Kein Heruntertropfen des feudalen Wohlstandes

Freitag, Mai 9, 2008

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass der »freie Markt« sich von alleine zum Guten regeln würde. Natürlich regelt sich alles irgendwie, notfalls über eine Revolution oder eine Weltwirtschaftskrise oder einen Kollaps, das ist klar. Wichtig erscheint mir folgende Aussage:

»[...] geht die Erwartung nicht auf, daß die Reichen und Kapitaleigner ihre hohen und steuerbegünstigten Einkommen zu Hause in den Konsum und damit in Arbeitsplätze und Masseneinkommen zurückschleusen. Es gibt kein Heruntertropfen (”trickle-down”) des Wohlstands. Die Reichen haben nämlich schon alles und können nur immer kleinere Anteile ihrer Einkommen selbst verbrauchen.«

Ganz genauso ist es. Das Vermögen der Superreichen wird immer weiter vergrößert, denn die Reichen haben ein sehr umfangreiches Einkommen aus Unternehmertätigkeit/Vermögen. Das auf der Welt vorhandene Vermögen wandert so nach und nach von den einfachen Leuten (Krankenschwester, Altenpflegerin, Feuerwehrmann, Müllmann, Zwangswehrdienstleistender) zu den etwas wohlhabenderen Leuten (Handwerker, Ärzte, Pommesbudenbesitzer, Quoten-Richterin). Und von den wohlhabenderen Leuten zu den Reichen (Großaktionäre, Aldi-Brüder, Metro-Gründer, Deutschlands Dividendenkönigin). Und natürlich auch von den ärmeren Leuten (zum Beispiel HIV-Almosenempfänger) direkt zu den Reichen (zum Beispiel Aldi). Das ist weltweit so, auch in China. Das Vermögen sammelt sich tendenziell immer weiter oben an, bei den Reichen. Und ganz wichtig ist die Erkenntnis: Die Reichen werden immer noch reicher. Und der Reichtum tropft nicht herunter zu den weniger wohlhabenden Schichten. Es gibt also kein »trickle-down« des Wohlstandes.

Stellen Sie sich einfach mal die Frage: Wie oft kauft ein Multimilliardär beim Bäcker um die Ecke Brötchen? Oder wie oft geht ein Multimilliardär zum Friseur? Vielleicht alle zwei Wochen. Ein Bürger aus der Unterschicht geht vielleicht gar nicht mehr zum Friseur, nimmt eine Haarschneidemaschine oder lässt sich von einem Verwandten die Haare schneiden. Ein Bürger aus der Mittelschicht (die wird in Deutschland seit einigen Jahren systematisch ausgeplündert) geht vielleicht einmal im Monat zum Friseur. Und viele Frauen gehen vielleicht etwas seltener zum Friseur, denn das Geld ist generell knapp geworden. Und die Männer trinken vielleicht weniger Bier in der Kneipe, denn auch ihnen steht weniger Geld als bisher zur Verfügung. Die Verantwortung dafür trägt die Kanzlerin der Habgier Angela Merkel. Denn Frau Merkel fährt einen rücksichtslosen Kurs gegen die Leistungsträger in Deutschland, gegen Deutschlands Ärzte, gegen Deutschlands Beamte, gegen den Mittelstand. Sie ist mittlerweile Staatsfeind Nummer 1, eine Verräterin. Wie kann die CDU das nur zulassen, Deutschlands Mittelschicht zu schächten? Die CDU ist doch eigentlich eine Partei, die insbesondere für die Belange des Mittelstandes da ist. Aber was machen die? Die CDU-Spitze dient doch mittlerweile nur den Superreichen, nicht aber dem Mittelstand. Meiner Meinung nach ist das möglicherweise Hochverrat am deutschen Vaterland. Aber Verräter werden in Deutschland ja nicht angeklagt, sondern wandern dann nach dem Kollaps eventuell ins Exil. Genauso wie Erich Honecker. Denn unter Honecker gab es kein Privateigentum für den Mittelstand. Und unter Merkel wird der Mittelstand halt enteignet. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den beiden Systemen Sozialismus und Meudalismus, das ist klar. Aber für die Masse der Bürger ist es tendenziell häufig das gleiche, sie sind zum Vegetieren verdammt. Oder sie werden durch Enteignung (Steuergesetze zulasten des Mittelstandes, Steuerprogression trifft insbesondere die Leistungsträger) Stück für Stück in Richtung auf die Armut getrieben.

Im Ergebnis lohnt sich Arbeit häufig gar nicht mehr. Aber viele Leistungsträger in Deutschland ziehen es vor, als Schuldknecht zu dienen, denn die Langzeitarbeitslosen können nach Belieben durch die verfassungswidrige ARGE gedemütigt werden, die sind im Regelfall noch schlechter dran (und die feudale Presse berichtet immer mal wieder über die Ausnahmefälle). Es ist also eine Wahl zwischen Pest und Cholera, die normale Bürger in Deutschland mittlerweile haben. Der Reichsarbeitsdienst könnte wiederkommen, natürlich nennt man das dann etwas eleganter. Tja, das Regime in Berlin knüpft halt an die Tradition des Bösen an. Und Berlin ist die Hauptstadt des Bösen - Nationalsozialismus (Hitler), Sozialismus (Honecker), Meudalismus (Merkel). Berlin dient dem Bösen, die Politiker scheinen ihre Seele dem Teufel verkauft zu haben. Deswegen wird ja auch die Stasi 2.0 in Deutschland wieder eingeführt - und die Blogger scheint man nicht zu mögen. Deswegen diskutieren die Verräter auch über den »Nationalen Sicherheitsrat«. Und durch einen Überwachungsstaat kann halt auch das System der Sklaverei perfektioniert werden.

Aber diese Erkenntnis, dass die Superreichen eben auch nicht so wahnsinnig häufig zum Friseur gehen im Vergleich zum Durchschnittsbürger, darüber sollten Sie mal nachdenken!

Der Superreiche kauft vielleicht ein Ölgemälde vom anderen Superreichen - zum Preis von 20 Millionen EUR. Aber der Superreiche lässt nicht 20 Millionen EUR beim Friseur. Der kauft sich lieber gleich ein Unternehmen, oder ein Grundstück und lässt sich Pacht auszahlen. Der Superreiche hat halt ein anderes Kaufverhalten als ein Durchschnittsbürger. Der Superreiche kann sein Vermögen richtig investieren, er kann nach Belieben Unternehmen kaufen, er kann auch Gold und Silber kaufen in nicht geringen Mengen. Er kann Unternehmen gründen, er kann vielleicht sogar einen Konzern als Alleineigentümer haben. Ein Durchschnittsbürger kann das nicht. Der Durchschnittsbürger kann häufig das Geld nur für den Konsum ausgeben.

Oder eine Feudalherrin hat lediglich 50,1% von Altana. In der gleichgeschalteten Presse wird schnell mal von »Neid« gesprochen. In Wahrheit ist eine solche Vermögenskonzentration als Habgier anzusehen, denn Altana hat 10.800 Beschäftigte - somit ist Susanne Klatten die Chefin von mehr als 5400 Beschäftigten. Und das ist ja nicht das einzige Unternehmen, an dem sie Anteile hält. Tja, Frauen werden laut der gegenwärtigen Propaganda in Deutschland benachteiligt - Klatten ist Multimilliardärin, tausende von Arbeitnehmern dürfen ihren Wohlstand mehren. Deswegen gibt es ja auch die Quotenregelung im öffentlichen Dienst, um die angeblich benachteiligten Frauen auch mal ein bisschen nach oben zu bringen. Oder bekommt etwa eine Arbeitnehmerin im Altana-Konzern weniger als ein männlicher Arbeitnehmer? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist das nicht der Fall. Und wenn doch: Bitte mal nachweisen, wo hier in Deutschland angeblich Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen! Und bitte konkret nachweisen! Nicht nur so schwammige Statistiken vorlegen.

Das ist nämlich die traurige Wahrheit in Deutschland: Auch die Frauen werden mittlerweile verstärkt in das Berufsleben integriert in Deutschland. Deswegen gibt es ja auch das Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen, damit die reichen Frauen und die reichen Männer noch niedrigere Löhne durchsetzen können, um selbst noch reicher werden zu können. Den Frauen in der Bonner Republik dagegen ging es damals oftmals richtig gut, die mussten häufig nicht arbeiten, konnten sich um Haushalt und Kinder kümmern. Ein Privileg, das so langsam in der gegenwärtigen feudalen Diktatur abgeschafft werden soll. Mittlerweile müssen häufig der Ehemann und Ehefrau arbeiten gehen. Dabei ist es eigentlich traditionell so, dass der Ehemann für die Versorgung der Familie zuständig ist. Aber das soll alles aufgebrochen werden, denn der weltweite Feudalismus muss durchgesetzt werden. Deswegen gibt es übrigens auch die diversen Privilegierungen (Quotenregelungen im öffentlichen Dienst, evtl. Professorinnenstellen) für Frauen, um sie in die Arbeitswelt zu integrieren. Und deswegen gibt es ja auch die EU-Diktatur, um die Grenzen zu öffnen, damit möglichst viele ArbeitslosInnen beispielsweise aus Osteuropa die Löhne in Deutschland absenken. Das ist ein ganz gezieltes Programm zur Feudalisierung Deutschlands. Das ist Verrat am deutschen Vaterland.

Diese ach so benachteiligten Frauen aus Osteuropa dürfen dann möglicherweise an der Supermarktkasse des Aldi-Discounters sitzen und das Vermögen des superreichen Eigentümers mehren. Und die Presse jammert immer mal wieder vor, wie benachteiligt denn die Migrantinnen in Deutschland sind. Macht die Grenze ein bisschen zu, denn in Deutschland gibt es bereits 9 Millionen Arbeitslose. Und wir brauchen nicht noch mehr ArbeitslosInnen in Deutschland (wieder geringqualifiziert noch hochqualifiziert).

Oder um es mal etwas konkreter zu sagen: Immer mal wieder kann ein neuer Aldi oder ein neuer Lidl gebaut werden. Das ist das Privileg der Reichen. Die können Supermärkte bauen. Der Durchschnittsbürger hingegen kann immer mal wieder in den Aldi laufen und sich eine Tafel Schokolade kaufen - für 0,39 €. Also der Durchschnittsbürger kann konsumieren, der Superreiche kann investieren. Und ganz wichtig ist, dass das Vermögen immer weiter verschoben wird - von vielen Durchschnittsbürgern zu wenigen Superreichen. Das Ganze geht so lange, bis das System in sich zusammenfällt. Und es wird in sich zusammenfallen. Momentan wird das System durch die erhöhte Inflation noch ein bisschen künstlich am Leben erhalten.


Heizöl ist 62% teurer als vor einem Jahr

Freitag, Mai 9, 2008

Offiziell ist die Inflation in Deutschland so circa zwei bis 3%. Doch die gefühlte Inflation ist deutlich höher. Vielleicht bei circa 10% bis 30%. Es lässt sich wirklich nicht einfach abschätzen, wie hoch die wirkliche Inflation in Deutschland ist. Es hängt natürlich auch ganz entscheidend vom individuellen Warenkorb ab. Und hierbei muss man natürlich auch anmerken, dass der Preis für einen Warenkorb eigentlich kein besonders guter Indikator ist, sondern der Zuwachs der ungedeckten Geldmenge M3, die in den USA mittlerweile nicht mehr veröffentlicht wird, denn vermutlich hat die Hyperinflation ja bereits begonnen, aber die breite Masse darf das nicht kapieren.

Jetzt möchte ich aber mal etwas konkret werden und auf das Heizöl eingehen. Heute am 9. Mai 2008 werden bei heizoel24.de folgende Werte angegeben: Der Tagespreis »pro 100 l inkl. MwSt. bei Abnahme von 3000 l und einer Lieferstelle« beträgt 87,58 EUR. Laut der dortigen Angabe soll es vor einem Jahr 53,98 EUR gewesen sein. Das soll einer Veränderung in Höhe von + 62,20% entsprechen.

Also die Preissteigerung beim Heizöl beträgt für den Endkunden im Vergleich zu vor genau einem Jahr momentan 62,2%. Wie kommt aber eine offizielle Inflation in Höhe von circa 3% zu Stande? Das ist doch nur ein Zwanzigstel! Kann man der offiziellen Statistik überhaupt noch glauben? Oder hat die Hyperinflation vielleicht schon begonnen? Nun ja, offenbar ist die Kaufkraft deutlich geschwunden (siehe Eintrag vom 9. Mai 2008).


Deutschland hat Oberschichtenproblem

Dienstag, Mai 6, 2008

Gerade habe ich ein Blick in einen Artikel auf den NachDenkSeiten geworfen. Dort gibt es einen Hinweis auf ein PDF-Dokument. Offenbar greift die Erkenntnis um sich,

»dass
Deutschland nicht nur das im vergangenen
Jahr gelegentlich auch von der Politik the-
matisierte Unterschichtenproblem, sondern
offensichtlich auch ein bislang nicht thema-
tisiertes Oberschichtenproblem hat.«

Ganz genauso ist es. In der gleichgeschalteten Feudalpresse geht es häufiger mal um die »Sozialschmarotzer«. Häufig werden Einzelfälle aus der Unterschicht thematisiert, die angeblich relativ gute Sozialleistungen erhalten. Das sind jedoch immer wieder Einzelfälle, die nicht unbedingt den typischen Fall aus der Unterschicht darstellen. Also es wird gezielt manipuliert. Und natürlich gibt es Leute, die mit HIV-Almosen besser leben als mit normaler Arbeit. Aber es wird immer wieder übersehen: Solche Leute sind die Ausnahme, nicht die Regel. Tendenziell wird durch die Entstellung der Wirklichkeit gezielt Stimmung gegen die Verlierer in der Unterschicht gemacht.

Eine weitere Manipulation findet dadurch statt, dass man immer nur den Gegensatz zwischen dem Arbeitslosen und dem Arbeitnehmer darstellt. Dabei wird jedoch ausgeblendet, dass es einen Gegensatz zwischen dem Superreichen und dem Normalbürger gibt. Also Deutschland hat ein Problem mit der Oberschicht. Wenn es keine Oberschicht geben würde, dann würde es logischerweise auch keine Unterschicht geben. Wobei die Superreichen sind nur eine Teilmenge aus der Oberschicht. Denn innerhalb der Oberschicht gibt es extreme Vermögensunterschiede. Beispielsweise verdient ein Ackermann wohl nur mehrere Millionen jährlich. Aber nach meinem Kenntnisstand ist Ackermann kein Milliardär. Er ist lediglich leitender Angestellter.

Das eine Extrem ist die totale Vermögensgleichheit. Diese gibt es theoretisch im Kommunismus beziehungsweise Sozialismus. Der Nachteil dieses Modells ist, dass es am Leistungsanreiz fehlt. So ein Trabant fährt halt nicht so gut wie ein VW-Golf. Also das Privateigentum an Produktionsmitteln (VW, BMW) ist schon ganz gut geeignet, um Leistungsanreize zu setzen. Im Ergebnis werden dann recht hochwertige Produkte hergestellt.

Das andere Extrem ist die totale Vermögensungleichheit - der moderne Feudalismus. Theoretisch würde das bedeuten, dass eine einzige Person sämtliches Eigentum hat. Und alle anderen Personen haben gar kein Eigentum. Also dieses Extrem wäre dann erreicht, wenn einer einzigen natürlichen Person beispielsweise VW und BMW (und natürlich sämtliche anderen Konzerne und alle Grundstücke) gehören würde.

Wie aber ist es heute? In der heutigen Zeit gehört der BMW-Konzern wohl zu einem ganz erheblichen Teil der Familie Quandt. Mutter, Sohn und Tochter haben vermutlich einen ganz erheblichen Anteil an BMW. Immerhin, in der Liste der US-Dollar Millionäre in Deutschland kommen die drei alle vor - auf den vorderen Plätzen. Susanne Klatten liegt auf Platz fünf (8,1 Milliarden US-Dollar). Ihre Mutter Johanna Quandt liegt lediglich auf Platz 14 (6,1 Milliarden US-Dollar). Und dazwischen liegt ihr Sohn Stefan Quandt auf Platz 11 mit 6,6 Milliarden US-Dollar. Hoffentlich habe ich mich jetzt nicht vertan mit »billion«, was ja auf Deutsch wohl Milliarde heißt. Also diese drei Personen haben gemeinsam ein Vermögen von schätzungsweise 8,1 Milliarden + 6,1 Milliarden + 6,6 Milliarden = 20,8 Milliarden US-Dollar. Das entspricht ungefähr demjenigen Vermögen, das Karl Albrecht alleine hat. Wenn man jetzt mal eine Vermögensteuer einführen würde, die gezielt auf solche reichen natürlichen Personen zugeschnitten ist, dann könnten die sich einfach nicht ganz so viele Aktien am BMW-Konzern leisten. Im Ergebnis wären dann wohl auch andere natürliche Personen Aktionäre. Vielleicht auch Sie, lieber Leser. Sie persönlich könnten davon profitieren, könnten vielleicht sogar als Privatier von den Dividenden leben. Warum ein Leben in Schuldknechtschaft? Warum nicht ein Leben in Freiheit, als Aktionär?

Im bereits oben verlinkten PDF-Dokument heißt es auf der S. 19:

»Die Milderung exzessiver Einkommens-
und Vermögenssteigerungen der Ober-
schicht kann durch folgende Maßnahmen
erfolgen:
– Wiederanhebung des Spitzensteuersatzes
für Einkommen auf 48 Prozent plus Solida-
ritätszuschlag, des Körperschaftssteuersat-
zes auf 30 Prozent;
[...]
– Die Wiederbelebung der Vermögensteuer
für private Haushalte durch angemessene
Bewertung des Grund- und Immobilienver-
mögens. Die Steuer soll 1 Prozent des be-
steuerbaren Vermögens betragen, bei einem
Freibetrag von 300.000 Euro für Ehepartne-
rin bzw. Ehepartner und 100.000 für jedes
Kind.
– die Einführung der Erbschafts- und
Schenkungsteuer für private Haushalte, die
ein um 8 Milliarden Euro höheres Auf-
kommen erbringen würde. Auch für die
betriebliche Erbschaftsteuer ist eine Rege-
lung angemessen, die auf jeden Fall zur
Zahlung der Steuer führt, und diese nicht,
wie aktuell vorgesehen, erst gestundet und
dann erlassen wird.«

Den Zeilenumbruch habe ich so übernommen. Es tut mir leid, wenn daher die Lesbarkeit suboptimal ist. Lassen Sie mich kurz auf die einzelnen Punkte eingehen. Also die extreme Vermögensanhäufung bei den Reichen kann durch verschiedene Maßnahmen bekämpft werden. Ich würde es gut finden, wenn der Spitzensteuersatz angehoben werden würde. Was aber noch wichtiger ist: Die Progression sollte noch sehr viel höher ausfallen - zur Zeit sind es glaube ich höchstens 42%. Oben im Zitat werden 48% plus Solidaritätszuschlag genannt (kann man den Solidaritätszuschlag nicht abschaffen?). Meiner Meinung nach ist das noch nicht genügend. Es müssten 60 Prozent, 70 Prozent, 80%, unter Umständen sogar mehr als 90% Spitzensteuersatz werden, um den modernen Feudalismus wirksam zu bekämpfen. Wäre ein Spitzensteuersatz von 90% schon Sozialismus? Meiner Meinung nach Nein, denn ein extrem hoher Steuersatz bezieht sich nur auf extrem große Vermögen. Das trifft den normalen Bürger nicht, das trifft auch nicht den Bundesbeamten, das trifft nicht den Chefarzt. Das trifft nur die Feudalherren. Beispielsweise würden die beiden Aldi-Brüder massiv getroffen werden. Oder auch die Familie Quandt würde wohl vermutlich sehr hoch besteuert werden. Die würden ganz massiv verlieren, das ist klar.

Nur warum macht Deutschlands Presse diesbezüglich keine Vorschläge? Nun ja, wer schaltet denn Werbeanzeigen in den Zeitungen und Zeitschriften? Etwa zweimal in der Woche gibt es in der Regionalzeitung üblicherweise eine Anzeige von Aldi. Und es ist doch klar, dass dieser Anzeigenkunde Aldi sehr wichtig ist, damit die Zeitung Einnahmen hat. Denn eine normale Tageszeitung verdient nicht nur Verkaufspreis (Kiosk oder Abo), sondern auch zu einem erheblichen Teil an der Werbung. Und auch hier gilt: Wes Brot ich als, des Lied ich sing. Also die Tageszeitungen bekommen von den Superreichen Brot (in Form von Werbung). Und deswegen singen natürlich auch die Tageszeitungen das Lied der Superreichen - verbreiten gezielt irreführende Halbwahrheiten. Es gibt exzessive Berichte über die Schmarotzer in der Unterschicht. Und gezielt soll der normale Arbeitnehmer Hass auf die Arbeitslosen haben. Aber über die Superreichen - darüber wird nicht negativ berichtet in der Zeitung. Es wird nicht kritisch hinterfragt. Und es wird insbesondere kein Zusammenhang hergestellt zwischen Ursache »extremer Reichtum einiger weniger« und Wirkung »Armut von Millionen«. Über diese Kausalität wird natürlich nicht berichtet. Denn die Presse ist abhängig von den Superreichen.

Und dann muss natürlich auch eine Vermögensteuer eingeführt werden. Denn man sollte nicht nur extrem hohe Einkommen besteuern, sondern insbesondere auch extrem hohe Vermögen. Überlegen Sie sich doch einmal: Wie viele Grundstücke in Deutschland besitzen die beiden Aldi-Brüder? Man könnte doch diese Grundstücke mit einer Vermögensteuer belegen. Beispielsweise 1% Vermögensteuer pro Jahr. Natürlich nur, soweit ein bestimmter Freibetrag überschritten wird. Ich würde die Höhe dieses Freibetrages auf 50 Millionen EUR setzen. Denn ich will keinen Sozialismus, sondern einen gesunden Kapitalismus. Aber ich will nicht die krankhafte Ausprägung Meudalismus. Deswegen müssen einfach richtige Vermögensteuern erhoben werden, die auch spürbar sind. Aber eine Freibetragsgrenze in Höhe von 50 Millionen EUR erscheint mir durchaus als Diskussionsgrundlage angemessen. Oben im Zitat wird ein Freibetrag von 300.000 EUR genannt. Meiner Meinung nach ist diese Grenze zu niedrig angesetzt. Wenn man den Faktor 10 nehmen würde, dann wäre der Freibetrag 3 Millionen EUR. Und wenn man den Faktor 100 nehmen würde, dann wäre der Freibetrag bei 30 Millionen EUR. Also bitte, meiner Meinung nach sollte man die Freibeträge möglichst hoch ansetzen. Denn die Leistungsträger aus der Mittelschicht sollen wieder wissen, dass Leistung sich lohnt.

Also darüber sollte man mal diskutieren, wie hoch man die Freibetragsgrenze denn sinnvollerweise ansetzen sollte. Also meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, wenn jemand, der redlich arbeitet, die Früchte seiner Arbeit auch behalten darf.

Und dann gibt es natürlich noch die Erbschaftssteuer: Auch die Superreichen sind sterblich. Hier wäre durchaus eine Korrektur möglich - einfach die Erbschaftssteuer zuschlagen lassen. Auch hierbei sollten natürlich möglichst hohe Freibeträge gelten. Also das kleine Häuschen der Oma sollte problemlos vererbt werden können. Aber wenn Anteile an Konzernen vererbt werden, dann muss durchaus gefragt werden: Was ist eigentlich die Leistung des Erben, der mal eben so unter Umständen Multimilliardär werden kann? Multimilliardär ohne eigene Arbeitsleistung? Das ist doch etwas zu viel. Also hier könnte der Gesetzgeber korrigierend eingreifen.

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Deutschland braucht unbedingt eine Vermögensteuer. Man braucht nicht immer nur über eine angeblich zu hohe Steuerlast in Deutschland zu klagen. Die Steuerlast für die Mittelschicht ist recht umfassend, das ist klar. Also Landesbeamte, Bundesbeamte, Richter, leitende Angestellte, Ärzte, Rechtsanwälte - die werden richtig ordentlich besteuert. Und sie tragen eine viel zu große Last. Wenn man jedoch die Superreichen vernünftig besteuern würde (Vermögensteuer, Erbschaftssteuer), dann würde die Mittelschicht deutlich entlastet werden können.

Bitte bedenken Sie: Der reichste Deutsche könnte jedem Rentner eine Unze Gold schenken. Und die Familie Quandt könnte jedem Rentner eine weitere Unze Gold schenken. Und warum sollte man da nicht mal mit einer Vermögensteuer zugreifen? Bin ich neidisch? Oder sind die Superreichen habgierig? Die Presse spricht immer vom Neid - aber die Presse ist abhängig von den Superreichen. Die Wahrheit ist: Die Presse dient der Habgier der Superreichen.


Deutsche kaufen weniger Nahrungsmittel

Freitag, Mai 2, 2008

Offenbar sind die Lebensmittelumsätze drastisch eingebrochen. Der Umsatz im März 2008 soll um 9% geringer sein als im März 2007. Ein entsprechender Hinweis befindet sich am 2. Mai 2008 bei Hartgeld.com. Wie jetzt genau diese 9% zusammengesetzt werden, ob da schon die Inflation herausgerechnet ist oder nicht, weiß ich jetzt nicht. Aber es geht um den Trend: Offenbar werden weniger Lebensmittel verkauft. Warum? Vielleicht gibt es weniger Leute in Deutschland? Das glaube ich aber nicht. Vermutlich »sparen« die Leute einfach (oder genauer gesagt: Sie haben vielleicht einfach kein Geld mehr, um sich Luxus-Lebensmittel wie Schokolade, Erdbeer-Konfitüre, Honig, Kaffee zu kaufen). Also wie ich auf einer anderen Webpräsenz gelesen habe: Margarine statt Butter. Oder mein Tipp ist es, Brot aus Brotbackmischungen mit dem Brotbackautomaten selber herzustellen anstatt zum Bäcker zu gehen. Das ist insbesondere für Familien geeignet.

Lassen Sie mich kurz vorrechnen: 1 kg Brotbackmischung kostet 0,89 € beim Aldi. Vielleicht haben die mittlerweile die Preise wieder erhöht, aber zumindest hat es kürzlich dort 0,89 € gekostet. Aus einem Kilo Brotbackmischung können Sie zwei Brote zu jeweils circa 750 g herstellen. Das einzelne Brot kostet dann 44,5 Cent zuzüglich circa 0,07 € Stromkosten (bei einem Strompreis von circa 20 Cent die Kilowattstunde - einschließlich Mehrwertsteuer, den diversen Ökostrom-Zwangssteuern). Hinzu kommen natürlich auch noch die Fahrtkosten zum Aldi und zurück. Kleiner Tipp: Seltener zum Aldi fahren, stattdessen den Kofferraum richtig füllen, mehr Lebensmittel pro Einkauf kaufen - spart Sprit. Außerdem muss einmalig der Brotbackautomat gekauft werden (ab circa 60 EUR).

Schon nach wenigen Wochen kann sich so ein Brotbackautomat bereits amortisiert haben. Gesetzt natürlich den Fall, dass vorläufig alles so weiter läuft wie bisher. Denn ein Brot beim Bäcker kostet mittlerweile - habe ich mir sagen lassen - circa drei Euro für 750 g. Vielleicht ist das Brot beim Aldi oder beim Lidl etwas günstiger. Das mag sein, dass auch das eine Möglichkeit ist, zu sparen. Aber rechnen Sie selber nach! Brotbackmischungen haben außerdem den Vorteil, künftigen Preissteigerungen ein bisschen zuvorzukommen. Beispielsweise können Sie Brotbackmischungen für mehrere Monate einlagern. Mal eine kleine Rechnung: Wenn eine Familie jeden Tag einen Laib Brot konsumiert (750 g), dann benötigt sie jeden Tag 500 g Brotbackmischung. Aufs Jahr gerechnet sind das dann bei 365 Tagen etwa 182 Brotbackmischungen. Nun hält sich eine Brotbackmischung leider kein komplettes Jahr, sondern vielleicht ein halbes Jahr. Das bedeutet, dass ein Vorrat von 91 kg (= 182 geteilt durch 2) angelegt werden kann. Insgesamt sind dann 91 x 0,89 € = 80,99 EUR zu investieren. Somit kann eine Familie bereits heute das Fundament legen, für ein halbes Jahr Brot backen zu können. Das ist doch schon mal ein Anfang, oder? Denn so günstig wie zur Zeit werden die Lebensmittel voraussichtlich nicht bleiben. Dann aber, wenn der Nachbar bereits eine Hypothek auf seine eigene Immobilie aufnehmen muss, um sich noch die Nahrungsmittel zu kaufen, wenn der Nachbar vielleicht schon seinen auf Kredit finanzierten VW-Golf zu einem ungünstigen Preis verkaufen muss, dann können Sie selbst ihr eigenes Brot noch zubereiten.

Ich halte eher wenig von extremer Bevorratung. Im Internet gibt es Angebote, Lebensmittel mit 10 Jahren Haltbarkeit zu kaufen. Das Kilo Lebensmittel kostet dann circa 10 EUR - ziemlich teuer. Aber man sollte meiner Meinung nach einen vernünftigen Kompromiss finden. Die persönliche Lebensmittel-Vorsorge benötigt lediglich eine Investition von wenigen 100 EUR. Und vielleicht kollabiert das System ja auch noch nicht in den kommenden Monaten, sondern macht es noch ein paar Jahre. Nun ja, dann ist das Geld nicht verloren, denn die Lebensmittel werden ja mit der Zeit verbraucht.

Tja, irgendwann könnte sich herausstellen, dass die Unterschicht in Deutschland schon Probleme hat, sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Richtigen Hunger wie in der Dritten Welt (insbesondere Afrika) kennt man in Deutschland ja bisher noch nicht. Und ganz so krass wird es ganz bestimmt auch nicht werden, denn es gibt immer noch die Möglichkeit, beispielsweise den eigenen Garten zu bewirtschaften. Nur was kann man im eigenen Garten anbauen? Kartoffeln? Tomaten? Oder Salate? Also hierzu könnte sich der eine oder andere schon mal Gedanken machen. Also der eine oder andere könnte vielleicht in seiner Freizeit Mini-Bauer werden. Denn wenn die Lebensmittelpreise steigen und dank beginnender Hyperinflation das verfügbare Einkommen immer weiter entwertet wird, dann ist ein bisschen Fantasie gefragt. So soll es beispielsweise in den USA in den Städten bereits häufig Gemüsegärten statt Rasenflächen [1. Mai 2008] geben. Nun ja, dann sind das vielleicht die ersten Anzeichen dafür, dass die diversen westlichen Diktaturen sich möglicherweise so langsam am Anfang vom Ende befinden könnten. Aber kümmert das beispielsweise das Regime in Berlin, wenn die Leute in Deutschland weniger Lebensmittel kaufen? Vermutlich nicht.

Nun ja, vielleicht werden wir bald wieder runde Tische haben, Angela Merkel wird vielleicht ins Exil gehen müssen. Ihr geistiger Verwandter Erich Honecker ist ja auch ins Exil gegangen. Also das wäre wirklich angemessen, wenn Frau Merkel aus Deutschland abhauen würde. Denn das politische Klima im feudalen Deutschland ist vergiftet, zum Regimewechsel gibt es wohl keine Alternative. Die Fronten zwischen dem deutschen Volk und dem Unterdrücker in Berlin sind verhärtet, ein Dialog findet nicht mehr statt. Und wer trägt die Verantwortung dafür? Die Verantwortung für das vergiftete Klima trägt beispielsweise die Bild-Zeitung, die Bertelsmann-Stiftung. Und natürlich die gesamte Politikerkaste. Und natürlich gibt es auch im Volk ganz schön viele Leute, die es unterlassen, mal auch ihre Meinung zu äußern, die einfach Mitläufer sind in dieser gegenwärtigen Diktatur. Aber kann man durchaus hier und da mal auch seine eigene Meinung zum Ausdruck bringen. Vermutlich sind all die Leute wirklich schon sehr umfangreich im Gehirn gewaschen. Leider ist die Habgier bei den deutschen Untertanen sehr weit verbreitet. Aber es bringt euch nichts, denn die gleichgeschaltete Presse wirft euch immer nur Neid vor. Also ihr solltet euch darauf konzentrieren, die Habgier der Feudalherren und die Habgier der Manager anzuprangern.

Nun ja, es ist halt eine richtige Tragödie, wie sich Deutschland in diesen Jahren entwickelt. Der Konkurrent Ostblock ist weggefallen. Bonn ist nicht mehr Hauptstadt. Stattdessen haben wir jetzt Berlin als Hauptstadt. Und Berlin ist die Hauptstadt des Bösen. Berlin ist das Tor zur Hölle - war’s immer, wird es vermutlich auch immer bleiben. Nun ja, als Bonn Hauptstadt war, gab es in Deutschland keine Hyperinflation. Und vermutlich wird es jetzt mit Berlin als Hauptstadt wieder eine richtige Hyperinflation und eine richtige Verarmung der breiten Masse in Deutschland geben. Die Diktatoren in Brüssel greifen selbstverständlich nicht ein, denn die Brüsseler Diktatur wird ja ganz maßgeblich durch Deutschland finanziert - und die EU-Diktatoren sind letztlich quasi weisungsgebunden - und wer erteilt die Weisungen? Die Bundesregierung. Die Fäden laufen zusammen bei Angela Merkel und unter anderem bei der Springer-Presse (Bild, Welt) und beim Bertelsmann-Konzern (RTL). Es ist eine Diktatur von allerfeinsten, in der wir leben.

Und ganz wichtig ist es für das Funktionieren der gegenwärtigen Diktatur, dass möglichst wenige Bundesbürger das Spielchen durchschauen. Viele Bürger müssen glauben, sie hätten durch die Bundestagswahl und durch die Europawahl überhaupt irgendetwas in der Sache mitzuentscheiden. Das ist jedoch nicht der Fall. Oder warum wurde der Euro eingeführt? Die Mehrheit des deutschen Volkes will das wohl nicht. Oder warum müssen deutsche Soldaten in Afghanistan sein? Die Mehrheit der Deutschen ist wohl dagegen. Oder warum werden Arbeitslose wie der letzte Dreck in Deutschland behandelt seit einigen Jahren? Die Mehrheit der Deutschen will das wohl nicht. Warum gibt es keinen Mindestlohn? Die Mehrheit der Deutschen ist wohl für einen Mindestlohn (gibt’s in Frankreich, Großbritannien, Luxemburg). Es geht immer so weiter - es wird systematisch Politik gegen die Mehrheit des deutschen Volkes gemacht. Und irgendwann ist halt die Grenze überschritten. Dann kann man das System ganz locker als Diktatur bezeichnen, mit einer demokratischen Fassade. Aber auch in der DDR gab es mehrere Parteien - und die DDR ist wohl durchaus als Diktatur zu bewerten. Aber wenn das Regime in Berlin gefallen ist, wenn unsere Unterdrücker ins Exil ausgewandert sind, dann wird man vielleicht auch sagen, dass Deutschland im Jahr 2008 rückblickend eine Diktatur war. Also die Zeit unserer feudalen Unterdrücker konnte sich dem Ende zuneigen.

Und vielleicht gibt es auch noch einige Aufstände in Deutschland, vielleicht gibt es auch noch bürgerkriegsähnliche Situationen in bestimmten Regionen mit hohem Migranten-Anteil. Der CIA soll davor schon gewarnt haben. Vielleicht ist das auch gewollt? Nun ja, ich glaube eher nicht. Also an einer Destabilisierung Deutschlands dürfte eigentlich keiner ein Interesse haben. Denn Deutschland ist bisher ein ganz treuer US-Vasall, ein ganz wichtiger Stützpunkt für das untergehende US-Imperium. Aber es könnte schon zu Unruhen kommen, deswegen plant man ja auch die EU-Diktaturverfassung. Gegebenenfalls werden dann unsere Unterdrücker möglicherweise die Todesstrafe einführen, werden vielleicht ganz normale Bürger versuchen in Schach zu halten mit militärischer Gewalt. Man weiß nicht, was passieren wird, aber der feudale Unterdrücker wird vielleicht nicht so ganz einfach aufgeben.

Aber wenn ich es mir recht überlege: Ich glaube eher, dass es einfach in sich zusammenfällt. Genauso wie die DDR. Denn in Deutschland gibt es sehr viele Rentner in der heutigen Zeit - die machen keine Revolution, da braucht das Regime keine Angst zu haben. Stattdessen kollabiert es dann halt einfach. Wie im Ostblock - und vielleicht gibt es auch in Deutschland mehrere 1000, mehrere 10.000, mehrere 100.000 Hungertote. So in dieser Größenordnung könnte sich die sich anbahnende Katastrophe abspielen. Aber dafür gibt’s dann ja auch schon Notstandsgesetze.


Hunger und Obrigkeit sind inkompatibel

Montag, April 28, 2008

Hunger und Obrigkeit sind inkompatibel (PDF vom 27.04.2008, gefunden bei hartgeld.com, im Dokument steht »2007« - Schreibfehler? Gemeint ist vermutlich 2008). Tja, sollte es Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung in Deutschland geben, dann werden unsere lieben Verräter in Berlin vielleicht ein kleines Problem haben.

Kirchen sind habgierig

Und wie sieht es aus mit der Kirche? Die Kirchen scheinen sich als Ausbeuter zu betätigen (28. April 2008). Denn offenbar müssen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zusätzlich HIV-Almosen in Anspruch nehmen. Mir ist ein Fall bekannt, da bekommt ein kirchlicher Mitarbeiter 400 EUR Monat von der Kirche, zusätzlich eine geringe Aufwandsentschädigung. Also es werden keine hohen Sozialabgaben fällig. Vernünftig leben kann man davon nicht. Und jetzt sollten sich normale Menschen mal fragen: Wie christlich ist es eigentlich, wenn die Kirche Leute beschäftigt, ohne ein Gehalt zu bezahlen, von dem man in Deutschland vernünftig leben kann? Man sollte niemals vergessen: Kirche und Gott sind zwei unterschiedliche Dinge. Und wer Gott dient, dient den Menschen. Aber wer ausbeutet, der dient nicht den Menschen, sondern der begeht die Sünde der Habgier:

“Greed is the selfish desire for or pursuit of money, wealth, power, food, or other possessions, especially when this denies the same goods to others. It is generally considered a vice, and is one of the seven deadly sins in Catholicism.”

Somit kann man sagen, dass die Kirchen in Deutschland sündigen, indem Sie sich habgierig betätigen.

Neid contra Habgier

Und wenn ich schon mal beim Thema hab dir bin, möchte ich noch ein paar Worte zum Thema »Neid« loswerden. In der gleichgeschalteten Presse wird häufig davon gesprochen, man sei neidisch, wenn man beispielsweise die hohen Managergehälter anprangert. Da gibt es die so genannte »Neiddebatte«. Der Neid ist eine Sünde. Jedoch was ist der Gegenbegriff? Der Gegenbegriff zum Neid ist die Habgier. Man könnte den Managern Habgier vorwerfen, ebenfalls eine Sünde. Und man könnte auch den modernen Feudalherren Habgier vorwerfen, ebenfalls eine Sünde. Und was ist die Meinung der Kirchen in Deutschland dazu? Warum verbünden die sich nicht mit der Unterschicht? Warum verhalten sich die Kirchen gemäß der Staatsräson - und beuten sogar ihre eigenen Mitarbeiter aus? Tja, offenbar hat man mit Gott nicht mehr allzu viel zu tun. Das ist schade, entspricht aber der Realität. Die Kirchen-Funktionäre scheinen ebenfalls gerne zu sündigen, denn sie handeln mit Habgier. Und die gleichgeschalteten Presse prügelt immer mit dem Wort »Neid« auf Kritiker extremer Einkommen (insbesondere Manager) ein. Aber über die Kritiker extremer Vermögen (Meudalherren, mehr als 50 Millionen EUR Vermögenswert) - darüber wird bisher kaum ein Wort verloren. Der Manager ist ein leitender Angestellter, dessen Funktion es ist, seinen Arbeitgeber (Meudalherr; DAX-Konzern) noch reicher zu machen. Wenn er das gut macht, kriegt er ein Millionengehalt. Und der Superreiche bleibt im Hintergrund. Oder was kriegt ein Aldi-Manager als Einkommen? Und was ist das Vermögen der beiden Aldi-Brüder?

Die Leute in Deutschland sollten aufhören, sich ständig »Neid auf die Manager« vorwerfen zu lassen. Ihr solltet damit anfangen, die Habgier der Meudalherren anzuprangern. Das geht nicht über Leserbriefe, das geht nicht über die gleichgeschaltete Presse. Das geht über das Internet, über Weblogs wie dieses hier. Jeder einzelne Bürger ist gefragt, unsere wirtschaftliche Freiheit zu verteidigen - und Angela Merkel daran zu hindern, Deutschland in die Tyrannei zu führen.

Durchschnitt und Median

Mir fällt noch etwas ein: In der gleichgeschalteten Presse wurde kürzlich darüber berichtet, dass die Rentner in Deutschland unglaublich reich sind - im Durchschnitt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es in Deutschland zirka 20 Millionen Rentner gibt. Und der Einfachheit halber gehe ich mal davon aus, dass der reichste Deutsche (einer der beiden Aldi-Brüder) ein Vermögen von circa 20 Milliarden US-Dollar hat. Der reichste Deutsche könnte jedem Rentner 1000 US-Dollar schenken. Eine Unze Gold kostet zur Zeit weniger als 900 US-Dollar. Also der reichste Deutsche könnte jedem Rentner in Deutschland jeweils eine Unze Gold schenken und zusätzlich noch 100 US-Dollar. Natürlich nur theoretisch, ist klar. Was wäre das für ein gigantisches Programm zur Steigerung der Binnennachfrage!

Regimewechsel in Berlin

Auch »linke« Kritiker haben gar nicht verstanden, dass der Meudalismus das Kernproblem ist. Man muss die Superreichen richtig hart besteuern, und das vorhandene Vermögen an die normalen Rentner, an die Beamten, an die Arbeitnehmer, an den Staat verteilen. Bei den wenigen Superreichen gibt es unglaublich viel Vermögen abzuschöpfen, die Unterschicht ist schon verarmt, die untere Mittelschicht hat auch nicht mehr so viel - aber die Feudalherren haben extreme (Papiergeld-)Vermögen angehäuft. Entsprechende Gesetze werden von der Bundesregierung nicht in die Wege geleitet und vom modernen Reichstag nicht verabschiedet. Danke, ihr führt das deutsche Volk mal wieder in den Abgrund. Es wird Zeit für den Regimewechsel. Und denkt immer daran, ihr widerlichen Unterdrücker in Berlin: Hunger und Obrigkeit sind nicht miteinander kompatibel! Eure Zeit wird zu Ende gehen, mehr und mehr bundesdeutsche Staatsbürger haben genug davon, um die Früchte der eigenen Arbeit und um angemessenen Wohlstand betrogen zu werden. Ihr seid die widerlichen Feinde unserer Freiheit, ihr seid Verräter! Und wir werden eure Verbrechen am deutschen Volk hier im Internet für alle Ewigkeit festhalten. Also aufgepasst. Eure Zeit wird ablaufen. Die Wut wird immer größer. Wenn ihr vielen Deutschen den Hunger bringen solltet, dann könnte euch das deutsche Volk aus dem Amt jagen. Und weil ihr Diktatoren seid, besteht natürlich die Befürchtung, dass ihr versuchen werdet, das Militär gegen die eigene Bevölkerung in Deutschland einzusetzen. Oder warum wurden damals in Heiligendamm Militärflugzeuge und Militärpanzer zur Aufklärung eingesetzt? Warum konnte das nicht die Polizei durchführen? Das Märchen von der »Amtshilfe« glaube ich einfach nicht. Ihr versucht immer weiter die Grenzen zu euren Gunsten auszudehnen, denn euer wichtigster Feind sind nicht die »Terroristen«, sondern das deutsche Volk. Aber irgendwann wird auch dieser Hochverrat ein Ende haben, denn die Wut und der Hunger werden immer größer.


1922: Rind für 215.000 Mark

Montag, April 28, 2008

Hilfreich ist immer mal wieder ein Blick auf historische Vorgänge. Ganz nett ist ein Blick auf die Auszüge aus einem Tagebuch aus den Jahren 1922/1923. Beispielsweise ist in diesem Tagebuch dort am 14. Dezember 1922 vermerkt:

»Ich habe ein Rind für 215.000 Mark gekauft. - Das Jahr und das Geld sind am Ende.«

Wie aber ist es in der heutigen Zeit? In den vergangenen Monaten sind die Preise für Nahrungsmittel und Energie gestiegen. Hat die Hyperinflation schon begonnen? Vermutlich ja. Aber Milch soll doch wieder billiger werden (beziehungsweise schon billiger geworden sein)? Mag sein, aber der grundsätzliche Trend deutet auf eine Hyperinflation hin. Denn man muss wissen: Die amerikanische FED ist mit der US-Regierung eng verwandt - de facto kann die US-Regierung nach Belieben US-Dollar aus dem Nichts schaffen. Also was damals in der Weimarer Republik war, findet vermutlich zur Zeit entsprechend in den USA statt. Allerdings sind wir noch nicht in der Endphase angekommen, sondern wohl erst am Anfang. Wie können Sie sich vorbereiten?

- Gold oder noch besser Silber kaufen, grundsätzlich nur physischer Eigenbesitz;
- Lebensmittelvorräte anlegen (Spaghetti von Aldi, Brotbackmischungen von Aldi, tiefgekühlte Brezeln, Konserven von Aldi kaufen);
- einen Keramikwasserfilter von Katadyn kaufen (ab circa 60 EUR für die einfache Ausführung; die Luxusausführung gibt es für circa 240 EUR).

Sie sollten sich darüber im klaren sein, dass unser kompliziertes Finanzsystem deswegen so kompliziert ist, um die Bürger zu verwirren, damit sie den Betrug nicht durchschauen. De facto können die diversen westlichen Regimes nach Belieben Geld drucken. Und das tun die auch offenbar. Und nicht vergessen: Die diversen Regimes haben sich miteinander verbündet (siehe z.B. G-8-Treffen in Heiligendamm; EU-Diktatur). Gegen wen? Gegen die eigenen Bürger. Deswegen wurden ja bei Heiligendamm auch ganz normale Demonstranten möglicherweise schon fast wie Terroristen behandelt. Und unsere Unterdrücker haben sich durch einen Stacheldrahtzaun abgegrenzt. Also die Unterdrücker in den diversen westlichen Diktaturen halten zusammen. Und nicht glauben, dass die Diktaturwährung Euro das Toilettenpapier US-Dollar irgendwie dauerhaft überleben wird. Das ganze Papiergeld wird wohl zur Hölle fahren, und natürlich auch das feudal-totalitäre Regime in Berlin. Die Brüsseler Diktatur wird sich in Luft auflösen. Und der Kriegsverbrecher Bush kann vielleicht ins Exil gehen, denn er möchte bestimmt nicht so enden wie sein Gegenspieler Saddam Hussein oder Nicolae Ceauşescu.


2007: 856 Millionen Menschen unterernährt

Montag, April 28, 2008

Offenbar waren im Jahr 2007 856 Millionen Menschen unterernährt. Das ist auch kein Wunder, denn wenige 100 extrem reiche Familien besitzen einen erheblichen Anteil am Planeten. Der feudale Reichtum unserer feudalen Familien ist die Ursache für die Armut von Millionen. Wer die Krankheit Meudalismus nicht erkennt, der braucht auch nicht über Mindestlohn etc. nachzudenken. Der Meudalismus ist ein Verbrechen an der Menschheit. Am Meudalismus dürften vermutlich noch sehr viel mehr Menschen sterben als am abgereicherten Uran, das unsere amerikanischen »Freunde« beispielsweise im Irak entsorgen.


Schwarzrostpilz bedroht Weizenanbau

Samstag, April 26, 2008

Neulings werfe ich immer mal wieder ganz gern einen Blick in das Weblog Alles Schall und Rauch. Im neuesten Artikel heißt es dort, dass der Schwarzrostpilz den Weizenanbau bedroht. In den vergangenen Wochen gab es Pressemeldungen, dass es Unruhen wegen Problemen mit der Nahrungsmittelversorgung in diversen Staaten (insbesondere wohl Dritte-Welt) gegeben haben soll. Neuerdings soll sogar in den USA Reis rationiert werden. In welchem Umfang das der Fall ist, weiß ich nicht. Aber es scheint generell ein Problem zu geben mit der Nahrungsmittelversorgung.

Woran liegt es, dass die Nahrungsmittel knapp werden? Hier ein paar mögliche Antworten:
- im weltweiten Casino der Superreichen wird viel spekuliert, vielleicht werden gezielt die Preise nach oben getrieben;
- die grünen Öko-Fanatiker lassen Nahrungsmittel zu Biosprit verwerten. Dadurch wird eine Knappheit bei den Nahrungsmitteln erzielt;
- und vielleicht gibt es künftig auch noch zusätzlich die Vernichtung von Weizen durch den Schwarzrostpilz.

Woher kommt dieser Schwarzrostpilz? Stimmt dieses Gerücht überhaupt? Vielleicht ist es ja auch eine Falschmeldung, wer weiß? Ist es eine Katastrophe natürlichen Ursprungs - oder wird dieser Pilz durch vorsätzliches oder fahrlässiges Fehlverhalten verbreitet? Das wäre mal interessant zu wissen. Vielleicht kann man diesen Schwarzrostpilz bei Weizen mit BSE bei den Rindern vergleichen.

Es wird langsam ungemütlich auf diesem Planeten. Voraussichtlich wird das eine oder andere Regime fallen. Vorrangig natürlich in der Dritten Welt. Aber möglicherweise wird auch in der so genannten Ersten Welt der Hunger Einzug halten. Dann könnte der Regimewechsel beispielsweise auch in Berlin auf die Tagesordnung gesetzt werden können. Denn unsere feudalen Unterdrücker sind der Auffassung, dass wer nicht arbeitet, auch nicht essen soll - die sind dann halt selber schuld. Ich hingegen bin der Überzeugung, dass der Regimewechsel in Berlin und die Beendigung der Brüsseler Diktatur zur Verteidigung unserer Freiheit und unseres Wohlstandes zwingend notwendig ist. Aber die Deutschen pennen, vielleicht wird der eine oder andere im Rahmen der möglichen weltweiten Hungerkatastrophe aufwachen. Und es ist klar, dass man in Berlin Angst vor dem Volk hat - möglicherweise wird der Staat im Schlafzimmer schon bald Realität sein. Und vielleicht wird über den Umweg der EU die Todesstrafe in Deutschland wieder eingeführt werden. Kürzlich haben die Verräter ja für die EU-Diktaturverfassung gestimmt. Und da steht glaube ich irgendwo drinnen, dass im Kriegsfall die Todesstrafe wieder eingeführt werden kann. Ich gehe davon aus, dass unsere deutschen Unterdrücker in der Protzhauptstadt Berlin im Falle von Massendemonstrationen vielleicht versuchen werden, diese Demonstranten dann als Terroristen zu verunglimpfen. Und dann kann vielleicht der Kriegsfall ausgerufen werden - Kampf gegen ganz normale Bürger. Der Verfassungsputsch hat stattgefunden, jedoch ermittelt unsere politische Justiz nicht wegen Hochverrats. Denn es liegen wohl keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte vor. Aber ich will jetzt auch nicht so weit vom eigentlichen Thema abkommen. Ich sehe halt nur die gegenwärtigen Entwicklungen - Überwachungsstaat, EU-Diktatur - im Zusammenhang mit dem modernen Feudalismus. Denn es ist klar, dass die Ungleichheit in der Vermögensverteilung nicht ewig so weitergehen kann. Aber wenn unsere derzeitigen Unterdrücker an der Macht bleiben wollen, dann müssen sie letztlich den Kampf zum deutschen Volk bringen. Hitler hat das ja auch so gemacht. Der hat die Arier gegen die Juden aufgehetzt. In der heutigen Zeit laufen die Fronten anders: Es werden nicht mehr die Arier gegen die Juden gehetzt, sondern die Arbeitnehmer gegen die Arbeitslosen. Oder wie es kürzlich der Fall war: Die Jungen gegen die Rentner - die Gleichheit bei den Stimmen wurde infrage gestellt (Kinderwahlrecht). Oder es werden die alleinerziehenden Mütter gegen die unterhaltspflichtigen Väter gehetzt. Also es geht immer ganz gezielt darum, Unfrieden im Volk zu schaffen. Oder man denke nur an die jahrzehntelange Teilung in Ost und West - auch so konnte das deutsche Volk unterdrückt werden. Das alles hat System, wenn sich zwei Bürger streiten, freut sich der feudale Unterdrücker.

Wir alle wissen nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird. Das wissen noch nicht einmal unsere Unterdrücker. Aber beispielsweise Dr. Schäuble ist ein exzellenter Stratege. Und es ist klar, dass er die Prügel eingesteckt, die eigentlich Angela Merkel verdient hätte. Die wissen halt, wie man an die Macht gelangt, und die werden alles daran setzen, an der Macht zu bleiben. Und ich glaube, die versuchen das über die EU. Dann kann man der EU die Schuld geben, aber wer ist Schuld daran, dass die Souveränitätsrechte der Bundesrepublik Deutschland abgegeben wurden? Die Schuld daran tragen diejenigen Abgeordneten im Bundestag, die dafür gestimmt haben. Das ist Verrat, das sind vaterlandslose Gesellen. Und wem nutzt das Ganze? Natürlich den Superreichen. Vielleicht wird es dann irgendwann heißen: Eat The Rich?


Finanzheuschrecken verbreiten Hunger

Freitag, April 25, 2008

Es scheint so zu sein, dass hungrige Finanzheuschrecken Hunger verbreiten. Tja, der moderne Feudalismus bringt einerseits feudalen Reichtum für wenige Reiche und andererseits Hunger für den modernen dritten Stand. Damals, 1789, gab es eine Revolution. Wann wird der Kollaps da sein?


Lebensmittel und Benzin steigen im Wert

Donnerstag, April 24, 2008

Bei Hartgeld.com gibt es heute am 24. April 2008 einen Hyperlink auf den englischsprachigen Artikel Era of cheap food ends as prices surge. In einem Leserkommentar heißt es dort:

»Whats the problem, for years we’ve had rising house prices, which everyone said was good. Surely this is good as the food in the fridge is worth more than last year, same as petrol in my car.

Like houses, everyone was delighted when prices were going up, simply in food and you’ll be a winner.«

Als ich das gelesen hatte, musste ich grinsen. Also, Leute, freut euch, wenn die Lebensmittelpreise steigen! Dann sind die Lebensmittel in deinem Kühlschrank sowie das Benzin in deinem VW-Golf mehr Wert! Also man sollte die Dinge nicht immer nur negativ, sondern bitte auch mal positiv sehen!

Vielleicht noch ein paar Worte zu den Hauspreisen: Offenbar fallen die Hauspreise in Spanien, in UK, in den USA. Aber hat schon mal jemand darüber nachgedacht, dass die Preise für Häuser auch in Deutschland fallen könnten? Deutschlands Presse ist gleichgeschaltet - dieses Thema wird von denen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erörtert. Nun ja, momentan herrscht offenbar noch die Ruhe vor dem großen Sturm (PDF). Warum? Nun ja, wir leben halt in einem perfiden System (PDF). Jetzt endlich habe ich den Artikel gefunden, den ich suche: Möglicherweise kann man feststellen, dass Immobilien verlorenes Geld (PDF) sind. Aber es gibt jetzt halt den neuen Trend, dass der Inhalt deines Kühlschranks und der Treibstoff in deinem Auto kein verlorenes Geld sind! Ist das nicht schön, wie die Zeiten sich ändern? Also die Lebensmittel in deinem Vorratskeller werden immer mehr Wert! Und das Heizöl in deinem Öltank wird auch immer mehr Wert! Das sind doch tolle Zeiten, oder?


Sind 945 Mrd. US-Dollar spurlos verschwunden?

Freitag, April 18, 2008

Sind 945 Milliarden US-Dollar spurlos verschwunden? Die Antwort kenne ich nicht. Aber es lohnt sich bestimmt, den verlinkten Artikel durchzulesen. Und danach lesen Sie bitte den Artikel von Jahnke.

Ich habe den ersten verlinkten Artikel aus Zeitgründen bisher gar nicht gelesen und den zweiten lediglich überflogen. Aber ich bin sicher, dass Sie dort etwas lernen können.

Und was sollten Sie machen, wenn Sie diese beiden Artikel gelesen haben? Gehen Sie doch zum Aldi und kaufen Sie dort ein paar Brotbackmischungen - und bestellen Sie sich bei Amazon.de eine Brotbackmaschine, machen aber vorher noch einen Preisvergleich. Und wenn Sie noch ein bisschen Geld übrig haben, dann bestellen Sie Silber zum Beispiel bei MP-Edelmetalle.de, zum Beispiel die Münze Philharmoniker 1 oz Silber. Aber da steht Euro drauf, wie wäre es alternativ mit der Kilomünze AUS Kookaburra 2008 1 Kilo Silber? Ein tolles Geschenk des Rentners an den Enkel zur Kommunion, Konfirmation, Geburtstag.

Letztlich kann es egal sein, wo die ganzen Milliarden sind. Denn der Kollaps kommt so oder so. Wirklich nachvollziehen kann man als normaler Kleinbürger sowieso nicht, was da so alles im Hintergrund passiert. Man kann nur Mutmaßungen anstellen. Also entweder die Superreichen werden derzeit noch reicher. Oder die Superreichen werden zur Zeit schon ärmer. Denn es ist ganz klar, dass ein ganz erheblicher Teil des Reichtums der Superreichen lediglich auf dem Papier steht. Also wenn unser Papiergeldsystem kollabiert, dann werden auch die Superreichen selbstverständlich sehr viel ärmer werden. Und ich stelle mir jetzt die Frage, ob der Kollaps schon begonnen hat - dann wäre es durchaus denkbar, dass die Superreichen ebenfalls bereits ärmer geworden sind. Also dieses Szenario halte ich für überwiegend wahrscheinlich.

Die Superreichen: Rechnen Sie doch mal selbst nach, wie viel Silber die 100 reichsten Leute auf diesem Planeten kaufen könnten? Vermutlich haben die zwar äußerst viel Papiergeld, aber die könnten gar nicht so viel Papiergeld ausgeben, wie es Silber gibt (bei gleich bleibendem Silberpreis). Dann würde der Preis für Silber vermutlich deutlich nach oben schnellen. Woher habe ich diese Überlegung? Die habe ich sinngemäß irgendwo in einem der Artikel von J. Hommel gelesen. Dort können Sie übrigens etwas lernen, der ist US-Amerikaner. Sein Bruder ist glaube ich in der Politik involviert (für die Republikaner). Und wie es in den USA halt üblich ist, wird relativ deutlich und klar gesagt, worum es geht. Zum Beispiel habe ich kürzlich den Artikel gelesen, dass die Transportkosten für Silber gar nicht so hoch sind. Oder was ich auch ganz interessant finde, das ist der Ansatz zum biblischen Kapitalismus. Wäre das nicht auch was für die Kirchen in Deutschland? Vielleicht sollten die Angehörigen der Kirchen in Deutschland mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Oder vielleicht sollte die CSU/CDU mal über den biblischen Kapitalismus diskutieren? Ich finde das zumindest ganz interessant. Vielleicht wäre der biblische Kapitalismus auch als Diskussionsgegenstand für CDU-nahe Organisationen wie RCDS/RCDA geeignet?

Lassen Sie mich kurz noch ein bisschen über den biblischen Kapitalismus plaudern. Beispielsweise fand ich den Artikel ganz interessant, dass die Verwendung von Papiergeld gegen die 10 Gebote verstoßen soll. Also das wäre vielleicht durchaus mal von Theologen zu diskutieren. Beispielsweise geht es im sechsten Gebot darum, »You shall not murder«. Die FED wurde 1913 gegründet, und kurze Zeit später ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen. Jetzt ist die Frage zu stellen, war es das Papiergeld, das den Ersten Weltkrieg in diesem Umfang erst ermöglicht hat? Entsprechendes gilt wohl auch für den Zweiten Weltkrieg, der wohl erst durch Papiergeld finanzierbar war. Und wie ist es mit dem Irak-Krieg 2003 gewesen? Da hat unser lieber George Warlord Bush doch wohl ziemlich viele Dollar-Noten »drucken« lassen, um den Krieg finanzieren zu können. Mittlerweile ist die US-Armee wohl so ein ziemlicher Schrotthaufen - moralisch (Guantánamo, Abu Ghuraib), technisch (kaputte Panzer, schlechte Flugzeuge), menschlich (viele verkrüppelte/tote US-Soldaten). Nun ja, so ist das halt, wenn ein Angriffskrieg geführt wird. Am Ende ist halt dann wahrscheinlich die Währung kaputt. Und das Imperium natürlich auch. Die Hitler-Diktatur ist zur Hölle gefahren. Und voraussichtlich wird auch das US-Imperium ebenfalls zur Hölle fahren.

Ist Angela Merkel nicht eine Pfarrerstochter? Ich weiß das jetzt nicht genau, ob das stimmt, ich habe das irgendwie so in Erinnerung. Und George W. Bush gilt doch als relativ religiös.

Nun ja, auch wenn wir eine Goldwährung/Silberwährung hätten, würde es vermutlich ebenfalls Kriege geben. Aber man sollte vielleicht doch bedenken, dass der Angriffskrieg gegen den Irak vermutlich deswegen stattgefunden hat, um die weltweite Akzeptanz des US-Dollars zu sichern. Denn Saddam Hussein hatte wohl vorgehabt, Rohöl gegen Euro zu verkaufen. Das hätte aber den US-Dollar geschwächt. Deswegen war wohl der Krieg notwendig. Aber der Irakkrieg hätte dann gar nicht stattfinden müssen, wenn wir keine Papiergeldwährung (US-Dollar) hätten, sondern eine Edelmetallwährung. Denn es ist nicht nötig, einen Krieg zu führen, um andere Diktatoren vom Wert des Metalls zu überzeugen.

Nun ja, die Sache mit dem biblischen Kapitalismus - finde ich interessant, aber man kann da bestimmt ewig diskutieren. Letztlich muss man sagen, dass die Kirchen in Deutschland in den vergangenen Jahren ziemlich versagt haben. Aber auch in der Hitlerdiktatur - was haben die Kirchen damals eigentlich geleistet? Und wie ist es heute? Enttäuschend, enttäuschend. Offenbar sind die Kirchen in Deutschland immer ziemlich staatstreu, stehen zum jeweiligen Regime. Aber Bibel und Kirche - das sind verschiedene Lebenssachverhalte.

Im achten Gebot ist geregelt, dass man nicht stehlen soll. Nun haben wir offenbar mittlerweile den Beginn der Hyperinflation - etwas stärker beim US-Dollar als beim Euro, aber die Tendenz ist analog. Nun könnte man sagen, dass die Entwertung des Papiergeldes so etwas wie Diebstahl ist. Diebstahl am Rentner, Diebstahl am Beamten, Diebstahl am vogelfreien ALGII-Empfänger. Denn das Papiergeld wird immer weniger wert, letztlich ist das so etwas wie Diebstahl. Möglicherweise ist das ein Verstoß gegen das achte Gebot. Aber schert das beispielsweise die CDU? Immerhin ist der Diebstahl ein klassisches Delikt, wird auch relativ hart bestraft. Warum werden die Bundesbürger eigentlich dazu gezwungen, den Euro zu verwenden? Nun ja, damit die Politikerkaste die Leute enteignen kann. Im Grunde genommen sind die Politiker Diebe. Diebstahl am Volk - das wird durch Papiergeld einfach und effizient ermöglicht. Aber warum dürfen die Menschen in Deutschland den auf deutschem Boden erwirtschafteten Wohlstand nicht behalten? Warum werden sie über die EU enteignet? Wie lange wird das Regime in Berlin diesen Feldzug noch fortsetzen können? Das wird so auf Dauer nicht gut gehen, jedoch scheinen insbesondere Deutschlands Rentner etwas faul zu sein, mal richtig auf die Barrikaden zu gehen. Denn mittlerweile soll es so knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland geben - warum sagen die eigentlich fast gar nichts? Die sollen in den vergangenen 10 Jahren offiziell circa 19% Kaufkraft eingebüßt haben. Und tatsächlich wird es vermutlich häufig sehr viel mehr gewesen sein. Aber gleichzeitig ist natürlich auch die Kinderarmut in Deutschland gestiegen. Man könnte sagen, dass Schröder der Kanzler der Kinderarmut ist. Und Merkel ist die Kanzlerin der Rentnerarmut. Aber werden die ihren Kampf gegen das deutsche Volk unbegrenzt fortsetzen können? Meiner Ansicht nach sollte Merkel sich mal beim deutschen Volk entschuldigen, zurücktreten und auswandern. Wir brauchen solche Politiker nicht, wir wollen nicht immer weiter enteignet werden, gedemütigt werden. Ihr steht unserer Freiheit im Wege.

Nun ja, das US-Geldsystem ist wohl ein großes Betrugssystem. Ach ja, ich habe in diesem Artikel mehrmals auf den Silberinvestor Hommel verlinkt. Er ist wohl ein recht vermögender US-Amerikaner, vermutlich Multimillionär. Auf der Titelseite von Hartgeld.com steht heute:

»Nachdem mir in Zuschriften “soziale Kälte” vorgeworfen wurde[...]«

Also offenbar scheint es Leute zu geben, die in Bezug auf Edelmetall-Investoren gewisse Vorbehalte haben in Bezug auf »soziale Kälte«. Ist jetzt ein Edelmetall-Investor jemand, der sozial kalt ist? Meiner Meinung nach kommt es darauf an. Wer Silber kauft und darüber berichtet, der ist meiner Meinung nach nicht sozial kalt, sondern ein guter Mensch. Das gilt natürlich auch für den Multimillionär, der physisches Silber gekauft hat und Anteile an Silberminen hat. Also ich möchte ganz klar Werbung dafür machen, dass es keineswegs ein Zeichen von »sozialer Kälte« ist, Multimillionär zu sein oder zu werden. Sozial kalt sind hingegen diejenigen, die sich verschulden, um Dinge zu erwerben, die dem Luxus zuzuordnen sind. Also wer sich zum Beispiel verschuldet, um einen Porsche zu kaufen, der ist kein Menschenfreund, sondern sozial kalt. Wer hingegen 100.000 EUR ausgibt (beispielsweise gekündigte Lebensversicherung, gekündigtes Sparbuch), um sich circa 166 Unzen Gold zu kaufen, der ist deswegen noch lange nicht sozial kalt. Keinesfalls muss man sein eigenes Privatvermögen den Bedürftigen geben, um nicht als »sozial kalt« zu gelten. Das mag vielleicht hier und da auf Widerspruch stoßen, aber bitte schön. Eine Privatperson ist halt nicht das Sozialamt. Und Kapitalismus bedeutet, dass jeder mit seinem Vermögen grundsätzlich tun und lassen kann, was er will.

Wie man sieht, gibt es recht viel Diskussionsbedarf. Bitte nehmen Sie daran teil! Bitte diskutieren Sie in der Familie, mit guten Freunden darüber, wie denn unsere Welt so funktioniert. Und teilen Sie die Ergebnisse Ihrer Diskussionen am besten auch im Internet mit. Denn wir wollen ja alle ein bisschen vorankommen.

Aber das Thema »soziale Kälte« finde ich schon recht interessant. Beispielsweise ist die SPD eine sozial kalte Partei. Immerhin haben die damals an der Regierung Hartz IV eingeführt. Und zur Zeit geht es wohl darum, die Bundesbahn (teilweise) zu privatisieren. Ich glaube, die Bundesbahn ist bereits privatrechtlich organisiert als Aktiengesellschaft. Aber die dürfte wohl derzeit noch zu 100% dem Bund gehören. Und das soll sich in Zukunft möglicherweise ändern. Die SPD, die ist sozial kalt.

Und wie ist es mit den Grünen? Die sind auch sozial kalt. Die Grünen dienen dem Öko-Feudalismus. Eine überflüssige Partei, die von der Sozialbindung des Eigentums nichts verstanden hat. Im Grunde genommen kann man schon fast sagen, dass die Linken die Steigbügelhalter der Faschisten sind. Die glauben, was Gutes zu tun, in Wahrheit dienen die Linken dem Teufel.

Aber wenn die Linken dem Teufel dienen, wie ist es dann mit den Konservativen? Tja, schwer zu sagen. Kommt halt drauf an. Vielleicht ist das auch ein bisschen zu pauschal, zu sagen, dass die Linken dem Teufel dienen. Also vielleicht nehme ich das teilweise zurück. Aber immerhin sind im Irak möglicherweise schon mehr als 1,1 Millionen Menschen getötet worden - als Folge des Angriffskrieges. Und ohne die Linken wäre dieser Krieg doch wohl kaum zu führen gewesen, oder? Also die Grünen sind schon eine politische Ausrichtung, die man mal salopp gesagt dem Reich des Bösen - dem Teufel - zuordnen kann.


EU-Diktatoren lernen schnell

Dienstag, April 15, 2008

Gerade lese ich ein bisschen bei Hartgeld.com. Offenbar haben unsere Eliten mittlerweile verstanden, dass man Bio-Sprit nicht essen kann. Übrigens, der BWL-Bote prangert diesen Öko-Wahnsinn schon seit mehreren Jahren an. Offenbar ist es jetzt soweit, dass unsere Öko-Diktatoren so langsam Angst bekommen, auch Al Gore wird kritisiert. Und mittlerweile gibt es bei Hartgeld.com sogar eine Revolutions-Seite. Mal schauen, ob es in Europa noch eine Revolution geben wird. Ich glaube, dass das nicht der Fall sein wird. Ich glaube, dass die EU einfach in sich zusammenbrechen wird - nach dem Vorbild der damaligen Sowjetunion. Denn die EU ist legitime Nachfolgerin der Sowjetunion. Leider ist es nicht möglich, dass man Bio-Sprit essen kann. Möglicherweise werden das unsere asozialen Unterdrücker in Berlin und in Brüssel auch noch einsehen. Das Regime in Berlin wird fallen. Und wenn wir Glück haben, werden wir vielleicht irgendwann in Freiheit leben, und vielleicht werden wir auch den einen oder anderen Verfassungsfeind anklagen und ins Exil abwandern lassen. Man erinnere sich nur an Erich Honecker: Er wurde angeklagt, durfte dann aber ins Exil auswandern. Also also ihr widerlichen Diktatoren in Deutschland heute, beendet eure Arroganz, es ist so langsam Zeit abzuhauen - ins Exil!

Offenbar scheinen jetzt mittlerweile schon einige Firmen damit anzufangen, Bargeld zu bunkern (Eintrag vom 14. April 2008). Den Rest des Beitrags lesen »


BILD bringt den Volkskrieg zum Rentner

Samstag, April 12, 2008

Die Bevölkerung in Deutschland wird gezielt gespalten. Das wird durch die gleichgeschaltete Presse erreicht. Eine ganz maßgebliche Rolle spielt die Bild-Zeitung. Hinter der Bild-Zeitung steht vermutlich Friede Springer, die vermutlich eine moderne Feudalherrin ist, denn ihr Vermögen liegt vermutlich deutlich oberhalb von 50 Millionen EUR. Friede Springer hat ein Vermögen von glaube ich mehr als 2 Milliarden US-Dollar, das hatte ich in irgendeiner Statistik gelesen. Aber garantieren möchte ich das hier nicht - jeder kann sich in der Wikipedia schlau machen, wie hoch das Vermögen von Friede Springer geschätzt wird. Und natürlich auch die Frage stellen: Welchen Einfluss hat Friede Springer auf die redaktionelle Gestaltung der Bild-Zeitung?

Der Springer-Konzern umfasst nicht nur die Bild-Zeitung, sondern auch zahlreiche andere Presseprodukte. Dazu gibt es im Bildblog eine ganz gute Übersicht.

Warum wird über Angela Merkel eigentlich nicht negativ berichtet? Könnte es sein, dass Friede Springer vielleicht ganz gut mit Angela Merkel klarkommt? Ich möchte hier betonen, dass es nur eine Spekulation ist. Ich habe nicht die Zeit, das jetzt alles im Detail zu recherchieren. Aber mir scheint es doch relativ evident zu sein, dass irgendwie im Hintergrund die Fäden gesponnen werden.

Lassen Sie mich ein bisschen ausholen. Die DDR war offiziell eine Demokratie. Das ergibt sich bereits aus dem Namen »Deutsche Demokratische Republik«. Dort gab es mehrere Blockparteien. Und wie ist es in Deutschland heute? Hier haben wir die meudalistische Einheitspartei (CDU, SPD, FDP, Grüne). Alle stehen im Wesentlichen für die gleiche Politik, und im Hintergrund werkeln Denkfabriken wie die INSM. Und wie heißt das wichtigste Propagandaorgan der meudalistischen Einheitspartei? Das ist die Vier-Buchstaben-Zeitung.

Es gibt ein Kartell zwischen dem Springer-Konzern und der meudalistischen Einheitspartei. Dann gibt es noch irgendwo die INSM, und natürlich auch Bertelsmann. Verschiedene Konzerne, Parteien, Denkfabriken, Stiftungen arbeiten am gemeinsamen Ziel: Das Vermögen der Superreichen zulasten der in Deutschland lebenden Menschen zu mehren.

Wie kann man dieses Ziel erreichen, die Superreichen (ab 50 Millionen EUR Vermögen pro natürlicher Person) noch reicher zu machen beziehungsweise die Zahl der Superreichen zu erhöhen? Das geht nach dem alten Prinzip »Teile und herrsche«.

Neuerdings ging es in den Massenmedien wohl um die Rentner. Es gibt tendenziell bezogen auf die Gesamtbevölkerung immer mehr Rentner in Deutschland. Und dann gibt es entsprechende Überlegungen, vielleicht sogar Kindern das Wahlrecht zuzubilligen. Ich bringe jetzt mal einige Hyperlinks auf lesenswerte Artikel, bei denen es um die aktuelle Rentner-Hetze geht:

Die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft:

»[...] daß unsere Gesellschaft mutwillig und bösartig entlang mehrerer Achsen aufgebrochen wird: Arm und Reich, Arbeitende und Arbeitslose und nun auch noch Jüngere und Ältere[...]«

Ganz genau so ist es, die Gesellschaft wird gespalten. Nur merken Sie etwas? Gehetzt wird gegen Arbeitslose. Gehetzt wird gegen die Älteren. Aber es gibt keine Hetze gegen die Reichen. Warum wohl? Ganz einfach, die Bild-Zeitung ist möglicherweise ein Kampforgan von einigen Superreichen gegen Otto Normalverbraucher. Aber diejenigen Superreichen, die hinter der Vier-Buchstaben-Zeitung stehen, die haben im Grunde genommen die gleichen Interessen wie die anderen Superreichen, die mit der Vier-Buchstaben-Zeitung nicht direkt verbunden sind.

Weitere Hyperlinks zur Rentner-Hetze:

Wieder lebensunwertes Leben in Deutschland?

Wie ein neoliberaler schweizer Professor mit seinem Vorschlag in BILD das gleiche Wahlrecht der Deutschen abschaffen will

Jeden zweiten Tag: BILD-Kampf gegen die Rentner

Zum Thema gibt es momentan auch einige Kommentare.

Und hier noch ein Link auf einen Artikel, den ich selbst nicht gelesen habe, der aber möglicherweise auch wertvolle Informationen enthält: »Ein Alt-Bundespräsident als Volksverhetzer - der Sittenverfall beschleunigt sich«

Vielleicht hier noch einige eigene Gedanken: Den Rest des Beitrags lesen »


Öko-Feudalismus: Waschlappen statt Dusche

Donnerstag, April 10, 2008

So ist das Leben im ökologistischen Feudalismus: Energie wird immer teurer, deswegen müssen viele Bundesbürger schon sparen. Beispielsweise am Heizöl beziehungsweise am Erdgas. Denn Wasser wird nicht durch Sonnenenergie erwärmt, sondern durch die Verbrennung von Heizöl/Erdgas.

Mittlerweile sind die Preise für Heizöl im Vergleich zum Vorjahr um zirka 1/3 gestiegen. Was ist die Ursache dafür? Höhere Nachfrage aus Ländern wie China und Indien? Veraltete Förderanlagen in Ländern wie Iran (der “böse” Iran exportiert Erdöl, möglicherweise sogar indirekt nach Israel)? Korruption - beispielsweise Russlandmafia? Spekulation - gezielte Preissteigerungen beim Rohöl, um indirekt den gekoppelten Gaspreis nach oben zu treiben? Oder einfach nur die extrem hohen Öko-Steuern auf Energie in Deutschland? Oder die Ausweitung der ungedeckten Geldmenge durch FED und EZB?

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Angst vor links, Angst vor rechts

Dienstag, April 8, 2008

Deutschland hat in seiner Geschichte mehrere Extreme durchlaufen. Das krasseste Extrem war die nationalsozialistische Diktatur. Ein weiteres negatives Extrem war die SED-Diktatur. Und ein Extrembeispiel im positiven Sinne war die Bonner Republik, der rheinische Kapitalismus.

Nun ist es momentan im Jahr 2008 folgendermaßen: Wir haben die Berliner Republik, eine meudalistische Diktatur. Rein pro forma gibt es natürlich das Wahlrecht, der Zählwert jeder einzelnen Stimme wird korrekt ausgezählt. Aber unsere gegenwärtige Demokratie hat ganz entscheidende Mängel. Wir haben den Parteienstaat, eine allumfassende Macht der Parteien. Der normale Bürger hat kaum was zu melden.

Beispielsweise gibt es Bürger, die die europäische Union als Diktatur wahrnehmen. Den Rest des Beitrags lesen »


Auftragsabwicklung bei “fürgold”.de

Montag, April 7, 2008

Am 7. April 2008 geht es im Tageskommentar von “fürgold”.de um die Auftragsabwicklung:

»München-Aktuell: [...] Nach wir vor macht uns das hohe Auftragsvolumen zu schaffen. Im Rahmen zweier Nachtschichten konnten wir aber unseren Rückstand erheblich verkürzen. Dennoch dauert die Auftragsabwicklung auch bei verfügbaren Artikeln rund zwei tage länger als zu Jahresbeginn. Wir bitten dies, bei Ihren Bestellungen einzuplanen. Hinzu kommt natürlich, dass sich die Produzenten weiter nicht auf die gestiegene Nachfrage engestellt haben. So gibt es folgende Lieferfristen: [...] Silberunzen Maple Leaf bis zu vier Wochen, Silberunzen Philharmoniker bis zu drei Wochen, Silberunzen American Eagle bis zu vier Wochen. Zudem haben unsere Logistikpartner mit dem Sendungsaufkommen ebenfalls ihre Schwierigkeiten. Hier müssen viele Pakete neutral umverpackt werden und ein individueller Zustelltermin vereinbart werden. Auch hier kommt es aktuell zu Verzögerungen von einem Tag. Wir bitten für diese Verschiebungen im zeitlichen Ablauf um Ihr Verständnis.«

Hierzu folgende Anmerkungen: Aha, also die Auftragsabwicklung dauert zwei Tage länger als am Anfang des Jahres. Gut zu wissen. Offenbar wird die Nachfrage immer größer, ich habe gerade eben bei einem anderen Edelmetallhändler nachgeschaut - auch dort scheint ein extrem hohes Ordervolumen zu bestehen. Aber wie zufrieden sind da die Kunden?

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Moderner Feudalismus in den USA

Montag, April 7, 2008

Ein erheblicher Teil der US-Bevölkerung leidet am modernen Feudalismus:

»Noch drastischer fällt die Vermögensverteilung aus. Nur 1 Prozent der Bevölkerung besitzen 34,3% des Vermögens aller US-Haushalte, die reichsten 10 Prozent besitzen gewaltige 71% des Volksvermögens. Die untersten 40 Prozent der Haushalte besitzen marginale 0,2% der Vermögen!«

Wie war eigentlich damals die Vermögensverteilung in Frankreich vor der Revolution 1789? War die auch so krass? Es dürfte klar sein, dass diese Ungleichheit nicht auf Dauer noch weiter ausgebaut werden kann. Mal schauen, wie der Untergang des US-Imperiums verlaufen wird.


Freigeld contra Zinsgeld contra Edelmetall

Samstag, April 5, 2008

Bei Hartgeld.com gab es kürzlich Leserzuschriften zum Freigeld (4. und 5. April 2008). Meine Meinung: Man kann schon darüber diskutieren, wie ein ideales Geldsystem aussehen sollte. Ist Papiergeld (ohne Golddeckung) die Lösung? Immerhin hat unser gegenwärtiges Geldsystem (US-Dollar) für enormen Wohlstand und Reichtum gesorgt. Aber es gibt eben auch Schattenseiten: Sehr große Armut. Und würde ein Freigeld daran etwas ändern? Oder sollte man alternativ nicht gleich Silber/Gold als Geld verwenden?

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Kein Vertrauen in Edelmetall-Zertifikate

Mittwoch, April 2, 2008

Im folgenden einige Gedanken zum Thema Edelmetall - anhand einiger Fundstellen erläutert.

1. Am 2. April 2008 (heute) wird die Frage gestellt, wie die Metallkonten in der Schweiz denn zu bewerten sind. Die Antwort fällt nicht schwer:

»Ein Metallkonto ist wie ein Sparbuch - ein Kredit an die Bank. Ob diese Metall einlagert ist unbekannt, meistens nicht

2. Mit der Insolvenz einer Bank fällt all dies in die Konkursmasse, kann man abschreiben«

Ganz genau so muss man das sehen. Der Anspruch auf Aushändigung des eingelagerten Edelmetalls ist etwas anderes als Edelmetall im Eigenbesitz zu haben. Lieber Mehrwertsteuer auf Silber bezahlen und Eigentümer werden.

2. Offenbar befindet sich die WestLB in einer sehr schwierigen Lage. Im Grunde genommen ist diese Nachricht nichts Neues. Leider kann man seine Meinung nicht laut äußern. Aber denken darf jeder.

3. Offenbar ist Silber besser als Öl für das Investment. Eine interessante Argumentation im Artikel. Der größte Nachteil für den Normalbürger ist, dass Sie halt höchstens ein paar 1000 l Öl in Form von Heizöl auf dem eigenen Grundstück lagern können. Dann ist aber auch Schluss. Bei Edelmetall gibt es diese Begrenzung nicht.

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Deutschland: Reale Inflation ist 9,5 Prozent

Montag, März 31, 2008

Die reale Inflation in Deutschland dürfte derzeit etwa 9,5 Prozent betragen. Hierzu sollte man nicht den offiziellen Warenkorb nehmen, sondern folgende Formel (Eintrag vom 31.3.200 8) verwenden:

»Geldmengenwachstum - Wirtschaftswachstum = Inflation

Beispiel:
Für Januar 2008: 11,5% - 2% = 9,5%

Für das Gesamtjahr 2007: 11,1% - 2,5% = 8,6%«

Also das ist meiner Meinung noch einigermaßen realistisch. Das Geld wird einfach weniger Wert. Wie groß ist eigentlich die Inflation in den USA? Ich gehe momentan von circa 19 Prozent aus. Um diese Zahl nachzuvollziehen, einfach mal in der Wikipedia bei der Geldmenge der USA nachschlagen und irgendwo in der Fußnote findet man eine entsprechende Quelle. Die Geldmenge M3 wird in den USA nicht mehr veröffentlicht, es gibt aber eine inoffizielle Quelle, die die geschätzte Geldmenge M3b berechnet. Und da ich von einem 0-Wachstum in den USA ausgehe, ist das auch gleichzeitig deren Inflationsrate.

Also tendenziell könnten wir so langsam den Weg in die Hyperinflation gehen. Immerhin soll mittlerweile schon etwa jeder sechste Bürger in West Virginia Essensmarken bekommen. Insgesamt sollen mehr als 26 Millionen Amerikaner Essensmarken erhalten im vergangenen Jahr:

»Nationally, more than 26 million Americans were on the food stamp program last year, according to the federal agriculture department.«

Also man könnte schon so langsam sagen, dass das System sich im Absturz befindet. Der moderne Feudalismus wird es bestimmt nicht mehr allzu lange machen.

Vielleicht wird nach dem Kollaps unseres derzeitigen Systems wieder die Möglichkeit bestehen, in die USA auszuwandern? Vorläufig empfiehlt es sich, einfach mal abzuwarten.

Ergänzung: Zum Beitrag passt auch noch der Artikel Werden die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst wirklich real mehr bekommen?

»Die gefühlte Inflation bei einem realistischer Warenkorb liegt ohnehin zwischen 6 % und 9 %.«

Also man kann tatsächlich sagen, dass die Schätzung der realen Inflation mit 9,5 Prozent noch so ungefähr im Rahmen liegt. Bitte nicht vergessen: Insbesondere für die Unterschicht liegt die Inflation höher, denn die müssen Lebensmittel und Energie kaufen - dort sind die Preissteigerungen häufig deutlich höher. Also es hängt davon ab, ob eine Person (beziehungsweise ein Haushalt) zur Unterschicht, zur Mittelschicht oder zur Oberschicht gehört. Je nach Schichtenzugehörigkeit ergibt sich eine andere Inflation.