemeinsame Sache. So wird das nichts mit einer Demokratie, wenn man die Fakten nur noch sehr einseitig berichtet, und wesentliche Informationen unterschlägt. Glücklicherweise gibt es das Internet.

Massen-Verarmung in den USA

In den USA gibt es wohl eine Massen-Verarmung. Ich gehe davon aus, dass jeder 10. US-Amerikaner in den USA bereits Lebensmittelmarken erhält. Allerdings kann ich das nicht beweisen. Aber man möge mir das Gegenteil nachweisen! Irgendwo hatte ich das gelesen, momentan ist das jedoch noch ein Gerücht. Es ist halt eine Illusion, zu glauben, den Menschen in den USA ginge es sehr gut. Das ist wohl ein Mythos. Werfen Sie einen Blick auf den Eintrag vom 21. Juni 2008 bei Hartgeld.com:

»Die Inflation macht es: 1958 konnte der durchschnittliche Amerikaner allein eine Familie mit 4 Kindern problemlos erhalten. Heute kann er sich selbst kaum erhalten.

Das gilt natürlich nicht für das oberste Prozent, aber für die Masse.«

Das dürfte der Wahrheit entsprechen. Vor einigen Jahrzehnten hat ein normales Gehalt (in den USA, in Westdeutschland) ausgereicht, um eine Familie alleine zu ernähren. Und wie ist es in der Gegenwart? In Deutschland müssen heute häufig bei jungen Ehepaaren der Mann und die Frau arbeiten, und haben oft Probleme, die Hypothek abzubezahlen, Leasingraten fürs Auto zu bezahlen. Und warum ist das so? Die Volkswirtschaften sind doch beträchtlich gewachsen, oder? Natürlich ist die Produktivität enorm gestiegen (Roboter in den Autofabriken, bessere Maschinen für den Straßenbau). Und die Produktivität wird auch weiterhin steigen (moderne Bürotechnik, Videokonferenzen über Internet, Spracherkennungssoftware in den Büros – braucht man noch Sekretärinnen? Eigentlich nicht.). Aber wer bekommt den Produktivitätszuwachs? Eigentlich leben wir doch schon lange im Schlaraffenland. Nun ja, die breite Masse (circa 80% der Bevölkerung) sieht eigentlich nichts vom Produktivitätszuwachs. Den Produktivitätszuwachs (die zusätzlichen Früchte der Arbeit aller arbeitenden Menschen) bekommt halt nur die Oberschicht, und dort insbesondere die modernen Feudalherren. Das läuft in den USA und in Westdeutschland analog ab. Ostdeutschland ist ein Sonderfall, wurde direkt geplündert im Rahmen der Wiedervereinigung.

In der Frankfurter Allgemeinen gibt es wohl eine Serie zu den historischen Finanzkrisen (habe ich nicht gelesen, aber vielleicht interessiert es jemanden). Hier mal ein Hinweis auf den Artikel Jeder durfte mal Millionär sein.

Momentan werden die Gehälter für den Normalbürger in Deutschland noch nicht substantiell erhöht. Erhöht werden nur die Gehälter für die Manager. Und über die Einkommen der Feudalherren, darüber schweigt man elegant. Man wird sehen, wie es in Zukunft laufen wird. Sollte es erhebliche Einkommenssteigerungen für die Masse geben, dann werden diese sicherlich von der Inflation direkt aufgefressen werden. Also es wird wohl noch richtig bergab gehen mit dem Lebensstandard für die Masse in Deutschland. Die politische Kaste hat die Weichen in den vergangenen Jahren entsprechend gestellt. Und es geht mit Volldampf weiter in den Abgrund. Danke, Kohl. Danke, Schröder. Danke, Merkel. Danke, Bertelsmann-Stiftung. Danke, Bild-Zeitung. Gemeinsam tragt Ihr die Verantwortung dafür, wie sich Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wohl auch weiterhin entwickeln wird. Im Grunde genommen grenzt euer Verhalten bereits an Hochverrat, jedoch sind Strafanzeigen zwecklos, denn wir haben eine politische Justiz. Aber auf Verräter bin ich nicht so gut zu sprechen, denn ich bin Patriot.

Ich finde, dass Deutschland eigentlich ein ganz gutes Land sein könnte, wenn nicht Politik, Justiz und Massenmedien gemeinsame Sache machen würden. Die guten Zeiten der Bonner Republik (1949-1990) sind leider vorbei. Jetzt haben wir die Berliner Republik (seit 1990 geht es los, seit dem Regierungsumzug 2001 wird es deutlich schlimmer), die man eigentlich schon als Diktatur bezeichnen kann. Denn viele Richtlinien kommen aus Brüssel, werden vom Bundestag lediglich umgesetzt. Also der Bundestag ist eigentlich nur noch ausführendes Organ der Diktatoren in Brüssel. Somit ist der Bundestag zu einem Diktatur-Organ degradiert worden, das nennt man eigentlich Verfassungsputsch. Diejenigen Bundestagsabgeordneten, die für die EU-Diktaturverfassung gestimmt haben, sind meiner Meinung nach wegen des Verdachts der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens anzuklagen. Aber letztlich ist das ja auch eine politische Angelegenheit, wie will man mit Verrätern umgehen? Angela Merkel ist eine Verräterin, Wolfgang Schäuble ist ein Verräter. Beide sind Feinde des deutschen Volkes. Schon interessant, Merkel wird immer positiv in den Massenmedien dargestellt, Schäuble wird recht häufig negativ dargestellt. So teilt man sich die Rollen und arbeitet gemeinsam gegen die Interessen der Masse. Aber die anderen Politiker sind auch nicht besser. Brigitte Zypries zum Beispiel ist eine furchtbare Justizministerin. Aber darauf möchte ich jetzt nicht noch näher eingehen, denn sonst ärgere ich mich einfach zu sehr. Auch hat das jetzt mit dem Feudalismus nichts direkt zu tun.

Wie hoch ist die wahre Inflationsrate? Der Preis ist heiß:

»Ich nenne bei der jeweiligen Position immer Indextstand per Mai oder April 2008 sowie als Prozentwert die jährliche Inflationrate in diesem Gut, die dem Index rechnerisch entspricht.

Getreide …………………………. 192, 9% pa
Eier ……………………………….. 143, 5% pa

Hackfrüchte …………………… 117, 2% pa
Milch …………………………….. 114, <2% pa«

Komisch, die offizielle Inflationsrate liegt irgendwo bei etwa 3%. Ich gehe von 12% aus.

Rettungsboote für die Leute auf der Titanic

Kennen Sie den Film Titanic? Ein großartiger Film, der einen kleinen Schönheitsfehler hat: Warum kommen Frauen und Kinder zuerst auf die Rettungsboote? Nun ja, damals wie heute leben wir in einem Matriarchat. Aber ich möchte nicht so weit vom Thema abkommen. Stellen Sie sich vor,

»wir befinden uns auf der Titanic. Und das Geld für die Rettungsboote haben ausschließlich die Reichen. Die Mehrheit der Bevölkerung wird durch Inflation arm und kann sich somit keine Rettungsboote leisten. Aus diesem Grund ist es für die Reichen wichtig, dass eine Inflation stattfindet. Die Bevölkerung veramt (Zeltstädte in den USA), Existenzen werden vernichtet, Tragödien spielen sich zu Hauf ab. Aber das kümmert die Finanzelite nicht. Das Kalkül der Reichen ist dabei, dass man Zeit gewinnt und dass die Lage sich wieder entspannt. Die Notenbanken und die Regierungen sind in Ihre natürlichen Erfüllungsgehilfen in diesem Spiel. Erwarten Sie keine Hilfe von diesen Institutionen.«

Was sind die Rettungsboote? Meiner Meinung nach sind das Gold und Silber. Richtig ordentlich eindecken können sich nur die Superreichen. So die große Masse kann das gar nicht. Aber die große Masse will es auch gar nicht, die wollen lieber Pizza vom Pizza-Service bestellen, die Leben gerne von der Hand in den Mund. Es wird halt immer schön umverteilt. Und das ist in den letzten Jahrzehnten kaum jemandem aufgefallen, denn es gab ja insgesamt einen ganz ordentlichen Wirtschaftsaufschwung (in der westlichen Welt). Reichtum und Armut sind halt auch immer relativ, das wird häufig vergessen. Armut in Deutschland hat eine ganz andere Bedeutung als Armut in der Dritten Welt.

Der Luxusdampfer (US-Dollar) befindet sich im Sinken. Diese Währung kann nicht mehr gerettet werden. Man benötigt ein Rettungsboot. Sichere Rettungsboote sind Gold (geeignet für die Superreichen und natürlich auch für die Wohlhabenden mit mehreren 100.000 EUR Privatvermögen) und Silber (geeignet für 80% der bundesdeutschen Bevölkerung). Man muss ganz einfach sehen: Die große Masse der deutschen Bürger kann sich keine vernünftigen Mengen an Edelmetall leisten. Aber man muss auch erst einmal wollen. Aber wie viele Leute wollen Silber kaufen? Silber wird nicht als Geld wahrgenommen, denn beim Aldi wird Silber nicht an der Kasse als Zahlungsmittel akzeptiert. Und dann heißt es immer: Gold kann man nicht essen. Da kann ich nur sagen: Silber kann man auch nicht essen. Aber können Sie den Euro essen?

So, ich habe jetzt noch einige Hyperlinks, die ich gerne veröffentlichen möchte. Deswegen jetzt mal etwas kürzer:

1. Der EWK Volkszorn-Index – in der Presse werden immer wieder irgendwelche Umfrageergebnisse veröffentlicht. Beispielsweise gibt es da den Konsumklima-Index. Aber so einen Index zum Volkszorn finde ich auch ganz gut. Man erinnere sich nur an den Untergang der DDR. Auch die DDR 2.0 wird untergehen. Wird das noch in die Amtszeit der Diktatur-Befehlsempfängerin Merkel fallen? Man wird sehen, die Zukunft ist immer ungewiss.

2. Grafik zur Arbeitseinkommensverteilung 2006 – denken Sie mal darüber nach. Fertigen Sie doch mal selbst solche Grafiken an! Sie sollten nachdenken, was diese Zahlen bedeuten. Ich kann diese Grafik jetzt auch nicht exakt interpretieren, muss ich zugeben. Aber was mit Verteilung von Einkommen (hier aus Arbeit) zu tun hat, kann nicht ganz irrelevant sein für das Thema dieses Weblogs. Mich interessiert übrigens nicht nur die Verteilung von Einkommen aus Arbeit, sondern natürlich auch insbesondere die Verteilung von Einkommen aus Vermögen. Überhaupt generell die Verteilung von Vermögen. Irgendwie ist die Masse der Deutschen der jahrzehntelangen Gehirnwäsche durch die Massenmedien ziemlich erlegen. Da geht es immer wieder um »Vorfahrt für Arbeit« (klingt doch besser als »Arbeit macht frei«). Man sollte aber mal sprechen von »Vorfahrt für Einkommen«. Die Dinge hängen irgendwie miteinander zusammen: Arbeit – Einkommen – Vermögen. Aber das wird alles verdreht und immer weiter entstellt. Die Masse scheint immer zu glauben, man müsse arbeiten, um ein Einkommen zu haben. Die Wahrheit ist: Wer hat, dem wird gegeben. Wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben. Deswegen werden die modernen Feudalherren immer reicher. Und der Weg zur ersten Million ist der schwierigste.

3. Offenbar gibt es einen Dokumentarfilm, in dem Amerikas Milliardäre zur Umkehr aufrufen. Meine Frage: Warum machen die einen solchen Film? Vermutlich ist das ein Blendwerk zur Irreführung. Aber ich habe mit diesem Film nicht angeschaut. Immer fragen: Warum macht jemand etwas? Und was ist das Interesse von Amerikas Milliardären? Die wollen natürlich Milliardäre bleiben, dürfte doch klar sein. Vielleicht haben die Milliardäre schon Angst vor der Masse der verarmten US-Amerikaner?

4. Hier ein historisches Foto aus dem Wahlkampf: CDU schützt vor Enteignung – es wäre schön, wenn die CDU unter Merkel die Bürger in Westdeutschland vor der Enteignung schützen würde. Denn im Westen gibt es noch was zu enteignen. Der Osten wurde ja bereits enteignet (daran sind die Architekten der deutschen Einheit Schuld, also vermutlich unter anderem Wolfgang Schäuble und Horst Köhler). Ostdeutschland (damit meine ich die neuen Bundesländer) muss vor der Armut geschützt werden. Der Westen wird enteignet, und der Osten wird verarmt. Das ist das Programm der politischen Kaste in Berlin. Ob Hitler, ob Honecker, ob Merkel – immer geht es in den Abgrund für das deutsche Volk. Mal schauen, wann der nächste Regimewechsel in Berlin stattfinden wird. Die lupenreine Demokratin Merkel darf dann gerne auswandern.

5. Ganz interessant scheint mir das Weblog von Frank Meyer zu sein. Ich habe dort ein bisschen herum gelesen – klingt ganz vernünftig. Ich schaue grundsätzlich gar kein Fernsehen – möglicherweise ist hier ein kleiner Lichtblick vorhanden. Spricht zumindest für den Fernsehsender n-tv. Es ist schön, auch mal was Positives über einen Fernsehsender sagen zu können.

6. Kommentar vom 18. August 2008 (Zeilenumbruch geändert):

»Aus Sicht dieses Menschenschlags sind Arbeiter “Arbeitnehmer” – die reinsten Diebe, die sich einfach so von “hart arbeitenden Menschen” Arbeit klauen, und dafür dann auch noch Geld bekommen wollen… Und die Superreichen sind die Guten, die immer wieder aus reiner Gutherzigkeit Arbeitsplätze herschenken, aber niemand würdigt dieses große Opfer.«

Denken Sie mal ganz genau darüber nach: Wer gibt Arbeit? Wer nimmt die Arbeit? Wer gibt den Lohn? Wer nimmt den Lohn? Stellen Sie sich einfach mal das Szenario im Aldi an der Kasse vor: Wer gibt das Geld der gebrochen Deutsch sprechenden Kassiererin mit Migrationshintergrund? Antwort: Der Kunde gibt das Geld (am besten beim Aldi bar bezahlen, nicht mit Karte, denn das Bankgeheimnis wird ja tendenziell aufgehoben) der Kassiererin. Die Kassiererin ist jedoch nur Stellvertreter des superreichen Eigentümers (das ist einer der beiden Aldi-Brüder, je nachdem, ob sie bei Aldi-Nord oder bei Aldi-Süd einkaufen gehen). Im Ergebnis kommt das Gehalt der Kassiererin vom Kunden. Also eigentlich gibt doch der Kunde die Arbeit, oder? Die Menschen sind richtig Gehirn-gewaschen. Werfen Sie einen Blick auf die Leistungsketten! Dafür genügt bereits der gesunde Menschenverstand, man benötigt keinen MBA, kein betriebswirtschaftliches Studium. Einfach nur klar denken.

7. Es gibt noch einen Hinweis auf das Buch Globalisierung: Legende und Wahrheit – ich habe mir das Buch nicht gekauft, habe es auch nicht gelesen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch, denn es hat bestimmt einen sehr guten Inhalt. Warum lese ich das Buch eigentlich nicht? Ganz einfach: Ich kaufe mir lieber Silber, Wissen gibt es im Internet für umsonst.

8. Noch einmal Jason Hommel. Hier gibt es ein ganz interessanten Aufruf, nämlich sich am 2. September um 2:00 Uhr mittags im Münzladen zu treffen. Mittlerweile ist dieser Termin schon abgelaufen – das Ergebnis ist bereits veröffentlicht worden. Offenbar gibt es tatsächlich in den USA eine Knappheit an physischem Silber. Ich selbst hatte vor einigen Monaten von einer ähnlichen Sache berichtet. Silber war bei einem Händler in München mit einem lateinischen Namen bestellt worden. Die Lieferung ist natürlich vollständig erfolgt, hätte nach Meinung des Kunden jedoch etwas schneller gehen können. Der Vollständigkeit halber: Alles war vertragsgemäß, der Silber-Verkäufer befand sich nicht im Verzug. Aber man merkt halt, dass Silber verkauft wird, das der Händler offenbar noch nicht im Eigenbesitz hat im Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

9. Werfen Sie einen Blick auf das Modell einer Wirtschaftskrise. Es wird klar, dass es Probleme mit dem Geldkreislauf gibt.

10. Neuerdings geht es um die Online-Denunziation bei Steuerhinterziehung. Eine Kommentatorin äußert sich:

»Finde ich gut, daß man endlich diese Typen anzeigen kann, die Steuern hinterziehen.

Es sind ja doch fast immer Reiche und Superreiche:

So trifft es die Richtigen!«

Nun ja, an diesem Kommentar ist so ziemlich alles falsch. Zunächst einmal kann man diejenigen, die Steuern hinterziehen, sowieso schon anzeigen. Das ist sogar anonym möglich, denn ein Brief muss nicht mit einem Absender gekennzeichnet sein. Ferner ist es ein Irrtum zu glauben, dass es fast immer nur die Reichen und die Superreichen sind, die die Steuern hinterziehen. Die brauchen die Steuern doch gar nicht zu hinterziehen, für die gibt es genügend legale Tricks. Treffen wird es jedoch – wenn überhaupt – die angestellten Manager und die Wohlhabenden. Also im Grunde genommen bringt es überhaupt gar nichts, anonym Online anzeigen zu können. Im Gegenteil: Es wird immer weiter ausspioniert und bespitzelt. Rechtsstaat bedeutet, dass eine klare Gewaltenteilung herrscht. Jetzt könnte aber beispielsweise der Nachrichtendienst herausfinden, dass ein bestimmter Manager Steuern hinterzieht. Und man könnte ihn dann gegebenenfalls Online anzeigen – anonym.

Wie war das eigentlich vor ein paar Monaten mit Liechtenstein und dem BND? Wurde dort nicht auch der Nachrichtendienst eingesetzt, um Steuerhinterzieher ausfindig zu machen? Also das macht immer weiter Schule. H.IV-»Parasiten« können sich gegenüber der verfassungswidrigen ARGE auch nicht auf das Bankgeheimnis berufen. Und man fängt erst mal unten an, bei der Unterschicht. Dann kommt die Mittelschicht. Nur die Superreichen, die können ganz legal immer weitere Millionen Privatvermögen anhäufen. Es ist ein Irrtum zu glauben, irgendetwas würde sich mit dieser Maßnahme zum Guten wenden.

11. Auswandern wird immer beliebter. Hier ein Erfahrungsbericht, der folgende Mitteilung an die Politiker enthält:

»D ist bald wie England: Überteuert, schlecht medizinische Versorgung (oder nur gegen hohe Bezahlung), Leute müssen in WGs leben, weil Löhne niedrig, aber Lebenshaltungskosten hoch sind. Der Mittelstand verschwindet, demnächst gibt es nur noch reich und arm. Leider sind die Deutschen zu steif und eingesessen, um sich mal aufzulehnen gegen die Politik und mitzureden!«

Wann ist eigentlich Großbritannien das letzte Mal kollabiert? Nazi-Deutschland ist 1945 kollabiert. 1989 ist die DDR-Diktatur zusammengebrochen. Der Zusammenbruch der Berliner Euro-Diktatur steht noch bevor. Aber wie ist es in Großbritannien? Die müssten eigentlich auch mal so langsam kollabieren, genauso wie weitere westliche G8-Regimes.

12. Hier noch eine Bilder Galerie vom 6. März 2008 mit dem Titel Reiche Deutsche. Vielleicht habe ich das damals schon verlinkt, weiß ich nicht mehr.

13. So langsam nähere ich mich dem Ende. Er halte es für glaubwürdig zu sagen, dass es in Deutschland 10 Millionen Arbeitslose geben könnte.

Fazit

Ich glaube, dass ich auf die Überschrift noch gar nicht vollständig eingegangen bin. Das möchte ich jetzt nachholen. In der EU gibt es die Staaten Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Diese werden gelegentlich als »PIGS« zusammengefasst. Diese südlichen Länder sind wirtschaftlich nicht so stark wie nördliche Mitgliedsstaaten in der EU-Diktatur. Also es findet ein Vermögenstransfer statt, insbesondere von Westdeutschland zu den »PIGS«. Danke, Merkel. Danke auch an die anderen Verräter in Berlin. Im Süden scheint die Sonne, aufgrund der generell höheren Temperatur dürfte dort die Motivation zu arbeiten geringer sein, auch dürfte die Produktivität geringer sein. Warum muss das ausgeglichen werden? In Deutschland ist das Wetter nicht so gut wie in Spanien, aber warum können die in Deutschland geschaffenen Werte nicht in Deutschland bleiben? Warum muss westdeutscher Wohlstand umverteilt werden hin zu den »PIGS«-Staaten? Darf man solche Fragen noch stellen?

Möge das Regime in Berlin friedlich fallen. Möge die EU-Diktatur friedlich aufgelöst werden.


Merkel ist Kanzlerin der Habgier

Samstag, Juni 14, 2008

Heute (Zeitpunkt der Artikelvorbereitung) ist Freitag der 13. – ein Glückstag für Europa, denn die Iren haben offenbar mehrheitlich mit Nein zur EU-Diktaturverfassung abgestimmt. Ich nehme das zum Anlass, mal wieder einen Artikel in meinem Weblog zum modernen Feudalismus zu veröffentlichen. In diesem Artikel möchte ich einige Fundstellen verlinken, die ich innerhalb der vergangenen Wochen gesammelt habe. Und natürlich werde ich auch meine Meinung veröffentlichen. Mal schauen, ob ich beim Diktieren dieses Artikels wieder wütend werde. Nun aber mal los!

(1) Leider hat feudaler Reichtum bei natürlichen Personen nur wenig mit Arbeit und Leistung zu tun, stattdessen geht es um Erbschaften. Wir leben schon in einer verrückten Zeit: In Deutschland wird derzeit der Mittelstand geschächtet. Im Grunde genommen verliert der Mittelstand schon seit Jahrzehnten in Deutschland, aber die Herde (häufig Schuldknechte) will das ja einfach nicht verstehen, verzichtet immer weiter auf Einkommen und Vermögen. Warum kann ein Chefarzt eigentlich nicht im Regelfall Multimillionär sein? Warum sind viele Chefärzte in Deutschland Schuldknechte? Ein guter Arzt entscheidet über Leben und Tod. Und ein guter Arzt sollte auch entsprechend vergütet werden, er ist Leistungsträger. Nun ist es aber so, dass die Steuerprogression dazu führt, dass man wohl schon ab circa 3500 EUR (die genaue Summe ist mir Augenblick nicht bekannt, aber es liegt in etwa in dieser Größenordnung) wohl schon zu den Besserverdienenden gehört. Und irgendwo habe ich gelesen, dass man mit einem Monatseinkommen von circa 3500 EUR bereits zu den Reichen gehören soll.

Nun ja, ich habe eine andere Definition von Reichtum: Nach meiner Definition ist eine natürliche Person dann reich, wenn sie über ein Privatvermögen im Wert von mindestens 50 Millionen EUR verfügt. Also wer als natürliche Person Eigentümer von mindestens 50 Villen im Wert von jeweils einer Million Euro ist, der ist nach meiner Definition reich. Eine dreiköpfige Familie (Vater, Mutter, Tochter) ist nach dieser Definition dann reich, wenn jedes Familienmitglied ein eigenes Privatvermögen von jeweils mindestens 50 Millionen EUR hat. Das ergibt ein gemeinsames Vermögen von mindestens 150 Millionen EUR. Nun schauen sich aber mal Familien an wie die Familie Quandt (Johanna Quandt, Susanne Klatten, Stefan Quandt). Wie viel hat jedes einzelne Familienmitglied? Wie viel haben die gemeinsam?

Aber ist ein Chefarzt reich, der lediglich in einer Villa lebt, die vielleicht einen Wert von ein bis 2 Millionen EUR hat? Relativ geräumiges Grundstück, Swimmingpool ist vorhanden. Ist so etwas Reichtum? Meiner Meinung nach muss ein Anreiz zur Leistung bestehen. Und genau hier ist das Problem mit der Linkspartei: Ich glaube nicht, dass die Linkspartei gute Lösungen für unsere Probleme hat. Nun aber mal weiter im Text.

(2) Die gleichgeschaltete Presse hat in Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder mal über den Begriff Neid gesprochen. Der Neid ist eine Todsünde. Hierzu gibt es auch den Ausdruck der antikapitalistischen Neidkultur. Bitte denken Sie kurz über den Begriff Todsünde nach! Insgesamt gibt es sieben Todsünden. Eine Todsünde ist der Neid. Die gleichgeschaltete Presse (wird von Multimilliardären gesteuert) prangert immer wieder den Neid an. Und tatsächlich ist der Neid zu verurteilen! Arbeitnehmer sollten nicht neidisch sein auf unverschuldet arbeitslos gewordene Mitbürger. Der Neid ist eine Sünde, und das gehört auch angeprangert. Aber anders, als die gleichgeschalteten Medien es tun.

Leider versäumt es die Presse, die Habgier anzuprangern. Gelegentlich wird über die hohen Manager-Gehälter gelästert. Man muss aber hinzufügen: Manager sind lediglich leitende Angestellte. Einige wenige Manager sind Multimillionäre. Aber wie viele leitende Angestellte haben ein Privatvermögen von mehr als 50 Millionen EUR? Das werden bestimmt einige sein, aber warum spricht eigentlich kaum einer über die modernen Feudalherren? Denn irgendjemand muss doch Eigentümer der diversen Konzerne sein. Wem gehören denn die ganzen DAX-Konzerne in Deutschland?

Die Presse wird von den Superreichen gesteuert. Deutschlands Presse ist gleichgeschaltet. Die Blockparteien (CDU, SPD, FDP, Grüne) dienen dem Meudalismus. Und die Linkspartei scheint den modernen Feudalismus als Problem nicht erkannt zu haben. Sie ist also keine Alternative. Man muss gegen die Habgier der Superreichen vorgehen! Das ist ein ganz entscheidendes Problem. Und es ist eine Sünde, dass die CDU die Superreichen noch reicher werden lässt. Aber ein Chefarzt hat es in der gegenwärtigen Merkel-Diktatur äußerst schwer, Multimillionär zu werden. Aber der Chefarzt ist doch Leistungsträger! Ein Chefarzt sollte es doch im Regelfalle schaffen, die eine oder andere Million seinem Privatvermögen zuzuordnen, oder? Was ist denn der Anreiz, eine gute Arbeitsleistung zu erbringen?

Man muss über die Steuerprogression sprechen: Wir benötigen relativ große Freibeträge. Also vielleicht mindestens mehrere 10.000 EUR, vielleicht auch mehrere 100.000 EUR – möglichst steuerfrei (oder nur gering besteuert). Und dann sollte irgendwann die Progression losgehen, aber die Progression sollte es auf gar keinen Fall verhindern, dass leistungsfähige Menschen in Deutschland Multimillionär werden können. Das ist doch das Problem: Es ist äußerst schwierig, Millionär zu werden in der gegenwärtigen Merkel/Springer-Diktatur! In Österreich ist es wohl ebenfalls sehr schwierig, Millionär zu werden. Und das gilt vermutlich auch für die anderen Mitgliedsstaaten in der EU-Diktatur. Die erste Million ist die schwierigste, danach wird es offenbar relativ einfach.

Die Steuerprogression muss den einfachen Arbeiter und den einfachen Angestellten möglichst gering besteuern. Und wer sehr verantwortungsvolle Tätigkeiten übernimmt (zum Beispiel Chefarzt), der sollte es nicht allzu schwierig haben, Multimillionär zu werden. Aber wie kann das ganze finanziert werden? Nun ja, die Steuerprogression muss halt unter Umständen bis zu 98% hochgefahren werden. Also nichts mit »Halbteilungsgrundsatz im Steuerrecht«. So etwas kann es nicht geben. So ab einem Vermögen von 50 Millionen EUR muss eine richtig hohe Steuer eingreifen, damit dieses Vermögen der breiten Mehrheit des deutschen Volkes (und insbesondere natürlich den Leistungsträgern – Chefärzte, Handwerksbetriebe) wieder zur Verfügung steht.

Es ist wirklich schade, dass es offenbar bis heute in der Weltgeschichte so etwas wie eine unabhängige Presse nicht gibt.

(3) Eine sehr gute Informationsquelle war (und ist) die Webpräsenz www.jjahnke.net. Leider wird dort mittlerweile offenbar in selteneren Abständen publiziert. Nun ja, hier tut sich meiner Meinung nach eine kleine Marktlücke auf: Die Analyse offizieller Statistiken. Also wer Interesse daran hat, die offiziellen Statistiken gibt es im Internet abrufbar. Und Sie können ganz einfach zum Beispiel mit OpenOffice.org entsprechende Balkendiagramme oder Tortendiagramme anfertigen. Also die offiziellen Zahlen können interpretiert werden. Das war (ist) ein wichtiger Schwerpunkt im Informationsportal. Mir ist im Moment keine andere Quelle bekannt, die ähnlich gut und umfassend berichtet hat. Stöbern Sie dort ruhig mal ein bisschen herum, sofern noch nicht geschehen. Dort können Sie vielleicht noch etwas lernen. Und vielleicht kaufen Sie sich auch das neue Buch des Autors. Ich habe es nicht gekauft, ich kaufe lieber Silber und Grundnahrungsmittel. Aber ehe Sie wieder mit dem Billigflieger in den Urlaub fahren, kaufen Sie sich lieber das Buch. Das wird auf der Startseite von jjahnke.net glaube ich angezeigt.

(4) Tja, der Euro ist wohl ein Misserfolg von Anfang an. Schade, denn eigentlich finde ich eine europäische Zusammenarbeit gut. Aber letztlich muss man den EU-Diktatoren nur sagen: Wir benötigen echten Föderalismus – wie in der Schweiz. Dort werden mehrere Sprachen gesprochen. Und dort gibt es die direkte Demokratie und außerdem sehr föderale Strukturen. So etwas wäre theoretisch auch was für Europa. Und langfristig (in einigen Jahrzehnten, so etwas braucht Zeit) könnte es sogar eine gemeinsame Währung in Europa geben. Die Schweiz macht es ja vor, die haben eine gemeinsame Währung. Aber leider hat man es falsch angepackt in der EU-Diktatur: Man hat den Willen der Menschen nicht berücksichtigt. Die EU sollte nämlich nur subsidiär eingreifen, sozusagen bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Mitgliedstaaten. Und im Übrigen sollten die einzelnen Staaten ihre eigenen Belange selbst regeln können. So ist es in der Schweiz mit den Kantonen beziehungsweise Gemeinden. Dort können die Bürger vor Ort wesentliche Dinge selbst regeln – und sich selbst um ihren eigenen Wohlstand und ihre eigene Freiheit kümmern.

Der Euro ist eine Währung für die Mülltonne. Noch werden wir dazu gezwungen, mit dem Euro unsere Grundnahrungsmittel bei Discountern wie beispielsweise Aldi, Lidl etc. zu kaufen. Denn viele Bürger haben gar keine andere Alternative mehr als unseren Feudalherren das Geld hinterherzutragen. Einen richtig funktionierenden Wettbewerb gibt es doch gar nicht mehr. Außer man kauft direkt beim Bauern, aber wer macht das schon? Ich nicht.

(5) Nun aber mal weiter, ich habe noch einige Hyperlinks unterzubringen. Im Informationsportal Globalisierung gibt es einen Eintrag dazu, dass es ein sehr starkes »Auseinanderklaffen von Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen einerseits und aus Arbeitseinkommen und Renten andererseits seit dem Jahr 2000« gibt. Also um es mit meinen Worten zu sagen: Die Feudalisierung Deutschlands schreitet seit einigen Jahren ganz schnell voran. Dazu passt auch, wenn die Presse neuerdings berichtet, dass die SPD irgendwo im Bereich von 20% sein soll. Meiner Meinung nach können die eigentlich so langsam einpacken – die neoliberalen Blockparteien haben abgewirtschaftet, es wird Zeit für den Regimewechsel in der Hauptstadt des Bösen Berlin.

(6) Werfen Sie doch mal einen Blick auf das Schaubild zur Entwicklung der Einkommen in Deutschland. Es ist ganz klar, dass in den vergangenen Jahren die modernen Feudalherren ganz extrem profitiert haben. Aber der normale Bürger hat nicht profitiert, verliert sogar Anteile am Vermögenskuchen Bruttoinlandsprodukt. Es ist schon schockierend, dass die Leistungsträger – beispielsweise Chefärzte – es nicht so langsam mal schaffen, häufiger Multimillionär zu werden. Stattdessen schaffen das lediglich die Konzerneigentümer, die halt häufig von fremder Arbeit leben. Arbeit und Leistung müssen sich wieder lohnen! Das geht aber nur durch ein angemessenes Steuerrecht, vor allem müssen die Superreichen sehr massiv besteuert werden. Wer das nicht fordert, der wird niemals eine Lösung für unsere gegenwärtigen Probleme finden. Da kann man ewig diskutieren. Das ist das entscheidende Problem, das bisher kaum jemand verstanden hat. Leider auch nicht die Linkspartei.

(7) Offenbar wird die soziale Entwicklung der vergangenen Jahre verschwiegen. Tja, die Feudalisierung ist galoppierend – die Inflation ist mittlerweile auch galoppierend, mindestens 12%. Eine Ausnahme gilt wohl lediglich für Pauschalreisen und für Elektronik (und vielleicht auch noch einige weitere unwichtige Sparten). Aber das Heizöl wird immer teurer – heute [13.6.2008] ist es für den Endverbraucher circa 69% teurer als vor einem Jahr. Wie Sie sehen, verlinke ich auf ein Internetportal für Heizölhändler. Die sagen die Wahrheit. Also wenn das Heizöl am heutigen Tag [13.6.2008] etwa 69% teurer ist als vor einem Jahr, dann ist das meiner Meinung nach in etwa die obere Grenze der Inflationsrate. Also meiner Meinung nach haben wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Inflation von mindestens 12% und höchstens etwa 69%. Gestern [12.6.2008] war das Heizöl wohl glaube ich etwa 70% teurer als 365 Tage zuvor. Somit könnte man auch sagen, dass die Inflationsrate zwischen 12% und 70% liegt.

Suchen Sie sich Ihre individuelle Inflationsrate aus! Und überlegen Sie sich, ob so etwas wie Riester-Rente, Sparbuch, Lebensversicherung noch sinnvoll ist. Oder vielleicht sind Sie Eigentümer eines Altbaus? Den müssen Sie in Zukunft heizen können, wenn Sie Schimmel verhindern wollen. Das kostet ganz schön Geld bei den steigenden Energiepreisen. Möglicherweise fallen die Preise für Immobilien in Deutschland. Denn es werden vielleicht viele Menschen wieder zusammenziehen müssen. Einfach um zu sparen.

[8] Nun ein paar Worte zum Thema Gold. Meiner Meinung nach muss man sich bei Gold vor Fälschungen schützen (PDF). Ich empfehle Folgendes: Kaufen Sie sich 500 Unzen Silber als Basis. Entweder als American Silver Eagle oder als Maple Leaf 2008. Und wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, dann können Sie optional über Gold nachdenken. Wenn Sie sich das überhaupt noch leisten können, bei der gegenwärtigen Inflation.

(9) Können Sie Prozentrechnung? Das kann nicht schaden bei der gegenwärtigen Inflationsrate. Denn wir sind auf dem Weg in die Hyperinflation, möglicherweise hat die Hyperinflation sogar schon begonnen. Vielleicht ist der Artikel Didaktik: Wie unterrichtet man die Prozentrechnung? für sie ganz hilfreich? Den können Sie auch als MP3 anhören. Ich habe mir diesen Artikel bisher noch nicht durchgelesen. Das werde ich aber bald vielleicht mal machen. Denn um ehrlich zu sein: Auch mir fällt die Prozentrechnung nicht gerade einfach. Insbesondere muss man mit der Umsatzsteuer (19%) aufpassen.

Hier mal ein kleines Beispiel: Vor einem Jahr hat ein Schwerlastregal 20 EUR netto gekostet (im Sonderangebot bei einem Großmarkt). Gegenwärtig kostet dieses Schwerlastregal im Doppelpack 44 EUR netto (wieder im Sonderangebot). Also netto ergibt sich hier eine Preissteigerung von 20 EUR auf umgerechnet 22 EUR pro Schwerlastregal. Also meiner Meinung nach ist das eine Preissteigerung von 10% netto. Aber wie ist die Preissteigerung brutto? Das weiß ich nicht. Also dazu ist Prozentrechnen sicher ganz gut. Beobachten Sie einzelne Produkte! Produkte, die Sie selbst kaufen. Und dann bekommen Sie einen Eindruck von der wahren Inflationsrate. Und die ist offenbar zweistellig.

(10) Hier ein Zitat aus einer Leserzuschrift an Hartgeld.com vom 9. Juni 2008 (nach unten scrollen):

»Wenn Ihr meint durch harte Arbeit und Treue ggü. dem Arbeitgeber meint Euren Lebensunterhalt und Lebensabend auf “Mittelklasseniveau” zu halten, seid Ihr im Irrtum! Wenn Ihr aufsteigen wollt, steigt aus der Konsumgesellschaft aus, und investiert in EM. So werdet Ihr ohne Arbeit reich.«

Das ist auch meine Meinung. Hören Sie auf zu konsumieren (leider kann man auf Grundnahrungsmittel nicht verzichten, wenn man nicht verhungern möchte). Aber so etwas wie Urlaub, Essen gehen, Rauchen – das muss doch wirklich nicht sein, oder? Kaufen Sie sich zumindest symbolisch mal ein paar Silbermünzen. Und dann denken Sie mal nach: Silber ist Geld. Leider werden wir von unseren Diktatoren daran gehindert, Silber regulär als Geld einzusetzen, beispielsweise zum Einkauf bei Aldi. Aber wenn unser gegenwärtiges System kollabieren sollte, dann wird man vielleicht mit Silber beim Bauern einige Nahrungsmittel erwerben können.

(11) Offenbar können viele Leute in Deutschland die Geldstrafe nicht mehr bezahlen. Das soll den Steuerzahler angeblich 100 Millionen EUR kosten. Das geht aus einem Hinweis vom 7. Juni 2008 (auch hier wieder bitte nach unten scrollen) hervor:

»Und es werden immer mehr, wogegen sich die Reichen mit allen Mitteln vor dem Knast drücken. Auch ein Zeichen dafür, dass sich die Gesellschaft weiter aufspaltet.«

Die Gesellschaft wird immer weiter aufgespalten. Die Straftäter aus der Unterschicht können offenbar häufig die Tagessätze nicht mehr bezahlen. Dabei ist das deutsche System mit den Tagessätzen eigentlich besonders gerecht. Aber im modernen Feudalismus führt das dann dazu, dass selbst so kleine Tagessätze wie zum Beispiel 10 EUR am Tag nicht mehr bezahlt werden können. Dann gehen die Leute halt in den Knast für relativ kleine Delikte. Ob das so wünschenswert ist? Nun ja, unsere Diktatoren interessiert das nicht weiter. Oder um genauer zu sein: Den feudalen Blockparteien ist das doch egal, wie es der Unterschicht in Deutschland geht. Und die Linkspartei hat leider auch keine Lösung. Bleibt also nur der Staatsbankrott, der Regimewechsel beziehungsweise der Zusammenbruch der gegenwärtigen Diktatur übrig. Dazu gibt es keine Alternative, leider.

(12) Möglicherweise gleicht die Schweiz einem Feudalstaat. Tja, das Problem Feudalismus ist offenbar überall vorhanden. Vielleicht sollte man mal grundsätzliche Gedanken anstellen: Führt das Papiergeldsystem nicht dazu, dass eine verschwindend kleine Minderheit einfach etwas zu viel Reichtum anhäufen kann? Meiner Meinung nach ist das mit jedem System so: Goldstandard, Silberstandard, Papiergeld – Systeme entstehen und gehen unter. Entsprechendes gilt wohl auch für die Regionalwährungen mit Umlaufsicherung. Ich glaube, dass kein System für die Ewigkeit ist. Aber eines dürfte klar sein: Wenn man einen Kollaps kommen sieht, dann ist man mit Gold und Silber am Besten dran. Denn das kann nicht beliebig gedruckt werden.

(13) Werfen Sie doch mal einen Blick auf den Eintrag bei Hartgeld.com vom 18. Mai 2008 (nach unten scrollen). Dort gibt es einen Hinweis auf einen Zeitungsartikel:

»Als reich gelte, wer als Alleinlebender im Monat netto mehr als 3418 Euro zur Verfügung habe oder als Familie mit zwei Kindern mehr als 7178 Euro netto im Monat.«

Dieses Zitat stammt wohl von hier (habe ich nicht überprüft, wird schon stimmen).

Das ist doch schon der Hammer: Ab 3418 EUR netto pro Monat soll man als reich gelten. Ich finde so etwas absurd! Wer einen Heizöltank auffüllen möchte, der zahlt auch schon etwa 6.000 EUR. Entsprechend dürften die Beträge beim Erdgas sein. Also Energie ist in der gegenwärtigen Diktatur richtig teuer geworden. Vielleicht kann man irgendwann mal als Staatsziel definieren: Deutschland ist ein Energiestaat. Also ein Staat, der auf günstige (preiswerte) Energie achtet. Also keine Öko-Diktatur, und auch keine Gleichstellungsdiktatur (damit meine ich die menschenrechtswidrige bevorzugte Einstellung von Frauen und Behinderten im öffentlichen Dienst bei gleicher Qualifikation). Die regierende feudale Einheitspartei muss mal die Prioritäten wechseln: Mehr direkte Demokratie, mehr Menschenrechte. Gegen grüne Öko-/Gleichstellungs-Ideologie. Meiner Meinung nach ist die Partei der Grünen nicht basisdemokratisch, sondern basistotalitär. Was soll denn diese absurde Quotenregelung? Das ist doch ein Unfug, oder? Doch vor allem darf Deutschland in Zukunft kein Feudalstaat sein. Deutschland muss Energiestaat werden. Ich bin jetzt so ein bisschen vom eigentlichen Thema abgekommen, aber ich möchte hier ein bisschen auch meine Meinung darlegen.

Also wieder ein wenig zum Kernthema Meudalismus: Ab 3418 EUR netto pro Monat soll man unter Umständen schon als reich gelten. Das ist doch absurd, die Grenze muss sehr viel höher liegen. Aber wie hoch? Darauf habe ich im Moment auch keine Antwort. Meiner Meinung nach beginnt feudaler Reichtum ab einer Grenze von 50 Millionen EUR. Wie lange muss man arbeiten, um 50 Millionen EUR Vermögen als Privatperson alleine zu haben? Bei einem monatlichen Einkommen von 3418 EUR ist das doch eigentlich nicht zu schaffen, oder? Also die Grenze muss deutlich höher liegen. Aber wie hoch? Das weiß ich im Augenblick nicht. Vielleicht beim Faktor 10? Also reich ab 34.180 EUR monatlich netto als Alleinstehender? Also ich möchte auf jeden Fall klarstellen, dass die Schwelle zum Reichtum erheblich höher liegt. Um es möglichst einfach zu sagen: Solange eine natürliche Person nicht mindestens 50 Millionen EUR Privatvermögen hat, ist sie noch nicht reich. Also ein monatliches Einkommen von 34.180 Euro bedeutet nicht unbedingt Reichtum.

Darüber müsste man mal nachdenken, ab wann jemand als reich angesehen werden kann. Also ich würde nicht so sehr das monatliche Einkommen in den Vordergrund rücken, sondern das tatsächlich vorhandene Vermögen. Denn wer sich eine eigene Existenz aufbaut, der ist auch deswegen noch lange nicht reich! Also man muss immer das gesamte Privatvermögen im Auge behalten. Warum kann man eigentlich nicht den Wert der ersten Immobilie mehr oder weniger steuerfrei machen? Also wer noch nicht ein Vermögen im Wert von mindestens 300.000 EUR hat, sollte doch eigentlich von Steuern weitestgehend freigestellt werden können (19% Umsatzsteuer sind doch auch schon eine ganze Menge). Das kann finanziert werden, wenn man gegen den feudalen Reichtum der Superreichen vorgehen würde. Nur irgendwoher müssen die Steuereinnahmen kommen. Zur Zeit kommen sie von den Leistungsträgern. Also insbesondere, wer in einer Größenordnung von 3418 EUR Monat verdient, der dürfte doch wirklich Leistungsträger sein. Genau diese Gruppe der Leute wird jedoch besonders von der Steuerprogression getroffen: Sie müssen einen ziemlich hohen Steuersatz zahlen, gleichzeitig gibt es eine steigende Inflation. Und die Steuerprogression wird nicht an die Inflation angepasst. Also hier stimmt was nicht.

(14) Vielleicht sollte man mal so langsam das Monopol der staatlichen Notenbanken infrage stellen. Denn es gibt den Fluch des Papiergelds. Der verlinkte Artikel ist glaube ich lesenswert, vermutlich auch die Kommentare. Warum können wir nicht selbst über das Geld entscheiden, das wir verwenden wollen? Ich mag den Euro nicht. Auch den US-Dollar mag ich nicht. Noch nicht einmal den Schweizer Franken mag ich. Ich mag Gold und Silber.

(15) Werfen Sie einen Blick auf die Leserzuschrift vom 22. Mai 2008 (auch hier wieder mal nach unten scrollen, leider kann ich nicht direkt verlinken). Hier werden die Menschen in vier Klassen eingeteilt. Das kann man so machen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ganz oben ganz wenige extrem reich sind, das sind die Ausbeuter, denen kann man Habgier vorwerfen. Die Politiker gehören grundsätzlich nicht zur Klasse der Superreichen (gilt vielleicht nicht für Berlusconi, der ist vermutlich superreich, weiß ich aber nicht genau). Jedoch dienen die Politiker häufig den Superreichen. Und dabei sind die Politiker selbst habgierig, sitzen häufig in Aufsichtsräten, sind korrupt. Aber sie sind gleichzeitig auch dumm, verstehen das System nicht. Denn unser Papiergeldsystem ist schon viele Jahrzehnte alt. Und unsere gegenwärtigen Politiker verstehen gar nicht die Fundamente unseres Systems. Die schwimmen selber nur. Unsere Politiker dienen dem Teufel, insbesondere dienen die Grünen dem Teufel. Aber die verstehen das gar nicht, die sind einfach zu dumm.

(16) So, jetzt habe ich noch einige wenige Hyperlinks loszuwerden. Das ist jetzt ein recht umfangreicher Artikel, den ich hier gerade schreibe. Aber wen das Thema Meudalismus interessiert, der kann schön in den verlinkten Quellen weiterlesen. Jetzt geht es beim Informationsportal Globalisierung weiter:

- Die finanzielle Superklasse ist das eigentliche Monster! – unbedingt lesen, einige wertvolle Grafiken sind enthalten!
- Reichsarbeitsdienst? Die Panik der Bundesregierung vor der nächsten Welle an Arbeitslosigkeit treibt extreme Blüten – Artikel vom 14. Mai 2008
- Kommentar vom 15. Mai 2008 (nach unten scrollen) – hier geht es darum, dass die Teuerung auch Doppelverdiener mit zwei Kindern besonders hart trifft. Darüber muss man mal wirklich sprechen: Die steigende Inflation trifft die verschiedenen Kasten in Deutschland unterschiedlich stark. Besonders stark betroffen ist die Kaste der Arbeitslosen. Aber auch die Kaste der Doppelverdiener wird von der hohen Inflation stark betroffen. Tja, so ist das halt.

(17) Wenn Sie sich überlegen, in die Schweiz auszuwandern, lesen Sie den PDF-Artikel vom 18. Mai 2008 “Krisenvorsorge – ist die Schweiz eine sichere Alternative?“. Dort gibt es einige detaillierte Informationen über die Schweiz. Auch geht es um die ungleiche Vermögensverteilung in der Schweiz. Die Schweiz hat tatsächlich ein Problem.

An dieser Stelle erlaube ich mir mal die etwas provokative Frage: Hat die Schweiz davon profitiert, den Frauen das Wahlrecht zu gewähren? Früher gab es glaube ich in der Schweiz nur das Männerwahlrecht. Lassen Sie mich hierzu noch einige Worte sagen: Es ist meine Überzeugung, dass alle Menschen gleichberechtigt sind, also auch (ab 16 oder ab 18 Jahre) gleiches Wahlrecht haben. Aber insgesamt muss man schon sagen, dass eigentlich überwiegend Männer sich in Politik und Wirtschaft engagieren. Frauen haben häufig im häuslichen Bereich ihre Stärken. Das sollten auch mal die basistotalitäre Grünen-Partei (gilt für Deutschland, gilt vermutlich auch für Österreich) zur Kenntnis nehmen. Von den Grünen in der Schweiz weiß ich ehrlich gesagt nichts, da kenne ich mich nicht so aus. Aber Quotenregelungen sind Ausdruck totalitären Denkens. Die Grünen haben keine Ahnung von den Menschenrechten. Und wenn man schon Quotenregelungen macht, dann müsste man eigentlich auch den Einfluss der Frauen auf das Wahlergebnis zurückdrängen und nicht stärken. Somit kann man sagen: Parteien mit Quotenregelungen (Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit) haben totalitäre Züge, das trifft in Deutschland auf die Grünen zu und auf die SPD, möglicherweise auch auf die Linkspartei. Nun ja, sowohl die Grünen als auch die SPD haben ihre jeweilige Seele dem Teufel verkauft, sofern sie nicht bereits von vornherein dem Reich des Bösen zugeordnet werden müssen.

[18] Wem kann man vertrauen? Kann man der australischen Perth Mint vertrauen? Lesen Sie zu diesem Thema bitte die neueren Tagebuch-Einträge bei Jason Hommel. Die gleichgeschaltete Presse in Deutschland berichtet darüber garantiert nicht, zumindest nicht bisher. Das liegt aber auch am Äußerungsrecht. In Deutschland gilt der Buskeismus. Großbritannien hat möglicherweise ein ähnlich restriktives Äußerungsrecht, soll ja auch mittlerweile möglicherweise ein Polizeistaat sein mit vielen Überwachungskameras. Also nirgends auf der Welt ist vermutlich das Äußerungsrecht so freiheitlich wie in den USA. Auch in Australien darf man bestimmt nicht so viel sagen wie in den USA. Deswegen empfehle ich ausdrücklich zur Situation der Perth Mint (Papier-Silber) bei ihm nachzulesen. Vielleicht starten Sie mit dem Artikel vom 6. Juni 2008 Perth Mint Crisis Watch 5. In diesem Artikel wird auf vorhergehende Berichte über die Perth Mint hingewiesen. Wenn Sie etwas über die Wahrheit wissen wollen, dann kommen Sie an Quellen aus den USA nicht vorbei.

(19) Hier wird Oskar Lafontaine folgendermaßen zitiert:

»Wir wollen die Steuern für Facharbeiter und Klein- und Mittelbetriebe senken. Gleichzeitig möchten wir die größeren Einkommen stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen – über einen steigenden Spitzensteuersatz, höhere Erbschaftssteuern, eine Vermögens- und Börsenumsatzsteuer. Und wir wollen Unternehmensgewinne stärker besteuern.«

Ich hoffe, dass dieses Zitat stimmt (Fettdruck habe ich nicht übernommen). Also ich kann diesem Zitat im Grunde genommen schon zustimmen. Die Frage ist nur: Was ist ein »größeres Einkommen«? Für mich beginnt ein größeres Einkommen nicht bereits bei 3418 EUR monatlich netto. Wie ist das gemeint? Für mich beginnt feudales Vermögen ab einem Wert von 50 Millionen EUR – dort müssen ganz massiv Steuern erhoben werden. Und die Gewinne von Unternehmen stärker besteuern – gerne, wenn diese Unternehmen Superreichen gehören. Ich gehe davon aus, dass die Linkspartei den Meudalismus noch gar nicht als Problem erkannt hat. Oder irre ich mich da? Zumindest habe ich diesbezüglich von denen noch nichts gehört.

Meine Meinung: Oskar Lafontaine könnte man möglicherweise wählen, die Linkspartei ist jedoch nicht wählbar. Schade, dass immer die Parteien im Vordergrund stehen, nicht aber der einzelne Kandidat. Denn dann könnte man sich mit dem Kandidaten Lafontaine näher beschäftigen. Aber was bringt es? Nichts bringt es, denn auch eine starke Linkspartei wird uns nicht Wohlstand und Freiheit bringen, sondern halt auch nur die Armut. Also im Ergebnis ist es für den Durchschnittsbürger egal, ob er eine feudale Blockpartei oder die Linkspartei wählt – Enteignung (insbesondere im Westen) beziehungsweise Verarmung (insbesondere im Osten) gibt es wohl so oder so.

(20) So, das war jetzt ein längerer Artikel. Bitte machen Sie auf das Thema moderner Feudalismus aufmerksam. Die meisten Leute haben dafür kein Verständnis, mit denen braucht man nicht zu reden. Aber so einige dürften schon mittlerweile bereit sein, unser feudales Papiergeldsystem so ein bisschen infrage zu stellen. Mit solchen Leuten können Sie vielleicht schon mal reden, vielleicht sogar diskutieren.

Vielleicht noch einige Worte zur Überschrift: Diese Überschrift habe ich mir in den letzten Wochen ausgedacht. Denn Habgier ist das zentrale Phänomen in der gegenwärtigen Diktatur. Die (meist männlichen) Manager sind habgierig. Auch sind die wenigen Feudalfrauen habgierig. Und Merkel dient dem Feudalismus, ist selbst jedoch nicht steinreich. Unser ganzes gegenwärtiges Wirtschaftssystem ist von Habgier geprägt. Doch die Presse spricht immer nur vom Neid. Deutschland heute ist ein System der Sünde, der Habgier. Doch irgendwann ist es auch mit der gegenwärtigen feudalen Diktatur vorbei.


Kalifornien: Enteignung ohne Benachrichtigung

Dienstag, Mai 13, 2008

Gerade eben habe ich wieder mal ein bisschen bei Hartgeld.com gelesen. Eine wirklich gute Quelle, kann ich nur ausdrücklich empfehlen! Ein neuer Artikel beschäftigt sich mit der Inflations-Springflut (PDF). Die Preise für Rohöl sind innerhalb von einem Jahr wohl um mehr als 100% gestiegen. Für den Konsumenten in Deutschland ist die Steigerung etwas geringer. Beim Heizöl lag die Steigerung vor wenigen Tagen bei lediglich 62%. Und bei den Lebensmitteln (Weizen, Reis) gibt es wohl auch sehr erhebliche Preissteigerungen. Also die Tendenz ist, dass sich die Preise innerhalb von einem Jahr auf dem Weltmarkt verdoppeln. Auf dem nationalen Markt innerhalb von Deutschland steigen die Preise vielleicht etwas weniger, so schätzungsweise zwischen 10% bis 60%. Ausschläge nach oben sind natürlich möglich. Vermutlich ist die Deutsche Mark bisher die einzige gute Währung in Deutschlands Geschichte. Der widerliche Euro wird uns vermutlich die Hyperinflation (PDF) und viel Armut in Deutschland bringen. Und ob es nach dem Untergang des Euro wieder so etwas wie eine Bonner Republik geben wird? Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Aber rechnen Sie lieber mit dem Schlimmsten.

Aber was ich sehr interessant finde, ist die Situation Kalifornien. Aus dem Eintrag vom 13. Mai 2008 bei Hartgeld.com geht hervor, dass bereits nach drei Jahren ohne Bewegung die Schließfächer aufgebohrt werden und das Wertpapier-Depot beschlagnahmt werden kann

»ohne die Betroffenen zu benachrichtigen. Der Erlös geht in die Staatskasse. Sie bezahlen sogar private Firmen für das Auffinden.«

Ob das stimmt? Vermutlich ist etwas dran, zumindest muss man äußerst vorsichtig sein. Meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, wenn ein Staat unter ganz bestimmten Voraussetzungen Beschlagnahmen (Enteignung beziehungsweise Inhaltsbestimmung) durchführt. Aber ein Rechtsstaat muss natürlich auch das Privateigentum gewährleisten.

Ohne Privateigentum keine Freiheit

Eine ganz fundamental wichtige Erkenntnis ist, dass ein Leben in Freiheit ohne Privateigentum nicht möglich ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Kein Heruntertropfen des feudalen Wohlstandes

Freitag, Mai 9, 2008

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass der »freie Markt« sich von alleine zum Guten regeln würde. Natürlich regelt sich alles irgendwie, notfalls über eine Revolution oder eine Weltwirtschaftskrise oder einen Kollaps, das ist klar. Wichtig erscheint mir folgende Aussage:

»[...] geht die Erwartung nicht auf, daß die Reichen und Kapitaleigner ihre hohen und steuerbegünstigten Einkommen zu Hause in den Konsum und damit in Arbeitsplätze und Masseneinkommen zurückschleusen. Es gibt kein Heruntertropfen (”trickle-down”) des Wohlstands. Die Reichen haben nämlich schon alles und können nur immer kleinere Anteile ihrer Einkommen selbst verbrauchen.«

Ganz genauso ist es. Das Vermögen der Superreichen wird immer weiter vergrößert, denn die Reichen haben ein sehr umfangreiches Einkommen aus Unternehmertätigkeit/Vermögen. Das auf der Welt vorhandene Vermögen wandert so nach und nach von den einfachen Leuten (Krankenschwester, Altenpflegerin, Feuerwehrmann, Müllmann, Zwangswehrdienstleistender) zu den etwas wohlhabenderen Leuten (Handwerker, Ärzte, Pommesbudenbesitzer, Quoten-Richterin). Und von den wohlhabenderen Leuten zu den Reichen (Großaktionäre, Aldi-Brüder, Metro-Gründer, Deutschlands Dividendenkönigin). Und natürlich auch von den ärmeren Leuten (zum Beispiel HIV-Almosenempfänger) direkt zu den Reichen (zum Beispiel Aldi). Das ist weltweit so, auch in China. Das Vermögen sammelt sich tendenziell immer weiter oben an, bei den Reichen. Und ganz wichtig ist die Erkenntnis: Die Reichen werden immer noch reicher. Und der Reichtum tropft nicht herunter zu den weniger wohlhabenden Schichten. Es gibt also kein »trickle-down« des Wohlstandes.

Stellen Sie sich einfach mal die Frage: Wie oft kauft ein Multimilliardär beim Bäcker um die Ecke Brötchen? Oder wie oft geht ein Multimilliardär zum Friseur? Vielleicht alle zwei Wochen. Ein Bürger aus der Unterschicht geht vielleicht gar nicht mehr zum Friseur, nimmt eine Haarschneidemaschine oder lässt sich von einem Verwandten die Haare schneiden. Ein Bürger aus der Mittelschicht (die wird in Deutschland seit einigen Jahren systematisch ausgeplündert) geht vielleicht einmal im Monat zum Friseur. Und viele Frauen gehen vielleicht etwas seltener zum Friseur, denn das Geld ist generell knapp geworden. Und die Männer trinken vielleicht weniger Bier in der Kneipe, denn auch ihnen steht weniger Geld als bisher zur Verfügung. Die Verantwortung dafür trägt die Kanzlerin der Habgier Angela Merkel. Denn Frau Merkel fährt einen rücksichtslosen Kurs gegen die Leistungsträger in Deutschland, gegen Deutschlands Ärzte, gegen Deutschlands Beamte, gegen den Mittelstand. Sie ist mittlerweile Staatsfeind Nummer 1, eine Verräterin. Wie kann die CDU das nur zulassen, Deutschlands Mittelschicht zu schächten? Die CDU ist doch eigentlich eine Partei, die insbesondere für die Belange des Mittelstandes da ist. Aber was machen die? Die CDU-Spitze dient doch mittlerweile nur den Superreichen, nicht aber dem Mittelstand. Meiner Meinung nach ist das möglicherweise Hochverrat am deutschen Vaterland. Aber Verräter werden in Deutschland ja nicht angeklagt, sondern wandern dann nach dem Kollaps eventuell ins Exil. Genauso wie Erich Honecker. Denn unter Honecker gab es kein Privateigentum für den Mittelstand. Und unter Merkel wird der Mittelstand halt enteignet. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den beiden Systemen Sozialismus und Meudalismus, das ist klar. Aber für die Masse der Bürger ist es tendenziell häufig das gleiche, sie sind zum Vegetieren verdammt. Oder sie werden durch Enteignung (Steuergesetze zulasten des Mittelstandes, Steuerprogression trifft insbesondere die Leistungsträger) Stück für Stück in Richtung auf die Armut getrieben.

Im Ergebnis lohnt sich Arbeit häufig gar nicht mehr. Aber viele Leistungsträger in Deutschland ziehen es vor, als Schuldknecht zu dienen, denn die Langzeitarbeitslosen können nach Belieben durch die verfassungswidrige ARGE gedemütigt werden, die sind im Regelfall noch schlechter dran (und die feudale Presse berichtet immer mal wieder über die Ausnahmefälle). Es ist also eine Wahl zwischen Pest und Cholera, die normale Bürger in Deutschland mittlerweile haben. Der Reichsarbeitsdienst könnte wiederkommen, natürlich nennt man das dann etwas eleganter. Tja, das Regime in Berlin knüpft halt an die Tradition des Bösen an. Und Berlin ist die Hauptstadt des Bösen – Nationalsozialismus (Hitler), Sozialismus (Honecker), Meudalismus (Merkel). Berlin dient dem Bösen, die Politiker scheinen ihre Seele dem Teufel verkauft zu haben. Deswegen wird ja auch die Stasi 2.0 in Deutschland wieder eingeführt – und die Blogger scheint man nicht zu mögen. Deswegen diskutieren die Verräter auch über den »Nationalen Sicherheitsrat«. Und durch einen Überwachungsstaat kann halt auch das System der Sklaverei perfektioniert werden.

Aber diese Erkenntnis, dass die Superreichen eben auch nicht so wahnsinnig häufig zum Friseur gehen im Vergleich zum Durchschnittsbürger, darüber sollten Sie mal nachdenken!

Der Superreiche kauft vielleicht ein Ölgemälde vom anderen Superreichen – zum Preis von 20 Millionen EUR. Aber der Superreiche lässt nicht 20 Millionen EUR beim Friseur. Der kauft sich lieber gleich ein Unternehmen, oder ein Grundstück und lässt sich Pacht auszahlen. Der Superreiche hat halt ein anderes Kaufverhalten als ein Durchschnittsbürger. Der Superreiche kann sein Vermögen richtig investieren, er kann nach Belieben Unternehmen kaufen, er kann auch Gold und Silber kaufen in nicht geringen Mengen. Er kann Unternehmen gründen, er kann vielleicht sogar einen Konzern als Alleineigentümer haben. Ein Durchschnittsbürger kann das nicht. Der Durchschnittsbürger kann häufig das Geld nur für den Konsum ausgeben.

Oder eine Feudalherrin hat lediglich 50,1% von Altana. In der gleichgeschalteten Presse wird schnell mal von »Neid« gesprochen. In Wahrheit ist eine solche Vermögenskonzentration als Habgier anzusehen, denn Altana hat 10.800 Beschäftigte – somit ist Susanne Klatten die Chefin von mehr als 5400 Beschäftigten. Und das ist ja nicht das einzige Unternehmen, an dem sie Anteile hält. Tja, Frauen werden laut der gegenwärtigen Propaganda in Deutschland benachteiligt – Klatten ist Multimilliardärin, tausende von Arbeitnehmern dürfen ihren Wohlstand mehren. Deswegen gibt es ja auch die Quotenregelung im öffentlichen Dienst, um die angeblich benachteiligten Frauen auch mal ein bisschen nach oben zu bringen. Oder bekommt etwa eine Arbeitnehmerin im Altana-Konzern weniger als ein männlicher Arbeitnehmer? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist das nicht der Fall. Und wenn doch: Bitte mal nachweisen, wo hier in Deutschland angeblich Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen! Und bitte konkret nachweisen! Nicht nur so schwammige Statistiken vorlegen.

Das ist nämlich die traurige Wahrheit in Deutschland: Auch die Frauen werden mittlerweile verstärkt in das Berufsleben integriert in Deutschland. Deswegen gibt es ja auch das Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen, damit die reichen Frauen und die reichen Männer noch niedrigere Löhne durchsetzen können, um selbst noch reicher werden zu können. Den Frauen in der Bonner Republik dagegen ging es damals oftmals richtig gut, die mussten häufig nicht arbeiten, konnten sich um Haushalt und Kinder kümmern. Ein Privileg, das so langsam in der gegenwärtigen feudalen Diktatur abgeschafft werden soll. Mittlerweile müssen häufig der Ehemann und Ehefrau arbeiten gehen. Dabei ist es eigentlich traditionell so, dass der Ehemann für die Versorgung der Familie zuständig ist. Aber das soll alles aufgebrochen werden, denn der weltweite Feudalismus muss durchgesetzt werden. Deswegen gibt es übrigens auch die diversen Privilegierungen (Quotenregelungen im öffentlichen Dienst, evtl. Professorinnenstellen) für Frauen, um sie in die Arbeitswelt zu integrieren. Und deswegen gibt es ja auch die EU-Diktatur, um die Grenzen zu öffnen, damit möglichst viele ArbeitslosInnen beispielsweise aus Osteuropa die Löhne in Deutschland absenken. Das ist ein ganz gezieltes Programm zur Feudalisierung Deutschlands. Das ist Verrat am deutschen Vaterland.

Diese ach so benachteiligten Frauen aus Osteuropa dürfen dann möglicherweise an der Supermarktkasse des Aldi-Discounters sitzen und das Vermögen des superreichen Eigentümers mehren. Und die Presse jammert immer mal wieder vor, wie benachteiligt denn die Migrantinnen in Deutschland sind. Macht die Grenze ein bisschen zu, denn in Deutschland gibt es bereits 9 Millionen Arbeitslose. Und wir brauchen nicht noch mehr ArbeitslosInnen in Deutschland (wieder geringqualifiziert noch hochqualifiziert).

Oder um es mal etwas konkreter zu sagen: Immer mal wieder kann ein neuer Aldi oder ein neuer Lidl gebaut werden. Das ist das Privileg der Reichen. Die können Supermärkte bauen. Der Durchschnittsbürger hingegen kann immer mal wieder in den Aldi laufen und sich eine Tafel Schokolade kaufen – für 0,39 €. Also der Durchschnittsbürger kann konsumieren, der Superreiche kann investieren. Und ganz wichtig ist, dass das Vermögen immer weiter verschoben wird – von vielen Durchschnittsbürgern zu wenigen Superreichen. Das Ganze geht so lange, bis das System in sich zusammenfällt. Und es wird in sich zusammenfallen. Momentan wird das System durch die erhöhte Inflation noch ein bisschen künstlich am Leben erhalten.


Heizöl ist 62% teurer als vor einem Jahr

Freitag, Mai 9, 2008

Offiziell ist die Inflation in Deutschland so circa zwei bis 3%. Doch die gefühlte Inflation ist deutlich höher. Vielleicht bei circa 10% bis 30%. Es lässt sich wirklich nicht einfach abschätzen, wie hoch die wirkliche Inflation in Deutschland ist. Es hängt natürlich auch ganz entscheidend vom individuellen Warenkorb ab. Und hierbei muss man natürlich auch anmerken, dass der Preis für einen Warenkorb eigentlich kein besonders guter Indikator ist, sondern der Zuwachs der ungedeckten Geldmenge M3, die in den USA mittlerweile nicht mehr veröffentlicht wird, denn vermutlich hat die Hyperinflation ja bereits begonnen, aber die breite Masse darf das nicht kapieren.

Jetzt möchte ich aber mal etwas konkret werden und auf das Heizöl eingehen. Heute am 9. Mai 2008 werden bei heizoel24.de folgende Werte angegeben: Der Tagespreis »pro 100 l inkl. MwSt. bei Abnahme von 3000 l und einer Lieferstelle« beträgt 87,58 EUR. Laut der dortigen Angabe soll es vor einem Jahr 53,98 EUR gewesen sein. Das soll einer Veränderung in Höhe von + 62,20% entsprechen.

Also die Preissteigerung beim Heizöl beträgt für den Endkunden im Vergleich zu vor genau einem Jahr momentan 62,2%. Wie kommt aber eine offizielle Inflation in Höhe von circa 3% zu Stande? Das ist doch nur ein Zwanzigstel! Kann man der offiziellen Statistik überhaupt noch glauben? Oder hat die Hyperinflation vielleicht schon begonnen? Nun ja, offenbar ist die Kaufkraft deutlich geschwunden (siehe Eintrag vom 9. Mai 2008).


Deutschland hat Oberschichtenproblem

Dienstag, Mai 6, 2008

Gerade habe ich ein Blick in einen Artikel auf den NachDenkSeiten geworfen. Dort gibt es einen Hinweis auf ein PDF-Dokument. Offenbar greift die Erkenntnis um sich,

»dass
Deutschland nicht nur das im vergangenen
Jahr gelegentlich auch von der Politik the-
matisierte Unterschichtenproblem, sondern
offensichtlich auch ein bislang nicht thema-
tisiertes Oberschichtenproblem hat.«

Ganz genauso ist es. In der gleichgeschalteten Feudalpresse geht es häufiger mal um die »Sozialschmarotzer«. Häufig werden Einzelfälle aus der Unterschicht thematisiert, die angeblich relativ gute Sozialleistungen erhalten. Das sind jedoch immer wieder Einzelfälle, die nicht unbedingt den typischen Fall aus der Unterschicht darstellen. Also es wird gezielt manipuliert. Und natürlich gibt es Leute, die mit HIV-Almosen besser leben als mit normaler Arbeit. Aber es wird immer wieder übersehen: Solche Leute sind die Ausnahme, nicht die Regel. Tendenziell wird durch die Entstellung der Wirklichkeit gezielt Stimmung gegen die Verlierer in der Unterschicht gemacht.

Eine weitere Manipulation findet dadurch statt, dass man immer nur den Gegensatz zwischen dem Arbeitslosen und dem Arbeitnehmer darstellt. Dabei wird jedoch ausgeblendet, dass es einen Gegensatz zwischen dem Superreichen und dem Normalbürger gibt. Also Deutschland hat ein Problem mit der Oberschicht. Wenn es keine Oberschicht geben würde, dann würde es logischerweise auch keine Unterschicht geben. Wobei die Superreichen sind nur eine Teilmenge aus der Oberschicht. Denn innerhalb der Oberschicht gibt es extreme Vermögensunterschiede. Beispielsweise verdient ein Ackermann wohl nur mehrere Millionen jährlich. Aber nach meinem Kenntnisstand ist Ackermann kein Milliardär. Er ist lediglich leitender Angestellter.

Das eine Extrem ist die totale Vermögensgleichheit. Diese gibt es theoretisch im Kommunismus beziehungsweise Sozialismus. Der Nachteil dieses Modells ist, dass es am Leistungsanreiz fehlt. So ein Trabant fährt halt nicht so gut wie ein VW-Golf. Also das Privateigentum an Produktionsmitteln (VW, BMW) ist schon ganz gut geeignet, um Leistungsanreize zu setzen. Im Ergebnis werden dann recht hochwertige Produkte hergestellt.

Das andere Extrem ist die totale Vermögensungleichheit – der moderne Feudalismus. Theoretisch würde das bedeuten, dass eine einzige Person sämtliches Eigentum hat. Und alle anderen Personen haben gar kein Eigentum. Also dieses Extrem wäre dann erreicht, wenn einer einzigen natürlichen Person beispielsweise VW und BMW (und natürlich sämtliche anderen Konzerne und alle Grundstücke) gehören würde.

Wie aber ist es heute? In der heutigen Zeit gehört der BMW-Konzern wohl zu einem ganz erheblichen Teil der Familie Quandt. Mutter, Sohn und Tochter haben vermutlich einen ganz erheblichen Anteil an BMW. Immerhin, in der Liste der US-Dollar Millionäre in Deutschland kommen die drei alle vor – auf den vorderen Plätzen. Susanne Klatten liegt auf Platz fünf (8,1 Milliarden US-Dollar). Ihre Mutter Johanna Quandt liegt lediglich auf Platz 14 (6,1 Milliarden US-Dollar). Und dazwischen liegt ihr Sohn Stefan Quandt auf Platz 11 mit 6,6 Milliarden US-Dollar. Hoffentlich habe ich mich jetzt nicht vertan mit »billion«, was ja auf Deutsch wohl Milliarde heißt. Also diese drei Personen haben gemeinsam ein Vermögen von schätzungsweise 8,1 Milliarden + 6,1 Milliarden + 6,6 Milliarden = 20,8 Milliarden US-Dollar. Das entspricht ungefähr demjenigen Vermögen, das Karl Albrecht alleine hat. Wenn man jetzt mal eine Vermögensteuer einführen würde, die gezielt auf solche reichen natürlichen Personen zugeschnitten ist, dann könnten die sich einfach nicht ganz so viele Aktien am BMW-Konzern leisten. Im Ergebnis wären dann wohl auch andere natürliche Personen Aktionäre. Vielleicht auch Sie, lieber Leser. Sie persönlich könnten davon profitieren, könnten vielleicht sogar als Privatier von den Dividenden leben. Warum ein Leben in Schuldknechtschaft? Warum nicht ein Leben in Freiheit, als Aktionär?

Im bereits oben verlinkten PDF-Dokument heißt es auf der S. 19:

»Die Milderung exzessiver Einkommens-
und Vermögenssteigerungen der Ober-
schicht kann durch folgende Maßnahmen
erfolgen:
– Wiederanhebung des Spitzensteuersatzes
für Einkommen auf 48 Prozent plus Solida-
ritätszuschlag, des Körperschaftssteuersat-
zes auf 30 Prozent;
[...]
– Die Wiederbelebung der Vermögensteuer
für private Haushalte durch angemessene
Bewertung des Grund- und Immobilienver-
mögens. Die Steuer soll 1 Prozent des be-
steuerbaren Vermögens betragen, bei einem
Freibetrag von 300.000 Euro für Ehepartne-
rin bzw. Ehepartner und 100.000 für jedes
Kind.
– die Einführung der Erbschafts- und
Schenkungsteuer für private Haushalte, die
ein um 8 Milliarden Euro höheres Auf-
kommen erbringen würde. Auch für die
betriebliche Erbschaftsteuer ist eine Rege-
lung angemessen, die auf jeden Fall zur
Zahlung der Steuer führt, und diese nicht,
wie aktuell vorgesehen, erst gestundet und
dann erlassen wird.«

Den Zeilenumbruch habe ich so übernommen. Es tut mir leid, wenn daher die Lesbarkeit suboptimal ist. Lassen Sie mich kurz auf die einzelnen Punkte eingehen. Also die extreme Vermögensanhäufung bei den Reichen kann durch verschiedene Maßnahmen bekämpft werden. Ich würde es gut finden, wenn der Spitzensteuersatz angehoben werden würde. Was aber noch wichtiger ist: Die Progression sollte noch sehr viel höher ausfallen – zur Zeit sind es glaube ich höchstens 42%. Oben im Zitat werden 48% plus Solidaritätszuschlag genannt (kann man den Solidaritätszuschlag nicht abschaffen?). Meiner Meinung nach ist das noch nicht genügend. Es müssten 60 Prozent, 70 Prozent, 80%, unter Umständen sogar mehr als 90% Spitzensteuersatz werden, um den modernen Feudalismus wirksam zu bekämpfen. Wäre ein Spitzensteuersatz von 90% schon Sozialismus? Meiner Meinung nach Nein, denn ein extrem hoher Steuersatz bezieht sich nur auf extrem große Vermögen. Das trifft den normalen Bürger nicht, das trifft auch nicht den Bundesbeamten, das trifft nicht den Chefarzt. Das trifft nur die Feudalherren. Beispielsweise würden die beiden Aldi-Brüder massiv getroffen werden. Oder auch die Familie Quandt würde wohl vermutlich sehr hoch besteuert werden. Die würden ganz massiv verlieren, das ist klar.

Nur warum macht Deutschlands Presse diesbezüglich keine Vorschläge? Nun ja, wer schaltet denn Werbeanzeigen in den Zeitungen und Zeitschriften? Etwa zweimal in der Woche gibt es in der Regionalzeitung üblicherweise eine Anzeige von Aldi. Und es ist doch klar, dass dieser Anzeigenkunde Aldi sehr wichtig ist, damit die Zeitung Einnahmen hat. Denn eine normale Tageszeitung verdient nicht nur Verkaufspreis (Kiosk oder Abo), sondern auch zu einem erheblichen Teil an der Werbung. Und auch hier gilt: Wes Brot ich als, des Lied ich sing. Also die Tageszeitungen bekommen von den Superreichen Brot (in Form von Werbung). Und deswegen singen natürlich auch die Tageszeitungen das Lied der Superreichen – verbreiten gezielt irreführende Halbwahrheiten. Es gibt exzessive Berichte über die Schmarotzer in der Unterschicht. Und gezielt soll der normale Arbeitnehmer Hass auf die Arbeitslosen haben. Aber über die Superreichen – darüber wird nicht negativ berichtet in der Zeitung. Es wird nicht kritisch hinterfragt. Und es wird insbesondere kein Zusammenhang hergestellt zwischen Ursache »extremer Reichtum einiger weniger« und Wirkung »Armut von Millionen«. Über diese Kausalität wird natürlich nicht berichtet. Denn die Presse ist abhängig von den Superreichen.

Und dann muss natürlich auch eine Vermögensteuer eingeführt werden. Denn man sollte nicht nur extrem hohe Einkommen besteuern, sondern insbesondere auch extrem hohe Vermögen. Überlegen Sie sich doch einmal: Wie viele Grundstücke in Deutschland besitzen die beiden Aldi-Brüder? Man könnte doch diese Grundstücke mit einer Vermögensteuer belegen. Beispielsweise 1% Vermögensteuer pro Jahr. Natürlich nur, soweit ein bestimmter Freibetrag überschritten wird. Ich würde die Höhe dieses Freibetrages auf 50 Millionen EUR setzen. Denn ich will keinen Sozialismus, sondern einen gesunden Kapitalismus. Aber ich will nicht die krankhafte Ausprägung Meudalismus. Deswegen müssen einfach richtige Vermögensteuern erhoben werden, die auch spürbar sind. Aber eine Freibetragsgrenze in Höhe von 50 Millionen EUR erscheint mir durchaus als Diskussionsgrundlage angemessen. Oben im Zitat wird ein Freibetrag von 300.000 EUR genannt. Meiner Meinung nach ist diese Grenze zu niedrig angesetzt. Wenn man den Faktor 10 nehmen würde, dann wäre der Freibetrag 3 Millionen EUR. Und wenn man den Faktor 100 nehmen würde, dann wäre der Freibetrag bei 30 Millionen EUR. Also bitte, meiner Meinung nach sollte man die Freibeträge möglichst hoch ansetzen. Denn die Leistungsträger aus der Mittelschicht sollen wieder wissen, dass Leistung sich lohnt.

Also darüber sollte man mal diskutieren, wie hoch man die Freibetragsgrenze denn sinnvollerweise ansetzen sollte. Also meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, wenn jemand, der redlich arbeitet, die Früchte seiner Arbeit auch behalten darf.

Und dann gibt es natürlich noch die Erbschaftssteuer: Auch die Superreichen sind sterblich. Hier wäre durchaus eine Korrektur möglich – einfach die Erbschaftssteuer zuschlagen lassen. Auch hierbei sollten natürlich möglichst hohe Freibeträge gelten. Also das kleine Häuschen der Oma sollte problemlos vererbt werden können. Aber wenn Anteile an Konzernen vererbt werden, dann muss durchaus gefragt werden: Was ist eigentlich die Leistung des Erben, der mal eben so unter Umständen Multimilliardär werden kann? Multimilliardär ohne eigene Arbeitsleistung? Das ist doch etwas zu viel. Also hier könnte der Gesetzgeber korrigierend eingreifen.

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Deutschland braucht unbedingt eine Vermögensteuer. Man braucht nicht immer nur über eine angeblich zu hohe Steuerlast in Deutschland zu klagen. Die Steuerlast für die Mittelschicht ist recht umfassend, das ist klar. Also Landesbeamte, Bundesbeamte, Richter, leitende Angestellte, Ärzte, Rechtsanwälte – die werden richtig ordentlich besteuert. Und sie tragen eine viel zu große Last. Wenn man jedoch die Superreichen vernünftig besteuern würde (Vermögensteuer, Erbschaftssteuer), dann würde die Mittelschicht deutlich entlastet werden können.

Bitte bedenken Sie: Der reichste Deutsche könnte jedem Rentner eine Unze Gold schenken. Und die Familie Quandt könnte jedem Rentner eine weitere Unze Gold schenken. Und warum sollte man da nicht mal mit einer Vermögensteuer zugreifen? Bin ich neidisch? Oder sind die Superreichen habgierig? Die Presse spricht immer vom Neid – aber die Presse ist abhängig von den Superreichen. Die Wahrheit ist: Die Presse dient der Habgier der Superreichen.


Deutsche kaufen weniger Nahrungsmittel

Freitag, Mai 2, 2008

Offenbar sind die Lebensmittelumsätze drastisch eingebrochen. Der Umsatz im März 2008 soll um 9% geringer sein als im März 2007. Ein entsprechender Hinweis befindet sich am 2. Mai 2008 bei Hartgeld.com. Wie jetzt genau diese 9% zusammengesetzt werden, ob da schon die Inflation herausgerechnet ist oder nicht, weiß ich jetzt nicht. Aber es geht um den Trend: Offenbar werden weniger Lebensmittel verkauft. Warum? Vielleicht gibt es weniger Leute in Deutschland? Das glaube ich aber nicht. Vermutlich »sparen« die Leute einfach (oder genauer gesagt: Sie haben vielleicht einfach kein Geld mehr, um sich Luxus-Lebensmittel wie Schokolade, Erdbeer-Konfitüre, Honig, Kaffee zu kaufen). Also wie ich auf einer anderen Webpräsenz gelesen habe: Margarine statt Butter. Oder mein Tipp ist es, Brot aus Brotbackmischungen mit dem Brotbackautomaten selber herzustellen anstatt zum Bäcker zu gehen. Das ist insbesondere für Familien geeignet.

Lassen Sie mich kurz vorrechnen: 1 kg Brotbackmischung kostet 0,89 € beim Aldi. Vielleicht haben die mittlerweile die Preise wieder erhöht, aber zumindest hat es kürzlich dort 0,89 € gekostet. Aus einem Kilo Brotbackmischung können Sie zwei Brote zu jeweils circa 750 g herstellen. Das einzelne Brot kostet dann 44,5 Cent zuzüglich circa 0,07 € Stromkosten (bei einem Strompreis von circa 20 Cent die Kilowattstunde – einschließlich Mehrwertsteuer, den diversen Ökostrom-Zwangssteuern). Hinzu kommen natürlich auch noch die Fahrtkosten zum Aldi und zurück. Kleiner Tipp: Seltener zum Aldi fahren, stattdessen den Kofferraum richtig füllen, mehr Lebensmittel pro Einkauf kaufen – spart Sprit. Außerdem muss einmalig der Brotbackautomat gekauft werden (ab circa 60 EUR).

Schon nach wenigen Wochen kann sich so ein Brotbackautomat bereits amortisiert haben. Gesetzt natürlich den Fall, dass vorläufig alles so weiter läuft wie bisher. Denn ein Brot beim Bäcker kostet mittlerweile – habe ich mir sagen lassen – circa drei Euro für 750 g. Vielleicht ist das Brot beim Aldi oder beim Lidl etwas günstiger. Das mag sein, dass auch das eine Möglichkeit ist, zu sparen. Aber rechnen Sie selber nach! Brotbackmischungen haben außerdem den Vorteil, künftigen Preissteigerungen ein bisschen zuvorzukommen. Beispielsweise können Sie Brotbackmischungen für mehrere Monate einlagern. Mal eine kleine Rechnung: Wenn eine Familie jeden Tag einen Laib Brot konsumiert (750 g), dann benötigt sie jeden Tag 500 g Brotbackmischung. Aufs Jahr gerechnet sind das dann bei 365 Tagen etwa 182 Brotbackmischungen. Nun hält sich eine Brotbackmischung leider kein komplettes Jahr, sondern vielleicht ein halbes Jahr. Das bedeutet, dass ein Vorrat von 91 kg (= 182 geteilt durch 2) angelegt werden kann. Insgesamt sind dann 91 x 0,89 € = 80,99 EUR zu investieren. Somit kann eine Familie bereits heute das Fundament legen, für ein halbes Jahr Brot backen zu können. Das ist doch schon mal ein Anfang, oder? Denn so günstig wie zur Zeit werden die Lebensmittel voraussichtlich nicht bleiben. Dann aber, wenn der Nachbar bereits eine Hypothek auf seine eigene Immobilie aufnehmen muss, um sich noch die Nahrungsmittel zu kaufen, wenn der Nachbar vielleicht schon seinen auf Kredit finanzierten VW-Golf zu einem ungünstigen Preis verkaufen muss, dann können Sie selbst ihr eigenes Brot noch zubereiten.

Ich halte eher wenig von extremer Bevorratung. Im Internet gibt es Angebote, Lebensmittel mit 10 Jahren Haltbarkeit zu kaufen. Das Kilo Lebensmittel kostet dann circa 10 EUR – ziemlich teuer. Aber man sollte meiner Meinung nach einen vernünftigen Kompromiss finden. Die persönliche Lebensmittel-Vorsorge benötigt lediglich eine Investition von wenigen 100 EUR. Und vielleicht kollabiert das System ja auch noch nicht in den kommenden Monaten, sondern macht es noch ein paar Jahre. Nun ja, dann ist das Geld nicht verloren, denn die Lebensmittel werden ja mit der Zeit verbraucht.

Tja, irgendwann könnte sich herausstellen, dass die Unterschicht in Deutschland schon Probleme hat, sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Richtigen Hunger wie in der Dritten Welt (insbesondere Afrika) kennt man in Deutschland ja bisher noch nicht. Und ganz so krass wird es ganz bestimmt auch nicht werden, denn es gibt immer noch die Möglichkeit, beispielsweise den eigenen Garten zu bewirtschaften. Nur was kann man im eigenen Garten anbauen? Kartoffeln? Tomaten? Oder Salate? Also hierzu könnte sich der eine oder andere schon mal Gedanken machen. Also der eine oder andere könnte vielleicht in seiner Freizeit Mini-Bauer werden. Denn wenn die Lebensmittelpreise steigen und dank beginnender Hyperinflation das verfügbare Einkommen immer weiter entwertet wird, dann ist ein bisschen Fantasie gefragt. So soll es beispielsweise in den USA in den Städten bereits häufig Gemüsegärten statt Rasenflächen [1. Mai 2008] geben. Nun ja, dann sind das vielleicht die ersten Anzeichen dafür, dass die diversen westlichen Diktaturen sich möglicherweise so langsam am Anfang vom Ende befinden könnten. Aber kümmert das beispielsweise das Regime in Berlin, wenn die Leute in Deutschland weniger Lebensmittel kaufen? Vermutlich nicht.

Nun ja, vielleicht werden wir bald wieder runde Tische haben, Angela Merkel wird vielleicht ins Exil gehen müssen. Ihr geistiger Verwandter Erich Honecker ist ja auch ins Exil gegangen. Also das wäre wirklich angemessen, wenn Frau Merkel aus Deutschland abhauen würde. Denn das politische Klima im feudalen Deutschland ist vergiftet, zum Regimewechsel gibt es wohl keine Alternative. Die Fronten zwischen dem deutschen Volk und dem Unterdrücker in Berlin sind verhärtet, ein Dialog findet nicht mehr statt. Und wer trägt die Verantwortung dafür? Die Verantwortung für das vergiftete Klima trägt beispielsweise die Bild-Zeitung, die Bertelsmann-Stiftung. Und natürlich die gesamte Politikerkaste. Und natürlich gibt es auch im Volk ganz schön viele Leute, die es unterlassen, mal auch ihre Meinung zu äußern, die einfach Mitläufer sind in dieser gegenwärtigen Diktatur. Aber kann man durchaus hier und da mal auch seine eigene Meinung zum Ausdruck bringen. Vermutlich sind all die Leute wirklich schon sehr umfangreich im Gehirn gewaschen. Leider ist die Habgier bei den deutschen Untertanen sehr weit verbreitet. Aber es bringt euch nichts, denn die gleichgeschaltete Presse wirft euch immer nur Neid vor. Also ihr solltet euch darauf konzentrieren, die Habgier der Feudalherren und die Habgier der Manager anzuprangern.

Nun ja, es ist halt eine richtige Tragödie, wie sich Deutschland in diesen Jahren entwickelt. Der Konkurrent Ostblock ist weggefallen. Bonn ist nicht mehr Hauptstadt. Stattdessen haben wir jetzt Berlin als Hauptstadt. Und Berlin ist die Hauptstadt des Bösen. Berlin ist das Tor zur Hölle – war’s immer, wird es vermutlich auch immer bleiben. Nun ja, als Bonn Hauptstadt war, gab es in Deutschland keine Hyperinflation. Und vermutlich wird es jetzt mit Berlin als Hauptstadt wieder eine richtige Hyperinflation und eine richtige Verarmung der breiten Masse in Deutschland geben. Die Diktatoren in Brüssel greifen selbstverständlich nicht ein, denn die Brüsseler Diktatur wird ja ganz maßgeblich durch Deutschland finanziert – und die EU-Diktatoren sind letztlich quasi weisungsgebunden – und wer erteilt die Weisungen? Die Bundesregierung. Die Fäden laufen zusammen bei Angela Merkel und unter anderem bei der Springer-Presse (Bild, Welt) und beim Bertelsmann-Konzern (RTL). Es ist eine Diktatur von allerfeinsten, in der wir leben.

Und ganz wichtig ist es für das Funktionieren der gegenwärtigen Diktatur, dass möglichst wenige Bundesbürger das Spielchen durchschauen. Viele Bürger müssen glauben, sie hätten durch die Bundestagswahl und durch die Europawahl überhaupt irgendetwas in der Sache mitzuentscheiden. Das ist jedoch nicht der Fall. Oder warum wurde der Euro eingeführt? Die Mehrheit des deutschen Volkes will das wohl nicht. Oder warum müssen deutsche Soldaten in Afghanistan sein? Die Mehrheit der Deutschen ist wohl dagegen. Oder warum werden Arbeitslose wie der letzte Dreck in Deutschland behandelt seit einigen Jahren? Die Mehrheit der Deutschen will das wohl nicht. Warum gibt es keinen Mindestlohn? Die Mehrheit der Deutschen ist wohl für einen Mindestlohn (gibt’s in Frankreich, Großbritannien, Luxemburg). Es geht immer so weiter – es wird systematisch Politik gegen die Mehrheit des deutschen Volkes gemacht. Und irgendwann ist halt die Grenze überschritten. Dann kann man das System ganz locker als Diktatur bezeichnen, mit einer demokratischen Fassade. Aber auch in der DDR gab es mehrere Parteien – und die DDR ist wohl durchaus als Diktatur zu bewerten. Aber wenn das Regime in Berlin gefallen ist, wenn unsere Unterdrücker ins Exil ausgewandert sind, dann wird man vielleicht auch sagen, dass Deutschland im Jahr 2008 rückblickend eine Diktatur war. Also die Zeit unserer feudalen Unterdrücker konnte sich dem Ende zuneigen.

Und vielleicht gibt es auch noch einige Aufstände in Deutschland, vielleicht gibt es auch noch bürgerkriegsähnliche Situationen in bestimmten Regionen mit hohem Migranten-Anteil. Der CIA soll davor schon gewarnt haben. Vielleicht ist das auch gewollt? Nun ja, ich glaube eher nicht. Also an einer Destabilisierung Deutschlands dürfte eigentlich keiner ein Interesse haben. Denn Deutschland ist bisher ein ganz treuer US-Vasall, ein ganz wichtiger Stützpunkt für das untergehende US-Imperium. Aber es könnte schon zu Unruhen kommen, deswegen plant man ja auch die EU-Diktaturverfassung. Gegebenenfalls werden dann unsere Unterdrücker möglicherweise die Todesstrafe einführen, werden vielleicht ganz normale Bürger versuchen in Schach zu halten mit militärischer Gewalt. Man weiß nicht, was passieren wird, aber der feudale Unterdrücker wird vielleicht nicht so ganz einfach aufgeben.

Aber wenn ich es mir recht überlege: Ich glaube eher, dass es einfach in sich zusammenfällt. Genauso wie die DDR. Denn in Deutschland gibt es sehr viele Rentner in der heutigen Zeit – die machen keine Revolution, da braucht das Regime keine Angst zu haben. Stattdessen kollabiert es dann halt einfach. Wie im Ostblock – und vielleicht gibt es auch in Deutschland mehrere 1000, mehrere 10.000, mehrere 100.000 Hungertote. So in dieser Größenordnung könnte sich die sich anbahnende Katastrophe abspielen. Aber dafür gibt’s dann ja auch schon Notstandsgesetze.


Hunger und Obrigkeit sind inkompatibel

Montag, April 28, 2008

Hunger und Obrigkeit sind inkompatibel (PDF vom 27.04.2008, gefunden bei hartgeld.com, im Dokument steht »2007« – Schreibfehler? Gemeint ist vermutlich 2008). Tja, sollte es Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung in Deutschland geben, dann werden unsere lieben Verräter in Berlin vielleicht ein kleines Problem haben.

Kirchen sind habgierig

Und wie sieht es aus mit der Kirche? Die Kirchen scheinen sich als Ausbeuter zu betätigen (28. April 2008). Denn offenbar müssen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zusätzlich HIV-Almosen in Anspruch nehmen. Mir ist ein Fall bekannt, da bekommt ein kirchlicher Mitarbeiter 400 EUR Monat von der Kirche, zusätzlich eine geringe Aufwandsentschädigung. Also es werden keine hohen Sozialabgaben fällig. Vernünftig leben kann man davon nicht. Und jetzt sollten sich normale Menschen mal fragen: Wie christlich ist es eigentlich, wenn die Kirche Leute beschäftigt, ohne ein Gehalt zu bezahlen, von dem man in Deutschland vernünftig leben kann? Man sollte niemals vergessen: Kirche und Gott sind zwei unterschiedliche Dinge. Und wer Gott dient, dient den Menschen. Aber wer ausbeutet, der dient nicht den Menschen, sondern der begeht die Sünde der Habgier:

“Greed is the selfish desire for or pursuit of money, wealth, power, food, or other possessions, especially when this denies the same goods to others. It is generally considered a vice, and is one of the seven deadly sins in Catholicism.”

Somit kann man sagen, dass die Kirchen in Deutschland sündigen, indem Sie sich habgierig betätigen.

Neid contra Habgier

Und wenn ich schon mal beim Thema hab dir bin, möchte ich noch ein paar Worte zum Thema »Neid« loswerden. In der gleichgeschalteten Presse wird häufig davon gesprochen, man sei neidisch, wenn man beispielsweise die hohen Managergehälter anprangert. Da gibt es die so genannte »Neiddebatte«. Der Neid ist eine Sünde. Jedoch was ist der Gegenbegriff? Der Gegenbegriff zum Neid ist die Habgier. Man könnte den Managern Habgier vorwerfen, ebenfalls eine Sünde. Und man könnte auch den modernen Feudalherren Habgier vorwerfen, ebenfalls eine Sünde. Und was ist die Meinung der Kirchen in Deutschland dazu? Warum verbünden die sich nicht mit der Unterschicht? Warum verhalten sich die Kirchen gemäß der Staatsräson – und beuten sogar ihre eigenen Mitarbeiter aus? Tja, offenbar hat man mit Gott nicht mehr allzu viel zu tun. Das ist schade, entspricht aber der Realität. Die Kirchen-Funktionäre scheinen ebenfalls gerne zu sündigen, denn sie handeln mit Habgier. Und die gleichgeschalteten Presse prügelt immer mit dem Wort »Neid« auf Kritiker extremer Einkommen (insbesondere Manager) ein. Aber über die Kritiker extremer Vermögen (Meudalherren, mehr als 50 Millionen EUR Vermögenswert) – darüber wird bisher kaum ein Wort verloren. Der Manager ist ein leitender Angestellter, dessen Funktion es ist, seinen Arbeitgeber (Meudalherr; DAX-Konzern) noch reicher zu machen. Wenn er das gut macht, kriegt er ein Millionengehalt. Und der Superreiche bleibt im Hintergrund. Oder was kriegt ein Aldi-Manager als Einkommen? Und was ist das Vermögen der beiden Aldi-Brüder?

Die Leute in Deutschland sollten aufhören, sich ständig »Neid auf die Manager« vorwerfen zu lassen. Ihr solltet damit anfangen, die Habgier der Meudalherren anzuprangern. Das geht nicht über Leserbriefe, das geht nicht über die gleichgeschaltete Presse. Das geht über das Internet, über Weblogs wie dieses hier. Jeder einzelne Bürger ist gefragt, unsere wirtschaftliche Freiheit zu verteidigen – und Angela Merkel daran zu hindern, Deutschland in die Tyrannei zu führen.

Durchschnitt und Median

Mir fällt noch etwas ein: In der gleichgeschalteten Presse wurde kürzlich darüber berichtet, dass die Rentner in Deutschland unglaublich reich sind – im Durchschnitt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es in Deutschland zirka 20 Millionen Rentner gibt. Und der Einfachheit halber gehe ich mal davon aus, dass der reichste Deutsche (einer der beiden Aldi-Brüder) ein Vermögen von circa 20 Milliarden US-Dollar hat. Der reichste Deutsche könnte jedem Rentner 1000 US-Dollar schenken. Eine Unze Gold kostet zur Zeit weniger als 900 US-Dollar. Also der reichste Deutsche könnte jedem Rentner in Deutschland jeweils eine Unze Gold schenken und zusätzlich noch 100 US-Dollar. Natürlich nur theoretisch, ist klar. Was wäre das für ein gigantisches Programm zur Steigerung der Binnennachfrage!

Regimewechsel in Berlin

Auch »linke« Kritiker haben gar nicht verstanden, dass der Meudalismus das Kernproblem ist. Man muss die Superreichen richtig hart besteuern, und das vorhandene Vermögen an die normalen Rentner, an die Beamten, an die Arbeitnehmer, an den Staat verteilen. Bei den wenigen Superreichen gibt es unglaublich viel Vermögen abzuschöpfen, die Unterschicht ist schon verarmt, die untere Mittelschicht hat auch nicht mehr so viel – aber die Feudalherren haben extreme (Papiergeld-)Vermögen angehäuft. Entsprechende Gesetze werden von der Bundesregierung nicht in die Wege geleitet und vom modernen Reichstag nicht verabschiedet. Danke, ihr führt das deutsche Volk mal wieder in den Abgrund. Es wird Zeit für den Regimewechsel. Und denkt immer daran, ihr widerlichen Unterdrücker in Berlin: Hunger und Obrigkeit sind nicht miteinander kompatibel! Eure Zeit wird zu Ende gehen, mehr und mehr bundesdeutsche Staatsbürger haben genug davon, um die Früchte der eigenen Arbeit und um angemessenen Wohlstand betrogen zu werden. Ihr seid die widerlichen Feinde unserer Freiheit, ihr seid Verräter! Und wir werden eure Verbrechen am deutschen Volk hier im Internet für alle Ewigkeit festhalten. Also aufgepasst. Eure Zeit wird ablaufen. Die Wut wird immer größer. Wenn ihr vielen Deutschen den Hunger bringen solltet, dann könnte euch das deutsche Volk aus dem Amt jagen. Und weil ihr Diktatoren seid, besteht natürlich die Befürchtung, dass ihr versuchen werdet, das Militär gegen die eigene Bevölkerung in Deutschland einzusetzen. Oder warum wurden damals in Heiligendamm Militärflugzeuge und Militärpanzer zur Aufklärung eingesetzt? Warum konnte das nicht die Polizei durchführen? Das Märchen von der »Amtshilfe« glaube ich einfach nicht. Ihr versucht immer weiter die Grenzen zu euren Gunsten auszudehnen, denn euer wichtigster Feind sind nicht die »Terroristen«, sondern das deutsche Volk. Aber irgendwann wird auch dieser Hochverrat ein Ende haben, denn die Wut und der Hunger werden immer größer.


1922: Rind für 215.000 Mark

Montag, April 28, 2008

Hilfreich ist immer mal wieder ein Blick auf historische Vorgänge. Ganz nett ist ein Blick auf die Auszüge aus einem Tagebuch aus den Jahren 1922/1923. Beispielsweise ist in diesem Tagebuch dort am 14. Dezember 1922 vermerkt:

»Ich habe ein Rind für 215.000 Mark gekauft. – Das Jahr und das Geld sind am Ende.«

Wie aber ist es in der heutigen Zeit? In den vergangenen Monaten sind die Preise für Nahrungsmittel und Energie gestiegen. Hat die Hyperinflation schon begonnen? Vermutlich ja. Aber Milch soll doch wieder billiger werden (beziehungsweise schon billiger geworden sein)? Mag sein, aber der grundsätzliche Trend deutet auf eine Hyperinflation hin. Denn man muss wissen: Die amerikanische FED ist mit der US-Regierung eng verwandt – de facto kann die US-Regierung nach Belieben US-Dollar aus dem Nichts schaffen. Also was damals in der Weimarer Republik war, findet vermutlich zur Zeit entsprechend in den USA statt. Allerdings sind wir noch nicht in der Endphase angekommen, sondern wohl erst am Anfang. Wie können Sie sich vorbereiten?

- Gold oder noch besser Silber kaufen, grundsätzlich nur physischer Eigenbesitz;
- Lebensmittelvorräte anlegen (Spaghetti von Aldi, Brotbackmischungen von Aldi, tiefgekühlte Brezeln, Konserven von Aldi kaufen);
- einen Keramikwasserfilter von Katadyn kaufen (ab circa 60 EUR für die einfache Ausführung; die Luxusausführung gibt es für circa 240 EUR).

Sie sollten sich darüber im klaren sein, dass unser kompliziertes Finanzsystem deswegen so kompliziert ist, um die Bürger zu verwirren, damit sie den Betrug nicht durchschauen. De facto können die diversen westlichen Regimes nach Belieben Geld drucken. Und das tun die auch offenbar. Und nicht vergessen: Die diversen Regimes haben sich miteinander verbündet (siehe z.B. G-8-Treffen in Heiligendamm; EU-Diktatur). Gegen wen? Gegen die eigenen Bürger. Deswegen wurden ja bei Heiligendamm auch ganz normale Demonstranten möglicherweise schon fast wie Terroristen behandelt. Und unsere Unterdrücker haben sich durch einen Stacheldrahtzaun abgegrenzt. Also die Unterdrücker in den diversen westlichen Diktaturen halten zusammen. Und nicht glauben, dass die Diktaturwährung Euro das Toilettenpapier US-Dollar irgendwie dauerhaft überleben wird. Das ganze Papiergeld wird wohl zur Hölle fahren, und natürlich auch das feudal-totalitäre Regime in Berlin. Die Brüsseler Diktatur wird sich in Luft auflösen. Und der Kriegsverbrecher Bush kann vielleicht ins Exil gehen, denn er möchte bestimmt nicht so enden wie sein Gegenspieler Saddam Hussein oder Nicolae Ceauşescu.


2007: 856 Millionen Menschen unterernährt

Montag, April 28, 2008

Offenbar waren im Jahr 2007 856 Millionen Menschen unterernährt. Das ist auch kein Wunder, denn wenige 100 extrem reiche Familien besitzen einen erheblichen Anteil am Planeten. Der feudale Reichtum unserer feudalen Familien ist die Ursache für die Armut von Millionen. Wer die Krankheit Meudalismus nicht erkennt, der braucht auch nicht über Mindestlohn etc. nachzudenken. Der Meudalismus ist ein Verbrechen an der Menschheit. Am Meudalismus dürften vermutlich noch sehr viel mehr Menschen sterben als am abgereicherten Uran, das unsere amerikanischen »Freunde« beispielsweise im Irak entsorgen.


Schwarzrostpilz bedroht Weizenanbau

Samstag, April 26, 2008

Neulings werfe ich immer mal wieder ganz gern einen Blick in das Weblog Alles Schall und Rauch. Im neuesten Artikel heißt es dort, dass der Schwarzrostpilz den Weizenanbau bedroht. In den vergangenen Wochen gab es Pressemeldungen, dass es Unruhen wegen Problemen mit der Nahrungsmittelversorgung in diversen Staaten (insbesondere wohl Dritte-Welt) gegeben haben soll. Neuerdings soll sogar in den USA Reis rationiert werden. In welchem Umfang das der Fall ist, weiß ich nicht. Aber es scheint generell ein Problem zu geben mit der Nahrungsmittelversorgung.

Woran liegt es, dass die Nahrungsmittel knapp werden? Hier ein paar mögliche Antworten:
- im weltweiten Casino der Superreichen wird viel spekuliert, vielleicht werden gezielt die Preise nach oben getrieben;
- die grünen Öko-Fanatiker lassen Nahrungsmittel zu Biosprit verwerten. Dadurch wird eine Knappheit bei den Nahrungsmitteln erzielt;
- und vielleicht gibt es künftig auch noch zusätzlich die Vernichtung von Weizen durch den Schwarzrostpilz.

Woher kommt dieser Schwarzrostpilz? Stimmt dieses Gerücht überhaupt? Vielleicht ist es ja auch eine Falschmeldung, wer weiß? Ist es eine Katastrophe natürlichen Ursprungs – oder wird dieser Pilz durch vorsätzliches oder fahrlässiges Fehlverhalten verbreitet? Das wäre mal interessant zu wissen. Vielleicht kann man diesen Schwarzrostpilz bei Weizen mit BSE bei den Rindern vergleichen.

Es wird langsam ungemütlich auf diesem Planeten. Voraussichtlich wird das eine oder andere Regime fallen. Vorrangig natürlich in der Dritten Welt. Aber möglicherweise wird auch in der so genannten Ersten Welt der Hunger Einzug halten. Dann könnte der Regimewechsel beispielsweise auch in Berlin auf die Tagesordnung gesetzt werden können. Denn unsere feudalen Unterdrücker sind der Auffassung, dass wer nicht arbeitet, auch nicht essen soll – die sind dann halt selber schuld. Ich hingegen bin der Überzeugung, dass der Regimewechsel in Berlin und die Beendigung der Brüsseler Diktatur zur Verteidigung unserer Freiheit und unseres Wohlstandes zwingend notwendig ist. Aber die Deutschen pennen, vielleicht wird der eine oder andere im Rahmen der möglichen weltweiten Hungerkatastrophe aufwachen. Und es ist klar, dass man in Berlin Angst vor dem Volk hat – möglicherweise wird der Staat im Schlafzimmer schon bald Realität sein. Und vielleicht wird über den Umweg der EU die Todesstrafe in Deutschland wieder eingeführt werden. Kürzlich haben die Verräter ja für die EU-Diktaturverfassung gestimmt. Und da steht glaube ich irgendwo drinnen, dass im Kriegsfall die Todesstrafe wieder eingeführt werden kann. Ich gehe davon aus, dass unsere deutschen Unterdrücker in der Protzhauptstadt Berlin im Falle von Massendemonstrationen vielleicht versuchen werden, diese Demonstranten dann als Terroristen zu verunglimpfen. Und dann kann vielleicht der Kriegsfall ausgerufen werden – Kampf gegen ganz normale Bürger. Der Verfassungsputsch hat stattgefunden, jedoch ermittelt unsere politische Justiz nicht wegen Hochverrats. Denn es liegen wohl keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte vor. Aber ich will jetzt auch nicht so weit vom eigentlichen Thema abkommen. Ich sehe halt nur die gegenwärtigen Entwicklungen – Überwachungsstaat, EU-Diktatur – im Zusammenhang mit dem modernen Feudalismus. Denn es ist klar, dass die Ungleichheit in der Vermögensverteilung nicht ewig so weitergehen kann. Aber wenn unsere derzeitigen Unterdrücker an der Macht bleiben wollen, dann müssen sie letztlich den Kampf zum deutschen Volk bringen. Hitler hat das ja auch so gemacht. Der hat die Arier gegen die Juden aufgehetzt. In der heutigen Zeit laufen die Fronten anders: Es werden nicht mehr die Arier gegen die Juden gehetzt, sondern die Arbeitnehmer gegen die Arbeitslosen. Oder wie es kürzlich der Fall war: Die Jungen gegen die Rentner – die Gleichheit bei den Stimmen wurde infrage gestellt (Kinderwahlrecht). Oder es werden die alleinerziehenden Mütter gegen die unterhaltspflichtigen Väter gehetzt. Also es geht immer ganz gezielt darum, Unfrieden im Volk zu schaffen. Oder man denke nur an die jahrzehntelange Teilung in Ost und West – auch so konnte das deutsche Volk unterdrückt werden. Das alles hat System, wenn sich zwei Bürger streiten, freut sich der feudale Unterdrücker.

Wir alle wissen nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird. Das wissen noch nicht einmal unsere Unterdrücker. Aber beispielsweise Dr. Schäuble ist ein exzellenter Stratege. Und es ist klar, dass er die Prügel eingesteckt, die eigentlich Angela Merkel verdient hätte. Die wissen halt, wie man an die Macht gelangt, und die werden alles daran setzen, an der Macht zu bleiben. Und ich glaube, die versuchen das über die EU. Dann kann man der EU die Schuld geben, aber wer ist Schuld daran, dass die Souveränitätsrechte der Bundesrepublik Deutschland abgegeben wurden? Die Schuld daran tragen diejenigen Abgeordneten im Bundestag, die dafür gestimmt haben. Das ist Verrat, das sind vaterlandslose Gesellen. Und wem nutzt das Ganze? Natürlich den Superreichen. Vielleicht wird es dann irgendwann heißen: Eat The Rich?


Finanzheuschrecken verbreiten Hunger

Freitag, April 25, 2008

Es scheint so zu sein, dass hungrige Finanzheuschrecken Hunger verbreiten. Tja, der moderne Feudalismus bringt einerseits feudalen Reichtum für wenige Reiche und andererseits Hunger für den modernen dritten Stand. Damals, 1789, gab es eine Revolution. Wann wird der Kollaps da sein?


Lebensmittel und Benzin steigen im Wert

Donnerstag, April 24, 2008

Bei Hartgeld.com gibt es heute am 24. April 2008 einen Hyperlink auf den englischsprachigen Artikel Era of cheap food ends as prices surge. In einem Leserkommentar heißt es dort:

»Whats the problem, for years we’ve had rising house prices, which everyone said was good. Surely this is good as the food in the fridge is worth more than last year, same as petrol in my car.

Like houses, everyone was delighted when prices were going up, simply in food and you’ll be a winner.«

Als ich das gelesen hatte, musste ich grinsen. Also, Leute, freut euch, wenn die Lebensmittelpreise steigen! Dann sind die Lebensmittel in deinem Kühlschrank sowie das Benzin in deinem VW-Golf mehr Wert! Also man sollte die Dinge nicht immer nur negativ, sondern bitte auch mal positiv sehen!

Vielleicht noch ein paar Worte zu den Hauspreisen: Offenbar fallen die Hauspreise in Spanien, in UK, in den USA. Aber hat schon mal jemand darüber nachgedacht, dass die Preise für Häuser auch in Deutschland fallen könnten? Deutschlands Presse ist gleichgeschaltet – dieses Thema wird von denen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erörtert. Nun ja, momentan herrscht offenbar noch die Ruhe vor dem großen Sturm (PDF). Warum? Nun ja, wir leben halt in einem perfiden System (PDF). Jetzt endlich habe ich den Artikel gefunden, den ich suche: Möglicherweise kann man feststellen, dass Immobilien verlorenes Geld (PDF) sind. Aber es gibt jetzt halt den neuen Trend, dass der Inhalt deines Kühlschranks und der Treibstoff in deinem Auto kein verlorenes Geld sind! Ist das nicht schön, wie die Zeiten sich ändern? Also die Lebensmittel in deinem Vorratskeller werden immer mehr Wert! Und das Heizöl in deinem Öltank wird auch immer mehr Wert! Das sind doch tolle Zeiten, oder?


Sind 945 Mrd. US-Dollar spurlos verschwunden?

Freitag, April 18, 2008

Sind 945 Milliarden US-Dollar spurlos verschwunden? Die Antwort kenne ich nicht. Aber es lohnt sich bestimmt, den verlinkten Artikel durchzulesen. Und danach lesen Sie bitte den Artikel von Jahnke.

Ich habe den ersten verlinkten Artikel aus Zeitgründen bisher gar nicht gelesen und den zweiten lediglich überflogen. Aber ich bin sicher, dass Sie dort etwas lernen können.

Und was sollten Sie machen, wenn Sie diese beiden Artikel gelesen haben? Gehen Sie doch zum Aldi und kaufen Sie dort ein paar Brotbackmischungen – und bestellen Sie sich bei Amazon.de eine Brotbackmaschine, machen aber vorher noch einen Preisvergleich. Und wenn Sie noch ein bisschen Geld übrig haben, dann bestellen Sie Silber zum Beispiel bei MP-Edelmetalle.de, zum Beispiel die Münze Philharmoniker 1 oz Silber. Aber da steht Euro drauf, wie wäre es alternativ mit der Kilomünze AUS Kookaburra 2008 1 Kilo Silber? Ein tolles Geschenk des Rentners an den Enkel zur Kommunion, Konfirmation, Geburtstag.

Letztlich kann es egal sein, wo die ganzen Milliarden sind. Denn der Kollaps kommt so oder so. Wirklich nachvollziehen kann man als normaler Kleinbürger sowieso nicht, was da so alles im Hintergrund passiert. Man kann nur Mutmaßungen anstellen. Also entweder die Superreichen werden derzeit noch reicher. Oder die Superreichen werden zur Zeit schon ärmer. Denn es ist ganz klar, dass ein ganz erheblicher Teil des Reichtums der Superreichen lediglich auf dem Papier steht. Also wenn unser Papiergeldsystem kollabiert, dann werden auch die Superreichen selbstverständlich sehr viel ärmer werden. Und ich stelle mir jetzt die Frage, ob der Kollaps schon begonnen hat – dann wäre es durchaus denkbar, dass die Superreichen ebenfalls bereits ärmer geworden sind. Also dieses Szenario halte ich für überwiegend wahrscheinlich.

Die Superreichen: Rechnen Sie doch mal selbst nach, wie viel Silber die 100 reichsten Leute auf diesem Planeten kaufen könnten? Vermutlich haben die zwar äußerst viel Papiergeld, aber die könnten gar nicht so viel Papiergeld ausgeben, wie es Silber gibt (bei gleich bleibendem Silberpreis). Dann würde der Preis für Silber vermutlich deutlich nach oben schnellen. Woher habe ich diese Überlegung? Die habe ich sinngemäß irgendwo in einem der Artikel von J. Hommel gelesen. Dort können Sie übrigens etwas lernen, der ist US-Amerikaner. Sein Bruder ist glaube ich in der Politik involviert (für die Republikaner). Und wie es in den USA halt üblich ist, wird relativ deutlich und klar gesagt, worum es geht. Zum Beispiel habe ich kürzlich den Artikel gelesen, dass die Transportkosten für Silber gar nicht so hoch sind. Oder was ich auch ganz interessant finde, das ist der Ansatz zum biblischen Kapitalismus. Wäre das nicht auch was für die Kirchen in Deutschland? Vielleicht sollten die Angehörigen der Kirchen in Deutschland mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Oder vielleicht sollte die CSU/CDU mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Ich finde das zumindest ganz interessant. Vielleicht wäre der biblische Kapitalismus auch als Diskussionsgegenstand für CDU-nahe Organisationen wie RCDS/RCDA geeignet?

Lassen Sie mich kurz noch ein bisschen über den biblischen Kapitalismus plaudern. Beispielsweise fand ich den Artikel ganz interessant, dass die Verwendung von Papiergeld gegen die 10 Gebote verstoßen soll. Also das wäre vielleicht durchaus mal von Theologen zu diskutieren. Beispielsweise geht es im sechsten Gebot darum, »You shall not murder«. Die FED wurde 1913 gegründet, und kurze Zeit später ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen. Jetzt ist die Frage zu stellen, war es das Papiergeld, das den Ersten Weltkrieg in diesem Umfang erst ermöglicht hat? Entsprechendes gilt wohl auch für den Zweiten Weltkrieg, der wohl erst durch Papiergeld finanzierbar war. Und wie ist es mit dem Irak-Krieg 2003 gewesen? Da hat unser lieber George Warlord Bush doch wohl ziemlich viele Dollar-Noten »drucken« lassen, um den Krieg finanzieren zu können. Mittlerweile ist die US-Armee wohl so ein ziemlicher Schrotthaufen – moralisch (Guantánamo, Abu Ghuraib), technisch (kaputte Panzer, schlechte Flugzeuge), menschlich (viele verkrüppelte/tote US-Soldaten). Nun ja, so ist das halt, wenn ein Angriffskrieg geführt wird. Am Ende ist halt dann wahrscheinlich die Währung kaputt. Und das Imperium natürlich auch. Die Hitler-Diktatur ist zur Hölle gefahren. Und voraussichtlich wird auch das US-Imperium ebenfalls zur Hölle fahren.

Ist Angela Merkel nicht eine Pfarrerstochter? Ich weiß das jetzt nicht genau, ob das stimmt, ich habe das irgendwie so in Erinnerung. Und George W. Bush gilt doch als relativ religiös.

Nun ja, auch wenn wir eine Goldwährung/Silberwährung hätten, würde es vermutlich ebenfalls Kriege geben. Aber man sollte vielleicht doch bedenken, dass der Angriffskrieg gegen den Irak vermutlich deswegen stattgefunden hat, um die weltweite Akzeptanz des US-Dollars zu sichern. Denn Saddam Hussein hatte wohl vorgehabt, Rohöl gegen Euro zu verkaufen. Das hätte aber den US-Dollar geschwächt. Deswegen war wohl der Krieg notwendig. Aber der Irakkrieg hätte dann gar nicht stattfinden müssen, wenn wir keine Papiergeldwährung (US-Dollar) hätten, sondern eine Edelmetallwährung. Denn es ist nicht nötig, einen Krieg zu führen, um andere Diktatoren vom Wert des Metalls zu überzeugen.

Nun ja, die Sache mit dem biblischen Kapitalismus – finde ich interessant, aber man kann da bestimmt ewig diskutieren. Letztlich muss man sagen, dass die Kirchen in Deutschland in den vergangenen Jahren ziemlich versagt haben. Aber auch in der Hitlerdiktatur – was haben die Kirchen damals eigentlich geleistet? Und wie ist es heute? Enttäuschend, enttäuschend. Offenbar sind die Kirchen in Deutschland immer ziemlich staatstreu, stehen zum jeweiligen Regime. Aber Bibel und Kirche – das sind verschiedene Lebenssachverhalte.

Im achten Gebot ist geregelt, dass man nicht stehlen soll. Nun haben wir offenbar mittlerweile den Beginn der Hyperinflation – etwas stärker beim US-Dollar als beim Euro, aber die Tendenz ist analog. Nun könnte man sagen, dass die Entwertung des Papiergeldes so etwas wie Diebstahl ist. Diebstahl am Rentner, Diebstahl am Beamten, Diebstahl am vogelfreien ALGII-Empfänger. Denn das Papiergeld wird immer weniger wert, letztlich ist das so etwas wie Diebstahl. Möglicherweise ist das ein Verstoß gegen das achte Gebot. Aber schert das beispielsweise die CDU? Immerhin ist der Diebstahl ein klassisches Delikt, wird auch relativ hart bestraft. Warum werden die Bundesbürger eigentlich dazu gezwungen, den Euro zu verwenden? Nun ja, damit die Politikerkaste die Leute enteignen kann. Im Grunde genommen sind die Politiker Diebe. Diebstahl am Volk – das wird durch Papiergeld einfach und effizient ermöglicht. Aber warum dürfen die Menschen in Deutschland den auf deutschem Boden erwirtschafteten Wohlstand nicht behalten? Warum werden sie über die EU enteignet? Wie lange wird das Regime in Berlin diesen Feldzug noch fortsetzen können? Das wird so auf Dauer nicht gut gehen, jedoch scheinen insbesondere Deutschlands Rentner etwas faul zu sein, mal richtig auf die Barrikaden zu gehen. Denn mittlerweile soll es so knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland geben – warum sagen die eigentlich fast gar nichts? Die sollen in den vergangenen 10 Jahren offiziell circa 19% Kaufkraft eingebüßt haben. Und tatsächlich wird es vermutlich häufig sehr viel mehr gewesen sein. Aber gleichzeitig ist natürlich auch die Kinderarmut in Deutschland gestiegen. Man könnte sagen, dass Schröder der Kanzler der Kinderarmut ist. Und Merkel ist die Kanzlerin der Rentnerarmut. Aber werden die ihren Kampf gegen das deutsche Volk unbegrenzt fortsetzen können? Meiner Ansicht nach sollte Merkel sich mal beim deutschen Volk entschuldigen, zurücktreten und auswandern. Wir brauchen solche Politiker nicht, wir wollen nicht immer weiter enteignet werden, gedemütigt werden. Ihr steht unserer Freiheit im Wege.

Nun ja, das US-Geldsystem ist wohl ein großes Betrugssystem. Ach ja, ich habe in diesem Artikel mehrmals auf den Silberinvestor Hommel verlinkt. Er ist wohl ein recht vermögender US-Amerikaner, vermutlich Multimillionär. Auf der Titelseite von Hartgeld.com steht heute:

»Nachdem mir in Zuschriften “soziale Kälte” vorgeworfen wurde[...]«

Also offenbar scheint es Leute zu geben, die in Bezug auf Edelmetall-Investoren gewisse Vorbehalte haben in Bezug auf »soziale Kälte«. Ist jetzt ein Edelmetall-Investor jemand, der sozial kalt ist? Meiner Meinung nach kommt es darauf an. Wer Silber kauft und darüber berichtet, der ist meiner Meinung nach nicht sozial kalt, sondern ein guter Mensch. Das gilt natürlich auch für den Multimillionär, der physisches Silber gekauft hat und Anteile an Silberminen hat. Also ich möchte ganz klar Werbung dafür machen, dass es keineswegs ein Zeichen von »sozialer Kälte« ist, Multimillionär zu sein oder zu werden. Sozial kalt sind hingegen diejenigen, die sich verschulden, um Dinge zu erwerben, die dem Luxus zuzuordnen sind. Also wer sich zum Beispiel verschuldet, um einen Porsche zu kaufen, der ist kein Menschenfreund, sondern sozial kalt. Wer hingegen 100.000 EUR ausgibt (beispielsweise gekündigte Lebensversicherung, gekündigtes Sparbuch), um sich circa 166 Unzen Gold zu kaufen, der ist deswegen noch lange nicht sozial kalt. Keinesfalls muss man sein eigenes Privatvermögen den Bedürftigen geben, um nicht als »sozial kalt« zu gelten. Das mag vielleicht hier und da auf Widerspruch stoßen, aber bitte schön. Eine Privatperson ist halt nicht das Sozialamt. Und Kapitalismus bedeutet, dass jeder mit seinem Vermögen grundsätzlich tun und lassen kann, was er will.

Wie man sieht, gibt es recht viel Diskussionsbedarf. Bitte nehmen Sie daran teil! Bitte diskutieren Sie in der Familie, mit guten Freunden darüber, wie denn unsere Welt so funktioniert. Und teilen Sie die Ergebnisse Ihrer Diskussionen am besten auch im Internet mit. Denn wir wollen ja alle ein bisschen vorankommen.

Aber das Thema »soziale Kälte« finde ich schon recht interessant. Beispielsweise ist die SPD eine sozial kalte Partei. Immerhin haben die damals an der Regierung Hartz IV eingeführt. Und zur Zeit geht es wohl darum, die Bundesbahn (teilweise) zu privatisieren. Ich glaube, die Bundesbahn ist bereits privatrechtlich organisiert als Aktiengesellschaft. Aber die dürfte wohl derzeit noch zu 100% dem Bund gehören. Und das soll sich in Zukunft möglicherweise ändern. Die SPD, die ist sozial kalt.

Und wie ist es mit den Grünen? Die sind auch sozial kalt. Die Grünen dienen dem Öko-Feudalismus. Eine überflüssige Partei, die von der Sozialbindung des Eigentums nichts verstanden hat. Im Grunde genommen kann man schon fast sagen, dass die Linken die Steigbügelhalter der Faschisten sind. Die glauben, was Gutes zu tun, in Wahrheit dienen die Linken dem Teufel.

Aber wenn die Linken dem Teufel dienen, wie ist es dann mit den Konservativen? Tja, schwer zu sagen. Kommt halt drauf an. Vielleicht ist das auch ein bisschen zu pauschal, zu sagen, dass die Linken dem Teufel dienen. Also vielleicht nehme ich das teilweise zurück. Aber immerhin sind im Irak möglicherweise schon mehr als 1,1 Millionen Menschen getötet worden – als Folge des Angriffskrieges. Und ohne die Linken wäre dieser Krieg doch wohl kaum zu führen gewesen, oder? Also die Grünen sind schon eine politische Ausrichtung, die man mal salopp gesagt dem Reich des Bösen – dem Teufel – zuordnen kann.


EU-Diktatoren lernen schnell

Dienstag, April 15, 2008

Gerade lese ich ein bisschen bei Hartgeld.com. Offenbar haben unsere Eliten mittlerweile verstanden, dass man Bio-Sprit nicht essen kann. Übrigens, der BWL-Bote prangert diesen Öko-Wahnsinn schon seit mehreren Jahren an. Offenbar ist es jetzt soweit, dass unsere Öko-Diktatoren so langsam Angst bekommen, auch Al Gore wird kritisiert. Und mittlerweile gibt es bei Hartgeld.com sogar eine Revolutions-Seite. Mal schauen, ob es in Europa noch eine Revolution geben wird. Ich glaube, dass das nicht der Fall sein wird. Ich glaube, dass die EU einfach in sich zusammenbrechen wird – nach dem Vorbild der damaligen Sowjetunion. Denn die EU ist legitime Nachfolgerin der Sowjetunion. Leider ist es nicht möglich, dass man Bio-Sprit essen kann. Möglicherweise werden das unsere asozialen Unterdrücker in Berlin und in Brüssel auch noch einsehen. Das Regime in Berlin wird fallen. Und wenn wir Glück haben, werden wir vielleicht irgendwann in Freiheit leben, und vielleicht werden wir auch den einen oder anderen Verfassungsfeind anklagen und ins Exil abwandern lassen. Man erinnere sich nur an Erich Honecker: Er wurde angeklagt, durfte dann aber ins Exil auswandern. Also also ihr widerlichen Diktatoren in Deutschland heute, beendet eure Arroganz, es ist so langsam Zeit abzuhauen – ins Exil!

Offenbar scheinen jetzt mittlerweile schon einige Firmen damit anzufangen, Bargeld zu bunkern (Eintrag vom 14. April 2008). Den Rest des Beitrags lesen »


BILD bringt den Volkskrieg zum Rentner

Samstag, April 12, 2008

Die Bevölkerung in Deutschland wird gezielt gespalten. Das wird durch die gleichgeschaltete Presse erreicht. Eine ganz maßgebliche Rolle spielt die Bild-Zeitung. Hinter der Bild-Zeitung steht vermutlich Friede Springer, die vermutlich eine moderne Feudalherrin ist, denn ihr Vermögen liegt vermutlich deutlich oberhalb von 50 Millionen EUR. Friede Springer hat ein Vermögen von glaube ich mehr als 2 Milliarden US-Dollar, das hatte ich in irgendeiner Statistik gelesen. Aber garantieren möchte ich das hier nicht – jeder kann sich in der Wikipedia schlau machen, wie hoch das Vermögen von Friede Springer geschätzt wird. Und natürlich auch die Frage stellen: Welchen Einfluss hat Friede Springer auf die redaktionelle Gestaltung der Bild-Zeitung?

Der Springer-Konzern umfasst nicht nur die Bild-Zeitung, sondern auch zahlreiche andere Presseprodukte. Dazu gibt es im Bildblog eine ganz gute Übersicht.

Warum wird über Angela Merkel eigentlich nicht negativ berichtet? Könnte es sein, dass Friede Springer vielleicht ganz gut mit Angela Merkel klarkommt? Ich möchte hier betonen, dass es nur eine Spekulation ist. Ich habe nicht die Zeit, das jetzt alles im Detail zu recherchieren. Aber mir scheint es doch relativ evident zu sein, dass irgendwie im Hintergrund die Fäden gesponnen werden.

Lassen Sie mich ein bisschen ausholen. Die DDR war offiziell eine Demokratie. Das ergibt sich bereits aus dem Namen »Deutsche Demokratische Republik«. Dort gab es mehrere Blockparteien. Und wie ist es in Deutschland heute? Hier haben wir die meudalistische Einheitspartei (CDU, SPD, FDP, Grüne). Alle stehen im Wesentlichen für die gleiche Politik, und im Hintergrund werkeln Denkfabriken wie die INSM. Und wie heißt das wichtigste Propagandaorgan der meudalistischen Einheitspartei? Das ist die Vier-Buchstaben-Zeitung.

Es gibt ein Kartell zwischen dem Springer-Konzern und der meudalistischen Einheitspartei. Dann gibt es noch irgendwo die INSM, und natürlich auch Bertelsmann. Verschiedene Konzerne, Parteien, Denkfabriken, Stiftungen arbeiten am gemeinsamen Ziel: Das Vermögen der Superreichen zulasten der in Deutschland lebenden Menschen zu mehren.

Wie kann man dieses Ziel erreichen, die Superreichen (ab 50 Millionen EUR Vermögen pro natürlicher Person) noch reicher zu machen beziehungsweise die Zahl der Superreichen zu erhöhen? Das geht nach dem alten Prinzip »Teile und herrsche«.

Neuerdings ging es in den Massenmedien wohl um die Rentner. Es gibt tendenziell bezogen auf die Gesamtbevölkerung immer mehr Rentner in Deutschland. Und dann gibt es entsprechende Überlegungen, vielleicht sogar Kindern das Wahlrecht zuzubilligen. Ich bringe jetzt mal einige Hyperlinks auf lesenswerte Artikel, bei denen es um die aktuelle Rentner-Hetze geht:

Die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft:

»[...] daß unsere Gesellschaft mutwillig und bösartig entlang mehrerer Achsen aufgebrochen wird: Arm und Reich, Arbeitende und Arbeitslose und nun auch noch Jüngere und Ältere[...]«

Ganz genau so ist es, die Gesellschaft wird gespalten. Nur merken Sie etwas? Gehetzt wird gegen Arbeitslose. Gehetzt wird gegen die Älteren. Aber es gibt keine Hetze gegen die Reichen. Warum wohl? Ganz einfach, die Bild-Zeitung ist möglicherweise ein Kampforgan von einigen Superreichen gegen Otto Normalverbraucher. Aber diejenigen Superreichen, die hinter der Vier-Buchstaben-Zeitung stehen, die haben im Grunde genommen die gleichen Interessen wie die anderen Superreichen, die mit der Vier-Buchstaben-Zeitung nicht direkt verbunden sind.

Weitere Hyperlinks zur Rentner-Hetze:

Wieder lebensunwertes Leben in Deutschland?

Wie ein neoliberaler schweizer Professor mit seinem Vorschlag in BILD das gleiche Wahlrecht der Deutschen abschaffen will

Jeden zweiten Tag: BILD-Kampf gegen die Rentner

Zum Thema gibt es momentan auch einige Kommentare.

Und hier noch ein Link auf einen Artikel, den ich selbst nicht gelesen habe, der aber möglicherweise auch wertvolle Informationen enthält: »Ein Alt-Bundespräsident als Volksverhetzer – der Sittenverfall beschleunigt sich«

Vielleicht hier noch einige eigene Gedanken: Den Rest des Beitrags lesen »


Öko-Feudalismus: Waschlappen statt Dusche

Donnerstag, April 10, 2008

So ist das Leben im ökologistischen Feudalismus: Energie wird immer teurer, deswegen müssen viele Bundesbürger schon sparen. Beispielsweise am Heizöl beziehungsweise am Erdgas. Denn Wasser wird nicht durch Sonnenenergie erwärmt, sondern durch die Verbrennung von Heizöl/Erdgas.

Mittlerweile sind die Preise für Heizöl im Vergleich zum Vorjahr um zirka 1/3 gestiegen. Was ist die Ursache dafür? Höhere Nachfrage aus Ländern wie China und Indien? Veraltete Förderanlagen in Ländern wie Iran (der “böse” Iran exportiert Erdöl, möglicherweise sogar indirekt nach Israel)? Korruption – beispielsweise Russlandmafia? Spekulation – gezielte Preissteigerungen beim Rohöl, um indirekt den gekoppelten Gaspreis nach oben zu treiben? Oder einfach nur die extrem hohen Öko-Steuern auf Energie in Deutschland? Oder die Ausweitung der ungedeckten Geldmenge durch FED und EZB?

Den Rest des Beitrags lesen »


Angst vor links, Angst vor rechts

Dienstag, April 8, 2008

Deutschland hat in seiner Geschichte mehrere Extreme durchlaufen. Das krasseste Extrem war die nationalsozialistische Diktatur. Ein weiteres negatives Extrem war die SED-Diktatur. Und ein Extrembeispiel im positiven Sinne war die Bonner Republik, der rheinische Kapitalismus.

Nun ist es momentan im Jahr 2008 folgendermaßen: Wir haben die Berliner Republik, eine meudalistische Diktatur. Rein pro forma gibt es natürlich das Wahlrecht, der Zählwert jeder einzelnen Stimme wird korrekt ausgezählt. Aber unsere gegenwärtige Demokratie hat ganz entscheidende Mängel. Wir haben den Parteienstaat, eine allumfassende Macht der Parteien. Der normale Bürger hat kaum was zu melden.

Beispielsweise gibt es Bürger, die die europäische Union als Diktatur wahrnehmen. Den Rest des Beitrags lesen »


Auftragsabwicklung bei “fürgold”.de

Montag, April 7, 2008

Am 7. April 2008 geht es im Tageskommentar von “fürgold”.de um die Auftragsabwicklung:

»München-Aktuell: [...] Nach wir vor macht uns das hohe Auftragsvolumen zu schaffen. Im Rahmen zweier Nachtschichten konnten wir aber unseren Rückstand erheblich verkürzen. Dennoch dauert die Auftragsabwicklung auch bei verfügbaren Artikeln rund zwei tage länger als zu Jahresbeginn. Wir bitten dies, bei Ihren Bestellungen einzuplanen. Hinzu kommt natürlich, dass sich die Produzenten weiter nicht auf die gestiegene Nachfrage engestellt haben. So gibt es folgende Lieferfristen: [...] Silberunzen Maple Leaf bis zu vier Wochen, Silberunzen Philharmoniker bis zu drei Wochen, Silberunzen American Eagle bis zu vier Wochen. Zudem haben unsere Logistikpartner mit dem Sendungsaufkommen ebenfalls ihre Schwierigkeiten. Hier müssen viele Pakete neutral umverpackt werden und ein individueller Zustelltermin vereinbart werden. Auch hier kommt es aktuell zu Verzögerungen von einem Tag. Wir bitten für diese Verschiebungen im zeitlichen Ablauf um Ihr Verständnis.«

Hierzu folgende Anmerkungen: Aha, also die Auftragsabwicklung dauert zwei Tage länger als am Anfang des Jahres. Gut zu wissen. Offenbar wird die Nachfrage immer größer, ich habe gerade eben bei einem anderen Edelmetallhändler nachgeschaut – auch dort scheint ein extrem hohes Ordervolumen zu bestehen. Aber wie zufrieden sind da die Kunden?

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Moderner Feudalismus in den USA

Montag, April 7, 2008

Ein erheblicher Teil der US-Bevölkerung leidet am modernen Feudalismus:

»Noch drastischer fällt die Vermögensverteilung aus. Nur 1 Prozent der Bevölkerung besitzen 34,3% des Vermögens aller US-Haushalte, die reichsten 10 Prozent besitzen gewaltige 71% des Volksvermögens. Die untersten 40 Prozent der Haushalte besitzen marginale 0,2% der Vermögen!«

Wie war eigentlich damals die Vermögensverteilung in Frankreich vor der Revolution 1789? War die auch so krass? Es dürfte klar sein, dass diese Ungleichheit nicht auf Dauer noch weiter ausgebaut werden kann. Mal schauen, wie der Untergang des US-Imperiums verlaufen wird.