Seit meinem letzten Artikel sind jetzt schon viele Wochen vergangen. In diesen Wochen habe ich zahlreiche Fundstellen zum modernen Feudalismus im Internet gesammelt. Diese Fundstellen werden in diesem Artikel verlinkt und natürlich auch kommentiert. Doch zunächst eine kurze Erklärung in eigener Sache.
In eigener Sache
Was ist die Ursache dafür, dass ich in den vergangenen Wochen keinen Artikel geschrieben habe? Ganz einfach, ich habe den Firefox 3 auf meinem Computer installiert. Und irgendwie hatte ich Probleme mit dem Anonymisierungsnetzwerk Tor beziehungsweise dem Torbutton. Jetzt kürzlich ist es mir gelungen, Tor vollständig neu zu installieren – und den Torbutton entsprechend zu konfigurieren. Denn ich lege großen Wert auf Anonymität, sicher ist sicher im Zeitalter des Buskeismus. Das jedenfalls ist die Ursache für die etwas längere Pause.
Meine Artikel werden auch in Zukunft unregelmäßig erscheinen. Vielleicht mal häufiger, vielleicht auch mal viele Wochen lang gar nichts. Es ist halt immer etwas umständlich, wenn man längere Latenzzeiten hat. Da macht das Veröffentlichen nicht so richtig viel Spaß. Trotzdem finde ich es richtig, dieses Weblog hier fortzuführen, denn die Probleme in Deutschland sind einfach zu massiv.
Deutsche Reparationszahlungen über die Euro-Diktatur?
Lange habe ich überlegt, wie ich die Überschrift zu diesem Artikel formulieren sollte. In den vergangenen Tagen hat sich die jetzt gewählte Überschrift herauskristallisiert. Und der Anlass, diesen Artikel zu schreiben, ist ein Eintrag vom 6. September 2008 bei Hartgeld.com, in dem es um die Frage geht, ob es deutsche Reparationszahlungen über die EZB gibt. Die entsprechende Frage war im gelben Forum aufgeworfen worden. Was ist meine Meinung dazu? Nun ja, ich glaube, dass die deutschen Politiker einfach nur blöde sind. Im Ergebnis jedenfalls finanziert Westdeutschland die Euro-Diktatur. Ob man das nun als Reparationszahlungen ansieht oder nicht, ist mir ehrlich gesagt fast egal. Es ist halt ein Gesocks, das in Berlin herumlungert. Da braucht man gar nicht so weit in die Geschichte zu schauen.
Maximaleinkommen
Irgendwann in den vergangenen Monaten ging es mal sehr häufig in den Massenmedien um das Thema Mindestlohn. Das Thema Maximallohn wird jedoch kaum erörtert. Da bin ich mal froh, wenn irgendwo ein kleiner Kommentar zu finden ist:
»im Völkerrecht oder Menschenrecht muss man sowas wie ein Maximaleinkommen verankern.
Niemand dürfte soviel Geld anhäufen, daß er damit auf andere Macht ausüben kann.«
Tja, darüber müsste man tatsächlich mal diskutieren. Denn mittlerweile ist die Situation wie im Feudalismus: Die große Masse der Menschen hat nur wenig zu melden. Aber einige wenige natürliche Personen können indirekt über ihre Konzerne Macht über sehr viele Menschen ausüben. Die Freiheit von wenigen 100 Feudalherren weltweit geht zulasten von Milliarden Menschen. Der feudale Reichtum einer verschwindend kleinen Minderheit ist die Ursache für die Armut der großen Mehrheit der Menschheit.
Krise soll die Oberschicht erreichen
Hartgeld.com erläutert am 29. Juli 2008 die Frage, ob die Krise die Oberschicht erreicht. Ganz wichtig ist die Frage: Welche Leute gelten als »reich«? Man muss wirklich ganz genau fragen nach dem Einkommen aus eigener Arbeit (zum Beispiel angestellte Manager), nach dem Einkommen aus Kapitalbesitz (zum Beispiel Großaktionäre) – und natürlich auch die Verschuldung der jeweiligen natürlichen Person betrachten. Irgendwie scheint es in Deutschland teilweise die Definition zu geben, dass man bereits mit einem Einkommen von 4000 EUR netto monatlich als reich gilt. Das ist natürlich irreführend. Reichtum fängt meiner Meinung nach erst bei einer sehr viel höheren Geldsumme an. Aber genau das ist ein Problem in der gegenwärtigen Diktatur: Es werden in Deutschland einfach viel zu viele Leute wie Reiche behandelt, obwohl sie gerade mal der Mittelschicht zuzuordnen sind. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Steuerprogression in Deutschland: Bereits bei relativ geringen Einkommen (heutige Kaufkraft) müssen ganz ordentlich Steuern geblecht werden. Da bleibt relativ wenig netto vom brutto. Das wird auch gelegentlich mal in der 4-Buchstaben-Zeitung thematisiert. Dort allerdings dann irreführend. Denn das Thema »zu wenig netto vom brutto« ist nur ein Teil des gesamten Problems, das die Mittelschicht betrifft. Sehr viel gravierender ist, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt. Und was ist noch schlimmer als die Tatsache, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt? Das ist die Tatsache, dass es keinen Maximaleinkommen in Deutschland (genauso wie im Rest der Welt) gibt. Dazu hatte ich oben im Artikel schon was geschrieben.
Revolution nur mit Führer?
Lassen Sie mich kurz auf einen Eintrag bei Hartgeld.com vom 11. Juli 2008 eingehen. Dort heißt es:
»Normalerweise sind die Unterschichten ohne Führer von oben nicht in der Lage, eine wirkungsvolle Revolution zu organisieren. Jedoch wenn die Mittelschichten wie derzeit auch massiv in die Armut abtauchen, kann diese Führungsschicht entstehen.«
Das ist eine sehr interessante Feststellung. Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die deutsche Geschichte: Adolf Hitler kam an die Macht, als es in Deutschland sehr viele Arbeitslose gab. Also die Unterschicht war zum Zeitpunkt der Machtergreifung Hitlers in Deutschland sehr ausgeprägt. Und Hitler hat dann die Revolution organisiert – mit Völkermord an den Juden.
Wie aber ist die Situation heute? Die Unterschicht wird durch das feudale Regime in Berlin in Deutschland massiv ausgeweitet. Es werden massiv Ausländer importiert nach Deutschland, warum geschieht das? Ganz einfach: Die Ausländer kommen nach Deutschland, damit die Preise für Immobilien nicht zu stark abfallen, denn in Deutschland gibt es eigentlich einen Rückgang der Bevölkerung (weniger Geburten) – einfach einen Blick auf die Bevölkerungspyramide werfen. Wenn aber viele Immobilien leer stehen würden in Deutschland, dann würden die Preise für Immobilien fallen. Und genau diesem Phänomen wird entgegengewirkt, indem viele Ausländer nach Deutschland gelockt werden. Aber irgendwann wird auch die grüne Multi-Kulti-Ideologie den Wirklichkeitstest bestehen müssen, wenn das System kollabiert. Hoffentlich gibt es dann keine Bürgerkriege in Deutschland zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen (Deutsche gegen Russlanddeutsche gegen Türken). Und die kommen natürlich gerne, denn in Deutschland gibt es relativ gute Sozialleistungen verglichen mit dem Gehalt in einem osteuropäischen Land. Irgendwie hat das bisher kaum jemand verstanden, jedoch habe ich gestern einen kleinen Kommentar dazu gelesen:
»Die Einwanderer brauchen auch nichts zu machen. Sie werden meines Erachtens nur dazu gebraucht Wohnraum zu belegen und dadurch zu verknappen damit die Immobilienblase in Deutschland nicht zum Platzen kommt. Die Mietzulage wurde zum selben Zweck erhöht. Denn dann ist der Weg für höhere Mieten frei und die Immobilien steigen im Preis.«
So ein ganz bisschen schließt sich auch hier der Kreis: Denn der Staat bezahlt häufig die Miete für Menschen aus der Unterschicht. Wer aber bekommt die Miete? Das sind die Eigentümer der Mietwohnungen. Alles wird schön umverteilt – die Ausländer aus der Unterschicht haben eigentlich nur die Funktion, den Kapitalbesitzern Geld des Staates zukommen zu lassen. Eine entsprechende Funktion haben auch sehr viele H.IV-»Parasiten«. Denn die Miete, die der Staat ja bezahlt, bekommt nicht der »Schmarotzer« auf das eigene Konto bezahlt, sondern die bekommt der Eigentümer der Wohnung. So einfach ist das. Aber das ganze Volk lässt sich von der Konzernpresse an der Nase herum führen, indem ganz gezielt gegen die sozial Schwachen gehetzt wird. Die 4-Buchstaben-Zeitung ist offenbar der moderne Stürmer in der Merkel-/Springer-Diktatur. Heute läuft die Propaganda etwas subtiler ab als damals unter Goebbels. Aber im Grunde genommen sind die Mechanismen noch die gleichen. Die Schwachen werden gegen die noch Schwächeren gehetzt. Aber wenn man den H.IV-Empfängern die Leistungen noch weiter kürzt, werden dann auch die Gehälter der normalen Arbeitnehmer steigen? Wohl kaum, also es lohnt sich für die typischen Arbeitnehmer eigentlich gar nicht, wenn sie auf die Arbeitslosen verbal eintreten und dabei nach oben Buckeln. Aber so ist das halt mit der systematischen Hetze, klappt immer ganz gut. Deswegen ist Volksverhetzung ja auch verboten. Nur wo will man die Grenze ziehen? Die Massenmedien hetzen zwar gezielt, aber kann man das auch strafrechtlich nachweisen, dass Volksverhetzung vorliegt? Oder ist es einfach nur Berichterstattung? Tja, damit müsste man sich mal näher auseinander setzen, ist aber nicht mein Interessenschwerpunkt.
Trotzdem muss man sagen, dass es mehrere Millionen H.IV-Empfänger gibt. Und ich gehe mal davon aus, dass es 100.000 Missbrauchsfälle gibt (unbestätigte Zahl). Hier eine kleine Gegenfrage: Wie häufig wird von den Behörden illegal das staatliche Almosen (Rechtsanspruch) nicht ausgezahlt? Darüber liest man in der feudalen Presse eigentlich nichts, zumindest ist mir nichts bekannt. Also man sollte mal den Sozialbetrug der Behörden gegenüber dem einzelnen Bedürftigen überprüfen, aber in der gegenwärtigen Diktatur wird immer gegen einzelne Bürger gehetzt beziehungsweise gegen die schwächere Bevölkerungsgruppe. Jetzt tut die Presse aber so, als ob der Missbrauch durch Leistungsempfänger die Regel wäre. Im Grunde genommen wird dadurch die ganze Gruppe der H.IV-Empfänger in möglicherweise unzulässiger Weise verunglimpft und herabgesetzt. Man gewinnt den Eindruck, dass die Feindlichkeit gegen H.IV-Empfänger mittlerweile größer ist als die Fremdenfeindlichkeit. So klappt halt Propaganda, so funktioniert Gehirnwäsche. Im »Dritten Reich« ging es gegen die Juden (war wohl der Stürmer), am Ende war Deutschland zusammengebombt. Jetzt im Meudalismus geht es gegen die H.IV-Empfänger, das Ende ist noch offen.
Meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, die verschiedenen Berliner Diktaturen (Hitler, Honecker, Merkel) miteinander zu vergleichen, wobei man das jeweilige Unrecht natürlich nicht gleichsetzen darf.
Silber kaufen statt essen gehen
Warum haben eigentlich so viele Menschen das Bedürfnis, sich öfters mal in eine Kneipe zu setzen? Da wird man doch relativ schnell viel Geld los. Deswegen (PDF):
»Wäre ich zu Hause geblieben, wäre ich um einige Unzen Silber reicher.«
So einfach ist das. Wenn Sie zuhause bleiben und nicht essen gehen, können Sie sich einige Unzen Silber mehr leisten.
Zum Publikum von Hartgeld.com
Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Zuschriften zum Publikum von Hartgeld.com vom 23. Juni 2008. In einer Zuschrift heißt es dort:
»Bei den Leserkommentaren habe ich den Eindruck, dass diese Kommentare nur von Lesern kommen, die mindestens 100.000 Euro zum Anlegen haben und schon voll in Gold investiert sind [...] Alles andere sind “Spinner”. Und die sollten sich besser zurückhalten, denn von “armen Menschen” kann man nichts erwarten und deren Meinung sollte man auch auf dieser Seite nicht zulassen und wer sich nur 5 Goldmünzen leisten kann passt nicht hierhin.«
Diese Meinung ist mir sauer aufgestoßen. Warum ist jemand ein »Spinner«, der weniger als 100.000 EUR zum Anlegen hat? Und warum kann man von »armen Menschen« nichts erwarten? Ist denn jeder wohlhabend geboren worden? Der Weg zum Investor ist schwierig. Idealerweise ist natürlich schon ein Vermögen von mehr als 100.000 EUR vorhanden (beispielsweise durch Erbschaft). Aber meiner Meinung nach können sich auch Leute aus der Unterschicht versuchen nach oben zu kämpfen. Der Trick ist ganz einfach: Eine Unze Silber ist relativ günstig, kann sich eigentlich jeder leisten, einfach nur auf den Pizza-Service und ähnlichen Schnickschnack verzichten. Oder einfach eine Haarschneidemaschine kaufen statt jeden Monat zum Friseur gehen: Da bleibt schon etwas Geld für den Silberkauf übrig. Man sollte nicht immer nur denken, dass nur die wohlhabenden Bürger eine Gesellschaft nach vorne bringen. Meiner Meinung nach sollte jeder nach seiner individuellen Leistungsfähigkeit versuchen, mindestens Silber zu kaufen. Wer natürlich zur Oberschicht gehört, darf auch Gold kaufen.
Man sollte halt nicht vergessen: Die Unterschicht in Deutschland wird massiv ausgeweitet. Die Mittelschicht entfällt immer weiter, die meisten aus der Mittelschicht landen in der Unterschicht. Ganz wenige schaffen es in die Oberschicht. Man muss also sagen, dass im gegenwärtigen System die Zahl der Verlierer immer weiter zunimmt – und es gibt nur wenige Gewinner.
Mein Weblog richtet sich übrigens an alle Menschen – unabhängig vom sozialen Status. Und meiner Meinung nach kann jeder davon profitieren, Hartgeld.com zu lesen. Selbst wenn es am Ende nur einige Unzen Silber sein sollten – der Weg zur ersten Million ist der schwierigste. Danach geht es relativ einfach.
Gerade denke ich an einen Beamten in leitender Stellung, der sich im vergangenen Jahr einen Porsche gekauft hat – auf Kredit. Seine Familie hätte theoretisch die Chance, für 200.000 EUR Gold/Silber zu kaufen, ohne Kredit, ohne nennenswerte Einschränkungen. Aber stattdessen wird das Geld so schnell wie möglich ausgegeben, den Kindern wird nichts vererbt. Einfach nur bescheuert. Wenn die Eltern klug wären, dann würden sie sich keinen Scheidungskrieg leisten, sondern das Geld in Edelmetall anlegen. Aber die wollen offenbar nicht, dass die eigenen Kinder irgendwann in wirtschaftlicher Freiheit leben.
Man muss verstehen: Um Millionär zu werden, muss man sehr langfristig denken. Und häufig ist es innerhalb einer einzigen Generation gar nicht möglich, ein Millionenvermögen anzuhäufen. Man muss Generationen-übergreifend denken. Wenn einzelne Leute aus der heutigen wirtschaftlich oft erfolgreichen Generation (über 50jährige Westdeutsche) physisches Edelmetall kaufen, dann haben deren Nachkommen (derzeitige Generation Praktikum) die Chance, nach dem Kollaps vom Einkommen aus Vermögen (also letztlich von fremder Arbeit) zu leben. Aber offenbar versteht das kaum einer. Irgendwie sind sehr viele Menschen extrem egozentrisch eingestellt, sollten aber doch zumindest die eigene Familie im Auge behalten. Zur Zeit ersetzt der Sozialstaat häufig noch die Familie. Aber wenn der Sozialstaat entfällt, dann gibt es nur noch die Familie als soziale Struktur. Da werden möglicherweise noch viele Deutsche verhungern müssen, die derzeit noch ganz gut dran sind.
Irgendwie ist die Individualisierung sehr weit vorangeschritten. Beispielsweise gibt es viele alleinerziehende Mütter, die gelegentlich das Kind als Waffe gegen Kindesvater und Staat erfolgreich einsetzen. Die Familien werden durch die feministische Politik häufig zerstört, aber wenn der Umverteilungsstaat kollabieren sollte, dann haben diese alleinerziehenden Mütter zunächst einmal ein Problem. Man muss nur versuchen, ein bisschen in die Zukunft zu schauen. Derzeit werden die überwiegend männlichen Leistungsträger in Deutschland noch recht effektiv ausgebeutet, aber wenn das System kollabiert, dann werden bestimmt viele verhungern. Wer in einer richtigen Familie lebt, dürfte wohl bessere Chancen haben. Denn in einer Familie kann das schwache Familienmitglied einfach mitgeschleppt werden. Aber ohne Familie ist man auf den Sozialstaat angewiesen. Wer glaubt, auch in Zukunft auf den Sozialstaat setzen zu können, der begeht möglicherweise einen sehr schweren Fehler.
Wenn das System kollabiert, dann werden die familiärer Strukturen wieder sehr viel stärker zählen. Warum aber nicht bereits heute in die eigene Familie investieren? Jüngere Leute haben häufig kaum Geld, können sich keine vernünftigen Mengen an Silber kaufen. Aber Rentner haben häufig Geld, könnten die eigene Immobilie verkaufen, könnten sich vom Erlös eine ordentliche Menge Silber zulegen. Eine Immobilie in guter Lage bringt locker mehrere 100.000 EUR ein. Aber man muss sich beeilen, denn Hungerlöhne werden in Deutschland immer mehr eingesetzt – und entsprechend wenige Leute können viel Geld ausgeben für eine gute Immobilie (einen umfangreichen Bankkredit gibt es nur bei einem sicheren Arbeitsplatz, nicht aber bei prekären Arbeitsverhältnissen). Aber wenn die Immobilie in guter Lage liegt, dann kann die doch verkauft werden (es gibt viele Leute in Deutschland, die ziemlich viel Geld haben), stattdessen wird halt Edelmetall gekauft. Aber das verstehen viele aus der alten Generation gar nicht. Die ganz alten (über 80jährigen), die sind häufig etwas klüger, denn die haben oft noch sehr schlimme Erfahrungen durch den Zweiten Weltkrieg gemacht.
Also ich möchte sagen: Investieren lohnt sich, wer heute mit wenigen Unzen Silber anfängt, kann vielleicht den eigenen Kindern zumindest den Start ein bisschen erleichtern. Nur nicht immer so an die eigene Person denken, auch die eigene Familie im Auge behalten. Die Superreichen denken häufig auch Generationen-übergreifend. Große Vermögen kann man halt nicht von heute auf morgen machen, das dauert Jahrzehnte. Und ein Menschenleben dauert im Normalfall rund 90 Jahre (wer arbeitet, lebt häufig kürzer; deswegen ist die Lebenserwartung von Männern auch geringer als die Lebenserwartung von Frauen, denn Frauen lassen sich häufig von Männern durchfüttern). Wenn aber mehrere Jahrzehnte benötigt werden, um Millionär zu werden, dann kann halt der Erfolgseintritt unter Umständen erst bei der nächsten Generation vorhanden sein. Der Kondratiev-Zyklus ist halt nicht unbedingt zeitgleich mit der eigenen Lebenserwartung. Idealerweise stirbt man mit 90 Jahren genau dann kurz bevor das System kollabiert.
Vom Kollaps der UdSSR lernen
Lernen Sie vom Kollaps der UdSSR – heute am 6. September 2008 gibt es bei Hartgeld.com einen Augenzeugenbericht aus Russland.
Vom Profi-Silberinvestor Jason Hommel lernen
Werfen wir doch mal einen Blick in den Artikel vom 18. Juni 2008 bei silverstockreport.com:
»For the sake of comparison, a slave paid 50% of his income to his master, and a feudal serf paid only 30%. Perhaps this is why income taxes are lower on those who make less money, they are more like peasant serfs, rather than “house slaves”.«
Also das sind schon mal grundsätzlich ganz lesenswerte Gedanken. Wie viel Prozent des Einkommens soll man abführen an den Staat beziehungsweise an den Feudalherren? Nicht vergessen: Der Staat hat Schulden, wer aber sind die Gläubiger? Das sind vermutlich häufig Feudalherren. Und warum gibt es die Steuerprogression? Nun ja, diese Diskussion möchte ich jetzt nicht komplett führen, hatte ich etwas weiter oben schon mal angesprochen. Aber man sollte man einfach darüber nachdenken, und natürlich auch diskutieren! Wie viel Prozent seines Einkommens muss man abführen? Was ist gerecht, und ab wann beginnt die Ungerechtigkeit?
Generell kann ich an dieser Stelle sagen, dass Personen, die Papier-Silber gekauft haben (insbesondere bei der Perth Mint in Australien), unbedingt einen Blick in die Artikel bei Jason Hommel werfen sollten. Dort wird viel Hintergrundwissen über Silber mitgeteilt. Und irgendwie wird recht klar, dass man am besten physisches Silber im Eigenbesitz haben sollte. Denn Silber scheint knapp zu sein.
Ein weiterer Artikel (vom März 2006, also schon etwas älter), den ich als lesenswert notiert habe, hat den Titel Staatsbankrott und Konkursverschleppung. Warum habe ich diesen Artikel aufgenommen? Nun ja, man kann davon ausgehen, dass der Konkurs (neuerdings sagt man in Deutschland etwas eleganter Insolvenz) unseres Gesellschaftssystems verschleppt wird. Im Grunde genommen ist unser System bankrott, aber das wird natürlich nicht zugegeben. Man verschleppt den Konkurs einfach. Zur Zeit macht man das, indem man die Mittelschicht ausplündert (auch über den H.IV-Angsthebel). Denn irgendjemand muss ja abgezockt werden, damit sich jemand anderes die Taschen vollstopfen kann. Abgezockt wird die Mittelschicht, damit insbesondere die Oberschicht sich die Taschen vollstopfen kann. Und die Unterschicht muss natürlich auch auf Kosten der Mittelschicht durchgefüttert werden, damit es keine Revolte gibt. Denn ein Bürger mit leerem Magen ist kein guter Untertan. Deswegen gibt es auch das Unterschicht-Fernsehen (RTL, SAT.1), um einerseits die Unterschicht zu unterhalten, und um andererseits natürlich auch die Arbeitenden gegen die Sozialleistungsempfänger aufzuhetzen.
Ganz geschickt ist beispielsweise die Meldung »Terror-Vorbereitungen mit Hartz IV bezahlt« – so wird der Eindruck erweckt, dass H.IV-Empfänger in der Nähe zu Terroristen stehen. Perfekte Hetze, sehr viel subtiler als damals unter Goebbels – und von der Meinungsfreiheit gedeckt. So ist das in der gegenwärtigen Diktatur. Bisher ist übrigens nur angeklagt wurden, noch nicht verurteilt worden. Die Art und Weise, wie die Presse berichtet, ist schon systematisch gegen die Schwachen ausgerichtet. Über H.IV-Empfänger wird systematisch negativ berichtet. Jedes System braucht halt seine Sündenböcke. Die Terroristen sind eine Gefahr, die »Sozialschmarotzer« sind eine Gefahr, die Klimakatastrophe ist eine Gefahr, die häufig in der feudalen Presse umfassend dargestellt wird. Über andere Gefahren (IKB-Rettung soll mehr als 10 Milliarden EUR gekostet haben), das Verteilen von Uran-Munition im Angriffskrieg gegen den Irak, die Beteiligung Deutschlands an diesem Angriffskrieg durch die Gewährung von Überflugrechten für das US-Militär – darüber berichtet man lieber nicht. So war es auch damals in der Hitler-Diktatur. Die Juden wurden negativ dargestellt. Und über die nationalsozialistischen Verbrechen wurde geschwiegen. Schade, dass es in Deutschland heute keine richtige Meinungsfreiheit gibt. Aber irgendwann wird auch die gegenwärtige Diktatur untergehen.
Ganz interessant finde ich auch noch das Zitat:
»Demokratie kann nie herrschen solange 10% der Menschen 90% des gesellschaftlichen Reichtums besitzen.«
Das ist auch meine Meinung. Eine gewisse soziale Gleichheit ist notwendig, oder wie sonst will man gleiches Wahlrecht für alle haben? Momentan geht es ja so langsam in Deutschland bergab, die Linkspartei wird immer beliebter. Im Saarland soll die Linkspartei laut irgendeiner Umfrage sogar schon die SPD knapp überholt haben. Kein Wunder, es wird immer weiter umverteilt, nur die Oberschicht gewinnt, die Mittelschicht wird ausgedünnt, die Unterschicht wird größer. Man erkennt so langsam die ersten Anzeichen des Kollapses unseres feudalen Gesellschaftssystems. So ist das halt, wenn man rot-grüne Fanatiker an der Regierung hatte (Schröder/Fischer). Und momentan machen halt Merkel und Friede Springer vermutlich gemeinsame Sache – zulasten des deutschen Volkes.
In Italien ist das etwas eindeutiger: Dort ist Berlusconi nicht nur Chef des Staates sondern zugleich auch Quasi-Chef der Massenmedien. In Deutschland ist diese Aufgabe aufgeteilt. Damals war die Aufteilung zwischen Helmut Kohl und Leo Kirch. Heute ist es die Aufteilung zwischen Angela Merkel und Friede Springer. Und dazwischen gab es den Schröder, der hat das offensichtlich auch verstanden, dass man Rücksicht auf die Interessen der Eigentümer der Massenmedien nehmen muss, also insbesondere Rücksicht auf die Interessen von Friede Springer (natürlich auch auf weitere Eigentümer von Massenmedien, beispielsweise Familie Mohn – Bertelsmann).
Das ganze deutsche Volk wird von den Massenmedien auf den Arm genommen. Politik und Fernsehen/Zeitungen/Radio machen halt gemeinsame Sache. So wird das nichts mit einer Demokratie, wenn man die Fakten nur noch sehr einseitig berichtet, und wesentliche Informationen unterschlägt. Glücklicherweise gibt es das Internet.
Massen-Verarmung in den USA
In den USA gibt es wohl eine Massen-Verarmung. Ich gehe davon aus, dass jeder 10. US-Amerikaner in den USA bereits Lebensmittelmarken erhält. Allerdings kann ich das nicht beweisen. Aber man möge mir das Gegenteil nachweisen! Irgendwo hatte ich das gelesen, momentan ist das jedoch noch ein Gerücht. Es ist halt eine Illusion, zu glauben, den Menschen in den USA ginge es sehr gut. Das ist wohl ein Mythos. Werfen Sie einen Blick auf den Eintrag vom 21. Juni 2008 bei Hartgeld.com:
»Die Inflation macht es: 1958 konnte der durchschnittliche Amerikaner allein eine Familie mit 4 Kindern problemlos erhalten. Heute kann er sich selbst kaum erhalten.
Das gilt natürlich nicht für das oberste Prozent, aber für die Masse.«
Das dürfte der Wahrheit entsprechen. Vor einigen Jahrzehnten hat ein normales Gehalt (in den USA, in Westdeutschland) ausgereicht, um eine Familie alleine zu ernähren. Und wie ist es in der Gegenwart? In Deutschland müssen heute häufig bei jungen Ehepaaren der Mann und die Frau arbeiten, und haben oft Probleme, die Hypothek abzubezahlen, Leasingraten fürs Auto zu bezahlen. Und warum ist das so? Die Volkswirtschaften sind doch beträchtlich gewachsen, oder? Natürlich ist die Produktivität enorm gestiegen (Roboter in den Autofabriken, bessere Maschinen für den Straßenbau). Und die Produktivität wird auch weiterhin steigen (moderne Bürotechnik, Videokonferenzen über Internet, Spracherkennungssoftware in den Büros – braucht man noch Sekretärinnen? Eigentlich nicht.). Aber wer bekommt den Produktivitätszuwachs? Eigentlich leben wir doch schon lange im Schlaraffenland. Nun ja, die breite Masse (circa 80% der Bevölkerung) sieht eigentlich nichts vom Produktivitätszuwachs. Den Produktivitätszuwachs (die zusätzlichen Früchte der Arbeit aller arbeitenden Menschen) bekommt halt nur die Oberschicht, und dort insbesondere die modernen Feudalherren. Das läuft in den USA und in Westdeutschland analog ab. Ostdeutschland ist ein Sonderfall, wurde direkt geplündert im Rahmen der Wiedervereinigung.
In der Frankfurter Allgemeinen gibt es wohl eine Serie zu den historischen Finanzkrisen (habe ich nicht gelesen, aber vielleicht interessiert es jemanden). Hier mal ein Hinweis auf den Artikel Jeder durfte mal Millionär sein.
Momentan werden die Gehälter für den Normalbürger in Deutschland noch nicht substantiell erhöht. Erhöht werden nur die Gehälter für die Manager. Und über die Einkommen der Feudalherren, darüber schweigt man elegant. Man wird sehen, wie es in Zukunft laufen wird. Sollte es erhebliche Einkommenssteigerungen für die Masse geben, dann werden diese sicherlich von der Inflation direkt aufgefressen werden. Also es wird wohl noch richtig bergab gehen mit dem Lebensstandard für die Masse in Deutschland. Die politische Kaste hat die Weichen in den vergangenen Jahren entsprechend gestellt. Und es geht mit Volldampf weiter in den Abgrund. Danke, Kohl. Danke, Schröder. Danke, Merkel. Danke, Bertelsmann-Stiftung. Danke, Bild-Zeitung. Gemeinsam tragt Ihr die Verantwortung dafür, wie sich Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wohl auch weiterhin entwickeln wird. Im Grunde genommen grenzt euer Verhalten bereits an Hochverrat, jedoch sind Strafanzeigen zwecklos, denn wir haben eine politische Justiz. Aber auf Verräter bin ich nicht so gut zu sprechen, denn ich bin Patriot.
Ich finde, dass Deutschland eigentlich ein ganz gutes Land sein könnte, wenn nicht Politik, Justiz und Massenmedien gemeinsame Sache machen würden. Die guten Zeiten der Bonner Republik (1949-1990) sind leider vorbei. Jetzt haben wir die Berliner Republik (seit 1990 geht es los, seit dem Regierungsumzug 2001 wird es deutlich schlimmer), die man eigentlich schon als Diktatur bezeichnen kann. Denn viele Richtlinien kommen aus Brüssel, werden vom Bundestag lediglich umgesetzt. Also der Bundestag ist eigentlich nur noch ausführendes Organ der Diktatoren in Brüssel. Somit ist der Bundestag zu einem Diktatur-Organ degradiert worden, das nennt man eigentlich Verfassungsputsch. Diejenigen Bundestagsabgeordneten, die für die EU-Diktaturverfassung gestimmt haben, sind meiner Meinung nach wegen des Verdachts der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens anzuklagen. Aber letztlich ist das ja auch eine politische Angelegenheit, wie will man mit Verrätern umgehen? Angela Merkel ist eine Verräterin, Wolfgang Schäuble ist ein Verräter. Beide sind Feinde des deutschen Volkes. Schon interessant, Merkel wird immer positiv in den Massenmedien dargestellt, Schäuble wird recht häufig negativ dargestellt. So teilt man sich die Rollen und arbeitet gemeinsam gegen die Interessen der Masse. Aber die anderen Politiker sind auch nicht besser. Brigitte Zypries zum Beispiel ist eine furchtbare Justizministerin. Aber darauf möchte ich jetzt nicht noch näher eingehen, denn sonst ärgere ich mich einfach zu sehr. Auch hat das jetzt mit dem Feudalismus nichts direkt zu tun.
Wie hoch ist die wahre Inflationsrate? Der Preis ist heiß:
»Ich nenne bei der jeweiligen Position immer Indextstand per Mai oder April 2008 sowie als Prozentwert die jährliche Inflationrate in diesem Gut, die dem Index rechnerisch entspricht.
Getreide …………………………. 192, 9% pa
Eier ……………………………….. 143, 5% paHackfrüchte …………………… 117, 2% pa
Milch …………………………….. 114, <2% pa«
Komisch, die offizielle Inflationsrate liegt irgendwo bei etwa 3%. Ich gehe von 12% aus.
Rettungsboote für die Leute auf der Titanic
Kennen Sie den Film Titanic? Ein großartiger Film, der einen kleinen Schönheitsfehler hat: Warum kommen Frauen und Kinder zuerst auf die Rettungsboote? Nun ja, damals wie heute leben wir in einem Matriarchat. Aber ich möchte nicht so weit vom Thema abkommen. Stellen Sie sich vor,
»wir befinden uns auf der Titanic. Und das Geld für die Rettungsboote haben ausschließlich die Reichen. Die Mehrheit der Bevölkerung wird durch Inflation arm und kann sich somit keine Rettungsboote leisten. Aus diesem Grund ist es für die Reichen wichtig, dass eine Inflation stattfindet. Die Bevölkerung veramt (Zeltstädte in den USA), Existenzen werden vernichtet, Tragödien spielen sich zu Hauf ab. Aber das kümmert die Finanzelite nicht. Das Kalkül der Reichen ist dabei, dass man Zeit gewinnt und dass die Lage sich wieder entspannt. Die Notenbanken und die Regierungen sind in Ihre natürlichen Erfüllungsgehilfen in diesem Spiel. Erwarten Sie keine Hilfe von diesen Institutionen.«
Was sind die Rettungsboote? Meiner Meinung nach sind das Gold und Silber. Richtig ordentlich eindecken können sich nur die Superreichen. So die große Masse kann das gar nicht. Aber die große Masse will es auch gar nicht, die wollen lieber Pizza vom Pizza-Service bestellen, die Leben gerne von der Hand in den Mund. Es wird halt immer schön umverteilt. Und das ist in den letzten Jahrzehnten kaum jemandem aufgefallen, denn es gab ja insgesamt einen ganz ordentlichen Wirtschaftsaufschwung (in der westlichen Welt). Reichtum und Armut sind halt auch immer relativ, das wird häufig vergessen. Armut in Deutschland hat eine ganz andere Bedeutung als Armut in der Dritten Welt.
Der Luxusdampfer (US-Dollar) befindet sich im Sinken. Diese Währung kann nicht mehr gerettet werden. Man benötigt ein Rettungsboot. Sichere Rettungsboote sind Gold (geeignet für die Superreichen und natürlich auch für die Wohlhabenden mit mehreren 100.000 EUR Privatvermögen) und Silber (geeignet für 80% der bundesdeutschen Bevölkerung). Man muss ganz einfach sehen: Die große Masse der deutschen Bürger kann sich keine vernünftigen Mengen an Edelmetall leisten. Aber man muss auch erst einmal wollen. Aber wie viele Leute wollen Silber kaufen? Silber wird nicht als Geld wahrgenommen, denn beim Aldi wird Silber nicht an der Kasse als Zahlungsmittel akzeptiert. Und dann heißt es immer: Gold kann man nicht essen. Da kann ich nur sagen: Silber kann man auch nicht essen. Aber können Sie den Euro essen?
So, ich habe jetzt noch einige Hyperlinks, die ich gerne veröffentlichen möchte. Deswegen jetzt mal etwas kürzer:
1. Der EWK Volkszorn-Index – in der Presse werden immer wieder irgendwelche Umfrageergebnisse veröffentlicht. Beispielsweise gibt es da den Konsumklima-Index. Aber so einen Index zum Volkszorn finde ich auch ganz gut. Man erinnere sich nur an den Untergang der DDR. Auch die DDR 2.0 wird untergehen. Wird das noch in die Amtszeit der Diktatur-Befehlsempfängerin Merkel fallen? Man wird sehen, die Zukunft ist immer ungewiss.
2. Grafik zur Arbeitseinkommensverteilung 2006 – denken Sie mal darüber nach. Fertigen Sie doch mal selbst solche Grafiken an! Sie sollten nachdenken, was diese Zahlen bedeuten. Ich kann diese Grafik jetzt auch nicht exakt interpretieren, muss ich zugeben. Aber was mit Verteilung von Einkommen (hier aus Arbeit) zu tun hat, kann nicht ganz irrelevant sein für das Thema dieses Weblogs. Mich interessiert übrigens nicht nur die Verteilung von Einkommen aus Arbeit, sondern natürlich auch insbesondere die Verteilung von Einkommen aus Vermögen. Überhaupt generell die Verteilung von Vermögen. Irgendwie ist die Masse der Deutschen der jahrzehntelangen Gehirnwäsche durch die Massenmedien ziemlich erlegen. Da geht es immer wieder um »Vorfahrt für Arbeit« (klingt doch besser als »Arbeit macht frei«). Man sollte aber mal sprechen von »Vorfahrt für Einkommen«. Die Dinge hängen irgendwie miteinander zusammen: Arbeit – Einkommen – Vermögen. Aber das wird alles verdreht und immer weiter entstellt. Die Masse scheint immer zu glauben, man müsse arbeiten, um ein Einkommen zu haben. Die Wahrheit ist: Wer hat, dem wird gegeben. Wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben. Deswegen werden die modernen Feudalherren immer reicher. Und der Weg zur ersten Million ist der schwierigste.
3. Offenbar gibt es einen Dokumentarfilm, in dem Amerikas Milliardäre zur Umkehr aufrufen. Meine Frage: Warum machen die einen solchen Film? Vermutlich ist das ein Blendwerk zur Irreführung. Aber ich habe mit diesem Film nicht angeschaut. Immer fragen: Warum macht jemand etwas? Und was ist das Interesse von Amerikas Milliardären? Die wollen natürlich Milliardäre bleiben, dürfte doch klar sein. Vielleicht haben die Milliardäre schon Angst vor der Masse der verarmten US-Amerikaner?
4. Hier ein historisches Foto aus dem Wahlkampf: CDU schützt vor Enteignung – es wäre schön, wenn die CDU unter Merkel die Bürger in Westdeutschland vor der Enteignung schützen würde. Denn im Westen gibt es noch was zu enteignen. Der Osten wurde ja bereits enteignet (daran sind die Architekten der deutschen Einheit Schuld, also vermutlich unter anderem Wolfgang Schäuble und Horst Köhler). Ostdeutschland (damit meine ich die neuen Bundesländer) muss vor der Armut geschützt werden. Der Westen wird enteignet, und der Osten wird verarmt. Das ist das Programm der politischen Kaste in Berlin. Ob Hitler, ob Honecker, ob Merkel – immer geht es in den Abgrund für das deutsche Volk. Mal schauen, wann der nächste Regimewechsel in Berlin stattfinden wird. Die lupenreine Demokratin Merkel darf dann gerne auswandern.
5. Ganz interessant scheint mir das Weblog von Frank Meyer zu sein. Ich habe dort ein bisschen herum gelesen – klingt ganz vernünftig. Ich schaue grundsätzlich gar kein Fernsehen – möglicherweise ist hier ein kleiner Lichtblick vorhanden. Spricht zumindest für den Fernsehsender n-tv. Es ist schön, auch mal was Positives über einen Fernsehsender sagen zu können.
6. Kommentar vom 18. August 2008 (Zeilenumbruch geändert):
»Aus Sicht dieses Menschenschlags sind Arbeiter “Arbeitnehmer” – die reinsten Diebe, die sich einfach so von “hart arbeitenden Menschen” Arbeit klauen, und dafür dann auch noch Geld bekommen wollen… Und die Superreichen sind die Guten, die immer wieder aus reiner Gutherzigkeit Arbeitsplätze herschenken, aber niemand würdigt dieses große Opfer.«
Denken Sie mal ganz genau darüber nach: Wer gibt Arbeit? Wer nimmt die Arbeit? Wer gibt den Lohn? Wer nimmt den Lohn? Stellen Sie sich einfach mal das Szenario im Aldi an der Kasse vor: Wer gibt das Geld der gebrochen Deutsch sprechenden Kassiererin mit Migrationshintergrund? Antwort: Der Kunde gibt das Geld (am besten beim Aldi bar bezahlen, nicht mit Karte, denn das Bankgeheimnis wird ja tendenziell aufgehoben) der Kassiererin. Die Kassiererin ist jedoch nur Stellvertreter des superreichen Eigentümers (das ist einer der beiden Aldi-Brüder, je nachdem, ob sie bei Aldi-Nord oder bei Aldi-Süd einkaufen gehen). Im Ergebnis kommt das Gehalt der Kassiererin vom Kunden. Also eigentlich gibt doch der Kunde die Arbeit, oder? Die Menschen sind richtig Gehirn-gewaschen. Werfen Sie einen Blick auf die Leistungsketten! Dafür genügt bereits der gesunde Menschenverstand, man benötigt keinen MBA, kein betriebswirtschaftliches Studium. Einfach nur klar denken.
7. Es gibt noch einen Hinweis auf das Buch Globalisierung: Legende und Wahrheit – ich habe mir das Buch nicht gekauft, habe es auch nicht gelesen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch, denn es hat bestimmt einen sehr guten Inhalt. Warum lese ich das Buch eigentlich nicht? Ganz einfach: Ich kaufe mir lieber Silber, Wissen gibt es im Internet für umsonst.
8. Noch einmal Jason Hommel. Hier gibt es ein ganz interessanten Aufruf, nämlich sich am 2. September um 2:00 Uhr mittags im Münzladen zu treffen. Mittlerweile ist dieser Termin schon abgelaufen – das Ergebnis ist bereits veröffentlicht worden. Offenbar gibt es tatsächlich in den USA eine Knappheit an physischem Silber. Ich selbst hatte vor einigen Monaten von einer ähnlichen Sache berichtet. Silber war bei einem Händler in München mit einem lateinischen Namen bestellt worden. Die Lieferung ist natürlich vollständig erfolgt, hätte nach Meinung des Kunden jedoch etwas schneller gehen können. Der Vollständigkeit halber: Alles war vertragsgemäß, der Silber-Verkäufer befand sich nicht im Verzug. Aber man merkt halt, dass Silber verkauft wird, das der Händler offenbar noch nicht im Eigenbesitz hat im Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
9. Werfen Sie einen Blick auf das Modell einer Wirtschaftskrise. Es wird klar, dass es Probleme mit dem Geldkreislauf gibt.
10. Neuerdings geht es um die Online-Denunziation bei Steuerhinterziehung. Eine Kommentatorin äußert sich:
»Finde ich gut, daß man endlich diese Typen anzeigen kann, die Steuern hinterziehen.
Es sind ja doch fast immer Reiche und Superreiche:
So trifft es die Richtigen!«
Nun ja, an diesem Kommentar ist so ziemlich alles falsch. Zunächst einmal kann man diejenigen, die Steuern hinterziehen, sowieso schon anzeigen. Das ist sogar anonym möglich, denn ein Brief muss nicht mit einem Absender gekennzeichnet sein. Ferner ist es ein Irrtum zu glauben, dass es fast immer nur die Reichen und die Superreichen sind, die die Steuern hinterziehen. Die brauchen die Steuern doch gar nicht zu hinterziehen, für die gibt es genügend legale Tricks. Treffen wird es jedoch – wenn überhaupt – die angestellten Manager und die Wohlhabenden. Also im Grunde genommen bringt es überhaupt gar nichts, anonym Online anzeigen zu können. Im Gegenteil: Es wird immer weiter ausspioniert und bespitzelt. Rechtsstaat bedeutet, dass eine klare Gewaltenteilung herrscht. Jetzt könnte aber beispielsweise der Nachrichtendienst herausfinden, dass ein bestimmter Manager Steuern hinterzieht. Und man könnte ihn dann gegebenenfalls Online anzeigen – anonym.
Wie war das eigentlich vor ein paar Monaten mit Liechtenstein und dem BND? Wurde dort nicht auch der Nachrichtendienst eingesetzt, um Steuerhinterzieher ausfindig zu machen? Also das macht immer weiter Schule. H.IV-»Parasiten« können sich gegenüber der verfassungswidrigen ARGE auch nicht auf das Bankgeheimnis berufen. Und man fängt erst mal unten an, bei der Unterschicht. Dann kommt die Mittelschicht. Nur die Superreichen, die können ganz legal immer weitere Millionen Privatvermögen anhäufen. Es ist ein Irrtum zu glauben, irgendetwas würde sich mit dieser Maßnahme zum Guten wenden.
11. Auswandern wird immer beliebter. Hier ein Erfahrungsbericht, der folgende Mitteilung an die Politiker enthält:
»D ist bald wie England: Überteuert, schlecht medizinische Versorgung (oder nur gegen hohe Bezahlung), Leute müssen in WGs leben, weil Löhne niedrig, aber Lebenshaltungskosten hoch sind. Der Mittelstand verschwindet, demnächst gibt es nur noch reich und arm. Leider sind die Deutschen zu steif und eingesessen, um sich mal aufzulehnen gegen die Politik und mitzureden!«
Wann ist eigentlich Großbritannien das letzte Mal kollabiert? Nazi-Deutschland ist 1945 kollabiert. 1989 ist die DDR-Diktatur zusammengebrochen. Der Zusammenbruch der Berliner Euro-Diktatur steht noch bevor. Aber wie ist es in Großbritannien? Die müssten eigentlich auch mal so langsam kollabieren, genauso wie weitere westliche G8-Regimes.
12. Hier noch eine Bilder Galerie vom 6. März 2008 mit dem Titel Reiche Deutsche. Vielleicht habe ich das damals schon verlinkt, weiß ich nicht mehr.
13. So langsam nähere ich mich dem Ende. Er halte es für glaubwürdig zu sagen, dass es in Deutschland 10 Millionen Arbeitslose geben könnte.
Fazit
Ich glaube, dass ich auf die Überschrift noch gar nicht vollständig eingegangen bin. Das möchte ich jetzt nachholen. In der EU gibt es die Staaten Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Diese werden gelegentlich als »PIGS« zusammengefasst. Diese südlichen Länder sind wirtschaftlich nicht so stark wie nördliche Mitgliedsstaaten in der EU-Diktatur. Also es findet ein Vermögenstransfer statt, insbesondere von Westdeutschland zu den »PIGS«. Danke, Merkel. Danke auch an die anderen Verräter in Berlin. Im Süden scheint die Sonne, aufgrund der generell höheren Temperatur dürfte dort die Motivation zu arbeiten geringer sein, auch dürfte die Produktivität geringer sein. Warum muss das ausgeglichen werden? In Deutschland ist das Wetter nicht so gut wie in Spanien, aber warum können die in Deutschland geschaffenen Werte nicht in Deutschland bleiben? Warum muss westdeutscher Wohlstand umverteilt werden hin zu den »PIGS«-Staaten? Darf man solche Fragen noch stellen?
Möge das Regime in Berlin friedlich fallen. Möge die EU-Diktatur friedlich aufgelöst werden.
Verfasst von Meudalherr